Aufnahmebehälter und Filteranlage
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aufnahmebehälter zum Aufnehmen eines Materials.
Ein solcher Aufnahmebehälter kann beispielsweise eine Zugangsöffnung umfassen, durch welche ein Innenraum des Aufnahmebehälters zugänglich ist. Die Zugangsöffnung kann insbesondere verschließbar ausgebildet sein, um wenigstens zeitweise einen Zugang zu dem Innenraum sperren zu können. Wenn in dem Innenraum eine Einwirkvorrichtung zum Einwirken auf das Material angeordnet ist, kann durch eine verschließbare Zugangsöffnung verhindert werden, dass Personen in den Innenraum des Aufnahmebehälters greifen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufnahmebehälter bereitzustellen, welcher eine sichere Bedienung und einen zuverlässigen Betrieb ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Aufnahmebehälter zum Aufnehmen eines Materials gelöst, welcher Folgendes umfasst: eine Zugangsöffnung, durch welche ein Innenraum des Aufnahmebehälters zugänglich ist;
eine in dem Innenraum angeordnete Einwirkvorrichtung zum Einwirken auf das Material;
eine in dem Innenraum angeordnete Sicherungsvorrichtung zum Sichern des Innenraums und/oder der Einwirkvorrichtung vor einem Zugang, wobei die Sicherungsvorrichtung von einer ersten Sicherungsstellung, in welcher ein Zugang zu dem Innenraum des Aufnahmebehälters gesperrt ist, in
eine zweite Sicherungsstellung bringbar ist, in welcher ein Zugang zu der Einwirkvorrichtung gesperrt ist.
Dadurch, dass der Aufnahmebehälter eine Sicherungsvorrichtung zum wahlweisen Sperren eines Zugangs zu dem Innenraum des Aufnahmebehälters und eines Zugangs zu der Einwirkvorrichtung umfasst, kann der Aufnahmebehälter sicher bedient und zuverlässig betrieben werden.
Vorzugsweise ist in der ersten Sicherungsstellung ein Zugang zu der Einwirkvorrichtung gesperrt.
Ferner ist vorzugsweise in der zweiten Sicherungsstellung ein Zugang zu dem Innenraum, zumindest zu einem Teil des Innenraums, des Aufnahmebehälters freigegeben.
Die Zugangsöffnung ist vorzugsweise eine verschließbare Zugangsöffnung .
Unter einem "Zugang" ist insbesondere ein Eingreifen oder ein Eintreten von Personen zu verstehen.
Die Einwirkvorrichtung ist vorzugsweise in einem Sicherungsbereich des Innenraums angeordnet. Der Sicherungsbereich ist vorzugsweise mittels der Sicherungsvorrichtung sperrbar, insbesondere wenn die Sicherungsvorrichtung in der zweiten Sicherungsstellung angeordnet ist.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sicherungsvorrichtung werkzeuglos und/oder automatisch von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung bringbar ist und/oder werkzeuglos und/oder automatisch von der zweiten Sicherungsstellung in die erste Sicherungsstellung bringbar ist. Die Sicherungsvorrichtung ist hierdurch besonders einfach betätigbar, insbesondere besonders einfach von der einen Sicherungsstellung in die andere Sicherungsstellung bringbar.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass für die Betätigung der Sicherungsvorrichtung Werkzeug erforderlich ist.
Vorteilhaft kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung drehbar oder schwenkbar an dem Aufnahmebehälter angeordnet ist.
Die Begriffe "drehbar" und "schwenkbar" werden vorzugsweise als Synonyme angesehen. Insbesondere ist unter der drehbaren oder schwenkbaren Sicherungsvorrichtung eine Sicherungsvorrichtung zu verstehen, welche um eine Achse rotierbar ist.
Die Sicherungsvorrichtung ist insbesondere drehbar oder schwenkbar in dem Aufnahmebehälter festgelegt.
Die Sicherungsvorrichtung ist vorzugsweise werkzeuglos von einer Sicherungsstellung in eine andere Sicherungsstellung bringbar, jedoch nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug aus dem Aufnahmebehälter entfernbar.
Es ist jedoch auch denkbar, dass ein Entfernen der Sicherungsvorrichtung aus dem Aufnahmebehälter werkzeuglos erfolgen kann .
Die Sicherungsvorrichtung ist vorzugsweise zumindest abschnittsweise mit einer Vielzahl von Durchtrittsöffnungen versehen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung ein Gitter umfasst.
Die Sicherungsvorrichtung ist vorzugsweise durchlässig ausgebildet, so dass insbesondere in dem Aufnahmebehälter aufgenommenes Material durch die Sicherungsvorrichtung hindurchtreten kann.
Günstig kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung, insbesondere ein Grundelement der Sicherungsvorrichtung, einen Übergang des Materials, insbesondere ein Hindurchtreten des Materials durch die Sicherungsvorrichtung, in einer oder mehreren Sicherungsstellungen ermöglicht. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass in einer Sicherungsstellung, in welcher die Sicherungsvorrichtung eine Trennwand in dem Aufnahmebehälter bildet, die mittels der Trennwand gebildeten zwei Teile des Innenraums des Aufnahmebehälters mittels der Durchtrittsöffnungen fluidwirksam miteinander verbunden sind . Vorzugsweise kann somit durch die Trennwand hindurch Material von einem Teil des Innenraums in den anderen Teil des Innenraums gelangen.
Die Größe der Durchtrittsöffnungen der Sicherungsvorrichtung ist vorzugsweise so gewählt, dass eine Person von einem Hindurchgreifen durch die Sicherungsvorrichtung wirksam abgehalten wird.
Vorzugsweise ermöglichen die Durchtrittsöffnungen der Sicherungsvorrichtung ein Hindurchschauen durch die Sicherungsvorrichtung .
Die Sicherungsvorrichtung liegt vorzugsweise in der ersten Sicherungsstellung an einer Seitenwand des Aufnahmebehälters an.
Vorzugsweise erstreckt sich die Sicherungsvorrichtung in der ersten
Sicherungsstellung längs einer Seitenwand.
In einer Seitenwand des Aufnahmebehälters ist vorzugsweise die Zugangsöffnung angeordnet.
Vorzugsweise liegt die Sicherungsvorrichtung in der ersten Sicherungsstellung an der Seitenwand des Aufnahmebehälters an, in welcher die Zugangsöffnung angeordnet ist.
Die Sicherungsvorrichtung überdeckt vorzugsweise in der ersten Sicherungsstellung die Zugangsöffnung zumindest teilweise, insbesondere im Wesentlichen vollständig .
Die Sicherungsvorrichtung, insbesondere ein Grundelement der Sicherungsvorrichtung, bildet vorzugsweise in mindestens einer Sicherungsstellung eine Trennwand in dem Aufnahmebehälter.
Insbesondere bildet die Sicherungsvorrichtung, insbesondere ein Grundelement der Sicherungsvorrichtung, in der zweiten Sicherungsstellung eine Trennwand in dem Aufnahmebehälter.
Vorzugsweise ist die Trennwand im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.
Günstig kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung ein Grundelement umfasst, welches im Wesentlichen horizontal ausrichtbar ist und in dieser im Wesentlichen horizontalen Stellung eine Trennwand in dem Aufnahmebehälter bildet.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sicherungsvorrichtung ein Grundelement umfasst, welches in der ersten Sicherungsstellung und/oder in der zweiten Sicherungsstellung eine Trennwand in dem Aufnahmebehälter bildet.
Das Grundelement bildet vorzugsweise zumindest einen Abschnitt der Trennwand, insbesondere einer horizontalen Trennwand.
Vorzugsweise unterteilt die Trennwand den Innenraum in zwei Teile, wobei vorzugsweise ein Teil durch die Zugangsöffnung zugänglich ist und wobei in dem weiteren Teil vorzugsweise die Einwirkvorrichtung angeordnet ist.
Der mittels der Trennwand abgetrennte Teil des Innenraums des Aufnahmebehälters, in welchem vorzugsweise die Einwirkvorrichtung angeordnet ist, ist vorzugsweise ein Sicherungsbereich des Innenraums des Aufnahmebehälters.
Es kann vorgesehen sein, dass das Grundelement ein- der mehrteilig ist.
Mittels eines mehrteilig ausgebildeten Grundelements kann ein größerer Einsatzbereich möglich sein. Insbesondere kann das Grundelement hierdurch einfacher an bestehende Formen und Konturen in dem Aufnahmebehälter angepasst werden.
Es kann vorgesehen sein, dass das Grundelement mehrteilig ausgebildet ist und durch ein Ausrollen in eine Sicherungsstellung bringbar ist.
Insbesondere dann, wenn das Grundelement mehrere klappbare Einzelelemente umfasst, kann die Sicherungsvorrichtung in einer Sicherungsstellung einen von einem linearen Querschnitt verschiedenen Querschnitt, beispielsweise einen V-förmigen Querschnitt, aufweisen. Ferner kann vorgesehen sein, dass das Grundelement einen Querschnitt aufweist, welcher eine umgekehrte V-Form (Dachform) aufweist.
Günstig kann es sein, wenn das Grundelement mehrere Elemente umfasst, welche relativ zueinander beweglich, insbesondere schwenkbar, sind . Die Elemente des Grundelements sind vorzugsweise um parallel zueinander verlaufende Schwenkachsen relativ zueinander schwenkbar.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Aufnahmebehälter Auflageelemente zum Auflegen der Sicherungsvorrichtung in der ersten Sicherungsstellung und/oder in der zweiten Sicherungsstellung umfasst.
Die Auflageelemente können beispielsweise durch Vorsprünge in dem Aufnahmebehälter, insbesondere Vorsprünge an Wänden des Aufnahmebehälters, gebildet sein.
Günstig kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung ein Blockierelement umfasst, mittels welchem ein Verschließen der Zugangsöffnung blockierbar ist.
Insbesondere kann ein Verschließen der Zugangsöffnung blockierbar sein, wenn die Sicherungsvorrichtung in einer von der ersten Sicherungsstellung und/oder von der zweiten Sicherungsstellung verschiedenen Stellung angeordnet ist.
Die Zugangsöffnung ist vorzugsweise mittels eines Verschlusselements verschließbar.
Das Verschlusselement kann beispielsweise als eine Tür oder eine Luke ausgebildet sein.
Das Blockierelement ist vorzugsweise an dem Grundelement angeordnet, insbesondere drehbar oder schwenkbar an dem Grundelement angeordnet.
Vorzugsweise ist die Zugangsöffnung nur dann verschließbar, wenn das Blockierelement relativ zu dem Grundelement in einer vorgegebenen Position angeordnet ist.
Günstig kann es sein, wenn das Grundelement ein Gitter, insbesondere ein schwenkbares Gitter umfasst.
Ferner kann vorgesehen sein, dass das Blockierelement ein Gitter, insbesondere ein schwenkbares Gitter, umfasst.
Die Schwenkachse des Grundelements und/oder die Schwenkachse des
Blockierelements ist vorzugsweise im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.
Günstig kann es sein, wenn das Grundelement der Sicherungsvorrichtung um höchstens ungefähr 140°, insbesondere um höchstens ungefähr 120°, schwenkbar ist.
Das Blockierelement ist vorzugsweise um höchstens ungefähr 180° schwenkbar.
Alternativ oder ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, dass das Grundelement der Sicherungsvorrichtung und/oder das Blockierelement der Sicherungsvorrichtung um mindestens ungefähr 75°, insbesondere um mindestens ungefähr 90°, beispielsweise um mindestens ungefähr 120°, schwenkbar ist.
Die Sicherungsvorrichtung umfasst vorzugsweise ein Arretierelement, mittels welchem die Sicherungsvorrichtung in der ersten Sicherungsstellung und/oder in der zweiten Sicherungsstellung arretierbar ist.
Günstig kann es sein, wenn die Einwirkvorrichtung eine mechanische
Mischungsvorrichtung, beispielsweise einen Paddelmischer, umfasst.
Alternativ oder ergänzend hierzu kann vorgesehen sein, dass die Einwirkvorrichtung eine Fördervorrichtung zum Fördern des Materials, beispielsweise einen Schneckenförderer, umfasst.
Günstig kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung eine Absicherungseinrichtung umfasst, mittels welcher die Einwirkvorrichtung abschaltbar ist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass eine Absicherungseinrichtung einen Kontaktschalter umfasst.
Eine Absicherungseinrichtung kann beispielsweise eine elektrische und/oder elektronische Absicherungseinrichtung sein.
Mittels der Absicherungseinrichtung kann vorzugsweise gewährleistet werden, dass bei einem Zugang zu dem Innenraum des Aufnahmebehälters, insbesondere zu der Einwirkvorrichtung, beispielsweise durch ein Entfernen der Sicherungsvorrichtung mittels Werkzeug, die Einwirkvorrichtung deaktiviert, insbesondere abgeschaltet, wird . Die Gefahr, dass sich Personen bei einem solchen Zugang verletzen, wird hierdurch wirksam gesenkt.
Günstig kann es sein, wenn der Aufnahmebehälter eine Druckluftvorrichtung zum Applizieren von Druckluft auf das Material in dem Aufnahmebehälter um- fasst.
Es kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung in einer Sicherungsstellung, insbesondere in der zweiten Sicherungsstellung, zwischen der Einwirkvorrichtung und der Druckluftvorrichtung angeordnet ist.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein Schwenkraumbereich der Sicherungsvorrichtung, welcher von der Sicherungsvorrichtung bei der Bewegung von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung und/oder bei der Bewegung von der zweiten Sicherungsstellung in die erste Sicherungsstellung überstrichen wird, im Wesentlichen frei von weiteren Elementen des Aufnahmebehälters ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung, insbesondere ein Grundelement der Sicherungsvorrichtung, eine an eine oder mehrere Störkonturen in dem Aufnahmebehälter angepasste Ausnehmung aufweist. Hierdurch ist die Sicherungsvorrichtung auch im Falle von Störkonturen in dem Aufnahmebehälter, welche einer Bewegung der Sicherungsvorrichtung im Wege stehen könnten, von der ersten Sicherungsstellung in die zweite
Sicherungsstellung und/oder von der zweiten Sicherungsstellung in die erste Sicherungsstellung bringbar.
Eine Ausnehmung der Sicherungsvorrichtung weist vorzugsweise eine Kontur auf, welche zumindest abschnittsweise und zumindest näherungsweise der Kontur eines in dem Aufnahmebehälter angeordneten oder anordenbaren Elements entspricht. Hierdurch kann die Sicherungsvorrichtung vorzugsweise auch dann an dem Element vorbeibewegt werden, wenn dieses nahe der Sicherungsvorrichtung angeordnet ist und im Falle einer Sicherungsvorrichtung ohne geeignete Ausnehmung die Bewegung der Sicherungsvorrichtung stören würde.
Eine Ausnehmung in der Sicherungsvorrichtung, insbesondere in dem Grundelement der Sicherungsvorrichtung, ermöglicht vorzugsweise ein Vorbeibewegen des Sicherungselements an anderen Elementen, insbesondere an einer Druckluftvorrichtung, des Aufnahmebehälters.
Günstig kann es sein, wenn ein Schwenkraumbereich der Sicherungsvorrichtung, welcher von der Sicherungsvorrichtung bei der Bewegung von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung und/oder bei der Bewegung von der zweiten Sicherungsstellung in die erste Sicherungsstellung überstrichen wird, eine durch eine Ausnehmung in der Sicherungsvorrichtung bedingte Ausnehmung aufweist, in welcher ein Element des Aufnahmebehälters zumindest teilweise angeordnet oder anordenbar ist.
Vorzugsweise umfasst ein Grundelement der Sicherungsvorrichtung eine Ausnehmung, wobei ein Schwenkraumbereich des Grundelements eine durch die Ausnehmung bedingte Ausnehmung aufweist, in welcher ein Element des Aufnahmebehälters zumindest teilweise angeordnet ist.
Der vorstehend beschriebene Aufnahmebehälter eignet sich insbesondere zur Verwendung in einer Filtervorrichtung zum Reinigen eines mit Lack-Overspray beladenen Rohgasstroms.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Filtervorrichtung zum Reinigen eines mit Lack-Overspray beladenen Rohgasstroms.
Der Erfindung liegt diesbezüglich die Aufgabe zugrunde, eine Filtervorrichtung bereitzustellen, welche eine sichere Bedienung und einen zuverlässigen Betrieb ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine Filtervorrichtung zum Reinigen eines mit Lack-Overspray beladenen Rohgasstroms Folgendes umfasst: mindestens ein Filterelement, welchem ein Filterhilfsmaterial und zumindest ein Teil des mit Lack-Overspray beladenen Rohgasstroms zuführbar ist;
einen erfindungsgemäßen Aufnahmebehälter zur Aufnahme eines Gemisches aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial.
Das Material des Aufnahmebehälters ist dann vorzugsweise durch das Filterhilfsmaterial, insbesondere durch das Gemisch aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial, beispielsweise durch ein System aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial, gebildet.
Der Aufnahmebehälter ist insbesondere ein Filterhilfsmaterialaufnahmebehälter.
Vorzugsweise dient die Zugangsöffnung einem Zugang für Wartungszwecke und/oder einer Reinigung des Aufnahmebehälters und/oder der Einwirkvorrichtung .
Die Zugangsöffnung ist vorzugsweise eine von einer Öffnung zum Zuführen, einer Öffnung zum Auffangen und/oder einer Öffnung zum Abführen von Hilfsmaterial verschiedene Öffnung.
Die erfindungsgemäße Filtervorrichtung weist vorzugsweise einzelne oder mehrere der im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Aufnahmebehälter beschriebenen Merkmale und/oder Vorteile auf.
Die Filtervorrichtung ist vorzugsweise als regenerierbare Filtervorrichtung ausgebildet.
Unter einer regenerierbaren Filtervorrichtung ist beispielsweise eine Abtrennvorrichtung zum Abtrennen von Verunreinigungen aus einem durch eine Lackierkabine geführten Gasstrom, insbesondere zum Abtrennen von Lack- Overspray aus einem Overspray-Partikel enthaltenden Gasstrom, zu
verstehen, bei welcher abgeschiedene Verunreinigungen abgereinigt werden können.
Als eine regenerierbare Filtervorrichtung ist insbesondere auch eine Filtervorrichtung vorgesehen, die eines oder mehrere Trockenfilterelemente und/oder Trockenabscheidungsvorrichtungen aufweist, bei denen eine Reinigung eines Gasstromes im Wesentlichen trocken erfolgt. Davon unabhängig können nachfolgende oder vorgelagerte Reinigungsstufen wiederum unter Verwendung von (bei Normalbedingungen) flüssigen Löse- oder Reinigungsmitteln vorgesehen sein.
Bei einer regenerierbaren Filtervorrichtung kann ferner vorgesehen sein, dass die Filtervorrichtung mindestens ein Filterelement umfasst, welches im Filterbetrieb mit einer Sperrschicht und/oder einer Schutzschicht versehen ist, welche Filterhilfsmaterial, beispielsweise Steinmehl, umfasst.
Auf diese Weise kann im Filterbetrieb der Filtervorrichtung verhindert werden, dass sich das Filterelement mit Verunreinigungen aus dem der Filtervorrichtung zugeführten Gasstrom zusetzt. Durch eine Abreinigung der Sperrschicht bzw. Schutzschicht von dem Filterelement der Filtervorrichtung kann eine
besonders einfache Regeneration des Filterelements erfolgen, welches anschließend durch Aufbringen einer frischen Sperrschicht bzw. einer frischen Schutzschicht erneut verwendbar ist.
Als Lack kommt insbesondere Pulverlack oder Fluidlack in Betracht.
Mit dem Begriff "Fluidlack" wird dabei - im Unterschied zum Begriff "Pulverlack" - ein Lack mit einer fließfähigen Konsistenz, von flüssig bis pastös (beispielsweise im Falle eines PVC-Plastisols), bezeichnet. Der Begriff "Fluidlack" umfasst insbesondere die Begriffe "Flüssiglack" und "Nasslack".
Bei der Verwendung von Fluidlack ist der Lack-Overspray aus der Lackierkabine somit ein Fluidlack-Overspray, bei der Verwendung von Nasslack ein Nasslack-Overspray.
Der erfindungsgemäße Aufnahmebehälter und/oder die erfindungsgemäße Filtervorrichtung weisen vorzugsweise einzelne oder mehrere der nachfolgend beschriebenen Merkmale und/oder Vorteile auf:
Die Absicherungseinrichtung, insbesondere die elektrische und/oder elektronische Absicherungseinrichtung, umfasst vorzugsweise einen elektromagnetischen Initiator, der die Einwirkvorrichtung abschaltet, insbesondere eine Bewegung der Einwirkvorrichtung stoppt, sobald ein Zugang zu der Einwirkvorrichtung eröffnet ist.
Insbesondere in der zweiten Sicherungsstellung wird mittels der Sicherungsvorrichtung vorzugsweise erreicht, dass in den Aufnahmebehälter fallende Gegenstände und die Einwirkvorrichtung voneinander beabstandet sind.
Die erste Sicherungsstellung ist vorzugsweise eine zumindest näherungsweise vertikale Sicherungsstellung.
Die zweite Sicherungsstellung ist vorzugsweise eine im Wesentlichen horizontale Sicherungsstellung.
Die Sicherungsvorrichtung, insbesondere das Grundelement der Sicherungsvorrichtung, weist vorzugsweise Durchtrittsöffnungen auf, welche einen Blick durch die Sicherungsvorrichtung hindurch ermöglichen.
Vorteilhaft kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung in der ersten Sicherungsstellung einen Blick in den Innenraum des Aufnahmebehälters ermöglicht.
Vorzugsweise ermöglicht die Sicherungsvorrichtung in der zweiten Sicherungsstellung einen Blick auf die Einwirkvorrichtung.
Die Durchtrittsöffnungen der Sicherungsvorrichtung weisen vorzugsweise eine Größe auf, welche ein Hindurchgreifen durch die Sicherungsvorrichtung verhindert.
Ein Abstand der Sicherungsvorrichtung in der zweiten Sicherungsstellung von der Einwirkvorrichtung ist vorzugsweise so groß, dass selbst dann, wenn eine Person einen Finger durch eine Durchtrittsöffnung in der Sicherungsvorrichtung hindurch streckt, ein Sicherheitsabstand zu der Einwirkvorrichtung besteht.
Vorzugsweise weist der Aufnahmebehälter Halterungen und/oder Auflagevorrichtungen auf, welche beispielsweise an Innenwänden, insbesondere seitlichen Innenwänden, des Aufnahmebehälters angeordnet sind . Die Sicherungsvorrichtung kann hierdurch einfach und stabil in dem Aufnahmebehälter angeordnet, insbesondere auf die Halterungen und/oder Auflagevorrichtungen aufgelegt, werden.
Die Sicherungsvorrichtung kann vorzugsweise mittels Werkzeug demontiert werden, insbesondere um Reinigungsarbeiten und/oder Wartungsarbeiten an der Einwirkvorrichtung durchführen zu können.
Die Sicherungsvorrichtung ermöglicht vorzugsweise einen permanenten Schutz vor drehenden Teilen im Betrieb des Aufnahmebehälters, insbesondere im Betrieb der Filtervorrichtung.
Vorzugsweise ermöglicht die Sicherungsvorrichtung Reinigungs- und/oder Wartungsarbeiten an dem Aufnahmebehälter, insbesondere an Wänden eines trichterförmigen Abschnitts des Aufnahmebehälters, während des Betriebs der Einwirkvorrichtung, insbesondere eines Paddelmischers.
Es kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung, insbesondere in der zweiten Sicherungsstellung, mit einer Folie versehen, insbesondere abgedeckt, wird. Hierdurch kann erreicht werden, dass Gegenstände, welche eine geringere Größe aufweisen als die Durchtrittsöffnungen in der Sicherungsvorrichtung, dennoch von der Einwirkvorrichtung beabstandet bleiben.
Die Sicherungsvorrichtung weist vorzugsweise Aussparungen oder Ausnehmungen auf, so dass die Sicherungsvorrichtung innerhalb des Aufnahmebehälters an Störkonturen vorbeigeführt, insbesondere vorbeigeschwenkt, werden kann. Insbesondere kann die Sicherungsvorrichtung an einer
Druckluftvorrichtung, insbesondere an Aufwirbeldüsen der Druckluftvorrichtung, welche ohne Aussparungen oder Ausnehmungen im Schwenkraumbereich (Klappweg) der Sicherungsvorrichtung angeordnet sind, vorbeigeführt werden.
Vorzugsweise weist die Sicherungsvorrichtung eine Greifvorrichtung, beispielsweise einen Griff, auf, um die Sicherungsvorrichtung bequem von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung und/oder von der zweiten Sicherungsstellung in die erste Sicherungsstellung bringen zu können.
Durch die Verwendung eines Grundelements aus mehreren Elementen, insbesondere relativ zueinander bewegbaren Elementen, können vorzugsweise auch komplexe Querschnitte abgedeckt werden.
Vorzugsweise weist die Sicherungsvorrichtung mehrere relativ zueinander klappbare Elemente auf. Die Elemente klappen vorzugsweise mechanisch in ihre vorgegebene Position, wenn die Sicherungsvorrichtung in eine Sicherungsstellung, insbesondere in die zweite Sicherungsstellung, gebracht wird.
Günstig kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung elektrisch, pneumatisch und/oder hydraulisch bewegbar, insbesondere klappbar ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung ab- und aufgeklappt werden kann.
Zum Betätigen der Sicherungsvorrichtung kann vorzugsweise ein Schalter, ein Taster und/oder eine Anlagensteuerung vorgesehen sein.
Zur Überwachung einer Stellung der Sicherungsvorrichtung, insbesondere ob die Sicherungsvorrichtung in der ersten Sicherungsstellung und/oder in der zweiten Sicherungsstellung angeordnet ist, kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung eine Vorrichtung zur Endlagenerkennung umfasst.
Es kann vorgesehen sein, dass der Aufnahmebehälter eine Absicherungseinrichtung, insbesondere einen elektromagnetischen Initiator, umfasst, mittels welchem die Einwirkvorrichtung abschaltbar ist, sobald ein Verschlusselement zum Verschließen der Zugangsöffnung geöffnet wird.
Ferner kann vorgesehen sein, dass der Aufnahmebehälter einen an der Zugangsöffnung, insbesondere an dem Verschlusselement der Zugangsöffnung, angeordneten Endschalter umfasst.
Die Sicherungsvorrichtung kann ferner ein verschiebbares Grundelement, insbesondere ein verschiebbares Gitter, umfassen. Es kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung ein verschiebbares Gitter mit einer Vorrichtung zur Endlagenerkennung umfasst.
Auch kann vorgesehen sein, dass der Aufnahmebehälter ein an der Zugangsöffnung, insbesondere an dem Verschlusselement der Zugangsöffnung, angeordnetes Gitter sowie eine als Wartungsschalter ausgebildete Absicherungseinrichtung umfasst.
Günstig kann es sein, wenn die Sicherungsvorrichtung einen Vorsprung umfasst, welcher wahlweise in einer Blockierstellung oder in einer Freigabestellung anordenbar ist.
In der Freigabestellung des Vorsprungs ist die Sicherungsvorrichtung vorzugsweise von einer Sicherungsstellung in eine weitere Sicherungsstellung, insbesondere von der zweiten Sicherungsstellung in die erste Sicherungsstellung und/oder von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung, bringbar.
In der Blockierstellung des Vorsprungs ist eine Bewegung der Sicherungsvorrichtung von einer Sicherungsstellung in eine weitere Sicherungsstellung, insbesondere von der zweiten Sicherungsstellung in die erste Sicherungsstellung und/oder von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung, vorzugsweise blockiert.
Der Vorsprung ist vorzugsweise als ein Dorn ausgebildet.
Vorzugsweise ragt der Vorsprung, insbesondere der Dorn, im Wesentlichen senkrecht von einer Ebene weg, in welcher sich ein Element, insbesondere ein Blockierelement, der Sicherungsvorrichtung erstreckt.
Der Vorsprung ist insbesondere als ein im Wesentlichen zylindrisches Element ausgebildet und an einem Element, insbesondere einem Blockierelement, der Sicherungsvorrichtung angeordnet oder einstückig mit dem Element, insbesondere mit dem Blockierelement, ausgebildet.
Der Vorsprung dient vorzugsweise als Anschlag der Sicherungsvorrichtung, wenn die Sicherungsvorrichtung oder mindestens ein Element der Sicherungsvorrichtung in einer unerwünschten Stellung angeordnet ist.
Der Vorsprung ist insbesondere ein Anschlag, mittels welchem die Sicherungsvorrichtung an einer Seitenwand des Aufnahmebehälters anschlägt, um die Bewegung der Sicherungsvorrichtung zu blockieren.
Vorzugsweise ist mittels des Vorsprungs verhinderbar, dass die Sicherungsvorrichtung dann, wenn der Vorsprung in der Blockierstellung angeordnet ist, aus einer stabilen Sicherungsstellung in eine weitere stabile Stellung bringbar ist.
In einer Blockierstellung des Vorsprungs weist die Sicherungsvorrichtung vorzugsweise eine einzige stabile Stellung, insbesondere Sicherungsstellung, auf. Die stabile Stellung ist insbesondere eine im Wesentlichen horizontale Sicherungsstellung.
In der Freigabestellung des Vorsprungs weist die Sicherungsvorrichtung vorzugsweise mehrere stabile Stellungen, insbesondere Sicherungsstellungen, auf.
Unter einer stabilen Stellung ist dabei insbesondere eine Stellung zu verstehen, in welcher die Sicherungsvorrichtung ohne Fremdeinwirkung, insbesondere ohne Betätigung durch eine Person, verharrt und/oder in welche die Sicherungsvorrichtung nach einer Betätigung derselben automatisch zurückkehrt. Beispielsweise dann, wenn die Sicherungsvorrichtung von einer Person aus einer stabilen Stellung herausbewegt wird und die Person die Sicherungsvorrichtung loslässt, kehrt die Sicherungsvorrichtung vorzugsweise automa-
tisch, insbesondere aufgrund der Wirkung der Schwerkraft, zurück in diese stabile Stellung oder in eine weitere stabile Stellung.
Bei einer Ausgestaltung des Aufnahmebehälters kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung eine Griffvorrichtung, beispielsweise ein Griffmulde, eine Ausnehmung, ein Griffelement, einen Henkel und/oder einen Griffvorsprung, umfasst. Mittels der Griffvorrichtung ist die Sicherungsvorrichtung vorzugsweise einfach handhabbar.
Die Griffvorrichtung kann beispielsweise an einem Grundelement und/oder an einem Blockierelement der Sicherungsvorrichtung angeordnet sein.
Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Griffvorrichtung als eine Ausnehmung in einem als Gitter ausgebildeten Element, insbesondere Grundelement und/oder Blockierelement, der Sicherungsvorrichtung ausgebildet ist. Die Ausnehmung ist vorzugsweise eine Durchtrittsöffnung, welche größer ausgebildet ist als die übrigen Durchtrittsöffnungen des Gitters. Eine Person kann hierdurch vorzugsweise bequem an der Sicherungsvorrichtung angreifen.
Vorzugsweise ist die Griffvorrichtung im Bereich des Vorsprungs, insbesondere neben dem Vorsprung, angeordnet.
Günstig kann es sein, wenn zwei Elemente der Sicherungsvorrichtung, insbesondere ein Blockierelement und ein Grundelement, mittels einer Scharniervorrichtung miteinander verbunden sind . Die Elemente sind dann insbesondere schwenkbar miteinander verbunden.
Vorzugsweise umfasst die Sicherungsvorrichtung eine Scharnierabdeckung, mittels welcher die Scharniervorrichtung abdeckbar ist.
Mittels der Scharnierabdeckung kann vorzugsweise verhindert werden, dass eine Person in einen Bewegungsbereich der Scharniervorrichtung hineingreift
und sich bei einer Bewegung der Elemente relativ zueinander, beispielsweise durch Einquetschen von Fingern, verletzt.
Die Scharnierabdeckung kann Bestandteil des Blockierelements und/oder des Grundelements sein.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Scharnierabdeckung als ein separates Bauteil der Sicherungsvorrichtung ausgebildet ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Scharnierabdeckung mehrere Bauteile um- fasst, welche einander zumindest teilweise überlappen und relativ zueinander bewegbar sind. Insbesondere liegen die Bauteile eng aneinander an und sind direkt aufeinander und/oder aneinander relativ zueinander verschiebbar. Auf diese Weise kann eine Ausbildung eines Spalts bei einem Verschwenken der Elemente der Sicherungsvorrichtung relativ zueinander vorzugsweise verhindert werden, so dass insbesondere keine Gegenstände oder Körperteile zwischen die Bauteile gelangen können.
Weitere bevorzugte Merkmale und/oder Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen.
In den Zeichnungen zeigen :
Fig. 1 eine schematische vertikale Schnittdarstellung einer Filtervorrichtung, welche einen Aufnahmebehälter umfasst, wobei eine Sicherungsvorrichtung des Aufnahmebehälters in einer ersten Sicherungsstellung angeordnet ist;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende schematische Darstellung der Filtervorrichtung, wobei die Sicherungsvorrichtung des Aufnahmebehälters in einer zweiten Sicherungsstellung angeordnet ist;
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende schematische Darstellung der Filtervorrichtung, wobei ein Blockierelement der Sicherungsvorrichtung des Aufnahmebehälters ein Verschließen einer Zugangsöffnung des Aufnahmebehälters blockiert; eine schematische perspektivische Darstellung der Filtervorrichtung aus Fig . 1, wobei die Sicherungsvorrichtung doppelt dargestellt ist, nämlich einmal in der ersten Sicherungsstellung und einmal in der zweiten Sicherungsstellung; eine schematische perspektivische Darstellung der Sicherungsvorrichtung in der ersten Sicherungsstellung und in der zweiten Sicherungsstellung; eine der Fig. 1 entsprechende schematische vertikale Schnittdarstellung einer alternativen Ausführungsform einer Filtervorrichtung, welche eine Sicherungsvorrichtung umfasst, die eine Scharnierabdeckung aufweist; eine der Fig. 1 entsprechende schematische vertikale Schnittdarstellung einer weiteren alternativen Ausführungsform einer Filtervorrichtung, bei welcher eine Sicherungsvorrichtung vorgesehen ist, die einen Vorsprung umfasst, wobei mittels des Vorsprungs eine Bewegung der Sicherungsvorrichtung in eine unerwünschte Stellung verhinderbar ist; eine schematische perspektivische Darstellung der Filtervorrichtung aus Fig. 7; eine der Fig. 7 entsprechende schematische Schnittdarstellung der Filtervorrichtung aus Fig . 7, wobei die Sicherungsvorrichtung in einer im Wesentlichen horizontalen Sicherungsstellung angeordnet ist;
Fig. 10 eine schematische perspektivische Darstellung der Filtervorrichtung aus Fig. 9;
Fig. 11 eine der Fig. 7 entsprechende schematische Schnittdarstellung der
Filtervorrichtung aus Fig . 7, wobei die Sicherungsvorrichtung in einer unerwünschten Zwischenstellung angeordnet ist;
Fig. 12 eine schematische perspektivische Darstellung der Filtervorrichtung aus Fig . 11; und
Fig. 13 eine der Fig. 5 entsprechende schematische perspektivische Darstellung der Sicherungsvorrichtung der Filtervorrichtung aus Fig. 7, bei welcher eine Griffmulde zur einfachen Handhabung der Sicherungsvorrichtung vorgesehen ist.
Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
Eine in den Fig . 1 bis 5 dargestellte, als Ganzes mit 100 bezeichnete Filtervorrichtung dient insbesondere dem Reinigen eines Rohgasstroms, beispielsweise eines aus einer (nicht dargestellten) Lackierkabine stammenden, mit Lack- Overspray beladenen Rohgasstroms.
Die Filtervorrichtung 100 umfasst mindestens ein Filterelement 102, welchem ein Filterhilfsmaterial und zumindest ein Teil des mit Lack-Overspray
beladenen Rohgasstroms zuführbar ist, um den Rohgasstrom zu reinigen.
Die Filtervorrichtung 100 ist als eine regenerierbare Filtervorrichtung 100 ausgebildet und ermöglicht ein Abtrennen von Lack-Overspray zusammen mit Filterhilfsmaterial aus dem Rohgasstrom. Eine sich durch den Abtrennvorgang an den Filterelementen 102 ausbildende Schicht aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial, insbesondere aus einem System aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial, kann mittels einer (nicht dargestellten) Ab-
reinigungsvorrichtung in regelmäßigen Abständen von den Filterelementen 102 entfernt werden.
Zur Aufnahme des von den Filterelementen 102 abgereinigten Systems aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial dient ein Aufnahmebehälter 104 der Filtervorrichtung 100.
Der Aufnahmebehälter 104 ist insbesondere unter den Filterelementen 102 der Filtervorrichtung 100 angeordnet.
Der Aufnahmebehälter 104 umfasst einen trichterförmigen Abschnitt 106 und einen unter dem trichterförmigen Abschnitt 106 angeordneten, beispielsweise quaderförmigen, Aufnahmeabschnitt 108 zur Aufnahme einer Einwirkvorrichtung 110.
Mittels des trichterförmigen Abschnitts 106 kann das System aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial gezielt dem Aufnahmeabschnitt 108 zugeführt werden.
In dem Aufnahmeabschnitt 108 ist die Einwirkvorrichtung 110 des Aufnahmebehälters 104 angeordnet.
Die Einwirkvorrichtung 110 ist beispielsweise als ein Paddelmischer oder eine Fördervorrichtung ausgebildet.
Mittels der Einwirkvorrichtung 110 kann auf das System aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial eingewirkt werden.
Der Aufnahmebehälter 104 weist eine Zugangsöffnung 112 auf, welche insbesondere in einer Seitenwand 114 des Aufnahmebehälters 104 angeordnet ist und einen Zugang zu einem Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 sowie zu der Einwirkvorrichtung 110 ermöglicht.
Der Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 umfasst somit einen Innenraum 116a des trichterförmigen Abschnitts 106 und einen Innenraum 116b des Aufnahmeabschnitts 108 des Aufnahmebehälters 104.
Ein Abschnitt des Innenraums 116 des Aufnahmebehälters 106, in welchem die Einwirkvorrichtung 110 angeordnet ist, insbesondere der Innenraum 116b des Aufnahmeabschnitts 108, ist ein Sicherungsbereich 118 des Innenraums 116 des Aufnahmebehälters 104.
Der Aufnahmebehälter 104 umfasst eine Sicherungsvorrichtung 120, welche in zwei oder mehr Sicherungsstellungen anordenbar ist.
Die Sicherungsvorrichtung 120 ist insbesondere in einer ersten Sicherungsstellung (siehe Fig . 1) anordenbar, in welcher die Sicherungsvorrichtung 120 sich im Wesentlichen längs einer Seitenwand 114 des Aufnahmebehälters 104 erstreckt und die Zugangsöffnung 112 des Aufnahmebehälters 104 zumindest teilweise abdeckt.
In der ersten Sicherungsstellung der Sicherungsvorrichtung 120 ist mittels der Sicherungsvorrichtung 120 somit ein Zugang zu dem Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 durch die Zugangsöffnung 112 gesperrt.
Die Sicherungsvorrichtung 120 ist beispielsweise mittels eines Arretierelements 122 in der ersten Sicherungsstellung arretierbar.
Die Sicherungsvorrichtung 120 ist in dem Aufnahmebehälter 104 angeordnet, insbesondere an einer Seitenwand 114 des Aufnahmebehälters 104 um eine im Wesentlichen horizontale Schwenkachse 124 schwenkbar festgelegt.
Die Zugangsöffnung 112 des Aufnahmebehälters 104 ist mittels eines Verschlusselements 126, beispielsweise einer Türe oder einer Luke, verschließbar.
Insbesondere wenn das Verschlusselement 126 des Aufnahmebehälters 104 geöffnet ist, ist die Sicherungsvorrichtung 120 in dem Aufnahmebehälter 104 zugänglich.
Um Zugang zu dem Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104, insbesondere zu den Seitenwänden 114 des trichterförmigen Abschnitts 106, zu erhalten, kann die Sicherungsvorrichtung 120 durch eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse 124 von der in Fig . 1 dargestellten ersten Sicherungsstellung in die in Fig . 2 dargestellte zweite Sicherungsstellung gebracht werden.
In der zweiten Sicherungsstellung (siehe Fig . 2) ist die Sicherungsvorrichtung 120 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.
Insbesondere ist ein Grundelement 128 der Sicherungsvorrichtung 120 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.
Das Grundelement 128 liegt vorzugsweise auf mindestens einem Auflageelement 130, welches beispielsweise an einer Seitenwand 114 des Aufnahmebehälters 104 angeordnet ist, auf.
Das Auflageelement 130 ist insbesondere als ein Vorsprung 132 des Aufnahmebehälters 104 ausgebildet.
Die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere das Grundelement 128 der Sicherungsvorrichtung 120, bildet in der in Fig . 2 dargestellten zweiten Sicherungsstellung der Sicherungsvorrichtung 120 eine Trennwand 134, welche den Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 in zwei Teile trennt.
Die Trennwand 134 trennt dabei insbesondere den trichterförmigen Abschnitt 106 von dem Aufnahmeabschnitt 108 ab.
In der zweiten Sicherungsstellung der Sicherungsvorrichtung 120 ist somit insbesondere ein Zugang zu dem Sicherungsbereich 118 des Innenraums 116
des Aufnahmebehälters 104, insbesondere ein Zugang zu der Einwirkvorrichtung 110, gesperrt.
Die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere das Grundelement 128, ist vorzugsweise durchlässig ausgebildet, so dass trotz des gesperrten Zugangs zu der Einwirkvorrichtung 110 vorzugsweise noch immer Material, insbesondere Filterhilfsmaterial, Lack-Overspray und/oder ein System aus Filterhilfsmaterial und Lack-Overspray, von dem einen Teil des Innenraums 116, beispielsweise von dem Innenraum 116a des trichterförmigen Abschnitts 106, in den anderen Teil, beispielsweise in den Innenraum 116b des Aufnahmeabschnitts 108, gelangen kann.
Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit kann eine Absicherungseinrichtung 136 vorgesehen sein.
Die Absicherungseinrichtung 136 ist insbesondere eine elektrische oder elektronische Absicherungseinrichtung 136, welche beispielsweise einen Kontaktschalter, beispielsweise zur Endlagenerkennung, umfasst.
Mittels der Absicherungseinrichtung 136 ist vorzugsweise die Einwirkvorrichtung 110 abschaltbar.
Die Sicherungsvorrichtung 120 umfasst ferner ein Blockierelement 138, welches beispielsweise schwenkbar an dem Grundelement 128 angeordnet ist.
Das Blockierelement 138 ist im Bereich eines Endes 140 des Grundelements 128 angeordnet, welches einem Ende 142 des Grundelements 128, an welchem das Grundelement 128 an dem Aufnahmebehälter 104 angeordnet ist, gegenüberliegt.
Wie insbesondere Fig. 3 zu entnehmen ist, dient das Blockierelement 138 insbesondere dem Blockieren des Verschlusselements 126 zum Verschließen der Zugangsöffnung 112.
Mittels des Blockierelements 138 ist somit gewährleistet, dass das Verschlusselement 126 nur geschlossen werden kann, wenn die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere das Blockierelement 138, in einer vorgegebenen Stellung, insbesondere in der in Fig . 1 dargestellten ersten Sicherungsstellung, angeordnet ist.
Wie insbesondere den Fig . 1 und 4 zu entnehmen ist, umfasst die Filtervorrichtung 100 eine Druckluftvorrichtung 144, mittels welcher das in dem Aufnahmebehälter 104 angeordnete Material, insbesondere das System aus Lack- Overspray und Filterhilfsmaterial, mit Druckluft beaufschlagbar ist.
Insbesondere kann das Material hierdurch aufgewirbelt werden, um es dem Rohgasstrom und den Filterelementen 102 zuzuführen .
Wie insbesondere Fig . 1 zu entnehmen ist, ist es in einem Ausführungsbeispiel der Filtervorrichtung 100 möglich, dass sich Düsen 146 der Druckluftvorrichtung 144 in vertikaler Richtung so weit nach unten erstrecken, dass eine Bewegung der Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere des Grundelements 128 der Sicherungsvorrichtung 120 von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung blockiert werden könnte.
Wie insbesondere Fig . 4 zu entnehmen ist, umfasst die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere das Grundelement 128 der Sicherungsvorrichtung 120, Ausnehmungen 148, welche eine Form aufweisen, die ein Vorbeibewegen der Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere des Grundelements 128 der Sicherungsvorrichtung 120, an den Düsen 146 der Druckluftvorrichtung 144 ermöglichen.
Ein Schwenkraumbereich 150, welcher von der Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere von dem Grundelement 128 der Sicherungsvorrichtung 120, bei der Bewegung von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung und umgekehrt überstrichen wird, weist somit Ausnehmungen des
Schwenkraumbereichs 150 auf, welche durch die Ausnehmungen 148 der Sicherungsvorrichtung 120 bedingt sind .
Die Düsen 146 der Druckluftvorrichtung 144 sind somit auch dann einer Bewegung der Sicherungsvorrichtung 120 nicht im Wege, wenn die Düsen 146 zumindest teilweise in diesen Ausnehmungen in dem Schwenkraumbereich 150 der Sicherungsvorrichtung 120 angeordnet sind.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere das Grundelement 128 der Sicherungsvorrichtung 120, weitere Ausnehmungen 148 für weitere Elemente in dem Aufnahmebehälter 104 umfasst.
Wie insbesondere Fig . 5 zu entnehmen ist, umfasst die Sicherungsvorrichtung 120 insbesondere ein Gitter 152, welches eine Vielzahl von Durchtrittsöffnungen 154 aufweist.
Insbesondere umfasst das Grundelement 128 ein Gitter 152.
Ferner kann vorgesehen sein, dass das Blockierelement 138 ein Gitter 152 umfasst.
Wie ferner Fig . 5 zu entnehmen ist, umfasst auch das Blockierelement 138 Ausnehmungen 148, um auch das Blockierelement 138 an den Düsen 146 der Druckluftvorrichtung 144 vorbeibewegen zu können.
Die Durchtrittsöffnungen 154 in dem Grundelement 128 und/oder in dem Blockierelement 138 sind insbesondere so dimensioniert, dass ein Hindurchgreifen durch die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere durch das Grundelement 128 der Sicherungsvorrichtung 120, unmöglich ist.
Dennoch wird mittels der Durchtrittsöffnungen 154 in dem Gitter 152 ein Blick durch die Sicherungsvorrichtung 120 ermöglicht.
Insbesondere ist in der in Fig . 1 dargestellten ersten Sicherungsstellung der Sicherungsvorrichtung 120 durch die Zugangsöffnung 112 ein Blick in den Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 möglich.
Ferner ist bei der in Fig . 2 dargestellten zweiten Sicherungsstellung der Sicherungsvorrichtung 120 ein Blick auf die Einwirkvorrichtung 110 möglich .
Die vorstehend beschriebene Filtervorrichtung 100 funktioniert wie folgt:
In einem Filterbetrieb der Filtervorrichtung 100 wird der Filtervorrichtung 100 ein mit Lack-Overspray verunreinigter Rohgasstrom zugeführt.
Dem Rohgasstrom wird ein Filterhilfsmaterial zugeführt, um den Rohgasstrom zu reinigen.
Zum Abtrennen des Lack-Overspray aus dem Rohgasstrom wird der Lack- Overspray zusammen mit dem Filterhilfsmaterial an den Filterelementen 102 der Filtervorrichtung 100 abgeschieden und gelangt als System aus Lack- Overspray und Filterhilfsmaterial nach einer Abreinigung der Filterelemente 102 in den Aufnahmebehälter 104.
Mittels der Einwirkvorrichtung 110 des Aufnahmebehälters 104 kann das System aus Lack-Overspray und Filterhilfsmaterial beispielsweise aufgemahlen, aufgewirbelt und/oder abgeführt werden.
Zu Kontrollzwecken oder zu Wartungs- oder Reinigungsarbeiten ist der Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 durch eine Zugangsöffnung 112 zugänglich.
Im Filterbetrieb der Filtervorrichtung 100 ist die Zugangsöffnung 112 mittels des Verschlusselements 126 verschlossen.
Um Zugang zu dem Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 zu erhalten, muss somit zunächst das Verschlusselement 126 geöffnet werden.
Mittels der Sicherungsvorrichtung 120 ist der Zugang zu dem Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 auch bei geöffnetem Verschlusselement 126 gesperrt, wenn die Sicherungsvorrichtung 120 in der ersten Sicherungsstellung angeordnet ist.
Dabei ist durch das Gitter 152 der Sicherungsvorrichtung 120 ein Blick in den Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 möglich.
Beispielsweise um Verunreinigungen von den Seitenwänden 114 des Aufnahmebehälters 104 auch im laufenden Betrieb der Filtervorrichtung 100, insbesondere der Einwirkvorrichtung 110, entfernen zu können, kann die Sicherungsvorrichtung 120 von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung gebracht werden.
Wenn die Sicherungsvorrichtung 120 in der zweiten Sicherungsstellung angeordnet ist, ist durch die Zugangsöffnung 112 der Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104, insbesondere der Innenraum 116a des trichterförmigen Abschnitts 106 des Aufnahmebehälters 104, zugänglich.
Somit können Verunreinigungen von den Seitenwänden 114 des Aufnahmebehälters 104 abgereinigt werden.
Zugleich ist jedoch mittels der Sicherungsvorrichtung 120 ein Zugang zu dem Sicherungsbereich 118 des Innenraums 116, in welchem die Einwirkvorrichtung 110 angeordnet ist, gesperrt.
Ein Zugang zu der Einwirkvorrichtung 110, während diese in Betrieb ist, kann mittels der Sicherungsvorrichtung 120 wirksam verhindert werden.
Die Sicherungsvorrichtung 120 ist dabei insbesondere werkzeuglos von der ersten Sicherungsstellung in die zweite Sicherungsstellung bringbar. Die Bewegung der Sicherungsvorrichtung 120 erfolgt beispielsweise manuell oder auch automatisch.
Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit des Aufnahmebehälters 104 kann vorgesehen sein, dass die Sicherungsvorrichtung 120 mittels mindestens eines Arretierelements 122 in der ersten Sicherungsstellung und/oder in der zweiten Sicherungsstellung arretierbar ist.
Ferner kann vorgesehen sein, dass mittels einer oder mehrerer Absicherungseinrichtungen 136 eine Position, beispielsweise eine Endlage, der Sicherungsvorrichtung 120 ermittelbar ist, insbesondere um bei Vorliegen einer von einer vorgegebenen Stellung abweichenden Stellung der Sicherungsvorrichtung 120 die Einwirkvorrichtung 110 abschalten zu können.
Durch die Verwendung einer Sicherungsvorrichtung 120 in einem Aufnahmebehälter 104 kann somit ein sehr zuverlässiger und sicherer Betrieb des Aufnahmebehälters 104 und damit auch der Filtervorrichtung 100
gewährleistet werden.
Eine in Fig. 6 dargestellte alternative Ausführungsform einer Filtervorrichtung 100 unterscheidet sich von der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform im Wesentlichen dadurch, dass das Blockierelement 138 und das Grundelement 128 mittels einer Scharniervorrichtung 156 schwenkbar miteinander verbunden sind, wobei die Scharniervorrichtung 156 eine Scharnierabdeckung 158 umfasst.
Mittels der Scharnierabdeckung 158 ist vorzugsweise eine direkte Umgebung der Scharniervorrichtung 156 abgedeckt, so dass das unerwünschte Einbringen von Fremdkörpern und/oder Körperteilen, insbesondere Fingern, in den Bereich der Scharniervorrichtung 156 wirksam verhindert ist.
Mittels der Scharnierabdeckung 158 kann somit insbesondere verhindert werden, dass eine Person bei einer Betätigung der Sicherungsvorrichtung 120 aus Versehen in den Bereich der Scharniervorrichtung 156 greift und sich bei einem Schwenken des Blockierelements 138 relativ zu dem Grundelement 128 verletzt. Insbesondere kann ein Einquetschen von Fingern der Person vorzugsweise verhindert werden.
Die Scharnierabdeckung 158 kann dabei beispielsweise ein von dem Grundelement 128 und dem Blockierelement 138 verschiedenes Bauteil sein, welches an dem Blockierelement 138 und/oder an dem Grundelement 128 angeordnet ist.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Scharnierabdeckung 158 Bestandteil des Blockierelements 138 und/oder des Grundelements 128 ist.
Die Scharnierabdeckung 158 wird dabei insbesondere durch Überlappen mindestens zweier eng aneinander anliegender und relativ zueinander beweglicher Elemente gebildet, so dass insbesondere keine Körperteile zwischen die beiden Elemente eingebracht werden können.
Im Übrigen stimmt die in Fig. 6 dargestellte alternative Ausführungsform der Filtervorrichtung 100 hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der in den Fig . 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform überein, so dass auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.
Eine in den Fig. 7 bis 13 dargestellte weitere alternative Ausführungsform einer Filtervorrichtung 100 unterscheidet sich von der in den Fig . 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform im Wesentlichen dadurch, dass die Sicherungsvorrichtung 120 einen Vorsprung 160 umfasst.
Der Vorsprung 160 ist an dem Blockierelement 138 der Sicherungsvorrichtung 120 angeordnet.
Insbesondere ist der Vorsprung 160 als ein Dorn 162 ausgebildet, welcher im Wesentlichen senkrecht zu einer Ebene, in welcher sich das Blockierelement 138 erstreckt, von dem Blockierelement 138 wegragt.
In der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Sicherungsstellung der Sicherungsvorrichtung 120, in welcher die Sicherungsvorrichtung 120 an einer Seitenwand 114 der Filtervorrichtung 100, insbesondere des Aufnahmebehälters 104 der Filtervorrichtung 100, anliegt, ragt der Vorsprung 160, insbesondere der Dorn 162, von der Seitenwand 114 weg und in den Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 hinein.
In der in den Fig . 9 und 10 dargestellten Sicherungsstellung, in welcher das Grundelement 128 der Sicherungsvorrichtung 120 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist, liegt das Blockierelement 138 im Wesentlichen horizontal ausgerichtet auf dem Grundelement 128 auf. Der an dem Blockierelement 138 angeordnete Vorsprung 160, insbesondere der Dorn 162, ragt auch in dieser Sicherungsstellung in den Innenraum 116 des Aufnahmebehälters 104 hinein.
Die in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Sicherungsstellungen der Sicherungsvorrichtung 120 sind vorzugsweise die einzigen zwei Sicherungsstellungen, in welchen die Sicherungsvorrichtung 120 stabil anordenbar ist.
Das Blockierelement 138 ist dabei entweder von dem Grundelement 128 weggeklappt (siehe Fig . 7 und 8) und die Sicherungsvorrichtung 120 in der im Wesentlichen vertikalen Sicherungsstellung angeordnet oder es ist vorgesehen, dass das Blockierelement 138 auf dem Grundelement 128 aufliegt und beide Elemente 128, 138 in der im Wesentlichen horizontalen Sicherungsstellung angeordnet sind (siehe Fig . 9 und 10).
Eine Zwischenstellung der Sicherungsvorrichtung 120 (siehe Fig . 11 und 12), in welcher das Blockierelement 138 auf dem Grundelement 128 aufliegt und dennoch nicht in der im Wesentlichen horizontalen Stellung angeordnet ist, ist eine instabile Stellung der Sicherungsvorrichtung 120.
Die Instabilität dieser Stellung wird dabei mittels des Vorsprungs 160, insbesondere des Dorns 162, erzielt, welcher in dieser Zwischenstellung an der Seitenwand 114 des Aufnahmebehälters 104 zur Anlage kommt und es dadurch verhindert, dass ein Schwerpunkt der Sicherungsvorrichtung 120 über die Schwenkachse 124 geführt wird.
Bei der in den Fig. 11 und 12 dargestellten Zwischenstellung verbleibt der Schwerpunkt der Sicherungsvorrichtung 120 somit auf derjenigen Seite der Schwenkachse 124, auf welcher er bereits in der in den Fig . 9 und 10 dargestellten horizontalen Sicherungsstellung angeordnet war.
Aufgrund des Vorsprungs 160 und der wirkenden Schwerkraft fällt die Sicherungsvorrichtung 120 aus der in den Fig. 11 und 12 dargestellten Zwischenstellung stets automatisch in die in den Fig. 9 und 10 dargestellte im Wesentlichen horizontale Sicherungsstellung zurück.
Erst durch ein Aufklappen der Sicherungsvorrichtung 120, das heißt durch ein Verschwenken des Blockierelements 138 relativ zu dem Grundelement 128, wird der Vorsprung 160 in eine Stellung gebracht, in welcher er ein Umklappen der Sicherungsvorrichtung 120 von der im Wesentlichen horizontalen Sicherungsstellung in die im Wesentlichen vertikale Sicherungsstellung nicht mehr behindert.
Die in den Fig. 7 bis 13 dargestellte Ausführungsform der Filtervorrichtung 100 ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Blockierelement 138 größer dimensioniert ist als die Zugangsöffnung 112, so dass das Blockierelement 138 das Verschließen der Zugangsöffnung 112 mittels des Verschlusselements 126 nicht verhindern kann.
Wie insbesondere aus einem Vergleich der Fig. 7 bis 12 hervorgeht, ist der Vorsprung 160 der Sicherungsvorrichtung 120 einerseits in eine Blockierstel-
lung (siehe Fig . 9 bis 12) und andererseits in eine Freigabestellung (siehe Fig. 7 und 8) bringbar.
In der Blockierstellung kann die Sicherungsvorrichtung 120 nicht aus der im Wesentlichen horizontalen Sicherungsstellung in die im Wesentlichen vertikale Sicherungsstellung gebracht werden.
Die Bewegung der Sicherungsvorrichtung 120 von der im Wesentlichen horizontalen Sicherungsstellung in die im Wesentlichen vertikale Sicherungsstellung ist somit blockiert.
Insbesondere ist somit in der Blockierstellung des Vorsprungs 160 der
Schwenkraumbereich 150 der Sicherungsvorrichtung 120 beschränkt.
In der Freigabestellung des Vorsprungs 160 hingegen ist die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere das Grundelement 128, von der einen Sicherungsstellung in die weitere Sicherungsstellung bringbar. Insbesondere kann die Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere das Grundelement 128, aus der im Wesentlichen horizontalen Sicherungsstellung in die im Wesentlichen vertikale Sicherungsstellung gebracht werden.
Wie insbesondere aus Fig . 13 hervorgeht, umfasst die Sicherungsvorrichtung 120 vorzugsweise ein Blockierelement 138, welches eine Griffvorrichtung 164, beispielsweise eine Griffmulde 166, umfasst.
Die Griffvorrichtung 164 ist insbesondere als eine Ausnehmung 168 in dem Blockierelement 138 ausgebildet.
Die Ausnehmung 168 ergibt sich beispielsweise durch Vergrößern von Durchtrittsöffnungen 154 des als Gitter 152 ausgebildeten Blockierelements 138, beispielsweise dadurch, dass einzelne die Durchtrittsöffnungen 154 begrenzende Stege 170 des Gitters 152 entfernt oder bei der Herstellung ausgelassen werden.
Bei weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsformen der Sicherungsvorrichtung 120 kann auch vorgesehen sein, dass die Griffvorrichtung 164 als ein Zusatzelement an der Sicherungsvorrichtung 120, insbesondere an dem Blockierelement 138, ausgebildet ist. Dieses Zusatzelement kann beispielsweise ein Griff oder ein Henkel sein.
Ferner kann vorgesehen sein, dass eine zusätzliche Griffvorrichtung 164 an dem Grundelement 128 angeordnet ist oder dass nur das Grundelement 128 eine Griffvorrichtung 164 umfasst oder aufweist.
Im Übrigen stimmt die in den Fig . 7 bis 13 dargestellte weitere alternative Ausführungsform der Filtervorrichtung 100 hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform überein, so dass auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.