EP2767652B1 - Absturzsicherung auf dächern - Google Patents

Absturzsicherung auf dächern

Info

Publication number
EP2767652B1
EP2767652B1 EP13184886.3A EP13184886A EP2767652B1 EP 2767652 B1 EP2767652 B1 EP 2767652B1 EP 13184886 A EP13184886 A EP 13184886A EP 2767652 B1 EP2767652 B1 EP 2767652B1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
roof
fall protection
protection system
ridge
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
EP13184886.3A
Other languages
English (en)
French (fr)
Other versions
EP2767652A2 (de
EP2767652A3 (de
Inventor
Walter Schmidiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
First Tec Ag
Original Assignee
First Tec Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by First Tec Ag filed Critical First Tec Ag
Publication of EP2767652A2 publication Critical patent/EP2767652A2/de
Publication of EP2767652A3 publication Critical patent/EP2767652A3/de
Application granted granted Critical
Publication of EP2767652B1 publication Critical patent/EP2767652B1/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32—Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261—Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/3295—Guide tracks for safety lines
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00—Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/0043—Lifelines, lanyards, and anchors therefore
    • A62B35/0062—Rail-form lifelines for permanent installation
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00—Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/0081—Equipment which can travel along the length of a lifeline, e.g. travelers
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/12—Devices or arrangements allowing walking on the roof or in the gutter
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00—Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32—Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261—Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/3276—Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/328—Arrangements on buildings for connecting safety-lines fastened to the roof covering or insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Absturzsicherung die auf einem Dach montiert werden kann, zur Sicherung einer darauf tätigen Person, umfassend eine C-förmige Laufschiene zur Befestigung eines damit verschiebbar verbundenen Sicherheitsseiles zur Befestigung an einem Gurtzeug der auf dem Dach tätigen Person, wobei in der Laufschiene eine Laufkatze Aufnahme findet.
  • Jedes Jahr geschehen unzählige Unfälle bei Personen, die ungesichert auf einem Dach arbeite und hinunterstürzen. Entsprechend bestehen in verschiedenen Ländern Vorschriften, um auf den Dächern entsprechende Absturzsicherungen anzubringen. Bereits aus der DE-A-2343233 ist eine Absturzsicherung bekannt, die zur Anbringung auf einem Flachdach geeignet ist. Diese Lösung besteht aus mehreren, im Abstand voneinander auf der Dachdecke befestigten Pfosten, welche die Dachhaut durchdringen und an ihren oberen, über die Dachhaut vorstehenden Enden, mit einem durchlaufenden Holm fest verbunden sind, an welchen ein in Längsrichtung des Holmes gleitendes, flexibles Sicherungselement befestigbar ist.
  • In Anlehnung daran und in Weiterentwicklung davon ist aus der DE-A-3148046 ein weiterentwickelter Pflock offenbart, der einerseits teleskopisch längenveränderbar ist und somit eine höhenverstellbare Lösung darstellt mittels der eine dichtende und isolierende Durchführung durch die Isolationsschicht des Flachdaches ermöglicht ist. Bekannt ist auch eine Absturzsicherung, die allerdings nur während der Bauphase am Rande der Bedachung anbringbar ist und als Geländepfosten dient, an dem entlang des Dachrandes eine Absturzsicherung anbringbar ist. Vor der definitiven Eindeckung des Daches wird diese Befestigung für den Pfosten entfernt. Diese Lösung gemäss der EP 669436 ist somit für den Verbleib auf dem Dach nicht geeignet.
  • Eine auf Schrägdächern zu montierende Lösungen ist beispielsweise auch aus der DE 19900038 bekannt. Hierbei handelt es sich um Sicherungshaken, die mit einem Haltearm zur Befestigung an einem Sparren versehen sind und die je mit einer traufseitigen Öse zum Einhängen eines Sicherheitsgeschirres versehen sind. Diese Lösungen erlauben zudem eine horizontale Standfläche anzubringen, bzw. durch die Anbringung von mehreren solchen Sicherheitsdachhaken eine Art Treppe auf einem Dach zu bilden.
  • Eine Variante der erst genannten Lösung gemäss der DE-2343233 und der Lösung gemäss der DE-A-19900038 der zuletzt beschriebenen Variante ist auch aus der EP1219762 bekannt. Hier werden Sicherungspfosten auf einem Sparren angebracht und mit einem Montageflansch versehen. Diese Lösung ist speziell für gewellte Dachplatten geeignet.
  • Insbesondere bei Schrägdächern die mit Dachziegeln oder mit Dachplatten bedeckt sind, sind die heute bekannten Lösungen problematisch, da die Pfosten, wie sie heute für Flachdächer angewendet werden, bei Schrägdächer kaum anbringbar sind, ohne dabei die Dichtigkeit des Daches zu gefährden.
  • Sichere Absturzsicherungen sind seit einigen Jahren bekannt. So zeigt bereits die US 5,143,170 eine mobile Absturzsicherung, die über den First eines Giebeldaches legbar ist und beidseitig je eine Laufschiene aufweist in der eine Laufkatze verschiebbar ist, und an der ein Fangseil einhängbar ist. Das Anbringen der mobilen Absturzsicherung ist nicht einfach und nicht sicher, aber ein Dichtigkeitsproblem am Dach ist nicht gegeben.
  • Den nächstliegenden Stand der Technik bildet eine Absturzsicherung, die aus zwei gesonderten Profilstangen besteht, die auf den First oder nahe am First stationär befestigt wird. Auch hier ist eine Laufschiene in der im montierten Zustand oberen Schiene und in derselben ist eine Nut eingeformt, um eine Firstlüftung einzuhängen, die zudem den Übergang zwischen First und Dachziegel bzw. Dachplatten abdichtet. Die Firstziegel die die Absturzsicherung überdachen müssen mit der Absturzsicherung verschraubt werden.
  • EP 2 447 437 A1 offenbart eine Absturzsicherung.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Absturzsicherung zu schaffen, die eine Lösung anbietet die die Dichtigkeit des Daches gewährleistet und schliesslich sowohl auf Schrägdächer wie auch auf Flachdächer zur Anwendung geeignet ist.
  • Diese Aufgabe löst eine Absturzsicherung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, während die Patentansprüche 10 bis 15 vorteilhafte Verwendungen der Absturzsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 9 aufzeigen.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor und sind in der nachfolgenden Beschreibung unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert.
  • Es zeigt:
  • Fig. 1
    zeigt schematisch die Anordnung der erfindungsgemässen Absturzsicherung auf einem Schrägdach.
    Fig. 2
    stellt den Querschnitt einer bevorzugten Profilschiene der Laufschiene der Absturzsicherung für sich alleine und
    Fig. 3
    eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Laufkatze geeignet für die Laufschiene gemäss der Figur 2 und
    Fig. 4
    zeigt einen Schnitt senkrecht zur Laufrichtung der Laufschiene mit darin angeordneter Laufkatze.
  • In der Figur 1 ist der First F eines Daches D dargestellt mit einem Firstbalken FB auf denen die Sparren S ruhen. Auf dem Dach D ist eine Bedachung B verlegt. Eine solche Bedachung B kann in Form von Ziegeln oder Platten realisiert sein. Im Firstbereich ist auf den Sparren S eine Winkelleiste 5 aufgeschraubt. Der eine Schenkel der Winkelleiste ist am Sparren befestigt, während an dem senkrecht zum Sparren verlaufenden Schenkel mittels einer Schraube 6 ein Nutenstein 7 gehalten ist der in einer Haltenut 8 lagert. Die Haltenut 8 ist Teil einer Profilschiene 10.
  • Die gesamte Absturzsicherung ist nur in der Figur 4 ersichtlich. Hier erkennt man, dass die Absturzsicherung 1 aus einer Laufschiene 2 besteht, die Teil der Profilschiene 10 ist sowie einer Laufkatze 3 an der ein Sicherungsseil 4 gehalten ist.
  • Vorerst wird nun die Profilschiene 10 detailliert beschrieben wobei hierbei auf die Figur 2 Bezug genommen wird. Die Profilschiene 10 besitzt zwei Schenkel und zwar einen ersten in der Montagelage dachseitigen Hohlschenkel 11 und einen zweiten darüber angeordneten parallel zum ersten Schenkel verlaufenden zweiten Hohlschenkel 12. Beide Schenkel sind als doppelwandige Hohlschenkel gestaltet. Der erste, doppelwandige Hohlschenkel 11 besitzt eine untere, dachseitige Wand 111 und eine darüber liegende, obere laufschienenseitige Wand 112. Zwischen diesen beiden Wänden 111 und 112 befindet sich ein im Querschnitt ovaler Hohlraum 113. Dieser Hohlraum 113 besitzt eine in der Einbaulage firstseitige Abschlusswand 114 und eine in der Einbaulage traufenseitige Abschlusswand 115. Auf der Aussenseite der firstseitigen Abschlusswand 114 ist die bereits erwähnte Haltenut 8 angeordnet, die im Querschnitt etwa c-förmig gestaltet ist mit der offenen Seite zum First hin gerichtet. Beide, die parallele, dachseitige Wand 111 und die darüber liegende obere Wand 112 sind über die traufseitige Abschlusswand 115 hinweg verlängert und diese beiden Verlängerungen, nämlich die dachseitige Verlängerung 116 und die darüber liegende parallel dazu verlaufende Verlängerung 117 bilden zusammen mit der traufenseitigen Abschlusswand 115 eine Aufnahme 13. Diese Aufnahme 13 ist so gestaltet, dass eine an die Profilschiene 10 anschliessende Bedachung darin ein Stück weit hinein geschoben werden kann. Eine solche Bedachung besteht, wie bereits erwähnt, aus Dachziegeln oder auch Dachplatten.
  • Bei der Befestigung der Profilschiene 10 an einem Schrägdach wird diese Profilschiene wie bereits anhand der Figur 1 kurz dargelegt, mittels einer senkrecht zur Verlaufsrichtung der Sparren im Firstbereich angebrachten Winkelleiste 5 und Nutensteine 7 die in die Haltenut 8 der Profilschiene lagern, gehalten. Auf einem Flachdach ist eine solche Lösung selbstverständlich ebenfalls denkbar. Um zusätzlich aber noch eine Schwenkbewegung bzw. eine Kippbewegung zu verunmöglichen sind an der dachseitigen Wand 111 im Querschnitt hakenförmige Halterungsleisten 118 angeformt. Diese wirken dann zusammen mit einer gegengleichen Leiste die separat angeliefert und auf dem Dach montiert ist, und werden von dieser im Eingriff gehalten.
  • Der zweite Hohlschenkel 12 ist ebenfalls wie bereits erwähnt als doppelwandiger Hohlschenkel gestaltet. Entsprechend weist auch dieser Hohlschenkel eine dachseitige Wand 121 auf, die als obere Führungswand für die Laufkatze 3 dient und parallel zur oberen Wand 112 des ersten Hohlschenkels 11 verläuft. Parallel über der oberen Führungswand 121 verläuft eine Deckwand 122. Zwischen diesen beiden Wänden 121 und 122 befindet sich ein zweiter Hohlraum 123. Im Querschnitt ist auch dieser Hohlraum 123 oval. Der Begriff oval ist hier nicht im streng geometrischen Sinn zu verstehen, sondern mehr im allgemein sprachlichen Gebrauch im Sinne von einer länglichen Fläche die an beiden Enden gerundet ist. Im vorliegenden Falle sind beide im Querschnitt ovalen Hohlräume 113 und 123 aus zwei parallelen Seiten und an beiden Enden jeweils mit gleichem Radius geschlossenen Flächen gestaltet. Die Deckfläche 122 des zweiten Hohlschenkels 12 ist firstseitig mit einer schräg zur Verlaufsrichtung zum ersten Hohlschenkel 11 hin geneigten Verlängerung 124 versehen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist sowohl die obere Führungswand 121 als auch die Deckwand 122 verlängert und diese Verlängerung 126 und die Verlängerung der Abschlusswand 125 sind in Richtung zum ersten Hohlschenkel 11 hin mit einer Versteifungswand 128 miteinander verbunden.
  • Der erste Hohlschenkel 11 und der zweite Hohlschenkel 12 sind in der Einbaulage firstseitig mit einer doppelwandigen Verbindungswand 129 miteinander verbunden. So entsteht zwischen der oberen Wand 112 des ersten Hohlschenkels 11 der dachseitigen Wand 121 des zweiten Hohlschenkels 12 und der Verbindungswand 129 eine Laufschiene 2 für die darin geführte Laufkatze 3. Die Laufschiene besitzt zwei Führungsflächen, die einerseits durch die Aussenseite der oberen Wand 112 des ersten Hohlschenkels 11 und andererseits durch die in Bezug auf den zweiten Hohlraum 123 ebenfalls aussen liegenden Fläche der dachseitigen Wand 121 des zweiten Hohlschenkels 12 die obere Führungswand für die Laufkatze 3 gebildet. Die Verlängerung 127 der Abschlusswand 125 des zweiten Hohlschenkels 12 bildet eine Lauffläche für die in der Laufschiene 2 beweglich gehaltenen Laufkatze 3.
  • In der Fig. 3 ist die Laufkatze 3 für sich alleine dargestellt. Die Laufkatze 3 besteht aus einer Chassisplatte 30 die an einer Längskante um 90° abgewinkelt ist zu einer Versteifungskante 31. Diese Versteifungskante 31 weist eine hintere und eine vordere versteifte Lagerwange 32 auf. Beide Lagerwangen 32 sind von Führungsachsen 33 durchsetzt. Auf den Führungsachsen 33 sind jeweils beidseitig der Lagerwange 32 Führungsrollen 34 gelagert. In der Chassisplatte 30 sind zwei distanziert zu einander angebrachte Lagerbolzen 35 angeordnet. Auf jeden Lagerbolzen 35 ist eine Laufrolle 36 gehalten. Aus der Chassisplatte 30 ist ein Fenster 37 ausgestanzt und um 90° auf der Seite umgebogen auf der die Lagerbolzen 35 und Laufrollen 36 liegen. Aus diesem Fensterteil der um 90° umgebogen ist, ist eine Seilführungsöse 38 geformt.
  • In der Figur 4 ist nun die Laufkatze 3 in der Laufschiene 2 der Profilschiene 1 eingesetzt. Die Führungsrollen 34 haben einen Durchmesser, der mind. annähernd der lichten Weite zwischen der oberen Wand 112 des ersten Hohlschenkels 11 und der unteren, dachseitigen Wand 121 des zweiten Hohlschenkels 12 entsprechen. Die beiden in dieser Ansicht hinter einander liegenden Laufrollen 36 laufen auf der Innenseite der Verlängerung 127 der Abschlusswand 125 des zweiten Hohlschenkels 12. Durch die Seilführungsöse 38 verläuft ein Sicherungsseil 4. Bei diesem Sicherungsseil 4 kann es sich beispielsweise um ein Drahtseil handeln, welches lediglich dazu dient vor der Benutzung das eigentliche Sicherungsseil 4 daran zu befestigen und durch die Seilführungsöse 38 hindurchzuziehen. Entsprechend muss dann dieses Seil 4 etwa doppelt so lang sein wie die Falllinie des Daches. Eine auf dem Dach arbeitende Person, die von der Traufe her auf das Dach steigt, kann nun das effektive, von der arbeitenden Person mitgebrachte Sicherungsseil an das Sicherungsseil 4 befestigen und mittels diesem Seil 4 das effektive Sicherungsseil welches einen Anschlagsbolzen aufweist bis zur Seilführungsöse 38 hinaufziehen. Dann ist er mit der erfindungsgemässen Absturzsicherung verbunden. Betritt jedoch die auf dem Dach arbeitende Person durch eine firstnahe Dachluke das Dach, so kann sie ihr Sicherungsseil 4 direkt selbst an der Seilführungsöse 38 befestigen. Das Gurtzeug welches die auf dem Dach arbeitende Person benutzt, ist nicht Teil der Erfindung und wird hier auch nicht als Teil der hier verstandenen Absturzsicherung gezählt. Das Gurtzeug kann beispielsweise einen Aufrollmechanismus besitzen welcher ähnlich einem Sicherheitsgurt im Auto bei einem schnellen Abrollvorgang blockiert.
  • Dieselbe Absturzsicherung gemäss der vorliegenden Erfindung kann selbstverständlich auch auf einem Flachdach angeordnet sein. In diesem Falle wird man in der mittigen Längsrichtung des Daches zwei entgegengesetzt gerichtete Profilschienen 10 mittels entsprechenden Winkelleisten 5 anordnen. Diese Schienen müssen dann selbstverständlich weniger lang sein als das Flachdach lang ist. Hier nicht dargestellt, aber für den Fachmann selbstverständlich, sind die Enden der Profilschienen mit einer einen Anschlag bildenden Endabdeckung versehen. Diese Endabdeckung kann im Prinzip aufgeschweisst sein, bevorzugterweise jedoch wird man diese Endabdeckplatte aufgeschraubt gestalten, so dass gegebenenfalls auch die Laufkatze ausgewechselt werden kann. Auch auf einem Flachdach dient die Aufnahme 13 dazu um darin eine Dachplatte oder Isolationsplatte einzuschieben.
  • Die geneigte Verlängerung 124 dient dazu, um über den First hinweg eine dichtende Abdeckung anzubringen, die die Firstziegel überflüssig machen. Man wird somit an beiden Schrägseiten je eine Profilschiene durch ein gewölbtes Deckblech miteinander verbinden. Dies kann auch auf einem Flachdach so verwendet werden. Gestaltet man dieses Deckblech jedoch trogförmig, so kann das Deckblech zusätzlich die Funktion einer Sammelrinne haben.
  • Bezugszeichenliste:
  • F
    First
    D
    Dach
    B
    Bedachungsmaterial
    1
    Absturzsicherung
    2
    Laufschiene
    3
    Laufkatze
    4
    Sicherungsseil
    5
    Winkelleiste
    6
    Schraube
    7
    Nutenstein
    8
    Haltenut
    9
    Deckblech
    10
    Profilschiene
    11
    erster Hohlschenkel
    12
    zweiter Hohlschenkel
    13
    Aufnahme
    30
    Chassisplatte
    31
    Versteifungskante
    32
    Lagerwange
    33
    Führungsachse
    34
    Führungsrollen
    35
    Lagerbolzen
    36
    Laufrollen
    37
    Fenster
    38
    Seilführungsöse
    111
    untere, dachseitige Wand
    112
    obere Wand
    113
    ovaler erster Hohlraum
    114
    firstseitige Abschlusswand
    115
    traufenseitige Abschlusswand
    116
    Verlängerung der Wand 111
    117
    Verlängerung der Wand 112
    118
    hakenförmige Leisten
    119 120 121
    dachseitige Wand als obere Führungswand
    122
    Deckwand
    123
    zweiter Hohlraum
    124
    geneigte Verlängerung
    125
    traufenseitige Abschlusswand des zweiten Hohraumes
    126
    Verlängerung der Deckwand 122
    127
    Verlängerung der Abschlusswand 125
    128
    Versteifungswand
    129
    Verbindungswand

Claims (15)

  1. Absturzsicherung (1), die auf einem Dach montiert werden kann, zur Sicherung einer darauf tätigen Person, umfassend eine Laufschiene (2) zur Befestigung eines damit verschiebbar verbundenen Sicherungsseiles (4) zur Befestigung an einem Gurtzeug der auf dem Dach tätigen Person, wobei die Laufschiene (2) aus einer Profilschiene (10) geformt ist, die einen ersten Schenkel (11) aufweist zur Befestigung auf einem Dach, wobei dieser Schenkel (11) einseitig eine Aufnahme (13) für ein Bedachungsmaterial(B) aufweist und einen, über den ersten Schenkel (11) verlaufenden zweiten Schenkel (12) aufweist, der mit dem ersten Schenkel (11) zusammen eine C-förmige Laufschiene (2) definiert, in der eine Laufkatze (3) Aufnahme finden kann, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnungsseite der Laufschiene (2) genau eine Lauffläche angeordnet ist, welche mit dem zweiten Schenkel (12) verbunden ist, während die von den beiden Schenkeln (11, 12) geformten Seitenflächen der C-förmigen Laufschiene die Führungsflächen für eine Laufkatze (3) bilden.
  2. Absturzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (11) doppelwandig ist, wobei eine in Einbaulage obere Wand (112) gleichzeitig eine Führungsfläche der C-förmigen Laufschiene (2) bildet, und eine untere, dachseitige Wand (111) von der oberen Wand (112) distanziert ist.
  3. Absturzsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Einbaulage obere Wand (112) und untere, dachseitige Wand (111) je eine Verlängerung (116, 117) aufweisen gegenüber einer die obere Wand (112) und die untere Wand (111) verbindenden, traufseitigen Abschlusswand (115), und diese beiden Verlängerungen (116, 117) die Aufnahme (13) für das Bedachungsmaterial bilden.
  4. Absturzsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere, dachseitige Wand (111) des doppelwandigen ersten Schenkels (11) mit mindestens einer auf der Aussenseite in Längsrichtung der Profilschiene (10) verlaufenden Einhängeleiste (118) versehen ist.
  5. Absturzsicherung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallele Einhängleisten (118) vorhanden sind.
  6. Absturzsicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der traufseitigen Abschlusswand (115) eine zweite, firstseitige Abschlusswand (114) vorhanden ist, und diese firstseitige Abschlusswand (114) auf der Aussenseite eine Haltenut (8) aufweist zur Aufnahme von darin passenden Gleitsteinen.
  7. Absturzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine in die Laufschiene (2) passende Laufkatze (3) umfasst, die eine Seilführungsöse (38) aufweist, durch die ein Sicherungsseil (4) geführt ist, das endständig einen Anschlag aufweist.
  8. Absturzsicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkatze (3) eine Chassisplatte (30) umfasst, die zwei distanzierte, senkrecht zur Chassisplatte verlaufende Lagerbolzen (35)aufweist, auf denen je eine Laufrolle (36) montiert ist, und die Chassisplatte (30) einseitig an einer Längskante eine als Umbiegung gebildete Versteifungskante (31) aufweist, durch die an den beiden entfernten Enden je eine Führungsachse (33) die Versteifungskante (31) durchsetzt und auf jeder Führungsachse (33) je eine Führungsrolle (34) angeordnet ist.
  9. Absturzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Schenkel (12) an dem der Öffnung der C-förmigen Laufschiene (2) abgelegenen Ende eine abgewinkelte, geneigte Verlängerung (124) angeformt ist.
  10. Verwendung einer Absturzsicherung nach mindestens einem der Ansprüche 1-9 auf einem Schräg- oder Giebeldach, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Profilschienen (10) im firstnahen Bereich parallel zum First auf den Sparren eines Schrägdaches beidseitig des Firstes angebracht sind.
  11. Verwendung einer Absturzsicherung nach mindestens einem der Ansprüche 1 - auf einem Flachdach, dadurch gekennzeichnet, dass mittig auf einem Flachdach zwei Profilschienen (10) so angebracht sind, dass deren Öffnungen der C-förmigen Laufschienen (2) voneinander weg gerichtet sind.
  12. Verwendung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme (13) Dachziegel eingreifen.
  13. Verwendung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme (13) Dachplatten (B) oder Welldachplatten eingreifen.
  14. Verwendung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme (13) Isolationsplatten eingreifen.
  15. Verwendung nach Anspruch 10 einer Absturzsicherung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den geneigten Verlängerungen (124) des zweiten Schenkels (12) beidseitig des Firstes ein den First überdeckender, an den Verlängerungen angebrachter, gewölbter Blech- oder Kunststoffstreifen als Deckblech befestigt ist.
EP13184886.3A 2013-02-14 2013-09-18 Absturzsicherung auf dächern Active EP2767652B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH00456/13A CH707607A2 (de) 2013-02-14 2013-02-14 Absturzsicherung auf Dächern.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
EP2767652A2 EP2767652A2 (de) 2014-08-20
EP2767652A3 EP2767652A3 (de) 2014-12-17
EP2767652B1 true EP2767652B1 (de) 2026-08-19

Family

ID=49237038

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP13184886.3A Active EP2767652B1 (de) 2013-02-14 2013-09-18 Absturzsicherung auf dächern

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP2767652B1 (de)
CH (1) CH707607A2 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10646733B2 (en) * 2017-06-02 2020-05-12 Modular Fall Protection Concepts, Llc Fall protection modular rigid rail system
CN110107125A (zh) * 2019-05-28 2019-08-09 南京天本安全技术有限公司 一种防止可燃气体爆炸的顶棚
CN113577596B (zh) * 2021-08-06 2022-04-22 广东欲丰电器制造有限公司 一种铁塔防坠装置及其装卡方法
CN114016767A (zh) * 2021-11-09 2022-02-08 中建三局第二建设工程有限责任公司 检修马道

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2343233A1 (de) 1973-08-28 1975-03-13 Ertl Kg Baustoffwerk Absturzsicherung
DE3148046C2 (de) 1981-12-04 1984-07-26 Hans-Klaus 6072 Dreieich Korff Verankerungspflock
US5143170A (en) * 1991-10-28 1992-09-01 Don Hunt Safety device for roof work
EP0669436A1 (de) 1994-02-23 1995-08-30 Ferdinand Steffen Auf einem Gebäudedach befestigbare Haltevorrichtung für ein Absturzsicherungsgerüst
DE19900038C2 (de) 1999-01-02 2001-04-12 Simon Gmbh & Co Kg Geruest Und Sicherheitsdachhaken
DE10052572C2 (de) 2000-10-23 2002-11-28 Klaus Moennigmann Sicherheitsvorrichtung
EP2447437B1 (de) * 2010-10-29 2019-12-11 Luchtankers B.V. Sicherheitssystem und Dach mit dem Sicherheitssystem
US8746739B2 (en) * 2011-06-22 2014-06-10 Carlston Life Support Systems, Inc. Aircrew restraint system with integrated communications and controls

Also Published As

Publication number Publication date
EP2767652A2 (de) 2014-08-20
EP2767652A3 (de) 2014-12-17
CH707607A2 (de) 2014-08-15

Legal Events

Date Code Title Description
PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

17P Request for examination filed

Effective date: 20130918

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A2

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

AX Request for extension of the european patent

Extension state: BA ME

PUAL Search report despatched

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009013

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A3

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

AX Request for extension of the european patent

Extension state: BA ME

RIC1 Information provided on ipc code assigned before grant

Ipc: E04G 21/32 20060101AFI20141107BHEP

RBV Designated contracting states (corrected)

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

R17P Request for examination filed (corrected)

Effective date: 20150611

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: EXAMINATION IS IN PROGRESS

17Q First examination report despatched

Effective date: 20170217

GRAP Despatch of communication of intention to grant a patent

Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNIGR1

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: GRANT OF PATENT IS INTENDED

INTG Intention to grant announced

Effective date: 20260521

GRAS Grant fee paid

Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNIGR3

GRAA (expected) grant

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009210

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE PATENT HAS BEEN GRANTED

RAP1 Party data changed (applicant data changed or rights of an application transferred)

Owner name: FIRST TEC AG