Brennkraftmaschine mit einem Zylindergehäuse aus Leichtmetallguss
und mit Zylinderlaufbuchsen aus Rauguss
Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 41 17 112 C1 ist bereits eine Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, mit einem Zylindergehäuse, das zumindest einen Arbeitszylinder aufweist, bekannt.
Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Brennkraftmaschine mit einer vorteilhaften Kühlung bereitzustellen. Sie wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung geht aus von einer Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, mit einem Zylindergehäuse aus Leichtmetallguss, das zumindest einen Arbeitszylinder aufweist, und mit zumindest einer Zylinderlaufbuchse, die aus Rauguss besteht und die in den Arbeitszylinder eingegossen ist.
Es wird vorgeschlagen, dass das Zylindergehäuse zumindest einen Kühlkanal aufweist, der zumindest teilweise an die Zylinderlaufbuchse angrenzt. Dadurch kann bei Verwendung von kostengünstigen Zylinderlaufbuchsen aus Rauguss eine Kühlung, insbesondere eine Wasserkühlung des Zylindergehäuses verbessert werden. Durch die Verwendung der kostengünstigen Zylinderlaufbuchsen können Kosten der Brennkraftmaschine reduziert werden. Unter„zumindest teilweise angrenzen" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass mindestens ein Teil des Kühlkanals unmittelbar an der Zylinderlaufbuchse anliegt. Vorteilhafterweise weist ein Kühlmittel in dem Kühlkanal zumindest zeitweise einen direkten Kontakt mit einem Teil der Zylinderlaufbuchse auf. Vorteilhafterweise ist das Kühlmittel als Wasser ausgebildet. Der Kühlkanal ist vorteilhafterweise durch eine definierte Mischbearbeitung des Zylindergehäuses und der Zylinder-
laufbuchse hergestellt. Unter einer„Mischbearbeitung" soll insbesondere eine gleichzeitige Bearbeitung des Zylindergehäuses und der Zylinderlaufbuchse verstanden werden. Vorzugsweise werden das Zylindergehäuse und die Zylinderlaufbuchse spanend bearbeitet. Zur Herstellung des Kühlkanals wird vorzugsweise überflüssiges Material des Zylindergehäuses und der Zylinderlaufbuchse in Form von Spänen abgetragen.
Weiter wird vorgeschlagen, dass die Brennkraftmaschine zumindest einen Formschlussbereich aufweist, in dem die Zylinderlaufbuchse und das Zylindergehäuse miteinander verbunden sind und in dem der Kühlkanal zumindest teilweise angeordnet ist. Dadurch kann eine besonders vorteilhafte Kühlung der Zylinderlaufbuchse erreicht werden. Unter „einem Formschlussbereich" soll insbesondere ein Bereich verstanden werden, in dem sich ein Material des Zylindergehäuses und ein Material der Zylinderlaufbuchse zumindest teilweise überlappen, wodurch sich das Zylindergehäuse und die Zylinderlaufbuchse verklammern.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Brennkraftmaschine zumindest eine zweite Zylinderlaufbuchse auf, an die der Kühlkanal zumindest teilweise angrenzt. Dadurch kann eine Kühlung von mehreren Zylinderlaufbuchsen realisiert werden.
Weiter wird vorgeschlagen, dass das Zylindergehäuse zumindest einen Zylindersteg zwischen den zwei benachbarten Zylinderlaufbuchsen aufweist und der Kühlkanal den Zylindersteg zumindest teilweise durchsetzt. Dadurch kann eine besonders vorteilhafte Kühlung des Zylindergehäuses und der Zylinderlaufbuchse realisiert werden. Unter„der Kühlkanal durchsetzt zumindest teilweise den Zylindersteg" soll insbesondere verstanden werden, dass der Zylindersteg den Kühlkanal aufweist. Unter einem„Zylindersteg" soll insbesondere ein kleinster Abstand zwischen zwei benachbarten Arbeitszylindern verstanden werden. Vorzugsweise ist der Zylindersteg durch das Material des Zylindergehäuses gebildet.
Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn der Kühlkanal zumindest teilweise als eine Material- ausnehmung ausgebildet ist, die zumindest teilweise in das Zylindergehäuse und in die Zylinderlaufbuchse eingebracht ist. Dadurch kann der Kühlkanal besonders einfach realisiert werden.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Kühlkanal als ein nachträglich eingebrachter Kühlkanal ausgebildet ist. Dadurch kann ein besonders vorteilhafter Kühlkanal realisiert werden. Unter„nachträglich eingebracht" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Einbringen
des Kühlkanals verstanden werden, dass erst erfolgt, nachdem die Zylinderlaufbuchse in den Arbeitszylinder eingegossen wurde.
Besonders bevorzugt ist der Kühlkanal als eine Bohrung ausgebildet. Dadurch kann eine Herstellung des Kühlkanals vereinfacht werden.
Außerdem wird vorgeschlagen, dass das Zylindergehäuse zumindest teilweise aus Leichtmetalldruckguss besteht. Dadurch kann ein besonders vorteilhaftes Zylindergehäuse realisiert werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Zylindergehäuse mit eingegossenen Zylinderlaufbuchsen in einer
Draufsicht,
Fig. 2 das Zylindergehäuse in einem Querschnitt durch eine der Zylinderlaufbuchsen entlang einer Schnittlinie A-A,
Fig. 3 das Zylindergehäuse in einem Querschnitt durch einen Zylindersteg entlang einer Schnittlinie B-B und
Fig. 4 schematisch einen Querschnitt eines Kühlkanals entlang einer Schnittlinie
C-C.
Die Figuren 1 bis 4 zeigen teilweise eine Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug. Die Brennkraftmaschine ist als eine Kraftfahrzeugbrennkraftmaschine ausgebildet. Die Brennkraftmaschine ist als eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine ausgebildet.
Zur Ausbildung eines Zylinderblocks und eines Kurbelgehäuseoberteils weist die Brennkraftmaschine ein Zylindergehäuse 10 auf. Das Zylindergehäuse 10 ist durch ein Gießverfahren hergestellt. Das Zylindergehäuse 10 ist aus Leichtmetallguss. Das Zylindergehäuse 10 ist durch einen Druckguss hergestellt. Es ist einstückig ausgebildet. Das Zylindergehäuse 10 besteht aus Leichtmetalldruckguss. Es besteht aus Aluminium oder einer Legierung, die Aluminium aufweist.
Zur Aufnahme von Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 weist das Zylindergehäuse 10 vier Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14 auf. Die vier Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14 bilden eine Zylinderreihe. Die Zylinderreihe erstreckt sich in eine Richtung 27. Die Richtung 27 ist parallel zu einer Längsachse 28 des Zylindergehäuses 10 ausgerichtet. Die Zylinderreihe erstreckt sich entlang der Längsachse 28. Die Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14 sind nebeneinander angeordnet. Sie sind benachbart zueinander. Die Arbeitszylinder 11 , 14 sind außenliegend und die Arbeitszylinder 12, 13 innenliegend angeordnet. Die Arbeitszylinder
12, 13 sind zwischen den Arbeitszylindern 11 , 14 angeordnet. Die Arbeitszylinder 1 1 , 12,
13, 14 sind analog zueinander ausgebildet.
Das Zylindergehäuse 10 weist weiter drei Zylinderstege 24, 25, 26 auf. Die Zylinderstege 24, 25, 26 trennen jeweils zwei benachbarte Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14. Die Arbeitszylinder 11 , 12 sind durch den Zylindersteg 24, die Arbeitszylinder 12, 13 durch den Zylindersteg 25 und die Arbeitszylinder 13, 14 durch den Zylindersteg 26 getrennt. Der Zylindersteg 24 ist zwischen den Arbeitszylindern 11 , 12 angeordnet. Der Zylindersteg 25 ist zwischen den Arbeitszylindern 12, 13 angeordnet. Der Zylindersteg 26 ist zwischen den Arbeitszylindern 13, 14 angeordnet. Die Zylinderstege 24, 25, 26 weisen jeweils eine minimale, in Richtung 27 weisende Erstreckung 29 auf, die jeweils entlang der Längsachse 28 verläuft. In der Figur 4 ist die minimale Erstreckung 29 des Zylinderstegs 26 dargestellt.
Zur Ausbildung von vier Kolbenlaufflächen 30, 31 , 32, 33 weist das Zylindergehäuse 10 der Brennkraftmaschine die vier Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 auf. Die Zylinderlaufbuchse 15 bildet die Kolbenlauffläche 30, die Zylinderlaufbuchse 16 die Kolbenlauffläche 31 , die Zylinderlaufbuchse 17 die Kolbenlauffläche 32 und die Zylinderlaufbuchse 18 die Kolbenlauffläche 33.
Jeweils eine Zylinderlaufbuchse 15, 16, 17, 18 ist in jeweils einen Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14 eingegossen. Die Zylinderlaufbuchse 15 ist in den Arbeitszylinder 11 , die Zylinderlaufbuchse 16 in den Arbeitszylinder 12, die Zylinderlaufbuchse 17 in den Arbeitszylinder 13 und die Zylinderlaufbuchse 8 in den Arbeitszylinder 14 eingegossen. Eine Außenfläche der einzelnen eingegossenen Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 liegt dabei auf einer Innenfläche der entsprechenden Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14. Die Innenfläche der einzelnen Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14 sind der jeweiligen Kolbenlauffläche 30, 31 , 32, 33 zugewandt und die Außenfläche der einzelnen Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 sind der jeweiligen Kolbenlauffläche 30, 31 , 32, 33 abgewandt. Die Zylinderlaufbuchsen 15,
16, 17, 18 sind als trockene Zylinderlaufbuchsen ausgebildet. Die Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 bestehen aus Rauguss. Die Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 sind analog zueinander ausgebildet. Das Zylindergehäuse 10 und die, in die Arbeitszylinder 11 , 12,
13, 14 eingegossenen Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 8 bilden ein heterogenes Zylinderkurbelgehäuse.
Die Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 sind jeweils durch einen der Zylinderstege 24, 25, 26 miteinander verbunden. Die benachbarten Zylinderlaufbuchsen 15, 16 sind durch den Zylindersteg 24 verbunden. Die benachbarten Zylinderlaufbuchsen 16, 17 sind durch den Zylindersteg 25 verbunden. Die benachbarten Zylinderlaufbuchsen 17, 18 sind durch den Zylindersteg 26 verbunden.
Die Brennkraftmaschine weist weiter vier Formschlussbereiche auf, wobei lediglich ein Formschlussbereich 22 und ein Formschlussbereich 23 dargestellt sind. In den nicht dargestellten Formschlussbereichen und in den Formschlussbereichen 22, 23 sind die jeweiligen Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 mit den zugehörigen Arbeitszylindern 11 , 12, 13, 14 verbunden. Die Formschlussbereiche 22, 23 und die nicht dargestellten Formschlussbereiche sind analog ausgebildet. Dadurch werden im Folgenden lediglich der Formschlussbereich 22 und der Formschlussbereich 23 näher erläutert.
In dem Formschlussbereich 22 greift ein Material der Zylinderlaufbuchse 7 teilweise in ein Material des Zylindergehäuses 10. In dem Formschlussbereich 22 verklammert sich die Zylinderlaufbuchse 17 und das Zylindergehäuse 10 in dem Arbeitszylinder 13. Die Innenfläche des Arbeitszylinders 13 und die Außenfläche der Zylinderlaufbuchse 17 sind miteinander verkantet. Die Innenfläche des Arbeitszylinders 13 und die Außenfläche der Zylinderlaufbuchse 17 sind innerhalb des Formschlussbereichs 22 angeordnet. In dem Formschlussbereich 22 findet eine Verbindung zwischen der Zylinderlaufbuchse 17 mit dem Zylindergehäuse 10 in dem Arbeitszylinder 13 statt. Der Formschlussbereich 22 verläuft entlang eines Umfangs des Arbeitszylinders 13 und der Zylinderlaufbuchse 17. Die eingegossene Zylinderlaufbuchse 17 und der Arbeitszylinder 13 weisen durch den Formschlussbereich 22 einen Formschluss auf.
Analog greift in dem Formschlussbereich 23 ein Material der Zylinderlaufbuchse 18 teilweise in das Material des Zylindergehäuses 10. In dem Formschlussbereich 23 verklammert sich die Zylinderlaufbuchse 8 und das Zylindergehäuse 10 in dem Arbeitszylinder
14. Die Innenfläche des Arbeitszylinders 14 und die Außenfläche der Zylinderlaufbuchse 18 sind miteinander verkantet. Die Innenfläche des Arbeitszylinders 14 und die Außenflä-
che der Zylinderlaufbuchse 18 sind innerhalb des Formschlussbereichs 23 angeordnet. In dem Formschlussbereich 23 findet eine Verbindung zwischen der Zylinderlaufbuchse 18 mit dem Zylindergehäuse 10 in dem Arbeitszylinder 14 statt. Der Formschlussbereich 23 verläuft entlang eines Umfangs des Arbeitszylinders 14 und der Zylinderlaufbuchse 8. Die eingegossene Zylinderlaufbuchse 18 und der Arbeitszylinder 14 weisen durch den Formschlussbereich 23 einen Formschluss auf.
Zur Kühlung der Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14, und damit der Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18, weist das Zylindergehäuse 10 einen Kühlmantel 34 und einen Kühlmantel 35 auf. Die Kühlmäntel 34, 35 sind gegenüberliegend angeordnet. Der Kühlmantel 34 erstreckt sich auf einer Seite 36 entlang der, durch die Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14 gebildeten Zylinderreihe. Der Kühlmantel 34 umgibt auf der Seite 36 sämtliche Arbeitszylinder , 2, 3, 14 und damit sämtliche Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18. Der Kühlmantel 35 erstreckt sich auf einer gegenüberliegenden Seite 37 entlang der, durch die Arbeitszylinder , 12, 13, 14 gebildeten Zylinderreihe. Der Kühlmantel 35 umgibt auf der gegenüberliegenden Seite 37 sämtliche Arbeitszylinder 11 , 12, 13, 14 und damit sämtliche Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18. Der Kühlmantel 34 und der Kühlmantel 35 erstrecken sich entlang der Längsachse 28 des Zylindergehäuses 0.
Zur Kühlung der Zylinderstege 24, 25, 26 weist das Zylindergehäuse 10 drei Kühlkanäle 19, 20, 21 auf. Der Kühlkanal 19 ist zur Kühlung des Zylinderstegs 24 vorgesehen und ist in dem Zylindersteg 24 angeordnet. Der Kühlkanal 20 ist zur Kühlung des Zylinderstegs 25 vorgesehen und ist in dem Zylindersteg 25 angeordnet. Der Kühlkanal 21 ist zur Kühlung des Zylinderstegs 26 vorgesehen und ist in dem Zylindersteg 26 angeordnet. Die Kühlkanäle 19, 20, 21 sind somit jeweils zwischen zwei benachbarten Arbeitszylindern 11 ,
12, 13, 14 und damit zwischen zwei benachbarten Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 angeordnet. Die Kühlkanäle 19, 20, 21 grenzen jeweils teilweise an zwei benachbarte Zylinderlaufbuchsen 15, 16, 17, 18 an. Der Kühlkanal 19 grenzt teilweise an den Zylinderlaufbuchsen 15, 16 an. Der Kühlkanal 20 grenzt teilweise an den Zylinderlaufbuchsen 16, 17 an. Der Kühlkanal 21 grenzt teilweise an den Zylinderlaufbuchsen 17, 18 an. Die Kühlkanäle 19, 20, 21 sind analog zueinander ausgebildet. Dadurch wird im Folgenden lediglich der Kühlkanal 21 näher beschrieben.
Der Kühlkanal 21 durchsetzt den Zylindersteg 26. Der Kühlkanal 21 durchsetzt den Zylindersteg 26 senkrecht zu der, durch einen Verlauf der Zylinderreihe definierten Richtung 27. Der Kühlkanal 21 durchsetzt den Zylindersteg 26 senkrecht zur Längsachse 28 des Zylindergehäuses 10. Der Kühlkanal 21 verbindet strömungstechnisch die zwei Kühlmän-
tel 34, 35 miteinander. Der Kühlkanal 21 verbindet die Kühlmäntel 34, 35 in einem Höhenabstand. Bezüglich einer Richtung 38 verläuft der Kühlkanal 21 ausgehend von einem höheren Bereichs des Kühlmantels 34, in einen tiefer liegenden Bereich des Kühlmantels 35. Der Kühlkanal 21 verbindet zwei unterschiedliche Höhenbereiche der Kühlmäntel 34, 35. Die Richtung 38 ist dabei senkrecht zur Längsachse 28 ausgerichtet und zeigt in Richtung einer nicht dargestellten Kurbelwelle. Der Kühlkanal 21 ist schräg verlaufend ausgebildet.
Der Kühlkanal 21 ist teilweise in dem Formschlussbereich 22 und teilweise in dem Formschlussbereich 23 angeordnet. Der Kühlkanal 21 greift somit teilweise in die zwei Formschlussbereiche 22, 23 ein. Der Kühlkanal 21 durchsetzt teilweise die Formschlussbereiche 22, 23. Der Kühlkanal 21 reduziert somit den Formschlussbereich 22 und den Formschlussbereich 23. Ein Mittelpunkt des Kühlkanals 21 ist zwischen den Formschlussbereichen 22, 23 angeordnet. Die Zylinderlaufbuchse 17 und die Zylinderlaufbuchse 18 begrenzen den Kühlkanal 21 auf zwei gegenüberliegenden Seiten. Der Kühlkanal 21 durchsetzt den Zylindersteg 26 und streift dabei die Zylinderlaufbuchse 17 und die Zylinderlaufbuchse 18. Der Kühlkanal 21 weist einen Durchmesser auf, der der minimalen Erstre- ckung 29 des Zylinderstegs 26 entspricht.
Der Kühlkanal 21 ist als eine Materialausnehmung ausgebildet. Die Materialausnehmung ist in den Zylindersteg 26 des Zylindergehäuses 10 und teilweise in die Zylinderlaufbuchsen 17, 18 eingebracht. Der Kühlkanal 21 ist durch ein Entfernen des Materials des Zylinderstegs 26 und teilweise des, in den Zylindersteg 26 eingreifenden Materials der Zylinderlaufbuchsen 17, 18 hergestellt.
Der Kühlkanal 21 ist als eine Bohrung ausgebildet. Der Kühlkanal 21 ist als eine Stegkühlbohrung ausgebildet. Der Kühlkanal 21 ist als ein nachträglich eingebrachter Kühlkanal ausgebildet. D.h. eine Ausbildung des Kühlkanals 21 erfolgt nach Eingießen der Zylinderlaufbuchsen 17, 18 in den Arbeitszylinder 14. Der Kühlkanal 21 wird bei eingegossenen Zylinderlaufbuchsen 17, 18 in dem Zylindersteg 26 eingebracht. Grundsätzlich ist auch denkbar, dass mehrere Kühlkanäle einen Zylindersteg durchsetzen.