Beschreibung
Vorrichtung zur Vermeidung der Harninkontinenz beim Menschen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vermeidung der Harninkontinenz beim Menschen mit einem länglichen expandierbaren Ballon aus elastischem Material und einem sich in Längsrichtung des Ballons erstreckenden flachen Band aus textilem Material, das mit dem Ballon flächig verbunden ist.
Harninkontinenzbänder mit einem Ballon aus elastischem Material sind bekannt. Es sei in diesem Zusammenhang auf die DE 43 28 158 A1 , die WO 00/18319, die WO 00/66030 und die WO 03/013392 verwiesen.
Beim Inkontinenzband nach der WO 00/18319 ist ein mit Silikon imprägniertes Band aus Nylonfasern vorgesehen. Ein aufweitbarer Ballon ist mit einer Oberfläche des Bandes verbunden. Mit Silikon imprägnierte Faserbänder zeigen bei der Fixierung gewisse Probleme. Bewährt haben sich demgegenüber offenporige textile Bänder.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Harninkontinenzband zu schaffen, das in einfacher Weise herstellbar ist und eine sichere Handhabung bei der Implantation erlaubt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Band aus textilem Material im Bereich des Ballons in das elastische Material des Ballons allseitig eingebettet ist und seine aus der Einbettung beidseitig herausragenden Bandabschnitte vorzugsweise frei von einer Beschichtung sind.
Durch die Erfindung wird ein guter Verbund zwischen Band und Ballon geschaffen. Es wird auch die Herstellbarkeit des Bandes stark verein-
facht. So kann einerseits der Ballon als offene Schale ausgebildet werden. Andererseits kann der mit dem Ballon zu verbindende Bandabschnitt getrennt davon in das elastische Material des Ballons eingebettet werden. Dieser Bandabschnitt kann dann als Deckel für die Halbschale des Ballons verwendet und mit der Halbschale des Ballons durch Verklebung verbunden werden, wodurch ein Ballon gebildet wird, der auf einer Seite, nämlich auf der Seite des Bandes, verstärkt ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung hat der Ballon die Form eines flachen hohlen Quaders. Gemäß der Erfindung kann ein Ballon mit einer dünnen elastischen dehnbaren Wandung auf einer Seite und einer dickeren Wandung auf der anderen Seite erhalten werden, wobei das Band in die dickere Wandung eingebettet ist und diese stabilisiert. Das textile Band ist vorzugsweise ein gewirktes Band. Es besteht vorzugsweise aus monofilen Fäden, insbesondere solchen aus Polypropylen. Die Längskanten des Bandes können zumindest in an den Ballon angrenzenden Abschnitten abgebunden sein. Sind keine besondere Befestigungsmittel zur Befestigung des Bandes vorgesehen, dann sind die Längskanten im Bereich der Bandenden vorzugsweise nicht abgebunden, d.h. hier liegen freie Enden der monofilen Fäden vor, die sich im Bindegewebe verhaken können.
Die Einbettung des Bandes ragt vorzugsweise über die Enden des Ballons hinaus, insbesondere in Form von elastischen Ansätzen, die beidseitig über die Enden des Ballons überstehen. Dadurch wird die Verbindung zwischen Band und Ballon stabilisiert. Ferner werden Verdrehungen des Bandes in diesem Bereich bei der Implantation vermieden. In der Regel reicht eine Länge dieser Ansätze aus, die in der Größenordnung der Bandbreite liegt, also ca. 10 mm.
Das Band selbst ist vorzugsweise als offenporiges Gitter ausgebildet. Die lichten Gitteröffnungen liegen vorzugsweise im Bereich von 3 bis 5
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mm. Dadurch ist eine schnelle Einwachsung des Bandes möglich. Das Band ist vorzugsweise nicht oder nur wenig dehnbar. Dadurch ist auch der Ballon auf der Seite des Bandes nicht oder nur wenig dehnbar und auch nicht aufwölbbar. Der vom Ballon ausgeübte Druck kann somit gezielt in eine Richtung ausgeübt werden. Die Wandstärke des Ballons kann unterschiedlich dick ausgebildet sein, um an dünneren Stellen, insbesondere im Mittelbereich, eine bevorzugte anfängliche Dehnung zu bewirken.
Der Ballon besteht aus weichelastischem Material, insbesondere aus Silikon. Das weichelastische Material kann durchsichtig, insbesondere farblos sein. Es ist auch möglich, in das weichelastische Material Röntgenkontrastmittel oder andere durch physikalische Methoden detektier- bare Stoffe einzuarbeiten, um die Lage des Ballons kontrollieren zu können. In diesem Fall ist der Ballon undurchsichtig. Der Balloninnenraum ist bei einer Ausführungsform der Erfindung in an sich bekannter Weise mit einer flexiblen Fluidleitung verbunden. Diese mündet vorzugsweise an einem Ballonende in eine schmale Längsseite des Ballons. Die Verbindung ist mit Vorteil eine Verklebung. Wie oben bereits erwähnt, können am Bandende Befestigungsmittel zur Fixierung des Bandes im Körper vorgesehen sein. Eine Fixierung kann beispielsweise durch Anschrauben der Bandenden an Knochen erfolgen, wobei aber zu bemerken ist, dass Harninkontinenzpatienten älter sind und häufig unter Oste- roporose leiden und deshalb Schraubfixierungen am Knochen ungünstig sind. Insbesondere für Osteoporosepatienten ist es bevorzugt, die Bandenden schlaufenartig, insbesondere als textile Haftverschlüsse, auszubilden, die um Knochen im Beckenbereich gelegt und verschlossen werden können. Auch eine Befestigung durch Selbsthaftung aufgrund einer rauen Bandstruktur ist möglich. Auch ist es denkbar, dass die raue Struktur des Bandes selbsthaftend ist und im Körper ohne eine schlaufenartige Verbindung das Device in Position hält. Alternativ kann auch ein Kleber zur vorübergehenden Fixierung des Bandes, bis dieses
eingewachsen ist, eingesetzt werden. Das Implantat kann durch eine minimalinvasive Operationsweise analog der transobturator Technik (TOT) bei der weiblichen Harninkontinenz oder durch eine andere minimalinvasive Operationstechnik aus dem Bereich der weiblichen Harninkontinenz implantiert werden. Auch kommen andere alternative Zugangswege von unten z.B. der Zugang vom Bereich des Perineums o- der im Bereich des Schambeines in Frage um das Implantat minimalin- vasis zu platzieren. Das Implantat kann sowohl über als auch unter der Urethra platziert werden, je nachdem wird auch der minimalinvasive Zugang gewählt. Die Platzierung des Ballons über der Urethra ist das bevorzugte Implantationsverfahren.
Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Ballon zumindest auf einer Wandungsseite mit einem weichen und/oder porösen Polstermaterial versehen. Dies ist normalerweise die Seite, die der Harnröhre nach der Implantation zugewandt ist. Es ist insbesondere die dünne aufwölbbare Seite, die von der mit dem Band verstärkten Seite abgewandt ist. Diese Ausführungsform mit dem Polstermaterial kann auch unabhängig von den übrigen Merkmalen der Erfindung verwirklicht sein und allgemein bei Ballons vorgesehen sein, die nach Implantation in Berührung mit der Harnröhre kommen. Es wurde nämlich gefunden, dass glatte Ballonwandungen, insbesondere solche aus Silikon, nach der Implantation keine Verbindung mit dem Bindegewebe, insbesondere nicht mit dem Gewebe der Harnröhre, eingehen. Dies kann zu Relativbewegungen zwischen dem Ballon und der Harnröhre führen, was zur Folge haben kann, dass dadurch das Wandungsmaterial der Harnröhre irritiert oder sogar erodiert wird. Hier kann abgeholfen werden, indem das Wandungsmaterials des Ballons mit einem weichen und/oder porösen Polster versehen wird, in das Zellen einzuwachsen vermögen. Dadurch kann ein Verbund zwischen Harnröhre und Oberfläche des Ballons geschaffen werden und eine Irritation bzw. eine Erosion der Harnröhrenwandung vermieden werden. Das Polster-
material kann natürlichen Ursprungs oder synthetisch sein. Es kann resorbierbar oder nicht resorbierbar sein. Die Porengröße des Polstermaterials liegt in der Regel über 20 μm und insbesondere bei 100 μm oder mehr. In solche Poren können Zellen gut einwachsen und eine Verankerung für das Bindegewebe bilden. Weiches Polstermaterial ist vorzugsweise strukturiert, so dass die Gewebezellen Verankerungsstellen finden. Durch den mechanischen Reiz infolge der Implantation bilden sich Narbengewebe aus, die eine Verstärkung der Harnröhrenwandung in diesem Bereich darstellen. Selbst wenn das Polstermaterial resorbierbar ist, bleibt das Narbengewebe nach der Resorption erhalten und bietet einen wirksamen Schutz der Harnröhre.
Geeignete Polstermaterialien sind solche textiler Art wie Gewebe, Gewirke, Gestricke, Geflechte sowie Vliese. Unter diesen sind elastische Materialien bevorzugt, wie Gewirke, Gestricke und insbesondere Vliese. Ein Beispiel für ein synthetisches Vlies ist ein Vlies aus linearem Polyurethan, das durch Sprühbeschichtung erhalten ist. Beispiele für resorbierbare Vliese aus biologischem Material sind solche aus biologischem Herzbeutelgewebe sowie Vliese aus Collagen aus Rinderhaut. Die Vliese und die sonstigen Polstermaterialien können durch Verklebung mit dem Ballon verbunden oder an diesem fixiert werden. Auch mechanische Mittel sind geeignet. So ist es auch möglich, den Ballon vollständig zu umwickeln bzw. in einen Schlauchabschnitt aus dem Polstermaterial aufzunehmen. Es ist nicht erforderlich, dass das Polstermaterial fest o- der bleibend mit dem Ballon verbunden ist. Eine vorübergehende Verbindung oder eine örtliche mechanische Fixierung reichen aus und können bevorzugt sein. Nach dem Einwachsen der Zellen in das poröse Polstermaterial ist dieses eigentlich eher als ein Teil des Bindegewebes als des Inkontinenzbandes. Deshalb kann es bevorzugt sein, das Polstermaterial so auszubilden, dass es nach dem Einwachsen des Implantats keine Verbindung mit Ballon hat. So kann ein verwendeter Kleber oder das gesamte Polstermaterial resorbierbar ausgebildet sein.
Die Materialien des erfindungsgemäßen Harninkontinenzbandes können in an sich bekannter Weise noch mit Wirkstoffen, insbesondere anti- mikrobiellen Mitteln, versehen sein. Diese können zumindest an der äußeren Oberfläche der Materialien vorgesehen sein oder in das Material eingebunden sein. Auch das Polstermaterial kann entsprechend anti- mikrobiell ausgerüstet sein. Ferner ist es möglich, die Oberfläche des Ballons mit wundheilungsfördemden Substanzen zu versehen. Das elastische Material kann so vorbehandelt sein, dass ionische und/oder kova- lente Verknüpfungen mit den Wirkstoffen möglich sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Patienten implantierbar, wobei der Ballon bei männlichen Patienten vorzugsweise oberhalb der Harnröhre und bei weiblichen Patienten vorzugsweise unterhalb der Harnröhre implantiert wird. Der Ballon kann in Längsrichtung U-förmig gebogen sein, so dass er die Harnröhre teilweise umgibt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit der Zeichnung und den Unteransprüchen. Hierbei können die einzelnen Merkmale jeweils für sich alleine oder zu mehreren bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 : eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
Figur 2: eine alternative Ausbildung von Fixierungseinrichtungen,
Figuren 3-5: alternative Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtungen im Schnitt in schematischer Darstellung, wobei der expandierbare Ballon mit einem Polstermaterial versehen ist.
Bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung weist eine Vorrichtung 1 zur Vermeidung der Harninkontinenz beim Menschen ein Band 2 auf, das als gewirktes monofiles Band aus Polypropylen ausgebildet ist und eine netzartige Struktur mit einer lichten Maschenweite von ca. 1 mm besitzt. Das Band 2 besitzt eine Länge von ca. 50 cm. An seinen Enden 3 besitzt das Band zwei Öffnungen 4 zur Befestigung an einer nicht dargestellten Nadel, mit Hilfe derer das Band implantierbar ist. Im Bereich der Enden 3 weist das Band 2 an seinen Rändern freie Enden 5 des monofilen Fadens auf. Diese dienen zur Verkrallung des Bandes im Gewebe des Menschen, um eine gute Verankerung der Bandenden zu gewährleisten. Zum Schütze des biologischen Gewebes beim Einzug des Bandes sind die Bandenden 3 mit Hüllen 6 aus Polyethylen umgeben. Diese decken die freien Fadenenden 5 ab und besitzen ebenfalls entsprechende Öffnungen 4. Die Hüllen können im Bereich der Öffnungen 4 mit dem Band 2 zur Verstärkung des Bandes verschweißt sein. Im Mittelbereich 7 des Bandes ist das Band mit einem Ballon 8 versehen, der an dem Band 2 befestigt ist. Der Ballon 8 besteht aus weichelastischem Silikon. Er ist als in etwa flach rechteckiger Hohlkörper ausgebildet. An einer kurzen Schmalseite 9 des Ballons 8 mündet in diesen eine Fluidleitung 10, die abdichtend mit der Ballonwandung verbunden ist. Die Fluidleitung 10 besteht aus einem Silikonschlauch und weist an ihrem freien Ende ein Fluidventil 11 auf, das mit einem nicht dargestellten dauerelastischem Septum ausgerüstet ist, durch das Fluid in den Ballon eingefüllt bzw. aus diesem abgezogen werden kann. Die Ballongeometriekann so ausgeformt sein, dass beim Einspritzen des Fluids der mittlere Teil des Ballons zuerst gedehnt wird. Dies kann generell durch eine Änderung der Ballonwanddicke, insbe-
sondere durch eine Verdickung des Ballonmaterials an den Enden be- wirt werden. Auch kann der Ballon schon durch den Herstellungsprozess eine geschwungene Form besitzen.
Im Mittelbereich 7 weist das Band 2 eine Verstärkung 12 auf, die ebenfalls aus Silikon besteht und das Band in diesem Bereich allseitig umgibt. Auf diese Verstärkung 12 ist der Ballon 8 aufgeklebt, wobei auf beiden Längsseiten des Ballons Ansätze 13 der Verstärkung über den Ballon 8 hinausstehen.
Die Verstärkung 12, in die das Band 2 eingebettet ist, bildet eine Wandung des Ballons. Es ist somit möglich, den Ballon zunächst als eine offene Schale 14 (Figur 3) auszubilden, die mit nach unten weisenden Rändern 15 auf die Verstärkung 12 aufgelegt und mit dieser abdichtend verklebt wird. Der Querschnitt des Bandes im Mittelbereich 7 ist in den Figuren 3 bis 5 schematisch dargestellt. Zwischenbereiche 16 des Bandes zwischen den Enden 3 und dem Mittelbereich 7 besitzen Ränder 17, in die der monofile Faden eingebunden ist, d.h. keine freien Fadenenden hervorstehen. In diesen Zwischenbereichen braucht das Band nicht mit einer Hülle versehen sein, da es in Folge der glatten Ränder ohne Beeinträchtigung durch das Bindegewebe hindurchziehbar ist. Anstelle der Bandenden mit den freien Fadenenden am Rand des Bandes kann das Band an seinen Enden auch mit anderen Befestigungseinrichtungen zur Fixierung im Körper ausgerüstet sein. So kann das Band 2' an seinen Enden 3', wie in Figur 2 schematisch dargstellt ist, mit textilen Haftverschlüssen 18 versehen sein, die um einen Knochen 19 umlegbar sind.
Bei den Ausführungsformen nach den Figuren 2 bis 4 ist der Ballon 8 an seiner vom Band 8 abweisenden Oberfläche mit einer porösen Schutzschicht 20 zum Schütze der gestrichelt dargestellten Harnröhre 21 versehen. Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform besteht die Schutzschicht aus einem im wesentlichen flachen Streifen 20 aus wei-
chem Polstermaterial, der mit dem Ballon bleibend oder lösbar verbunden ist. Nach der Implantation veranlasst die Schutzschicht das Bindegewebe im Bereich der Harnröhre zur Neubildung von Zellen, die in das poröse Material der Schutzschicht eindringen und sich mit dieser fest verbinden. Dieses neu gebildete Gewebe bildet zusammen mit der Schutzschicht 20 eine bleibende Zwischenschicht zwischen Ballon und Harnröhre und schützt die Harnröhre vor mechanischen Beeinträchtigungen durch das Material des Ballons 8.
Wie in Figur 4 dargestellt, kann die Schutzschicht 20 den Ballon weitgehend umgeben. Bei der Ausführungsform nach Figur 5 ist der gesamte Mittelbereich 7 der erfindungsgemäßen Vorrichtung von der Schutzschicht eingehüllt, die beispielsweise schlauchförmig ausgebildet sein kann. Die Schutzschicht 20 ist vorzugsweise als poröses Vlies ausgebildet. Sie kann aus synthetischem Material, wie linearem Polyurethan bestehen, das nicht resorbierbar ist. Sie kann aber auch aus resorbierbarem Material, wie Collagen bestehen, das nach der Ausbildung des neu gebildeten Bindegewebes seine Funktion erfüllt hat, da das neugebildete Bindegewebe die Schutzfunktion übernimmt.
Die Ausführungsformen nach den Figuren 3 bis 5 können auch unabhängig von der Ausführungsform nach Figur 1 und unabhängig von der Verstärkung des Bandes verwirklicht sein, da die weiche und/oder poröse Polsterung an der der Harnröhre zugewandten Seite eines Ballons auch unabhängig von der sonstigen Ausgestaltung einer Vorrichtung zur Vermeidung der Harninkontinenz seine Aufgaben erfüllen kann.