EP0844356B1 - Vorrichtung zur Betätigung eines Fensters - Google Patents
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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Definitions
- the coupling element is assigned to the fitting drive. Also, this configuration leads to a simple and inexpensive design, with fasteners can be used to hold the sash together.
- the contact device 11 is used, wherein the contact element 9 has contact surfaces 21 on which spring contacts 22 impinge when the window sash 3 is in the closed position. In order for this contacting to take place, the counter-contact element 10 bridges over the fold 17.
- three contact surfaces 21 and three associated spring contacts 22 are provided, wherein two pairs of contacts are used for the electric motor of the fitting drive 6 (reversal of direction of rotation takes place by reversal of polarity) and a contact pair is reserved for further tasks.
- all components are arranged in separate positions on the window, but a certain pairing must be retained due to the function, since the wing drive unit 8 must always cooperate with the coupling element 7 and a Cooperation of contact element 9 and mating contact element 10 is to be realized.
- the mating contact element 10 is spaced from the fitting drive 6, then it becomes necessary between them two modules to lay an electrical cable, however, does not have to bridge the fold 17, but is only on the side of the window sash 3.
Landscapes
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
- Window Of Vehicle (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine motorisch angetriebene Kippöffnungs-Vorrichtung für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einer am Blendrahmen des Fenster angeordneten Flügelantriebseinheit, die motorisch mit einem am Flügelrahmen des Fensters angeordneten Koppelelement für den Kippöffnungs- beziehungsweise Kippschließvorgang zusammenwirkt, wobei Flügelantriebseinheit und Koppelelement als Beschlagspaar in Gegenüberlage mit Abstand zur Kippachse des Flügelrahmens angeordnet sind, und mit einem am Flügelrahmen angeordneten, der Ver- und Entriegelung dienenden Beschlagsantrieb, zu dem in frei wählbarer Position das Koppelelement angeordnet ist.
- Es sind Vorrichtungen bekannt, die eine am Blendrahmen des Fensters befestigte Flügelantriebseinheit und ein am Flügelrahmen befestigtes Koppelelement aufweisen. Die Flügelantriebseinheit weist einen Elektromotor und ein nachgeordnetes Getriebe auf, das eine Führungsvorrichtung antreibt. Ferner ist für die Steuerung eine Elektronikeinheit vorgesehen. Das Koppelelement weist bevorzugt einen Zapfen oder dergleichen auf, dessen freier Endbereich in die Führungsvorrichtung für die Kippöffnung- oder Kippschließbewegung eingreift. Soll das Fenster aus seiner geschlossenen Stellung in die Kippöffnungstellung gebracht werden, so wird vom Motor der Flügelantriebseinheit über das Getriebe die Verlagerung der Führungsvorrichtung und damit des Zapfens des Koppelelements bewirkt und das Fenster in seine Kippöffnungsstellung verlagert. Dabei ist es erforderlich, dass sich der Betätigungsgriff des Fensters in seiner Kippöffnungsposition befindet, also eine Entriegelung des Fensterflügels besteht. Auf diese Art und Weise ist es beispielsweise möglich, in Abhängigkeit von einer Zeitschaltuhr, die Teil der erwähnten Elektronikeinheit sein kann, oder auf Knopfdruck das Fenster in seine Kippöffnungsstellung und zurück in die Schließstellung zu bewegen. Nachteilig ist dabei, dass der Betätigungsgriff des Fensters stets seine Kippöffnungsposition einnehmen muss, also keine Verriegelung des Fensters in den Zeiträumen zwischen zwei Belüftungsvorgängen erfolgt. Es ist daher zum Beispiel bei einem Einbruch relativ einfach, das Fenster von Außen gewaltsam zu öffnen.
- Ferner sind Vorrichtungen bekannt, die über eine am Flügelrahmen angeordnete, einen Elektromotor aufweisende Antriebseinheit den Betätigungsgriff beziehungsweise ein Beschlagsteil des Fensters aus der Schließstellung in eine Spaltöffnungsstellung verlagern. Hierzu wird eine Treibstange oder dergleichen verlagert, die mindestens einen Schließzapfen aufweist, der mit einem speziell ausgebildeten Schließblech des Blendrahmens zusammenwirkt. Durch die Verlagerung des Schließzapfens wird das Fenster in Spaltöffnungsstellung gedrängt, da das Schließblech den Schließzapfen in einer vorgegebenen Bahn führt. Nachteilig ist, dass das Fenster nicht vollständig in die Kippöffnungsstellung verlagert werden kann und dass die flügelseitige Antriebseinheit für ihre Stromversorgung mit, den Falzbereich überbrückenden und daher einer Biegebelastung bei der Flügelbewegung unterliegenden, elektrischen Leitungen versehen werden muss. Überdies sind derartig verlegte Leitungen optisch störend.
- Die EP 0 537 805 A2 beschreibt eine Kippöffnungs-Vorrichtung der eingangs genannten Art für ein Fenstersystem, mit einem am Blendrahmen angeordneten, einen elektrischen Motor umfassenden Schwenkantrieb, der über einen schwenkbaren Scherenhebel und eine lösbare Wegausgleichskupplung mit einer dem Verriegelungsbeschlag zugehörigen Treibstange am Flügelrahmen verbunden ist. Das Kupplungsverhältnis ist so gewählt, dass der Flügelrahmen auch unabhängig von dem Schwenkantrieb manuell geöffnet werden kann. Aber auch hier ist eine elektrische Verkabelung zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen nötig, die aus den oben genannten Gründen nachteilig ist.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine den Falzbereich überbrückende, optisch störende und einer Biegebelastung unterliegende, elektrische Leitung der Stromversorgung für den vollautomatischen Betrieb auch in Kippstellung, vermeidet.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass für die Stromversorgung des Antriebsmotors des Beschlagsantriebs eine, ein Kontaktpaar aufweisende Kontaktvorrichtung vorgesehen ist, deren Kontaktelement sich in frei wählbarer Position zur Flügelantriebseinheit am Blendrahmen befindet und deren Gegenkontaktelement in Gegenüberlage zu dem Kontaktelement am Flügelrahmen angeordnet ist, wobei das Kontaktelement beziehungsweise das Gegenkontaktelement zumindest etwa in Kippbewegungsrichtung weisende Federkontakte besitzt und dass das Gegenkontaktelement beziehungsweise das Kontaktelement Kontaktflächen für die Anlage der Federkontakte aufweist. Diese Kontaktierungsart bietet eine hohe Kontaktsicherheit, da bei jeder Flügelöffnungs- beziehungsweise Schließbewegung die Federkontakte auf die Kontaktflächen auftreffen beziehungsweise aufgrund der Schwenkbewegung eine Relativbewegung zwischen den Federkontakten und den Kontaktflächen stattfindet, die einer Oxydschichtbildung entgegenwirkt. Diese Kontaktvorrichtung ersetzt daher nicht nur eine den Falzbereich überbrückende Kabelverbindung, sondern kann aufgrund ihres mit einem Gegenkontaktelement beziehungsweise Kontaktelement am Flügelrahmen zusammenwirkenden Kontaktelements beziehungsweise Gegenkontaktelement auch in einem weit von der Kippachse entfernt liegenden Bereich angeordnet werden, was bei der aus dem Stand der Technik bekannten elektrischen Leitungsanordnung nicht ratsam ist, da eine relativ große Kabelschlaufe vorgesehen sein müsste, die starken Biegebelastungen unterliegt. Die Kontaktierung des Kontaktelements mit dem Gegenkontaktelement muss lediglich in Schließstellung des Fensterflügels gegeben sein, da nur in dieser Flügelstellung der Elektromotor des Beschlagsantriebs in Betrieb genommen werden muss. Die freie Anordnung der Kontaktvorrichtung gestattet es überdies eine Position zu wählen, die optisch möglichst wenig störend in Erscheinung tritt. Der Begriff "Kontaktelement" und "Gegenkontaktelement" bedeutet nicht, dass jeweils nur ein elektrischer Kontakt vorgesehen ist, sondern stellt einen Oberbegriff dar, das heißt, jedes Element kann mehrere Kontakte aufweisen, was für eine Drehrichtungsumschaltung des Elektromotors des Beschlagsantriebs auch erforderlich ist. Der Beschlagsantrieb ermöglicht die Verriegelung des Fensterflügels, wenn dieser mittels der Flügelantriebseinheit in Schließstellung verbracht worden ist. Mithin ist ein vollautomatischer Betrieb möglich, beispielsweise wenn das Fenster sich an einer unzugänglichen Stelle befindet, wobei aufgrund der Verriegelung die Einbruchssicherheit gegeben ist. Wird -beispielsweise durch Knopfdruck oder eine Zeitsteuereinrichtung- eine Kippöffnungsbewegung des Fensterflügels ausgelöst, so treibt der Beschlagsantrieb zunächst eine Treibstangenanordnung oder dergleichen des Fensterflügels an, so dass die Entriegelungsstellung herbeigeführt wird. Erst dann verlagert die Flügelantriebseinheit das Koppelelement und nimmt dabei den Fensterflügel in die Kippöffnungsstellung mit. Der Schließvorgang erfolgt in entsprechender Weise, das heißt, zunächst wird mittels der Flügelantriebseinheit der Fensterflügel in Schließstellung verbracht und anschließend verbringt der Beschlagsantrieb die Treibstangenanordnung in Verriegelungsstellung. Da das Koppelelement am Fensterflügel in frei wählbarer Position angeordnet werden kann, läßt sich der Kippöffnungswinkel in gewünschter Größe bestimmen. Je näher das Koppelelement zur Kippachse des Fensterflügels angeordnet ist, um so größer wird der Kippöffnungswinkel. Es ist daher nicht erforderlich, dass das Koppelelement in gemeinsamer Einheit mit dem Beschlagsantrieb am Fensterflügel angeordnet ist, was jedoch -nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung- vorgesehen sein kann. Hierbei ist zu bedenken, dass die Position des Beschlagsantriebs am Fensterflügel meist im Bereich des Betätigungsgriffs beziehungsweise des Beschlagsteils angeordnet ist, das die Treibstangenanordnung antreibt. Es ist nicht erforderlich, dass der Betätigungsgriff am Fensterflügel verbleibt, sondern er kann entfernt werden. Insbesondere ist es möglich, an die Stelle des Betätigungsgriffs den Beschlagsantrieb anzuordnen, der dann mit einem Abtriebsvierkant in ein Vierkantloch des Beschlagsteils eingreift. Durch die frei wählbare Position des Koppelelements wird -am Blendrahmen- die Position der Flügelantriebseinheit vorgegeben, da Flügelantriebseinheit und Koppelelement in Gegenüberlage zueinander stehen müssen und demzufolge ein Beschlagspaar bilden. Unabhängig von der Position der Flügelantriebseinheit lässt sich erfindungsgemäß jedoch das Kontaktelement der Kontaktvorrichtung am Blendrahmen anordnen.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Gegenkontaktelement dem Beschlagsantrieb zugeordnet ist. Vorzugsweise kann das Gegenkontaktelement am Gehäuse des Beschlagsantriebs befestigtbar sein, so dass keine zusätzlichen Befestigungsmittel am Fensterrahmen angebracht werden müssen. Insbesondere kann das Gehäuse des Beschlagsantriebs vorbereitend entsprechende Festlege- und auch Kontaktierungsmittel aufweisen, um die Gegenkontakte elektrisch mit dem Antrieb zu verbinden. Diese Maßnahmen können spiegelsymmetrisch am Gehäuse des Beschlagsantriebs vorbereitet sein, so dass bei Einsatz ein und desselben Teils ein Rechts- und auch ein Linksanschlag des Fensters realisiert werden kann. Die direkte Zuordnung des Gegenkontaktelements zum Beschlagsantrieb führt überdies zu kurzen Leitungsverbindungen.
- Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Flügelantriebseinheit das Kontaktelement zugeordnet ist, wodurch eine vorzugsweise integrierte, einfache und kostengünstige Einheit gebildet wird.
- Ferner ist es vorteilhaft, wenn das Koppelelement dem Beschlagsantrieb zugeordnet ist. Auch diese Ausgestaltung führt zu einer einfachen und kostengünstigen Bauform, wobei Befestigungselemente für den Halt am Flügelrahmen gemeinsam benutzt werden können.
- Ferner ist vorgesehen, dass die Federkontakte als Federkontaktstifte ausgebildet werden.
- Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung, und zwar zeigt:
- Figur 1
- eine Anordnung der Kippöffnungs-Vorrichtung an einem Fenster,
- Figur 2
- ein Montagebeispiel der Kippöffnungs-Vorrichtung,
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Darstellung der Figur 2 in Richtung des Pfeils A,
- Figur 4
- eine weitere Seitenansicht der Beschlagsantriebseinheit aus Figur 2 in Richtung des Pfeils B und
- Figur 5
- ein weiteres Montagebeispiel der Kippöffnungs-Vorrichtung.
- Die Figur 1 zeigt ein Fenster 1, das einen Blendrahmen 2 und einen Flügelrahmen 3 aufweist. Der Flügelrahmen 3 läßt sich um eine Kippachse 4 in Kippöffnungsstellung verbringen. Dies kann automatisch, also ohne manuelles Verschwenken des Fensterflügels 3 - mittels einer Kippöffnungs-Vorrichtung 5- erfolgen.
- Die Kippöffnungs-Vorrichtung 5 weist am Fensterflügel 3 einen Beschlagsantrieb 6 und ein Koppelelement 7 auf. Am Blendrahmen 2 sind eine Flügelantriebseinheit 8 und ein Kontaktelement 9 der Kippöffnungs-Vorrichtung 5 befestigt. Das Kontaktelement 9 wirkt mit einem Gegenkontaktelement 10 zusammen, das sich am Flügelrahmen 3 befindet und ebenfalls der Kippöffnungs-Vorrichtung 5 angehört. Insofern bilden Kontaktelement 9 und Gegenkontaktelement 10 eine Kontaktvorrichtung 11. Gemäß der Figuren 1 bis 4 ist der Beschlagsantrieb 6 im Bereich eines Betätigungsgriffs 12 am Flügelrahmen 3 angeordnet. Zur Betätigung eines nicht dargestellten Treibstangensystems weist der Beschlagsantrieb 6 ein Vierkant 13 auf, das in ein entsprechendes Vierkantloch eines Beschlagsteils eingreift, das mit dem Treibstangensystem gekuppelt ist. Von der Vorderseite 14 des Gehäuses 15 des Beschlagsantriebs 6 her kann sich das Vierkant 13 als Bauteil mit Vierkantloch 16 fortsetzen, so daß von dieser Seite her der Betätigungsgriff 12 aufgesteckt sein kann oder aber aufsteckbar ist, sofern dies vom Benutzer gewünscht wird. Es ist daher möglich, daß Vierkantloch 16 mittels einer nicht dargestellten Abdeckkappe zu überfangen.
- Im Innern des Gehäuses 15 des Beschlagsantriebs 6 ist ein Elektromotor angeordnet, der über ein Getriebe das Vierkant 13 antreiben kann.
- Oberhalb des Beschlagsantriebs 6 befindet sich am Flügelrahmen 3 das Koppelelement 7, das den Falz 17 mit einem Zapfen 18 übergreift und auf der Blendrahmenseite von der Flügelantriebseinheit 8 geführt wird. Hierzu weist diese einen Schlitten 19 auf, der in Richtung des Doppelpfeils 20 mittels eines elektrischen Antriebs (nicht dargestellt) längsverfahrbar ist (Figur 3).
- Zur Bereitstellung der Stromversorgung für den Beschlagsantrieb 6 dient die Kontaktvorrichtung 11, wobei das Kontaktelement 9 Kontaktflächen 21 aufweist, auf denen Federkontakte 22 auftreffen, wenn sich der Fensterflügel 3 in Schließstellung befindet. Damit diese Kontaktierung erfolgen kann, übergreift das Gegenkontaktelement 10 brückenartig den Falz 17. Insbesondere sind drei Kontaktflächen 21 und drei zugehörige Federkontakte 22 vorgesehen, wobei zwei Kontaktpaare für den Elektromotor des Beschlagsantriebs 6 verwendet werden (Drehrich-tungsumkehr erfolgt durch Umpolung) und ein Kon-taktpaar für weitere Aufgaben in Reserve steht.
- Die Kippöffnungs-Vorrichtung 5 arbeitet folgendermaßen:
- Wird mittels einer Zeitschaltuhr, einem elektrischen Betätigungsknopf oder dergleichen ein Befehl erteilt, das Fenster in Kippöffnungsstellung zu verbringen, so wird zunächst über die Kontaktvorrichtung 11 der Elektromotor des Beschlagsantriebs 6 angesteuert, der über den Vierkant 13 den Beschlag in Kippöffnungsstellung verbringt. Ist dies erfolgt, so wird der elektrische Antrieb der Flügelantriebseinheit 8 in Betrieb genommen, so daß der Schlitten 19 unter Mitnahme des Zapfens 18 verlagert wird, wobei sich der Fensterflügel 3 bis in seine Kippöffnungsstellung bewegt. Soll das Fenster wieder geschlossen werden, so erfolgen die genannten Vorgänge in entsprechend umgekehrter Reihenfolge, das heißt, zunächst wird die Flügelantriebseinheit 8 durch Kopplung mit dem Zapfen 18 den Fensterflügel 3 in Schließstellung verlagern und anschließend wird diese Schließstellung mittels des Beschlagsantriebs 6 verriegelt.
- Die Besonderheit der Erfindung besteht insbesondere in der Anordnung der verschiedenen Baugruppen und Bauteile, insbesondere in der Anordnung von Flügelantriebseinheit 8, Koppelelement 7 sowie Kontaktelement 9 und Gegenkontaktelement 10 und gegebenenfalls auch in der Positionierung des Beschlagsantriebs 6.
- Wie den Figuren 2 bis 4 zu entnehmen ist, bilden Beschlagsantrieb 6 und Koppelelement 7 eine Einheit, da die Gehäuse der beiden Baugruppen über eine Formschlußverbindung 23 miteinander mechanisch verbunden sind. Die Formschlußverbindung 23 erlaubt es, daß Koppelelement 7 in mehreren Positionen, nämlich mehr oder weniger nah zum Falz 17 anzuordnen, so daß eine Anpassung an die Position der Flügelantriebseinheit 8 bewerkstelligt werden kann. Das Gegenkontaktelement 10 ist -gemäß der Figuren 2 bis 4- am Gehäuse des Beschlagsantriebs 6 angeordnet; hierzu kann ein spezieller Aufnahmesitz 24 realisiert sein, der sowohl auf der linken als auch auf der rechten Gehäuseseite vorhanden ist, um auch einen Einsatz bei links angeschlagenen Fenstern (vergleiche Figur 1) realisieren zu können.
- Die Flügel-Antriebseinheit 8 ist -gemäß der Figuren 2 bis 4- angrenzend an das Kontaktelement 9 angeordnet, das heißt, die Gesamtanordnung ist auf sehr engem Raum positioniert, wobei also Beschlagsantrieb 6 und Koppelelement 7 aneinandergrenzen und das Gegenkontaktelement 10 an dem Beschlagsantrieb 6 befestigt ist und -blendrahmenseitig- die Flügelantriebseinheit 8 angrenzend zum Kontaktelement 9 angeordnet ist.
- Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, daß einige oder alle Komponenten integral aufgebaut sind, gegebenenfalls mit ein und demselben Gehäuse versehen sind.
- Nach einem anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann auch vorgesehen sein, daß sämtliche Komponenten voneinander in getrennten Positionen am Fenster angeordnet sind, wobei jedoch eine bestimmte Paarbildung aufgrund der Funktion erhalten bleiben muß, da die Flügelantriebseinheit 8 stets mit dem Koppelelement 7 zusammenwirken muß und auch ein Zusammenwirken von Kontaktelement 9 und Gegenkontaktelement 10 zu realisieren ist. Befindet sich jedoch beispielsweise das Gegenkontaktelement 10 beabstandet zum Beschlagsantrieb 6, so wird es erforderlich, zwischen diesen beiden Baugruppen ein elektrisches Kabel zu verlegen, das jedoch den Falz 17 nicht überbrücken muß, sondern sich nur auf der Seite des Fensterflügels 3 befindet.
- In der Figur 5 ist ein Montagebeispiel gezeigt, bei dem sich Beschlagsantrieb 6 und Koppelelement 7 in einer Stellung unter Verwendung der Formschlußverbindung 23 befinden, also eng nebeneinander angeordnet sind. Auf der Seite des Blendrahmens 2 ist dieser Anordnung gegenüberliegend nur die Flügelantriebseinheit 8 angeordnet. Als eigenständige, beabstandet hierzu liegende Baugruppe befindet sich die Kontaktvorrichtung 11 am Fenster 1, beispielsweise ein Stück unterhalb des Beschlagsantriebs 6. Es ist auch denkbar, daß sich die Kontaktvorrichtung 11 an einem Querprofil des Fensters befindet oder am anderen Vertikalholm. In einem solchen Falle sind jedoch Kabel auf dem und/oder im Fensterflügel 3 zu verlegen.
Claims (5)
- Motorisch angetriebene Kippöffnungs-Vorrichtung für Fenster, Türen oder dergleichen, mit einer am Blendrahmen des Fensters angeordneten Flügelantriebseinheit, die motorisch mit einem am Flügelrahmen des Fensters angeordneten Koppelelement für den Kippöffnungs- beziehungsweise Kippschließvorgang zusammenwirkt, wobei Flügelantriebseinheit und Koppelelement als Beschlagspaar in Gegenüberlage mit Abstand zur Kippachse des Flügelrahmens angeordnet sind, und mit einem am Flügelrahmen (3) angeordneten, der Ver- und Entriegelung dienenden Beschlagsantrieb (6), zu dem in frei wählbarer Position das Koppelelement (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass für die Stromversorgung des Antriebsmotors des Beschlagsantriebs (6) eine, ein Kontaktpaar aufweisende Kontaktvorrichtung (11) vorgesehen ist, deren Kontaktelement (9) sich in frei wählbarer Position zur Flügelantriebseinheit (8) am Blendrahmen (2) befindet und deren Gegenkontaktelement (10) in Gegenüberlage zu dem Kontaktelement (9) am Flügelrahmen (3) angeordnet ist, wobei das Kontaktelement (9) beziehungsweise das Gegenkontaktelement (10) zumindest etwa in Kippbewegungsrichtung weisende Federkontakte besitzt und das Gegenkontaktelement (10) beziehungsweise Kontaktelement (9) Kontaktflächen (21) für die Anlage der Federkontakte aufweist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenkontaktelement (10) dem Beschlagsantrieb (6) zugeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügelantriebseinheit (8) das Kontaktelement (9) zugeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (7) dem Beschlagsantrieb (6) zugeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkontakte als Federkontaktstifte ausgebildet sind.
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