EP0561368B1 - Material conditioner for the feed shaft, particularly of balling presses - Google Patents

Material conditioner for the feed shaft, particularly of balling presses Download PDF

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EP0561368B1 EP93104324A EP93104324A EP0561368B1 EP 0561368 B1 EP0561368 B1 EP 0561368B1 EP 93104324 A EP93104324 A EP 93104324A EP 93104324 A EP93104324 A EP 93104324A EP 0561368 B1 EP0561368 B1 EP 0561368B1
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Lindemann Maschinenfabrik GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details
    • B30B9/3035Means for conditioning the material to be pressed, e.g. paper shredding means

Description

Die Erfindung betrifft einen Leitschacht, insbesondere für Ballenpressen, mit einschwenkbarem Materialaufbereiter.The invention relates to a guide shaft, in particular for balers, with a pivotable material conditioner.

Vor allem bei Ballenpressen für Altmaterial, insbesondere Altpapier, treten infolge der unterschiedlichen Eigenschaften der zu verarbeitenden Sorten beim Verarbeiten häufig Schwierigkeiten auf, die ihren Grund in der unterschiedlichen Konsistenz der verschiedenen Sorten haben. So wird beispielsweise Altpapier teils in mehr oder weniger stark aufgelockerter Form mit geringer Schüttdichte aber auch in Form von schwer preßbaren Materialien mit hoher Schüttdichte angeliefert. Während Materialsorten mit einer geringen Schüttdichte, z.B. Wellpappe in jeder Form, Kaufhausabfälle und Mischpapiersorten, leicht zu verpressen sind, wobei sich Ballen mit gutem Expansionsvermögen ergeben, bereiten Altpapiersorten mit hoher Schüttdichte, wie Zeitungen, Zeitschriften, Akten, Prospekte etc., die häufig sogar in gebündelter Form vorliegen, erhebliche Probleme. Denn aufgrund des nahezu völlig fehlenden Expansionsvermögens - z.B. lassen sich geschichtete Zeitschriften praktisch kaum noch verdichten - ist ein ausreichend straffes Verschnüren der Ballen sehr schwierig, so daß die erforderliche Formbeständigkeit sowie Transport- und Stapelfähigkeit fehlen.Particularly in the case of balers for waste material, in particular waste paper, difficulties often arise due to the different properties of the types to be processed, which are due to the different consistency of the different types. For example, waste paper is sometimes supplied in a more or less loosened form with a low bulk density, but also in the form of difficult-to-press materials with a high bulk density. While material types with a low bulk density, e.g. corrugated cardboard in all forms, department store waste and mixed paper types, are easy to compress, resulting in bales with good expansion capacity, waste paper types with a high bulk density, such as newspapers, magazines, files, brochures etc., often even in bundled form, significant problems. Because of the almost completely lack of expansion capacity - for example, layered magazines can hardly be compacted - it is very difficult to tie the bales tight enough, so that the required dimensional stability, transportability and stackability are lacking.

Es ist bekannt, bei der Verarbeitung von schwierigen Materialsorten einen Materialaufbereiter bzw. -verteiler einzusetzen, der sich um eine horizontale oder vertikale Achse in den Füllschacht einschwenken läßt, siehe z.B. DE-A-2636742. Die über die Einfüllöffnung in den Schacht aufgegebenen Materialsorten fallen von oben auf den eingeschwenkten Aufbereiter, so daß schon durch den Aufprall ein erster Trenn- und Auflockerungseffekt erzielt wird. Da dort die Auftreff-fläche des Aufbereiters als Schleuderteller ausgebildet ist, wird das auftreffende Material sodann im wesentlichen radial nach außen abgeschleudert und dabei weiter aufgelockert. Sollen hingegen in aufgelockerter Form angelieferte Materialsorten, z.B. Wellpappen, verpreßt werden, wird der Aufbereiter aus dem Schacht heraus in eine Außerbetriebsposition geschwenkt, denn bei diesem Material ist eine derartige Aufbereitung nicht erforderlich.When processing difficult types of material, it is known to use a material conditioner or distributor which can be pivoted into the filling shaft about a horizontal or vertical axis, see e.g. DE-A-2636742. The types of material fed into the shaft through the filler opening fall from above onto the swiveled-in conditioner, so that a first separation and loosening effect is achieved as a result of the impact. Since there the impingement surface of the conditioner is designed as a centrifugal disc, the impacting material is then thrown out essentially radially outward and loosened further in the process. On the other hand, should material types delivered in a loosened form, e.g. Corrugated cardboard, are pressed, the conditioner is pivoted out of the shaft into an out-of-operation position, because with this material, such preparation is not necessary.

Um das Ein- und Ausschwenken des Aufbereiters durch die Füllschachtwand zu ermöglichen, ist es erforderlich, zuvor Verriegelungen und Türen zu öffnen sowie Schieber nach oben oder zur Seite zu ziehen. Für einen eine vertikale Schwenkachse aufweisenden Materialaufbereiter ist es bekannt, zusammen mit dem Aufbereiter zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Wände zu verschwenken. Mit dieser Ausführung läßt sich zwar das umständliche Öffnen von Türen und Schiebern vermeiden, jedoch mit dem Nachteil, daß das vom Aufbereiter gegen die Füllschachtwand geschleuderte Material den Schwenk- bzw. Schließmechanismus mechanisch stark beansprucht und gar beschädigt, der daher entsprechend widerstandsfähig und damit aufwendig ausgelegt werden muß.In order to enable the conditioner to be swiveled in and out through the filling shaft wall, it is necessary to open locks and doors beforehand and to pull the slider up or to the side. For a material conditioner having a vertical pivot axis, it is known to pivot two walls running at right angles to one another together with the conditioner. With this design, the cumbersome opening of doors and slides can be avoided, but with the disadvantage that the material thrown by the conditioner against the filling shaft wall mechanically stresses and even damages the pivoting and closing mechanism, which is therefore designed to be robust and therefore expensive must become.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile zu vermeiden, insbesondere das Verschwenken des Materialaufbereiters bei gleichzeitig besserem Schutz, insbesondere gegen selbsttätiges Öffnen, zu vereinfachen.The invention has for its object to avoid the disadvantages described, in particular to simplify the pivoting of the material conditioner with better protection, in particular against automatic opening.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine in eine Schachtwand integrierte Schwenkplatte gelöst, die den Materialaufbereiter trägt. Indem somit ein Teil einer Schachtwand, insbesondere einer Seitenwand, selbst als eine vorzugsweise um ein horizontales Schwenklager zu verschwenkende, über beispielsweise einen Arm den Materialaufbereiter tragende Schwenkeinheit ausgebildet ist, bedarf es keiner ansonsten für den Durchlaß erforderlichen Tür und/oder Schieber mehr, vielmehr wird die Schwenkeinrichtung vereinfacht und der Schwenkmechanismus besser geschützt. Denn sowohl bei eingeschwenktem als auch bei ausgeschwenktem Materialaufbereiter verschließt die um 180° verschwenkbar als Teil der Schachtwand ausgebildete Schwenkplatte den Öffnungsquerschnitt. Es sind weiterhin auch keine besonderen Schließ- oder Verriegelungsmechanismen mehr notwendig, da der - bei einer Schwenkplatte mit horizontalem Schwenklager - vorzugsweise am unteren Rand des Öffnungsquerschnitts angeordnete Festanschlag aufgrund des Eigengewichts des Aufbereiters in jeder der beiden Schwenkendlagen ein unerwünschtes Aufschwingen der Schwenkplatte verhindert, wobei nach der Erfindung lediglich ein Anschlag erforderlich ist, insbesondere wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Schwenkplatte oben und unten zumindest über einen Teil ihrer Breite einseitig ausgeklinkt ist. Die Ausklinkungen erlauben es der Schwenkplatte, während der Schwenkbewegungen in beiden Richtungen den Anschlag im Umfang der Dicke der Schwenkplatte zu überfahren.This object is achieved according to the invention by a swivel plate integrated in a shaft wall, which carries the material processor. By thus forming part of a shaft wall, in particular a side wall, itself as a swivel unit which is preferably to be swiveled about a horizontal swivel bearing and, for example, carries the material processor via an arm, there is no longer any need for a door and / or slide otherwise required for the passage, but rather the pivoting device is simplified and the pivoting mechanism is better protected. Because both when the material conditioner is swung in and when it is swung out, the swivel plate, which can be swiveled through 180 ° as part of the shaft wall, closes the opening cross section. Furthermore, no special locking or locking mechanisms are required, since the fixed stop, which is preferably arranged at the lower edge of the opening cross section in the case of a swivel plate with a horizontal swivel bearing, prevents the swivel plate from swinging open undesirably in each of the two swivel end positions due to the weight of the conditioner the invention only requires a stop, in particular if, according to a further feature of the invention, the swivel plate is notched on one side at least over part of its width. The notches allow the swivel plate to pass over the stop in the circumference of the thickness of the swivel plate during the swivel movements in both directions.

Wenn die Schwenkplatte aus zwei einen Hohlraum einschließenden Platten besteht, von denen die mit dem Materialaufbereiter verbundene Einzelplatte die andere Einzelplatte oben und unten zumindest streckenweise mit ihrem Rand überragt, ergeben sich die Ausklinkungen aufgrund der unterschiedlichen Längen der Einzelplatten in einfacher Weise von selbst beim Zusammensetzen der Einzelplatten, die durch Querverbinder miteinander verbunden sein können.If the swivel plate consists of two plates enclosing a cavity, of which the individual plate connected to the material processor at least partially extends beyond the other individual plate at the top and bottom, the notches result in a simple manner due to the different lengths of the individual plates when assembling the Single panels, which can be connected to each other by cross connectors.

Es empfiehlt sich, dem Materialaufbereiter in der ausgeschwenkten Außerbetriebslage ein Schutzgehäuse zuzuordnen, in das er zumindest mit seinem Schleuderteller eintauchen kann. Das Bedienungspersonal ist somit insbesondere bei noch rotierendem Schleuderteller nicht gefährdet.It is advisable to assign the material conditioner a protective housing in the swung out non-operational position, into which he can at least immerse himself with his centrifugal disc. The operating personnel is therefore not at risk, particularly when the spin plate is still rotating.

Das Verschwenken des Aufbereiters läßt sich mittels eines hydraulischen Schwenkmotors erreichen. Alternativ ließen sich jedoch beispielsweise auch ein Getriebemotor oder eine Zahnstange mit einem Zylinderantrieb einsetzen, oder könnte die Schwenkplatte auch manuell mittels einer Kurbel und einem Klinkenrad verschwenkt werden.The conditioner can be swiveled by means of a hydraulic swivel motor. Alternatively, however, a geared motor or a rack with a cylinder drive could also be used, or the swivel plate could also be swiveled manually using a crank and a ratchet wheel.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in der eine Anwendungsmöglichkeit des Gegenstandes der Erfindung am Beispiel einer Ballenpresse in bevorzugter Ausführung näher erläutert ist. Es zeigen:

Fig. 1
eine teilweise im Längsschnitt dargestellte Seitenansicht einer Ballenpresse mit einer erfindungsgemäßen, in eine Füllschachtseitenwand integrierten Schwenkplatte mit einem Materialaufbereiter;
Fig. 2
als Einzelheit einen Schnitt entlang der Linie II - II; und
Fig. 3
die Darstellung gemäß Fig. 2 mit ausgeschwenktem Materialaufbereiter.
Further features and advantages of the invention result from the claims and the following description, in which a possible application of the subject matter of the invention is explained in more detail using the example of a baler in a preferred embodiment. Show it:
Fig. 1
a partially shown in longitudinal section side view of a baler with a swivel plate according to the invention, integrated in a filling shaft side wall with a material conditioner;
Fig. 2
as a detail a section along the line II - II; and
Fig. 3
2 with the material conditioner swung out.

Eine Ballenpresse besteht gemäß Fig. 1 im wesentlichen aus einem Preßkasten 1 mit Preßstempel 2 nebst Stempelantrieb 3. An den Preßkasten 1 schließt sich ein Preßkanal 4 an, dessen Querschnitt sich vom Preßkasten 1 bis zur Austrittsöffnung 5 zum Erzeugen des erforderlichen Preßwiderstandes in geringem Maße verengt. In den Preßkasten 1 mündet von oben ein Füllschacht 6, durch den das zu verpressende, über ein Zuführband 7 herangeführte Material unter Schwerkraftwirkung fällt. Dabei trifft es auf einen in den Füllraum 8 des Füllschachtes 6 eingeschwenkten Materialaufbereiter 9. Dieser besteht im wesentlichen aus einem um eine vertikale Achse umlaufenden, von einem Motor 11 über ein Getriebe mit hoher Drehzahl angetriebenen Schleuderteller 12. Der Materialaufbereiter 9 ist über einen Tragarm 13 mit einer in der Füllschachtseitenwand 14 integrierten, selbst einen Teil derselben bildenden, um eine mittige, horizontale Schwenkachse 15 in Richtung der Pfeile 16 bzw. 17 (vgl. Fig. 2 bzw. Fig. 3) verschwenkbaren, aus zwei mit Abstand parallel zueinander, einen Hohlraum 18 einschließenden Einzelplatten 19, 21 bestehenden Schwenkplatte 22 verbunden.1 consists essentially of a press box 1 with press ram 2 and punch drive 3. The press box 1 is followed by a press channel 4, the cross-section of which is narrowed to a small extent from the press box 1 to the outlet opening 5 for generating the required press resistance. In the press box 1, a filling chute 6 opens from above, through which the material to be pressed, which is brought in via a feed belt 7, falls under the action of gravity. It encounters a material conditioner 9 pivoted into the filling space 8 of the filling shaft 6. This material conditioner essentially consists of a centrifugal disc 12 rotating around a vertical axis and driven by a motor 11 via a gearbox at high speed. The material conditioner 9 is via a support arm 13 with an integrated in the filling shaft side wall 14, itself forming part of the same, which can be pivoted about a central, horizontal pivot axis 15 in the direction of the arrows 16 and 17 (see FIGS. 2 and 3), consisting of two spaced apart from one another, a single plate 19, 21 existing swivel plate 22 enclosing a cavity 18.

Das den Schleuderteller 12 des Materialaufbereiters 9 passierende Material gelangt in aufgelockerter Form in den Preßkasten 1. Um im Preßkanal 4 einen Ballen 23 zu bilden, sind mehrere Hübe des Preßstempels 2 erforderlich. Bei jedem Hub werden die im Preßkanal 4 befindlichen Ballen 23 vorgeschoben. Zwei solcher bereits fertiggestellter Ballen sind in Fig. 1 dargestellt. Diese Ballen sind bereits umschnürt, während ein dritter Ballen 23a gerade umschnürt wird. Zum Umschnüren des Ballens 23a dient ein Draht 24, der mittels einer auf- und abbeweglichen Schnürnadel 25 vom Boden des Preßkastens 1 her aufgenommen und nach oben gezogen wird. Die Verschnürtechnik ist als solche bekannt und bedarf daher hier keiner näheren Erläuterung.The material passing the centrifugal plate 12 of the material conditioner 9 reaches the press box 1 in loosened form. In order to form a bale 23 in the press channel 4, several strokes of the press ram 2 are required. With each stroke, the bales 23 located in the press channel 4 are advanced. Two such already completed bales are shown in Fig. 1. These bales are already tied up while a third bale 23a is being tied up. A wire 24 is used for tying up the bale 23a, which wire is picked up by means of a lacing needle 25 that can be moved up and down from the bottom of the press box 1 and pulled upwards. The tying technique is known as such and therefore requires no further explanation here.

Die dem Auflockern des von oben in den Füllschacht 6 aufgegebenen Materials in den Füllraum 8 dienende, eingeschwenkte Betriebsposition I des Materialaufbereiters 9 ist in Fig. 2 dargestellt. Die über den Tragarm 13 mit dem Materialaufbereiter 9 verbundene Einzelplatte 19 der Schwenkplatte 22 ist länger als die in Fig. 2 außenliegende freie Einzelplatte 21 und überragt diese mit einem oberen und einem unteren Rand 26 bzw. 27. Die Einzelplatten 19, 21 werden durch Querverbinder 28 auf Abstand gehalten, wobei die freie Einzelplatte 21 oben und unten bündig mit den Querverbindern 28 abschließt, während die Einzelplatte 19 mit ihren Rändern 26 bzw. 27 diese überragt, so daß oben und unten eine stufenartige Ausklinkung 29 der Schwenkplatte 22 vorliegt. In der Betriebsposition I liegt der untere Rand 27 der Einzelplatte 19 der Schwenkplatte 22 einem am unteren Rand des die Schwenkplatte 22 aufnehmenden Außenrahmens der Füllschachtwand 14 angeordneten Anschlag 31, dessen Breite dem Abstand zwischen den Einzelplatten 19 und 21, also der Dicke der Schwenkplatte 22 entspricht, von innen her an. Die Schwenkplatte 22 wird in dieser Endschwenklage durch das Eigengewicht des an dem Tragarm 13 nach innen in den Füllraum 8 vorkragenden Materialaufbereiters 9 selbsttätig dicht geschlossen gehalten, ohne daß es dazu irgendwelcher Verriegelungen bedürfte.The one used to loosen the material fed into the filling shaft 6 from above into the filling space 8 is pivoted in Operating position I of the material conditioner 9 is shown in FIG. 2. The single plate 19 of the swivel plate 22 connected to the material conditioner 9 via the support arm 13 is longer than the free individual plate 21 lying outside in FIG. 2 and projects above it with an upper and a lower edge 26 and 27. The individual plates 19, 21 are connected by cross connectors 28 kept at a distance, the free individual plate 21 being flush with the cross connectors 28 at the top and bottom, while the individual plate 19 with its edges 26 and 27 projects beyond them, so that a step-like notch 29 of the swivel plate 22 is present at the top and bottom. In the operating position I, the lower edge 27 of the individual plate 19 of the swivel plate 22 is located on a stop 31 arranged on the lower edge of the outer frame of the filling shaft wall 14, the width of which corresponds to the distance between the individual plates 19 and 21, that is to say the thickness of the swivel plate 22 , from the inside. The pivot plate 22 is automatically kept tightly closed in this final pivot position by the weight of the material conditioner 9 projecting inward into the filling space 8 on the support arm 13, without the need for any interlocks.

Durch Schwenken in Pfeilrichtung 16 mittels eines hydraulischen Schwenkmotors 32 wird die in der Füllschachtseitenwand 14 um die horizontale Schwenkachse 15 drehflügelartig verschwenkbar gelagerte Schwenkplatte 22 um 180° verschwenkt, so daß der Materialaufbereiter 9 von innen nach außen in die in Fig. 3 dargestellte Außerbetriebsposition II gelangt. Die obere Ausklinkung 29 der Schwenkplatte 22 erlaubt dabei das Überfahren des Anschlags 29 soweit, daß bei der in Fig. 3 dargestellten zweiten Schwenkendlage II nunmehr der gemäß Fig. 2 obere Rand 26 der Einzelplatte 19 zum unteren Rand wird und dem Anschlag 31 von außen anliegt. Auch in dieser Schwenkendlage wird die Schwenkplatte 22 wiederum durch das Eigengewicht des Materialaufbereiters 9 geschlossen gehalten.By pivoting in the direction of arrow 16 by means of a hydraulic swivel motor 32, the swivel plate 22, which is mounted in the filling shaft side wall 14 about the horizontal swivel axis 15 and is pivotable in the manner of a rotary wing, is swiveled by 180 °, so that the material conditioner 9 reaches the out-of-operation position II shown in FIG. 3 from the inside . The upper notch 29 of the swivel plate 22 allows the stop 29 to be driven over to such an extent that, in the second swivel end position II shown in FIG. 3, the upper edge 26 of the individual plate 19 according to FIG. 2 now becomes the lower edge and the stop 31 abuts from the outside . In this swivel end position, the swivel plate 22 is again due to its own weight of the material conditioner 9 kept closed.

Zum Schutz des Bedienungspersonals taucht der Materialaufbereiter 9 mit seinem Schleuderteller 12 in der Außerbetriebsposition II in ein außen an der Füllschachtwand angeordnetes Schutzgehäuse 33 ein. Soll der Materialaufbereiter 9 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Betriebsposition I gebracht werden, braucht lediglich die Drehrichtung des hydraulischen Schwenkmotors 32 umgekehrt und die Schwenkplatte 22 in Pfeilrichtung 17 (vgl. Fig. 3) verschwenkt zu werden; der Materialaufbereiter 9 ist danach wieder einsatzbereit.To protect the operating personnel, the material processor 9 dips with its centrifugal disc 12 in the non-operating position II into a protective housing 33 arranged on the outside of the filling shaft wall. If the material conditioner 9 is to be brought back into the operating position I shown in FIG. 2, only the direction of rotation of the hydraulic swivel motor 32 needs to be reversed and the swivel plate 22 swiveled in the direction of arrow 17 (see FIG. 3); the material conditioner 9 is then ready for use again.

Claims (9)

  1. A guide chute, in particular for baling presses, having a swivel-mounted material conditioner (9), characterised by having integrated in a wall (14) of the chute a swivel plate (22) which carries the material conditioner (9).
  2. A guide chute according to claim 1, characterised by having an end position stop (31) for the swivel plate (22) on the wall (14) of the chute.
  3. A guide chute according to claim 1 or claim 2, characterised by having a horizontal swivel axis (15) in the middle of the swivel plate (22).
  4. A guide chute according to claim 3, characterised in that the swivel plate (22) is recessed from one side at the top and bottom at least over part of its width.
  5. A guide chute according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the swivel plate (22) consists of two plates (19 and 21 respectively) enclosing a cavity (18), of which the single plate (19) connected to the material conditioner (9) has its rim projecting beyond the other single plate (21) at the top and bottom, at least in some segments.
  6. A guide chute according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the stop (31) is located on the lower rim of an opening through the wall of the chute.
  7. A guide chute according to one or more of claims 1 to 6, characterised by having a protective housing (33) for the material conditioner (9) in the swivelled-out out-of-service position (II).
  8. A guide chute according to one or more of claims 1 to 7, characterised by having a hydraulic swivelling motor (32).
  9. The use of a guide chute according to one or ore of claims 1 to 8 on a baling press having a press box (1) defined by substantially vertical, mutually parallel side walls and a base and at least partly open at the top, into which the chute (6) opens, and a press ram (2) slidable in the press box.
EP93104324A 1992-03-18 1993-03-17 Material conditioner for the feed shaft, particularly of balling presses Expired - Lifetime EP0561368B1 (en)

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