EP0328107A2 - Verfahren und Maschine zum CNC-gesteuerten Schleifen von Dekorflächen, Dekornuten oder dergleichen - Google Patents
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- EP0328107A2 EP0328107A2 EP89102246A EP89102246A EP0328107A2 EP 0328107 A2 EP0328107 A2 EP 0328107A2 EP 89102246 A EP89102246 A EP 89102246A EP 89102246 A EP89102246 A EP 89102246A EP 0328107 A2 EP0328107 A2 EP 0328107A2
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- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B49/00—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
- B24B49/02—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent
-
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- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/02—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
- B24B19/03—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding grooves in glass workpieces, e.g. decorative grooves
Definitions
- the invention relates to a method and a machine for the CNC-controlled grinding of decorative surfaces, decorative grooves or the like on hollow glasses or the like, according to the preambles of claims 1 and 2.
- the object of the invention is to provide a method and a machine with which dimensionally identical decorative patterns can be achieved automatically even with glasses which deviate considerably from their target contour.
- the hollow glass 11 to be ground is held in the machine by means of a pivotable workpiece holder 1. 1, the grinding tool 2 moves on a path 3 preprogrammed according to the desired value of the decoration to be ground on the glass into the position 4 shown in broken lines.
- a piston-cylinder unit 6 is used the pivotable workpiece holder 1 and thus the workpiece 11 are pressed against the grinding tool 2, the pressure in the piston-cylinder unit 6 being set to a specific value.
- This pressure corresponds to a desired machining of the first pre-grinding tool (grinding tool 2), which is designed in such a way that the smallest possible machining deviations occur over the period of use, since this grinding cycle is intended to serve more for sensing the surface and for careful preparation for the following grinding process.
- the actual surface is felt in such a way that when there is a contour deviation of the workpiece 11 from the target contour, the counterpressure in the piston-cylinder unit 6 is overcome, and thus there is evasion or pushing against it the grinding wheel 2.
- the rest may be identical to the tool 2 used in the pre-grinding, moves into the position 9 during the further processing of the pre-processed decorative surfaces on a path 8 corrected according to the actual contour of the respective glass 11.
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum CNC-gesteuerten Schleifen von Dekorflächen, Dekornuten oder dergleichen an Hohlgläsern oder dergleichen, nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 2.
- Hohlgläser, insbesondere mundgeblasene Gläser, sind in ihren Abmessungen, bedingt durch die Art ihrer Herstellung, unvermeidlich mit großen Toleranzen behaftet, die eine Automatisierung beim Dekorschleifen erheblich erschweren. Bislang suchte man diese Gegebenheiten dadurch zu berücksichtigen, daß man entweder das Werkzeug oder das Werkstück in der Maschine flexibel anordnete und den Schleifvorgang nur über den Schleifdruck steuerte. Zufriedenstellend gleichmäßige Dekorschliffe erhält man hierbei jedoch allenfalls solange, als sich die Schneidfähigkeit des Schleifwerkzeugs nicht wesentlich ändert, was von der Bedienungsperson der Maschine demgemäß ständig überwacht werden muß. Trotzdem treten jedoch immer wieder erhebliche Schliffabweichungen auf, was im übrigen dann weitere Schwierigkeiten bereitet, wenn es sich dabei um Vorschliffe handelt, die noch weiterbearbeitet, das heißt feingeschliffen und/oder poliert werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Verfahren und eine Maschine anzugeben, mit denen sich auch bei erheblich von ihrer Sollkontur abweichenden Gläsern automatisch maßlich gleiche Dekormuster erzielen lassen. - Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich bei dem im Oberbegriff des Anspruchs 1 als bekannt vorausgesetzten Verfahren und bei der im Oberbegriff des Anspruchs 2 beschriebenen Maschine aus den in den Kennzeichen der Ansprüche 1 und 2 enthaltenen Merkmalen. Das erfindungsgemäße Verfahren und die Maschine zu seiner Durchführung ermöglichen, daß beim Dekorschleifen, einerseits trotz entsprechend den Sollabmaßen der Glasrohlinge festprogrammierter Zustellwerte und andererseits trotz der bei den einzelnen Gläsern willkürlich auftretenden erheblichen Abweichungen von ihrer Sollkontur, die Schlifftiefe beim Vorschliff bestimmte zulässige Werte nicht überschreitet und auch beim Nachschleifen diese Konturabweichungen berücksichtigt werden, so daß an den fertiggeschliffenen Gläsern die Dekore, unabhängig von den Istkonturen der Gläserrohlinge, alle im wesentlichen gleiche Maße und damit auch gleiches Aussehen haben. Dies ist vor allem auch dann von Bedeutung, wenn Dekornuten oder auch sogenannte Oliven geschliffen werden, da unterschiedlich tiefe Nuten besonders auffällig sind und zudem dabei überhaupt leicht Ausschuß entstehen kann, indem das Glas durchgeschliffen wird.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der schematisch ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung noch näher erläutert.
- Dabei zeigt:
- Fig. 1 den Dekor-Vorschliff eines Hohlglases
und - Fig. 2 den oder die Dekor-Nachschliff(e) unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Maschine.
- Das zu schleifende Hohlglas 11 ist in der Maschine mittels einer schwenkbaren Werkstückaufnahme 1 gehalten. Beim Vorschliff gemäß Fig. 1 bewegt sich das Schleifwerkzeug 2 auf einer entsprechend dem Sollwert des am Glas zu schleifenden Dekors vorprogrammierten Bahn 3 in die strichliert dargestellte Position 4. Um nun die Konturabweichungen der einzelnen Gläser von deren Sollkontur zu berücksichtigen, wird mittels einer Kolbenzylindereinheit 6 die schwenkbare Werkstückaufnahme 1 und damit das Werkstück 11 gegen das Schleifwerkzeug 2 gedrückt, wobei der Druck in der Kolbenzylindereinheit 6 auf einen bestimmten Wert eingestellt ist. Dieser Druck entspricht einer gewünschten Zerspanung des ersten Vorschliffwerkzeugs (Schleifwerkzeug 2), welches so gestaltet ist, daß möglichst geringe Zerspanungsabweichungen über die Einsatzdauer entstehen, da dieser Schleifgang mehr der Ertastung der Oberfläche und der schonenden Vorbereitung auf den folgenden Schleifvorgang bedienen soll. Die Ertastung der Ist-Oberfläche erfolgt so, daß es beim Schleifen bei Konturabweichungen des Werkstücks 11 von der Sollkontur zu einem Überwinden des Gegendrucks in der Kolbenzylindereinheit 6 kommt und damit zum Ausweichen oder Nachschieben gegenüber der Schleifscheibe 2. Diese dann auftretenden Bewegungen des Werkstücks 11 bzw. der Werkstückaufnahme 1 werden gleichzeitig von einem Wegmeßsystem 5 erfaßt und in der Steuerung der Maschine gespeichert. Die weiteren Bearbeitungsvorgänge erfolgen dann gemäß Fig. 2, mit von der Kolbenzylindereinheit 6 gegen einen Anschlag 10 arretierter Werkstückaufnahme 1 unter Berücksichtigung der beim Vorschliff an jedem Glas gemessenen und in der Maschine gespeicherten individuellen Abweichungen, d.h. das beim Nachschliff verwendete Werkzeug 7, das im übrigen identisch mit dem beim Vorschliff verwendeten Werkzeug 2 sein kann, bewegt sich bei der Weiterbearbeitung der vorbearbeiteten Dekorflächen auf einer entsprechend der Istkontur des jeweiligen Glases 11 korrigierten Bahn 8 in die Posistion 9.
Claims (2)
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883803855 DE3803855C1 (de) | 1988-02-09 | 1988-02-09 | |
| DE3803855 | 1988-02-09 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP0328107A2 true EP0328107A2 (de) | 1989-08-16 |
| EP0328107A3 EP0328107A3 (de) | 1990-11-07 |
Family
ID=6346950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP19890102246 Withdrawn EP0328107A3 (de) | 1988-02-09 | 1989-02-09 | Verfahren und Maschine zum CNC-gesteuerten Schleifen von Dekorflächen, Dekornuten oder dergleichen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0328107A3 (de) |
| DE (1) | DE3803855C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6769964B2 (en) | 2002-08-02 | 2004-08-03 | Saint-Cobain Abrasives Technology Company | Abrasive tool having a unitary arbor |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1988
- 1988-02-09 DE DE19883803855 patent/DE3803855C1/de not_active Expired
-
1989
- 1989-02-09 EP EP19890102246 patent/EP0328107A3/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6769964B2 (en) | 2002-08-02 | 2004-08-03 | Saint-Cobain Abrasives Technology Company | Abrasive tool having a unitary arbor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3803855C1 (de) | 1989-03-16 |
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