EP0113404A2 - Formschlüssige Mitnehmerkupplung für den Zündverteiler einer Brennkraftmaschine - Google Patents
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- EP0113404A2 EP0113404A2 EP83110937A EP83110937A EP0113404A2 EP 0113404 A2 EP0113404 A2 EP 0113404A2 EP 83110937 A EP83110937 A EP 83110937A EP 83110937 A EP83110937 A EP 83110937A EP 0113404 A2 EP0113404 A2 EP 0113404A2
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- European Patent Office
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- camshaft
- shafts
- driver
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P7/00—Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices
- F02P7/10—Drives of distributors or of circuit-makers or -breakers
Definitions
- the invention is based on a driver clutch according to the preamble of the main claim.
- a driver clutch lying in this direction is already known (according to DE-GMS 82 20 303), but in which only a single eccentric pin of the ignition distributor shaft engages in an eccentric receiving bore of the camshaft. Not only is the pin subjected to great stress, but the torque is also transmitted very unevenly.
- FIG. 1 shows an ignition distributor intended for an internal combustion engine in a perspective view with a driver clutch according to the invention
- FIG. 2 shows the end view of a clutch disk belonging to the driver clutch according to the invention
- FIG. 3 shows the side view of this clutch disk in section along the section line III-III in FIG Figures 2 and 3 an enlarged scale is selected.
- reference number 1 denotes an ignition distributor which is intended to be used for the ignition system, not shown, of an internal combustion engine, also not shown.
- the ignition distributor 1 has a shaft 3 which is mounted in a shaft 2 and which can be positively coupled to a camshaft 4 driven by the internal combustion engine.
- one of the two shafts 3, 4 (in the example, the distributor shaft 3) is provided with projections 5, which is in engagement with the other of the two shafts 3, 4 (in the example, the camshaft 4) and under the action of the torque in the circumferential direction , namely give way in the direction of rotation a of the shafts 3, 4.
- the projections 5 are arranged on the end face of a disk 6 seated on the ignition distributor shaft 3, where they protrude axially and the Camshaft 4 are facing.
- the disk 6 is fastened by means of a driver pin 7 which engages through this disk 6 and the ignition distributor shaft 3.
- the projections 5 are formed by at least two arc-shaped springs 8, which are diametrically opposite and are supported in the assembled state under pretension on the boundary surfaces of a groove 9 of the camshaft 4.
- the conventional camshaft which has such a transverse groove on the end face, can also be used unchanged in the driver clutch according to the invention.
- pins 10 can also be used as projections 5, which - if the arc-shaped springs 8 are dispensed with - are also at least two in number. In the example, three are selected.
- the camshaft 4 is provided with correspondingly adapted bores 11 for receiving the pins 10.
- the two shafts 3, 4 are in engagement with the action of the torque only with negligible play, so that when using the measures according to the invention not only the stress on the components is reduced and the attack of the torque is evenly distributed, but that you also get a relatively low-noise driver clutch.
Landscapes
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Abstract
Es wird eine formschlüssige Mitnehmerkupplung vorgeschlagen, die bei einer Brennkraftmaschine zur Drehmomentübertragung von der Nockenwelle (4) auf die Zündverteilerwelle (3) dient. Erfindungsgemäß sind an einer der beiden Wellen (3, 4) mindestens zwei Vorsprünge (5) vorgesehen, die mit der anderen der beiden Wellen (3,4) im Eingriff stehen und unter Einwirkung des Drehmomentes im Umfangsrichtung der Welle federnd nachgeben. Man erhält dadurch eine geringe Belastung der Bauteile, eine gleiche Verteilung des Drehmomentes und einen relativ geräuscharmen Betrieb.
Description
- Die Erfindung geht aus von einer Mitnehmerkupplung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches. Es ist (nach der DE-GMS 82 20 303) bereits eine in dieser Richtung liegende Mitnehmerkupplung bekannt, bei der jedoch nur ein einziger exzentrischer Zapfen der Zündverteilerwelle in eine exzentrische Aufnahmebohrung der Nockenwelle greift. Dabei wird nicht nur der Zapfen sehr stark beansprucht, sondern auch das Drehmoment sehr ungleichmäßig übertragen.
- Bei der erfindungsgemäßen Mitnehmerkupplung werden durch Anwendung der kennzeichnenden Maßnahmen des Hauptanspruches die vorerwähnten Unzulänglichkeiten vermieden.
- In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Maßnahmen für die Realisierung der Erfindung angegeben.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen für eine Brennkraftmaschine bestimmten Zündverteiler in perspektivischer Darstellung mit einer erfindungsgemäßen Mitnehmerkupplung, Figur 2 die Stirnansicht einer zu der erfindungsgemäßen Mitnehmerkupplung gehörenden Kupplungsscheibe und Figur 3 die Seitenansicht dieser Kupplungsscheibe im Schnitt nach der Schnittlinie III-III in Figur 2, wobei für die Figuren 2 und 3 ein vergrößerter Maßstab gewählt ist.
- In Figur 1 ist mit der Bezugszahl 1 ein Zündverteiler bezeichnet, der für die nicht dargestellte Zündanlage einer ebenfalls nicht dargestellten Brennkraftmaschine bestimmt sein soll. Der Zündverteiler 1 weist eine in einem Schaft 2 gelagerte Welle 3 auf, die mit einer von der Brennkraftmaschine angetriebenen Nockenwelle 4 formschlüssig zu kuppeln ist. Zu diesem Zweck ist eine der beiden Wellen 3, 4 (im Beispielsfall die Verteilerwelle 3) mit Vorsprüngen 5 versehen, die mit der anderen der beiden Wellen 3, 4 (im Beispielsfall der Nockenwelle 4) im Eingriff steht und unter Einwirkung des Drehmomentes in Umfangsrichtung, und zwar in Drehrichtung a der Wellen 3, 4 federnd nachgeben.
- Im bevorzugten Fall sind die Vorsprünge 5 an der Stirnseite einer auf der Zündverteilerwelle 3 sitzenden Scheibe 6 angeordnet, wo sie axial abstehen und der Nockenwelle 4 zugewandt sind. Die Scheibe 6 ist mittels eines durch diese Scheibe 6 und die Zündverteilerwelle 3 greifenden Mitnehmerstiftes 7 befestigt.
- Die Vorsprünge 5 werden durch wenigstens zwei bogenförmige Federn 8 gebildet, die diametral gegenüberliegen und sich im montierten Zustand unter Vorspannung an den Begrenzungsflächen einer Nut 9 der Nockenwelle 4 abstützen. Durch Anwendung dieser Maßnahme kann die herkömmliche Nockenwelle, die eine solche Quernut an der Stirnseite aufweist, auch bei der erfindungsgemäßen Mitnehmerkupplung unverändert Verwendung finden.
- Zusätzlich zu den bogenförmigen Federn 8 oder aber auch unter Verzicht auf diese Federn 8 können als Vorsprünge 5 auch Stifte 10 Anwendung finden, die - bei Verzicht auf die bogenförmigen Federn 8 - ebenfalls mindestens zwei an der Zahl sind. Im Beispielsfall sind deren drei gewählt. Die Nockenwelle 4 ist für die Aufnahme der Stifte 10 mit entsprechend angepaßten Bohrungen 11 versehen.
- Zweckmäßig ist es, die Stifte 10 und die Aufnahmebohrungen 11 ungleichmäßig zu verteilen, womit sichergestellt wird, daß die Zündverteilerwelle 3 immer in der richtigen Weise an die Nockenwelle 4 angekuppelt wird.
- Es hat sich gezeigt, daß als Material für die Vorsprünge 5 Kohlefaserstoff und/oder Polyamid 6.6 geeignet ist. In Figur 3 ist gezeigt, daß die als bogenförmige Federn 8 ausgelegten Vorsprünge 5 mit Hilfe verstemmter Niete 12 befestigt sind. Stellt man nun die Scheibe 6 aus dem gleichen Material wie die Vorsprünge 5 her, so ergibt sich d.ie Möglichkeit, daß auf besondere Befestigungselemente verzichtet werden kann, weil sich dann die Vorsprünge 5 in einfacher Weise an die Scheibe 6 anformen lassen.
- Durch die federnde Nachgiebigkeit der Vorsprünge 5 stehen die beiden Wellen 3, 4 bei Einwirkung des Drehmomentes nur mit vernachlässigbarem Spiel im Eingriff, so daß bei Anwendung der erfindungsgemäßen Maßnahmen nicht nur die Beanspruchung der Bauteile herabgesetzt und der Angriff des Drehmomentes gleichmäßig verteilt wird, sondern daß man auch eine relativ geräuscharm arbeitende Mitnehmerkupplung erhält.
Claims (7)
1. Formschlüssige Mitnehmerkupplung zur Drehmomentübertragung von der Nockenwelle auf die Zündverteilerwelle bei einer Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der beiden Wellen (3, 4) mindestens zwei Vorsprünge (5) vorgesehen sind, die mit der anderen der beiden Wellen (3, 4) im Eingriff stehen und unter Einwirkung des Drehmomentes in Umfangsrichtung der Wellen federnd nachgeben.
2. Mitnehmerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (5) an der Stirnseite einer auf der Verteilerwelle (3) sitzenden Scheibe (6) axial abstehen.
3. Mitnehmerkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (5) bogenförmige Federn (8) sind, die diametral gegenüberliegen und sich unter Vorspannung an den Begrenzungsflächen einer Nut (9) der Nockenwelle (4) abstützen.
4. Mitnehmerkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (5) durch Stifte (10) gebildet sind und die Nockenwelle (4) mit entsprechend angepaßten Aufnahmebohrungen (11) versehen ist.
5. Mitnehmerkupplung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (10) auf der Scheibe (6) ungleichmäßig verteilt sind.
6. Mitnehmerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (5) im wesentlichen aus Kohlefaserstoff und/oder aus Polyamid 6.6 bestehen.
7. Mitnehmerkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (6) aus dem gleichen Stoff wie die Vorsprünge (5) besteht.
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