EP0090300A2 - Ortsbewegliche Einrichtung für dentale Prothetikarbeiten - Google Patents
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- EP0090300A2 EP0090300A2 EP83102749A EP83102749A EP0090300A2 EP 0090300 A2 EP0090300 A2 EP 0090300A2 EP 83102749 A EP83102749 A EP 83102749A EP 83102749 A EP83102749 A EP 83102749A EP 0090300 A2 EP0090300 A2 EP 0090300A2
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G15/00—Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
- A61G15/14—Dental work stands; Accessories therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G3/00—Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
- A61G3/001—Vehicles provided with medical equipment to perform operations or examinations
Definitions
- the invention relates to a portable device for dental prosthetic work.
- Such portable devices are only known as mobile dental clinics for the central treatment of patients. However, these do not include the options for performing dental prosthetic repair work.
- Prosthetic work in the sense of this application includes crowns, bridges, partial and total dentures, orthodontic and orthodontic repairs.
- the invention has set itself the task of developing a mobile dental laboratory specializing in prosthetic repair that meets the hygienic requirements.
- the invention solves this problem by generally starting from a vehicle larger than a normal car but smaller than a truck, and it is characterized in that in this vehicle the devices for the compressed air, water, electrical energy and work equipment Gas bottle, for example for heating adhesive wax, are removably united on a work surface there and the work space has an overpressure generator connected to the outside air. In rural areas with largely clean outside air, the filter is sometimes unnecessary.
- the overpressure device In order to remove the outside air entering the vehicle at a convenient location from the outset, the overpressure device is located near the roof or in the roof itself, largely above the so-called dust level of the street. A filter cleans the air before entering the work area.
- the vehicle 10 in the form of a so-called minibus contains the devices of the working means 20; in particular working compressed air 21, electrical energy 22, gas container 34, water 24 and compressed air 25.
- a fan 27 is assigned to the filter 26, arranged in or on the roof, which ensures the necessary excess pressure in relation to the outside air. Accordingly, there is always overpressure inside the vehicle 10, and after the start-up time of the fan 27 of a few minutes, the interior is filled with hygienic air. It is within the scope of the invention to additionally subject the air flow to UV radiation.
- the filter 26 It is essential to place the filter 26 as high as possible above the general air pollution level of the street. If the filter 26 is installed in front of the overpressure generator 27, the filter can be changed from the outside. This is advantageous because the change from the inside inevitably contaminates the interior of the room with filter dust until a new filter insert and ventilation operation have added cleaned air and displaced the contaminated air.
- the worktop 30 contains the flushing device 31 available for water, a motor-compressed air unit 32 provides the necessary compressed air and a motor-electrical unit for the required electrical energy.
- a gas container 34 provides the heat of fusion.
Landscapes
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Abstract
Die ortsbewegliche Einrichtung für dentale Prothetikarbeiten besteht aus einem Fahrzeug (10), in dessen Laderaum die Arbeitsmittel Druckluft, Wasser (24), elektrische Energie (22), ein Gasbehälter (34) mit einem Stromerzeuger (33) so vereint sind, daß auf einer Werkfläche (30) mit diesen fachlich gearbeitet werden kann, wie dies aus der Fig. 2 zu entnehmen ist. Dabei ist der Laderaum, nunmehr Arbeitsraum, an einen Überdruckerzeuger (25) angeschlossen, der seinerseits durch ein Filter (26) gereinigte Luft in den Arbeitsraum drückt und so die hygienischen Anforderungen für die Dentalarbeiten erfüllt.
Description
- Die Erfindung betrifft eine ortsbewegliche Einrichtung für dentale Prothetikarbeiten.
- Solche Ortsbewegliche Einrichtungen sind bisher nur bekannt als mobile Zahnkliniken zur zentralen Behandlung von Patienten. Diese enthalten jedoch nicht die Möglichkeiten zur Durchführung von dentalen Prothetik-Reparaturarbeiten.
- Nur der kleinere Teil der Zahnärzte vefügt über ein eingenes dentales Labor. Die Kosten eines solchen Labors, einschließlich der personellen Besetzung, sind so hoch, daß sich dies für die Mehrzahl der Zahnarztpraxen nicht lohnt. Als Folge dieser wirtschaftlichen Gegebenheit haben sich mehr oder weniger zentrale Labors eingerichtet, die ihre Dienstleistungen sowohl in der Prothetikherstellung als auch für Reparaturarbeiten zu den verschiedenen dort angeschlossenen Zahn- ärzten transportieren müssen. Das bedingt einen beachtlichen Zeitverlust, speziell bei der Durchführung von Reparaturen. Dieser Zeitverlust macht im statistischen Mittel 60 bis 75 % des gesamten Zeitaufwandes aus.
- Prothetikarbeiten im Sinne dieser Anmeldung umfassen Kronen, Brücken, partiellen und totalen Zahnersatz, kieferorthopädische und kieferchirurgische Reparaturen.
- Durch den Einsatz mobiler Reparatur-Labors soll erreicht werden, daß der den Patienten behandelnde Zahnarzt, insbesondere in Notfällen, beschleunigt helfen kann. Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist der beschleunigte zeitliche Arbeitsablauf. Im Gegensatz zur bisherigen konventionelle, zeitraubenden Reparatur, die den Betroffenen sowohl zeitlich als auch in der Lebensqualität hemmt, ist nunmehr erfindungsgemäß der bisherige Zeitablauf zwischen Prothetikschaden und dessen Beseitigung auf ein Minimum reduziert.
- Der erfindungsgemäßen Einrichtung transportabler dentaler Prothetik-Reparatur-Labors stand bislang aber ein hygienisches Bedenken entgegen. Die Aufgabe, das Labor praktisch vor die Haustür des Zahnarztes zu bringen und alle anstehenden Arbeiten dort in einem Zuge durchzuführen, ist nur dann durchführbar, wenn die Gefahr, den Straßenstaub mitsamt Bakterien und eventuellen Verunreinigungen vom eigentlichen Laborbetrieb fern zu halten, nicht mehr besteht.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein auf Prothetik-Reparatur spezialisiertes fahrbares Dentallabor, das den hygienischen Anforderungen gerecht wird, zu entwickeln.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe, indem sie im Regelfall von einem Fahrzeug, größer als ein normaler PKW, aber kleiner als ein LKW, ausgeht und sie kennzeichnet sich dadurch, daß in diesem Fahrzeug die Vorrichtungen für die Arbeitsmittel Druckluft, Wasser, elektrische Energie und eine Gasflasche, beispielsweise zum Erwärmen von Klebewachs, auf einer Werkfläche dort entnehmbar vereint sind und der Arbeitsraum insgesamt einen Uberdruckerzeuger, angeschlossen an die Außenluft, hat. In ländlichen Gegenden mit weitestgehend reiner Außenluft ist das Filter zuweilen entbehrlich.
- Um von vornherein die in das Fahrzeug gelangende Außenluft an einer günstigen Stelle zu entnehmen, ist die Uberdruckeinrichtung in der Nähe des Daches oder im Dach selbst, weitgehend oberhalb des sogenannten Staubschmutzspiegels der Straße, angebracht. Ein Filter reinigt die Luft vor Eintritt in den Arbeitsraum.
- Die Figuren stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigen:
- die Figur 1 die Seitenansicht des Fahrzeuges,
- die Figur 2 die Draufsicht zu Fig. 1 und
- die Figur 3 die Rückansicht bei abgenommener hinterer Tür des Fahrzeuges.
- Das Fahrzeug 10 in Form eines sogeannten Kleinbusses enthält die Vorrichtungen der Arbeitsmittel 20; im einzelnen Arbeitsdruckluft 21, elektrische Energie 22, Gasbehälter 34, Wasser 24 und Druckluft 25.
- Dem Filter 26, in oder auf dem Dach angeordnet, ist ein Ventilator 27 zugeordnet, der für den notwendigen Überdruck gegenüber der Außenluft sorgt. Im Innern des Fahrzeuges 10 herrscht dementsprechend stets Überdruck, und nach der Anlaufzeit des Ventilators 27 von wenigen Minuten ist der Innenraum mit hygienischer Luft gefüllt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, den Luftstrom zusätzlich einer UV-Bestrahlung zu unterwerfen.
- Es ist wesentlich, das Filter 26 so hoch wie möglich oberhalb des allgemeinen Luft-Staubschmutzspiegels der Straße anzuordnen. Bringt man das Filter 26 vor dem Uberdruckerzeuger 27 an, so kann das Filter von außen gewechselt werden. Das ist vorteilhaft, weil die Auswechselung von innen zwangsläufig das Rauminnere mit Filterstaub solange verunreinigt, bis ein neuer Filtereinsatz und Ventilationsbetrieb gereinigte Luft nachgeschoben und die verunreinigte Luft verdrängt hat.
- Die Arbeitsplatte 30 enthält die Spüleinrichtung 31 für Wasser verfügbar, ein Motor-Preßluft-Aggregat 32 sorgt für die notwendige Druckluft und ein Motor-Elektro-Aggregat für die erforderliche elektrische Energie. Für die Schmelzwärme sorgt ein Gasbehälter 34.
- Es hat sich in der Praxis ein ganz erheblicher Vorteil für die Zahnarztpraxen selbst und dadurch eine Senkung der zahnärztlichen Kosten überhaupt herausgestellt. Die Einrichtung ist besonders wichtig für Gegenden, in denen die Zahnarztpraxen wegen einer geringeren Bevölkerungsdichte spärlicher angesiedelt sind. Dort mußte bisher der Versand der prothetischen Arbeiten mit der Post vorgenommen werden. Das bedingt längere Zeitspannen und mehrfache Besuche der Patienten. Der sich so ergebende Mehraufwand an Zeit und Kosten entfällt ganz, so daß die erfindungsgemäße Einrichtung ein seit langem bestehendes soziales Anliegen erfüllt.
-
- 10 Fahrzeug (Kleinbus)
- 20 Vorrichtungen der Arbeitsmittel (Sammelbegriff)
- 21 Arbeitsdruckluft
- 22 elektrische Energie
- 24 Wasser
- 25 Hygiene-Druckluft
- 26 Filter, unterschiedlicher Art
- 27 Überdruckerzeuger
- 30 Arbeitsplatte, Werkfläche
- 31 Spüleinrichtung für Wasser
- 32 Motor-Pressluft-Aggregat
- 33 Motor-Elektro-Aggregat (Stromerzeuger)
- 34 Gasbehälter
Claims (8)
1. Mobile Einrichtung für dentale Prothetikarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Fahrzeug die Vorrichtungen der Arbeitsmittel Druckluft (21), Wasser (24), elektrischer Energie (22) und ein Gasbehälter (34) auf einer Werkfläche (30) dort entnehmbar vereint sind und der Arbeitsraum einen Überdruckerzeuger, angeschlossen an die Außenluft, aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberdruckerzeuger in der Nähe des Daches des Fahrzeuges (10) angeordnet sind.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberdruckerzeuger aus einem rotierenden Ventilatorrad oder aus einem Walzenlüfter bestehen, vor denen ein Filter (26) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (26) dem Uberbruckerzeuger (27) nachgeordnet ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter ein Elektro-Filter ist.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter ein Gewebe-Filter ist.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter ein Filz- oder Watte-Filter ist
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter ein Naßfilter ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823211368 DE3211368A1 (de) | 1982-03-27 | 1982-03-27 | Ortsbewegliche einrichtung fuer dentale prothetikarbeiten |
| DE3211368 | 1982-03-27 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP0090300A2 true EP0090300A2 (de) | 1983-10-05 |
| EP0090300A3 EP0090300A3 (de) | 1984-06-13 |
Family
ID=6159502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP83102749A Withdrawn EP0090300A3 (de) | 1982-03-27 | 1983-03-21 | Ortsbewegliche Einrichtung für dentale Prothetikarbeiten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0090300A3 (de) |
| DE (1) | DE3211368A1 (de) |
| ZA (1) | ZA832132B (de) |
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-
1983
- 1983-03-21 EP EP83102749A patent/EP0090300A3/de not_active Withdrawn
- 1983-03-25 ZA ZA832132A patent/ZA832132B/xx unknown
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Also Published As
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| ZA832132B (en) | 1983-12-28 |
| DE3211368A1 (de) | 1983-10-20 |
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