DEV0007169MA - - Google Patents
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Description
V 7169 V/37 b
Gegenstand der Hauptpate.ntanmeild.ung V 71 o8 V/
37 b ist eine aus mehreren, vorzugsweise1 kleinformatigen
Fliesen oder sonstigen Belagplatten gebildete Tafel, die allein durch eine auf ihrer Rückseilte
liegende biegsame und flache Halterung zusammengefaßt wird, die nach dem Verlegen oder
Ansetzen in der Bettung verbleibt. Ihr wesentliches Kennzeichen ist, daß die Halterung aus nicht dehnbaren,
den Fugenabstand sichernden und dabei die Rückseite der Fliesen oder sonstigen Belagplatten
weitgehend frei lassenden Streifen besteht. Das einfache Aufkleben der Streifen auf die Plattenirückseiten
hat sich als ausreichende Verbindung erwiesen. Die Streifen können — z. B. kreuzweise übereinandergelegt
— ein Gitter bilden. Sie können aus vorzugsweise imprägniertem, faserigem. Werkstoff,
wie Papier, Textilmaterial oder ähnlichem, bestehen. Die Streifen können, aber auch aus Kunststoff
gebildet sein. Tafeln nach der Hauptpatentanmeldung haben den Vorteil, daß Bodenfliesen, und
Wandfliesen bzw. auch andere Platten sehr schnell verlegt werden können. Das Anklopfen der Fliesen
wird wesentlich vereinfacht. Der zwischen, den Platten bestehende Fugenabstand bleibt bei dem
Verlegen, einwandfrei erhalten, so daß auch bei schnellem Arbeiten eine saubere Verlegung erreicht
werden kann. Ein nachträgliches Lösen der Halterung ist nicht mehr notwendig. Da die Rückseiten
der Fliesen oder sonstigen Belagplatten weitgehend frei bleiben, besteht eine innige Bindung zwischen
ihnen und dem Material der Bettung bzw. der Unterlagfläche, so daß eine einwandfrei haltbare
Verbindung erreicht wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die zu verlegende Einheit ohne
Schwierigkeiten und ohne Werkzeug von Hand beliebig durch Abreißen bzw. Abschneiden verkürzt
bzw. verkleinert werden kann, je nachdem, wie die Größe des Raumes dieses erfordert. Tafeln nach der
Hauptpatentanmeldung können außer mit hydraulischen Bindemitteln gegebenenfalls auch mit
Kitten oder ähnlichen Bindemitteln verlegt werden.
Die Erfindung erstrebt eine Verbesserung des Gegenstandes der Hauptpatentanmeldung und besteht
darin, daß die Streifen auf den Fugen verlaufen. Bei dieser Ausführungsform werden durch
die Streifen jeweils zwei nebeneinanderliegende Plattenreihen entlang ihren aneinanderstoßenden
Kanten miteinander verbunden. Die Streifen können durchgehend über die Fugen ausgebildet sein; sie
können auch nur aus kurzen Streifenstücken bestehen,
die jeweils bestimmte Fugenabschnitte abdecken und die in bestimmtem Abstand voneinander
liegen. Die derart gebildeten. Tafeln haben den Vorteil einer größeren Festigkeit — insbesondere
können sich die Platten nicht gegeneinander verdrehen —, so- daß das Hantieren mit den Tafeln
erleichtert ist.
In den- Zeichnung ist eine Ausführungsform deir
Erfindung schematisch dargestellt, und zwar oben eine Aufsicht auf die Unterseite der Tafel und
unten eine Seitenansicht von einer Stirnseite aus.
Diese Fliesentafel besteht aus 60 kleinformatigen Bodenflieisem von beispielsweise je 6 cm Kantenlänge,
was eine Täfelfläche von etwa 66 ■ 37 cm einschließlich
Fugen ergibt. Über die Platten 1 sind entlang der in der Zeichnung waagerecht verlaufenden
Fugen Streifen 9 gelegt, die die jeweils nebeneinanderliegenden Plattenreihen miteinander verbinden.
Die in Richtung der Streifen9 verlaufenden Fugen werden abgedeckt, während die senkrecht
dazu verlaufenden Fugen 10 größtenteils frei bleiben. Die dargestellte Verbindungsart kann
selbstverständlich auch verwandt werden, wenn die Fliesen nicht quadratisch, sondern rechteckig sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Tafel nach Patentanmeldung V 7108 V/37 b, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen auf dem Fugen verlaufen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 708/39 11.56
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