DEV0007070MA - - Google Patents
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Description
V 707O IX142 k
Die Erfindung betrifft einen mechanischen Druckmesser ohne formschlüssig ineinandergreifende,
die Bewegung, des Meßorgans auf die Anzeigevorrichtung übertragende Elemente, bei
dem außerdem die Anzeigevorrichtung in wirksamer Weise gegen Beschädigung durch den Meßbereich des Anzeigegerätes übersteigende Druckbelastungen
gesichert ist.
Da Druckmesser, insbesondere im Kraftfahrzeugbau, möglichst kleine Abmessungen aufweisen
sollen und aus diesem Grund die Durchmesser bzw. die Längen- und Breitenabmessungen sowohl der
das Gerät steuernden Organe als auch der Anzeigeskala klein gehalten werden müssen, anderer-
X5 seits aber der Meßbereich der Anzeigeskala ganz
ausgenutzt werden soll, müssen an die Hubübertragung, die meist aus den vorgenannten Gründen
mit großer Übersetzung erfolgt, große Anforderungen gestellt werden. Die Übertragungselemente
sollen praktisch reibungslos arbeiten und außerdem kein Spiel aufweisen.
Damit Drücke, die höher sind als der Meßbereich der Anzeigeskala, auf das empfindliche
Meßwerk nicht übertragen werden, muß der die Anzeigevorrichtung Steuernde Menibranhub begrenzt
werden. Dies wird am zweckmäßigsten und einfachsten durch einen den Hub der Membran begrenzenden
Anschlag bewirkt. Da jedoch eine solche Begrenzung nicht in allen Fällen im Feinmeßzeugbau
mit Sicherheit zu erreichen ist und beispielsweise Öldruckmesser im Kraftfahrzeugbau
so ausgelegt werden müssen, daß sie einen maximalen Meßbereich bis zu 3 bzw. 5 kg pro qcm aufweisen,
jedoch gleichzeitig einen sechsfachen Überdruck aufzunehmen in der Lage sind, sind solche
Instrumente immer noch der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß eines der zur Übertragung
des Membranhubes auf die Anzeigevorrichtung dienenden Elemente elastisch deformierbar ausgebildet
und in seinem Hub durch einen Anschlag begrenzt wird. Vorzugsweise ist dieses Übertragungselement
als ein an seinem Scheitel gelagerter Winkelhebel ausgebildet, gegen dessen einen Schenkel der an der Membran angeordnete
Druckbolzen anliegt, und an dessen anderem Schenkel ein um die Achse des Instrumehtenzeigers
gewickelter Faden befestigt ist. Diese Art der Hub-
Übertragung hat gegenüber den bekannten Übertragungen
mittels Zahnsegment und Ritzel den Vorteil einer wesentlich einfacheren Bauart der
Meßvorrichtung sowie einer wesentlich geringeren Reibung und der Vermeidung jeglichen toten Ganges
der Übertragungsmittel. Insbesondere aber kann bei dieser Art der Bewegungsübertragung in '.'■
viel einfacherer Weise als bei den bekannten Druckmessern eines der Übertragungselemente
elastisch nachgiebig ausgebildet werden. Als Faden eignet sich besonders ein der Abnutzung wenig
unterworfener, gegen Dehnungsbeanspruchungen unempfindlicher Faden, z. B. ein Kunststoffaden
aus Polyamidfasern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Weise
dargestellt. Es zeigt
' Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch einen
Druckmesser nach der Erfindung und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes in einer gegenüber der Fig. 1 um 900 verschobenen
Richtung.
In dem Anschlußkörper 1 ist eine Membran 2 eingebaut, deren Durchbiegung durch die Platte 3
begrenzt ist. Die Membran trägt einen Druckbolzen 4. Dieser liegt gegen den kürzeren Schenkel'
des Winkelhebels 5, der in dem Bügel 6 drehbar gelagert ist, an. Bei der dem größtmöglichen
Zeigerausschlag entsprechenden Druckbelastung wird die Drehbewegung des Winkelhebels 5 durch
einen starr · mit der Platte 3 verbundenen Anschlag 7 gehemmt, so daß sich eine über diese Stellung
hinausgehende Ablenkung des kürzeren Hebelarmes des Winkelhebels nicht mehr auf das Zeigersystem
auswirkt und nur den Winkelhebel selbst auf elastische Durchbiegung beansprucht. Die
Zeigerachse 8 wird durch einen auf ihr aufgewikkelten, am Ende des längeren Armes des Winkelhebels
befestigten Faden 9 in Drehung versetzt.
Claims (3)
1. Druckmesser mit einem vorzugsweise gegen eine elastische Rückstellkraft wirkenden
druckempfindlichen Organ, dadurch gekennzeichnet, daß eines der zur Übertragung der 95 ■
Meßgröße auf das Anzeigesystem dienenden Elemente elastisch verformbar ausgebildet und
in seinem Hub bzw. seiner Winkelablenkung durch einen Anschlag begrenzt ist.
2. Druckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch federnde
Übertragungselement als in · seinem Scheitel drehbar gelagerter Winkelhebel ausgebildet ist.
.
3. Druckmesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung
der Drehbewegung des Winkelhebels auf das vorzugsweise als Zeiger ausgebildete Anzeigeorgan ein nicht streckbarer, vorzugsweise
aus Kunstfaser hergestellter Faden vorgesehen ist. no
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
1 609 576/233. T. 56
Family
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