DEV0004858MA - - Google Patents

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DEV0004858MA
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propeller
propulsion
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Paten τ ansp ρ, ü c η ε :
ι. Schiffsform mit am Schiffsboden im Bereich des Vortriebsorgans, z. B. einer Schiffsschraube, eines Flügelradpropellers od. dgl., angeordnetem, nach unten ragendem Schutzanbau, um schwimmende Körper von dem Vortriebsorgan fernzuhalten, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzanbau (2) sowohl vorn und hinten als auch seitlich von lotrechten oder annähernd lotrechten Seitenwänden begrenzt wird, die vorn und hinten keilförmig zusammenlaufen.
2. Schiffsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmig zusammenlaufenden Seitenwände des Schutzanbaues (2) vorn in den Balkenkiel (4) übergehen.
3. Schiffsform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzanbau (2) einen glatten Boden (5) besitzt, auf dem das Vortriebsorgan (6) angeordnet ist (Fig. 1 bis 3).
4. Schiffsform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (5) des Schutzanbaues (2) die Form eines Tunnels (7) besitzt, in den das Vortriebsorgan (8) teilweise oder ganz hineinragt (Fig. 4 bis 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 659/451 2.56

Claims (1)

  1. V4858XIl65ai
    Um das Vortriebsorgan von Schiffen (Schiffsschraube, Flügelradpropeller od. dgl.) vor. Berührung mit schwimmenden Körpern, inisbesondere Eis, zu ,schützen, ist bereits bekannt, am Schiffsboden im Bereich' des Vortriebsorgans einen nach unten ragenden Schutzanbau 'anzuordnen. Der zu schützende Schiffspropeller sitzt dann auf dem meist ebenen Boden dieses Schutzanbaues. Die etwa lotrechten Seitenwände des Anbaues laufen nach ίο hinten keilförmig zusammen, so daß diese Keilflächen die von hinten—also bei Rückwärtsfahrt — einschwimmenden Körper abweisen und seitlich des Propellers vorbeiführen. Da der Schutzanbau nach vorn allmählich in den Schiffsboden übergeht, besteht bei Vorwärtsfahrt die Gefahr, daß unter den Schiffeboden gedrücktes Eis od. dgl. in den Propellerstrahl einschwimmt. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die Keilflächen des Schutzanbaües in Vorwärtsrichtung anzuordnen. Hierbei treten aber die vorerwähnten Mängel in verstärktem Maße bei Rückwärtsfahrt auf.
    Es wird nun vorgeschlagen, daß der am Schiffsboden im Bereich des Vortriebsorgans angeordnete und nach unten .ragende Sdhutzanbau gemäß der Erfindung sowohl nach vorn und hinten als auch seitlich von lotrechten oder annähernd lotrechten Seitenwänden begrenzt wird, die vorn und hinten keilförmig zusammenlaufen. Durch diese Doppelkeilform werden schwimmende Körper sowohl bei Vorwärts- als audh bei Rückwärtsfahrt mit Sicherheit seitlich abgewiesen und an dem Schiffspropeller gefahrlos vorbeigeführt.
    Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Schutzanbaues für Bugpropeller erzielt man zugleich noch eine Verbesserung der Vortriebswirkung gegenüber den bisher bekannten Schutzanbauten, die für eine abweisende Wirkung bei nur einer einzigen Fährtrichtung vorgesehen sind. Es hat sich nämlich gezeigt, daß an den in Fahrtrichtung jeweils hintenliegenden unteren Kanten des vorgeschlagenen Schutzanbaües eine Ablösung des Propellerstrahles vom Schiffskörper eintritt und daß sich dadurch zwischen den Schiffsboden und den'Propellerstrahl eine Wirbelzone als Schutzschicht einschiebt; die dadurch bedingte Verringerung des Reibungssoges bewirkt dann die vorerwähnte Verbesserung der Vortriebswirkung. Diese Verbesserung kann so bedeutend sein, daß die durch den Schutzanbau hervorgerufene Vergrößerung des Schiffswiderstandes teilweise oder unter Umständen ganz wieder ausgeglichen wird. Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn der Schutzanbau, wie etwa in der Zeichnung dargestellt, schlank gehalten wird und ein großes Verhältnis seiner Länge zu seiner Breite und nur einen geringen Eigenwiderstand aufweist.
    An Schiffen mit mehreren Vortriebsorganen kann selbstverständlich im Bereich jedes Vortriebsorgans je ein solcher Schutzanbau vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, für mehrere benachbarte Propulsionsorgane einen gemeinsamen Schutzanbau anzuordnen.
    Falls der Balkenkiel am Schiffsboden bis zum Schutzanbau reicht, können in vorteilhafter Weise die keilförmig zusammenlaufenden Seitenwände des Schutzanbaues in den Balkenkiel übergehen.
    Der Schutzanbau kann einen glatten Boden besitzen, an dem dann das Yortnebsorgan — in diesem Falle insbesondere ein Flügelradpropeller — angeordnet ist. Bei ,Schraubenschiffen -ist es aber zweckmäßig, den Boden des Schutzanbaues als Tunnel auszubilden, in den das Vortriebsorgan teilweise oder ganz hineinragt.
    In den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
    Fig. ι bis 3 zeigen in Seitenansicht bzw. von hinten und von unten das Heck eines Schiffes mit Flügelradpropellerantrieb und einem erfindungsgemäßen Schutzanbau. An dem Schiffsboden 1 ist der nach unten ragende Schutzanbau 2 angeordnet. Dessen Seitenwände verlaufen angenähert lotrecht. Sie laufen nach hinten (bei 3) sowie nach vorn keilförmig zusammen und bilden auf diese Weise Abweisflächen für in Richtung auf den Schiffspropeller einschwimmende Körper. Nach vorn geht der Schutzanbau allmählich in den Balkenkiel 4 über. An dem flachen Boden 5 des Schutzanbaues ist ein Flügelradpropeller 6 als Vortriebsorgan angebracht. . Fig. 4 bis 6 zeigen, wiederum in Ansicht bzw. von hinten und unten, ein Schiffsheck mit einem dem ersten Ausführungisbeispiel sehr ähnlichen Schutzanbau. Hierbei ist der Boden 5 des Schutzanbaues 2 nicht glatt, sondern in Form eines Tunnels 7 ausgebildet, in den die Schiffsschraube 8 teilweise hineinragt.

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