DEV0000784MA - Verfahren zur Vergasung nichtbituminöser fester Brennstoffe - Google Patents

Verfahren zur Vergasung nichtbituminöser fester Brennstoffe

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DEV0000784MA
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DE
Germany
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gas generator
gas
oxygen
combustion chamber
turbine
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
de Zsigmond Galocsy
Original Assignee
Vogogas S. A., Luzern
Publication date

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Description

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Verfahren zur Vergasung _,ÄichtMtirminösersfesterMBrennstoffe
Es ist bereits bekannt«, bei Gaserzeugern normaler Bauart die Gase getrennt zu gewinnen, namentlich dadurch, dass man der mittleren Zone ein ziemlich heisses Gas entnimmt, um eine Anreicherung der weiter oben entnommenen Gase mit Destillationeprodukten der Kohle, wie Schwelgas und üeer, herbeizuführens Weiter ist es bekannt, die im Gasstrom vorhandene fühlbare Wärme auszunutzen, zsBe indem man dieselbe zur Entwicklung von Wasserdampf in einem Dampfkessel verwendet®
Weiterhin ist es bekannt, einen Abstichgaserzeuger derart zu betreiben, dass in einem mit ihm funktionell verbundenen Verbrennungsraum ein primärer Brennstoff mittels wasserdampfgesättigten Sauerstoffes völlig verbrannt wird und die aus Kohlensäure, Yias s er dampf, überschüssigem Sauerstoff und etwas Stickstoff bestehenden heissen Gase mit der Semperatur, bei der sie entstanden sinds ungekühlt, also mit ihrem gesamten Wärmeinhalt, in den Vergasungsraum
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des Gaserzeugers hineingeleitet werden. Palls dieses Verfahren bei der Vergasung nichtbituminöser fester Brennstoffe, wie ICoks, Holzkohle u߀" de^gl. zur Anwendung
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gelangt, v/eist eine getrennte Gewinnung der erzeugten
leine s Teile a
Gase unter Sntnahmerctes Gases aus der mittleren Zone des Gaserzeugers nicht den bei Verwendung andersartiger Brennstoffe erzielbaren Vorteil eines höheren Gehalts an Destillationsprodukten in dem Gasgemisch, das dem oberen Teil des Erzeugers entnommen wird, auf, da bei Anwendung nichtbituminöser Brennstoffe sich die erwähnten Destillationsprodukte nicht bildene
Es wurde nun gefunden, dass es bei Anwendung des vorerwähnten Verfahrens zur Vergasung nichtbituminöser Brennstoffe möglich ist, einen Vorteil ganz anderer Art zu erzielen, wenn in jener Zone des Erzeugers, in der eine Temperatur von 1100My 1400° 0 herrscht, ein Teil des erzeugten Gases entnommen wird. Dieser Vorteil besteht darin, dass mit jenem, dem Gaserzeuger entnommenen Teil des erzeugten Gases der zur Vergasung erforderliche Sauerstoff, Wasserdampf und primäre Brennstoff gewonnen wird.
Bei dieser Vergasungsmethode werden gemäss der Erfindung mit dem entnommenen Gas zwei Prosesse durchgeführt«, Beim ersten Prozess wird die fühlbare Wärme des Gases
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das der Zone mit einer Temperatur von 1000^1.400 C entnommen worden ist, ganz oder zum Teil zur Erzeugung von Hoclidruckdampf verwendet, und die durch den Dampfkessel hindurchgegangenen Gase, die beim Verlassen des Dampfkes—
/5 · ■ sels noch immer eine Temperatur von 200 A5JOO C aufweisen.
werden als Primärgas dem Verbrennungsraum des Gaserzeugers augeleitet«, Die Temperatur dieser G-ase kann dadurch, dass man denselben heisse, nicht durch den Dampfkessel hindurchgeführte G-ase zusetzt, wesentlich erhöht werden«, Im zweiten Prozess wird der erzeugte Hochdru.ekdampf in einer Gegendruck·= oder Entnahme turbine sum Betrieb der Sauerstoffanlage verwendet, und der das Aggregat verlassende Wasserdampf wird nach Beimischen von Sauerstoff zur Verbrennung des Primärgases bzw« zur Eeduktion im Gaserzeuger benutzte Die vorgeschlagenen Massnahmen bewirken eine weitgehende Verbesserung sowohl der Wirtschaftlichkeit als auch des Wirkungsgrads des Gaserzeugers«,
Der Gaserzeuger, der bisher in jiesug auf die Versorgung mit primärgas, Sauerstoff und Wasserdampf auf andere Quellen angewiesen war, wird durch die beiden erfindungsgemässen Prozesse von anderweitiger Zufuhr unabhängig, während die benötigte Wärme aus der zweckdienlich angewendeten Wärme der erzeugten Gase erhalten wird«

Claims (1)

  1. - 4 P a. t e π t a n-'iS ρ r u c Ii
    Verfahren zur Vergasung nichtbituminöser fester Brennstoffe in einem Gaserzeugers bei dem in einem mit dein Gaserzeuger funktionell verbundenen Verbrennungsraum ein primärer gasförmiger Brennstoff mittels Wasserdampf und Sauerstoff völlig verbrannt wird und die lieissen Verbrennungsgase mit der Temperatur? bei der sie entstanden sind9 mit ihrem gesamten Wärmeinlialt dem Vergasungsraum des Gaserzeugers zugeleitet werden und bei dem weiterhin der Zone des Gaserzeugers mit einer Temperatur von 1000 «^1400 C ein Teil des in demselben erzeugten Gases entnommen wird? dadurch gekennzeichnets dass der benötigte Primärbremi-stoff s Wasserdampf und Sauerstoff ganz oder zum Teil dadurch gewonnen wirdg dass der entnommene Teil des erzeugten Gases ganz oder zum Teil durch einen Hochdruckdampfkessel geführt und sodanns gegebenenfalls nach Beimischung des nicht durch den Dampfkessel hindurchgeführten Teilss als Primärbrennstoff dem Verbrennungsraum des Gaserzeugers zugeführt wird, dass der Kochdruckdampf als Hitiöl zum Antrieb einer Turbine verwendet und der aus der Turbine austretende Niederdruckdampf in den besagten Verbrennungsraum eingeleitet wird und dass mit der mittels der Turbine erzeugten Energie eine Anlage zur Erzeugung von Sauerstoff betrieben und der in dieser Weise erhaltene Sauerstoff in den Verbrennungsraum eingeleitet wird, gegebenenfalls nach Beimischung des ebenfalls in diesen Verbrennungsraum einzuleitenden Uie&erdruck-

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