DEV0000273MA - Zuglenkwand für einen Röhrendampferzeuger, Heißwasserkessel o. dgl. - Google Patents

Zuglenkwand für einen Röhrendampferzeuger, Heißwasserkessel o. dgl.

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Publication number
DEV0000273MA
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DE
Germany
Prior art keywords
tubes
pipes
zuglenkwand
drawbar
cavity
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Vagt
Original Assignee
Vorkauf, Heinrich, Dr.-Ing., Berlin-Schmargendorf
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zuglenkwand für Röhrendampferzeuger, Heisswasserkessel oder dgl. mit zwei oder mehr Rauchgaszügen, deren Heizfläche ganz oder teilweise aus einzelnen mit Abstand voneinander verlegten Rohrreihen mit vorzugsweise geraden, an beiden Enden in Sammelkästen einmündenden Rohren zusammengesetzt ist. Zweck der Erfindung ist es, für eine derartige Heizfläche, in der die Rauchgase mehrmals umgelenkt werden müssen, eine leicht herstellbare Zuglenkwand zu schaffen.
Bisher hat man sich damit geholfen, dass in das Rohrbündel Platten eingeschoben werden, entweder aus Gusseisen oder bei sehr hohen Temperaturen aus feuerfesten Werkstoffen. Es ist aber nicht zu erreichen, dass gusseiserne Platten überall gut an den Rohren anliegen. Häufig treten auch während des Betriebes Verlagerungen der Rohre auf, so dass dann durch mangelnde Kühlung die gusseisernen Platten verzundern. Lenkwände aus feuerfesten Werkstoffen weisen nur eine geringe Haltbarkeit auf. Durch Wärmespannungen sowie durch das Arbeiten der Rohre gehen sie bald zu Bruch. Sie werden undicht und müssen häufig erneuert werden. Durch das Einziehen fester Wände aus normalen Schamottesteinen wird aber nicht nur Raum beansprucht, sondern es bedingt auch noch in den meisten Fällen eine Komplizierung der baulichen Ausbildung der Heizfläche.
Zur Auskleidung von Feuerräumen wurde schon vorgeschlagen, die Kühlrohre mit seitlichen Flossen zu versehen, um das Mauerwerk vor Wärmestrahlung zu schützen. Infolge der einseitigen Beheizung, insbesondere der Flossen oder Flügel, sind aber besondere Massnahmen erforderlich, um ein Verwerfen der Rohre zu verhindern. Zu diesem Zweck wurde vorgeschlagen, dass zur Halterung die Flossen einander überdecken oder mit Metall-Lappen versehen werden. Häufig werden die Flossen auch in Abständen eingeschnitten. Solche Strahlungswände sind aber als Zuglenkwand ungeeignet, da sie nicht gasdicht sind.
Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, für Röhrendampferzeuger, Heisswasserkessel oder dgl., deren Heizfläche aus parallel angeordneten Rohrreihen besteht, die in einer zu den Rohrtafeln senkrechten Ebene liegenden Rohre durch Ansätze zu einer Zuglenkwand zu verbinden.
Soweit die Zuglenkwände von aussen oder vom Feuerraum her zugänglich sind, kann die Zuglenkwand in einfachster Weise dadurch hergestellt werden, dass die in einer Ebene liegenden Rohre der Rohrtafeln mit Flossen versehen werden und diese Flossen dann in an sich bekannter Weise miteinander verschweisst, verschraubt oder in irgendeiner anderen Form gasdicht miteinander verbunden werden. Für das Auswechseln einzelner Rohrreihen ist es wesentlich, dass nach Lösung der Verbindung die Rohrreihen gegeneinander verschoben werden können, ohne mit der benachbarten Rohrtafel verkettet zu sein. Im Innern des Rohrbündels kann die Zuglenkwand in der Weise ausgebildet sein, dass an die Rohre Flach- oder Profileisen geschweisst werden, die zusammen einen Hohlraum umschliessen. Dieser Hohlraum wird dann nach der Montage der Rohrreihe ausgefüllt.
Die Zeichnung zeigt fünf Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Abb. 1 zeigt einen Dampferzeuger mit Zuglenkwänden und
Abb. 2 bis 6 die Ausbildung der Zuglenkwände.
In Abb. 1 ist ein Dampferzeuger dargestellt, dessen Heizfläche aus parallel angeordneten Rohrreihen gebildet wird. Die Rohrreihen 1 bestehen aus senkrechten Verdampferrohren, die oben und unten in Sammelrohre 2 und 3 einmünden. Die unteren Sammelrohre 2 sind mit dem Verteilerrohr 4 verbunden. Die oberen Sammelrohre 3 münden unmittelbar in den Dampfabscheider 5 ein. Das abgeschiedene Wasser fliesst vom Abscheider 5 über die unbeheizten oder nur schwach beheizten Rohre 6 wieder zum Verteilerrohr 5 zurück, von wo es in die Heizfläche strömt. Die Rauchgase aus dem Feuerraum 7 durchströmen die Heizfläche. Um eine bessere Ausnutzung der Heizfläche und eine höhere Rauchgasgeschwindigkeit zu erzielen, müssen die Rauchgase - wie durch Pfeile angedeutet - mehrmals umgelenkt werden. Hierzu dienen Lenkwände, die erfindungsgemäss dadurch gebildet werden, dass in einer Ebene liegende Rohre der verschiedenen Rohrreihen miteinander verbunden werden. So sind die ersten und vierten Rohre einer jeden Rohrtafel zu Lenkwänden 8 und 9 auf einem Teil ihrer Länge miteinander verbunden. Die Rohre der Lenkwand 8 sind vom Feuerraum aus leicht zugänglich. Diese Rohre können in der Weise miteinander verbunden werden, dass - wie Abb. 2 zeigt - an den Rohren 10 seitlich Flossen 11 angeschweisst werden, deren freie Enden nach Montage der Rohrreihen vom Feuerraum aus bei 12 miteinander verschweisst werden. Es ist auch möglich, die freien Enden der Flossen 11 - gemäss Abb. 3 - durch eine Lasche 13 miteinander zu verschrauben oder zu vernieten. Wichtig ist, dass die Verbindung wieder leicht gelöst werden kann, um im Notfall eine Rohrreihe auswechseln zu können. Bei der Lenkwand 9 im Innern des Rohrbündels ist eine Verbindung der Rohre nach Abb. 2 und 3 nicht möglich, da nach Montage der Rohrreihen keine Zugänglichkeit besteht.
Für die Lenkwand wird daher eine Ausbildung vorgeschlagen, wie sie in Abb. 4 dargestellt ist. An den Rohren 10 der Lenkwand 9 sind Doppelflossen 14 angeschweisst, und zwar so, dass sich die freien Enden nahezu berühren. Der von je einem Paar Doppelflossen eingeschlossene Hohlraum 15 wird dann von oben mit Dichtungsmaterial gefüllt. Soll später eine Rohrreihe ausgewechselt werden, so ist dies, nachdem beiderseits der Rohrreihe das Füllmaterial entfernt ist, ohne Behinderung durch die benachbarte Rohrreihe möglich.
Statt der Doppelflossen 14 kann man die Rohre 10 auch - wie Abb. 5 zeigt - mit Profileisen oder in Profilform gebogenen Blechen 16 verbinden. Dies hat den Vorteil, dass weniger Schweissarbeit erforderlich ist. Das Einstopfen von Füllmaterial sowie das Herausholen könnte auch dadurch vereinfacht werden, dass in dem Hohlraum 15 eine Dichtungsschnur 17 eingezogen wird. Die Zugfestigkeit kann durch Drahtumflechtung oder durch einen Drahtkern 18 erhöht werden.
Auch starre Füllkörper 19 gemäss Abb. 6 sind denkbar, jedoch haben diese den Nachteil, dass sie leicht verklemmen können.

Claims (6)

1) Zuglenkwand für Röhrendampferzeuger, Heisswasserkessel oder dgl. mit zwei oder mehr Rauchgaszügen, deren Heizfläche ganz oder teilweise aus einzelnen mit Abstand voneinander verlegten Rohrreihen mit vorzugsweise geraden, an beiden Enden in Sammelkästen einmündenden Rohren zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass Rohre, die in einer zu den Rohrreihen senkrechten Ebene liegen, durch Ansätze zu einer Zuglenkwand (8, 9) verbunden sind.
2) Zuglenkwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Ebene liegenden Rohre in Richtung der Rohrachse so mit Ansätzen (11, 16) versehen sind, dass der Zwischenraum zu den Rohren der benachbarten Rohrreihe bis auf einen mehr oder minder grossen Spalt überbrückt wird.
3) Zuglenkwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohransätze aus mit den Rohren verschweissten Flossen (11) bestehen, deren freie Enden miteinander verschweisst oder verschraubt sind.
4) Zuglenkwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohransätze aus Doppelflossen (14), Profilblechen (16) oder dgl. bestehen und so an dem Rohr befestigt sind, dass die freien Enden der Ansätze einen Hohlraum (15) einschliessen.
5) Zuglenkwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der von den Rohransätzen nahezu umschlossene Hohlraum (15) zur Aufnahme von Dichtungsmaterial dient.
6) Zuglenkwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohransätze zur Führung einer im umschlossenen Hohlraum (15) angeordneten Dichtungsleiste (19) dienen.

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