DEV0000102MA - Luftkompressoraggregat für Kraftfahrzeugmotoren - Google Patents
Luftkompressoraggregat für KraftfahrzeugmotorenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Luftkompressoraggregat für ein Kraftfahrzeugmotor, dessen Kraft zum Antrieb desselben ausgenutzt wird, welcher zum Aufpumpen der Luftbereifung des Fahrzeugs und erfindungsgemäss auch zur Betätigung eines transportablen, pneumatischen Wagenhebers dient.
Bisher bediente man sich beim Aufpumpen der Luftbereifung ausserhalb der stationären Luftpumpenanlagen (bei Tankstellen, Reparaturwerkstätten u.dgl.) in der Regel der Hand- oder Fussluftpumpe. Nur bei schwereren Lastwagen mit einer Nutzlast von über ca. 3 t benutzte man lediglich für die Zwecke des Füllens der Luftbereifung den Kompressor der Bremsanlage. Dieser steht aber bei leichten Lastwagen und Personenkraftwagen nicht zur Verfügung. Neuerdings wurde auch für diese Fahrzeuge in Verbindung mit dem Motor ein Luftkompressor angewandt, der eine Kolbenschubstange besitzt. Bei dieser treten jedoch Schwingungsmomente auf, die sich auf den Betrieb des Lastkraftwagens ungünstig auswirken. Ausserdem besitzt dieser im Kraftfahrzeug angebrachte Kompressor keinen Ölabscheider, sodass die geförderte
Luft nicht restlos frei von Ölresten ist. Ein transportabler vom Kraftfahrzeugmotor betriebener Luftkompressor war zur Betätigung eines transportablen, pneumatischen Wagenhebers bisher nicht angewandt worden.
Diese und anderen Nachteile der bekannten transportablen Kompressorvorrichtungen an Kraftwagen werden durch die erfindungsgemässe Anwendung eines im Prinzip bekannten Kompressors vermieden, der jedoch einen <Nicht lesbar> Kolbenbetrieb vermittels Pleuelstange aufweist und mit einer auskuppelbaren Keilriemenscheibe ausgestattet ist. Durch die Verwendung eines solchen Kompressors, der von dem Motor oder durch den Kühlerriemen angetrieben wird, welcher in der Regel auch der Betätigung der Lichtmaschine und gegebenenfalls auch der Wasserpumpe dient, wird es ermöglicht, in jedem Bedarfsfalle ölfreie Luft, insbesondere zum Aufpumpen der Reifen, aber auch erstmals Pressluft zur Betätigung eines transportablen Wagenhebers zur Verfügung zu haben. Der Kompressor ist im Wagen in der Nähe des Motors eingebaut. Er besteht im wesentlichen aus drei Teilen, dem Gehäuse mit angegossenem Zylinder, dem Zylinderkopf mit Ventilmechanismus und dem Pumpenmechanismus, bestehend aus Kolben, <Nicht lesbar> Kolbenbolzen, Pleuelstange und der Kurbelwelle mit auskuppelbarer Keilriemenscheibe, die mit dem Keilriemen des Motors verbunden wird. Das Pumpengehäuse besitzt am Fuss zwei Rippen mit prismenförmiger Ausbildung zur Befestigung mittels Spannband auf einem Rundkörper z.B. der Lichtmaschine des Antriebsmotors eines Personenwagens. Die Keilriemenscheibe wird durch den Keilriemen angetrieben, welcher bisher schon zum Antrieb der Wasserpumpe bzw. der Lichtmaschine dient. Der Ventilmechanismus besteht aus den üblichen zwangsgesteuerten Ventilen. Bei einer vorzugsweisen Ausführungsart
desselben hat das Lufteinlass- und das Ausstossventil eine besondere Ausgestaltung erfahren, dadurch, dass an den Ventiltellern anstelle der bisher üblichen Schaftführung ein sog. Leitkonus angebracht ist, der den Ventilteller bei dem jeweiligen Zurückgleiten in die Ruhestellung in eine zur Dichtungsfläche des Zylinderkopfes parallele Lage bringt. Dadurch erspart man sich die bisher an Ventilen gebräuchliche kostspielige Führung des Ventilschaftes. Der Kompressor besitzt einschliesslich Zubehör ein verhältnismässig geringes Gewicht von etwa 1 kg, ist leicht transportabel und ist ohne Störung der Betriebssicherheit der Motoranlage an diese anzuschliessen und von ihr zu betreiben. Es wird für gewöhnlich für einen Betriebsdruck von 10 atü bei einem Maximaldruck von 16 atü gebaut.
Die Erfindung wird durch ein anliegendes Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Am Gehäuse mit angegossenem Zylinder 1 sitzt der Zylinderkopf 2 mit Ventilmechanismus 3. Im Gehäuse befindet sich der Pumpenmechanismus, bestehend aus Kolben 4, <Nicht lesbar> Pleuelstange 5 und Kurbelwelle 6 mit auskuppelbarer Keilriemenscheibe 7. Der Fuss des Pumpengehäuses ist in Form von zwei Rippen 8 mit prismenförmiger Ausbildung zur Befestigung mittels eines Spannbandes auf der Lichtmaschine ausgebildet. Der Ventilmechanismus 3 zeigt den Ventilteller 9 mit Leitkonus 10 und Dichtungsflächen 11, 12 stellt die Ansaugöffnung und 13 die Ausstossöffnung des Kompressors dar.
Claims (2)
1.) Luftkompressoraggregat für Kraftfahrzeugmotore zum Aufpumpen der Luftbereifung und zur Betätigung eines transportablen Wagenhe-
bers, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Luftkompressors mit <Nicht lesbar> Kolbenbetrieb (4) vermittels Pleuelstange (5) und einer auskuppelbaren Keilriemenscheibe (7) zum Anschluss an den Keilriemen des Motors.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lufteinlass- und das Luftausstossventil (12, 13) desselben am Ventilteller einen Leitkonus (10) besitzt, der den Ventilteller beim Zurückgehen in die Ruhestellung in eine zur Dichtungsfläche des Zylinderkopfes parallele Lage bringt.
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