DEST010160MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Juli 1955 BekaiMitgemachit am 25. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltmechanismus,
dessen.' Schaltitätigkeit von einem temperaturempfindlichen
Organ, vorzugsweise einer Bimetallfeder, ausgelöst wird und zur Folge hat, daß bei Erreichen einer vorbestimmten Flüssigkeitstemperatur
der elektrische Heizstromkreis unterbrochen und unter bestimmten Umständen bei Unterschreiten einer ebenfalls vorbestimmten
Flüssigkeitstemperatur wieder geschlossen wird.
ίο Man bedient sich derartig kombinierter, thermischer
Schaltmechanismen mitunter bei elektrisch beheizten Heißwasserspeichern, wenn das gespeicherte
Wasser je nach Wunsch entweder einmalig auf Solltemperatur unterhalb des Kochpunktes
aufgeheizt bzw. der Heizkörper beim Kochen von Wasser vor dem gefahrvollen Trockengehen
bewahrt werden· oder wenn das gespeicherte Wasser nach dem Aufheizen auf seine unterhalb
des Kochpunktes gelegene Solltemperatur mit Hilfe weiterer Energiezufuhr gehalten werden soll.
Bei den bekannten Anordnungen bestehen die besonderen
Umstände für die unterschiedliche Arbeitsweise als Temperaturregler bzw. -abschalter
in einem von Hand auf die jeweilig gewünschte Arbeitsweise bedingten Umschalten.
Die Nachteile derartiger Anordnungen bestehen darin, daß eine von Hand auf Regeltätigkeit eingestellte
. Anordnung auch im Trockengehfall weiterregelt, beispielsweise wenn der Heizkörper
durch Entleeren oder Auskochen des Behälters von Wasser entblößt ist und infolge des schlechteren
Wärmeüberganges an die umgebende Luft und an das sonst vorwiegend von der Wasserwärme beaufschlagte
temperaturempfindliöhe Organ unerwünschte oder gar gefährliche Übertemperaturen
während der wiederkehrenden Einschaltzeiten an-
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nimmt. Zudem wird durch diese mitunter nicht sofort wahrnehmbaren anomalen Vorgänge unnötigerweise
Energie verbraucht. Man bringt daher das temperaturempfindliche Organ häufig in gut
wärmeleitende Verbindung, z.B. über eine gut leitende Wärmebrücke in guten Wärmekontakten
mit dem Heizkörper.
Der Erfindung liegt daher eine Anordnung zugrunde, die bei einer beliebig wählbaren, von Hand
ίο einstellbaren Sohalttemperatür solange als Temperaturregler
arbeitet, wie der im Wasserbehälter angeordnete Heizkörper von Wasser umgeben ist, jedoch
beim Trockengehen des Heizkörpers den Heizstromkreis so unterbricht, daß letzterer in der
Folgezeit durch das. sich abkühlende temperaturempfindliche
Organ über den Schaltmechanismus nicht wieder eingeschaltet werden kann, es sei
denn, daß eine Wiedereinschaltung von Hand erfolgt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurph gelöst, daß das temperaturempfindliche Organ
außerdem durch eine träge Wärmebrücke mit dem Heizkörper verbunden ist und eine Selbstverriegelungseinrichtung
für das temperaturempfindliche Organ so weit von letzterem entfernt ist, daß die
Selbstverriegelüngsvorrichtung vom temperatürempfindiiicheni
Organ1 bei der nur im Trockengehfall weit über den Abschaltpunkt hinausgehenden Auslenkung'
betätigt wird.
So ergibt es sich, daß der Heizkörper im Zeitpunkt der Abschaltung durch den sich zeitlich auswirkenden
Verzug der Abschaltung eine etwas höhere Temperatur angenommen hat alte- er im
normalen Fall haben würde, d. h. wenn er vom Wasser und . auch das temperaturempfindliche
Organ vorwiegend von dem warmen Wasser umgeben ist. Die in der Verzugszeit höher ansteigende
Temperatur teilt sich insbesondere nach der erfolgten Abschaltung dem temperaturempfindlichen
Organ mit und lenkt dieses noch so weit aus, bis es eine Selbtverriegelung betätigt, in welcher es
während seiner nachfolgenden Abkühlung festgehalten wird und folglich inaktiv bleibt, so daß
eine erneute Wiedereinschaltung und damit eine Regeltätigkeit unterbunden wird. Die Selbstver-■
riegelung wird zweckmäßigerweise so ausgeführt,
' - daß dieselbe durch Handbetätigung entgegen dem
Sinne der Verriegelungskraft wieder aufgenommen . werden kann. , ■ ...
Es ist so, daß die Auslenkung des temperaturempfindlichen Organs sich zusammensetzt ausr dem
Weg, der die Spanne von seiner Stellung im kalten Zustand bis zu seiner Stellung im Zeitpunkt der
Abschaltung umfaßt und dem Weg, welcher durch den nachhinkenden Wärmeübergang (nach der
Schaltung) bedingt ist. Die Temperatur, ab welcher die Änderung in der Arbeitsweise erfolgt, ist abhängig
von der Größe des Letztgenannten. Voraussetzung
für die Selbstverriegelung ist, daß der Weg
des temperaturempfindlichen. Organs von seiner Stellung im kalten Zustand bis zu'seiner Stellung
. im Zeitpunkt der Abschaltung, vermehrt um den
durch die Nachwärme bedingten Betrag, größer ist als die Entfernung' zwischen dem temperatur-· ■
empfindlichen Organ im kalten Zustand und seiner Selbstverriegelungsvorrichturig. '
Will man schließlich die Temperatur, ab welcher die Änderung der Arbeitsweise eintritt, beliebig
wählen köoneni, so- ist nach einer Ausgestaltung der
Einrichtung nach der Erfindung eine relative, von Hand einstellbare Verschiebungsmöglichkeit der
Selbstverriegelurig gegenüber dem temperaturempfindlichen Organ vorzusehen.
In der nachfolgenden Beschreibung ist die Erfindung unter Bezugnahme auf die in den Figuren
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. ι · zeigt ein elektrisch beheiztes Gerät zum
Bereiten und 'Warmhalten von Tee mit örtlicher .Unterbringung der Schaltanordnung;
Fig. 2 zeigt ein Schema des Schaltmechanismus des Gerätes gemäß Fig. 1 - beim Aufheizen von
Wasser.auf den vKochpunkt;
Fig. 3 zeigt den gemäß Fig. 2 eingestellten Schaltmechanismus beim Trockengehen des Heizkörpers
unmittelbar nach dem Abschalten;
Fig. 4 zeigt den gemäß Fig. 2 eingestellten Schaltmechanismus im Ruhezustand nach dem
Troekengeihen;
Fig. 5 zeigt die zusätzliche Verstellmöglichkeit der Selbstverriegelung der Bimetallfeder des
Schaltmechanismus gemäß Fig. 2 bis 4;
Fig. 6 zeigt das Schaltschema für den Stromverlauf.
Das Gerät besteht im einzelnen aus dem mit Wasser 1 angefüllten Universalhaushaltwasserkessel
2 mit Henkel 3, Auslauftülle 4 und auf die Einfüllöffnung 5 aufgesetztem und mit Tee-Extrakit·
6 gefülltem Kännchen< 7 sowie dem im Wasser 1 liegenden Rohrheizkörper 8, dessen Anschlußenden
9 zusammen mit dem der Regelung bzw. der Abschaltung der elektrischen Energiezufuhr
dienenden Schaltmechanismus in einem Anschlußgehäuse 10 vereinigt sind.
Am Anschlußgehäuse 10 ist weiterhin ein
Schutzrohr 11 befestigt, das mit dem elektrischen Rohrheizkörper 8 nur durch eine kleine metallische
Wärmebrücke 12 verbunden ist. Am freien, geschlossenen Ende dieses Schutzrohres 11 ist in demselben
eine Bimetallfeder 13 befestigt, die mit seit-· liehen Ansätzen I3ß (Fig. 2 bis 5) und einer Zunge
13;, in das Anschlußgehäuse 10 hineinragt und über
ein aus Isoliermaterial bestehendes Distanzstück . ■ 14 verbunden ist mit einer an einem Heizleiterende
i5B befestigten Blattfeder 16, welche an ihrem
freien Ende einen Stromkontakt 17 trägt. An dem zugleich mit Steckerstiften i8ö und i8fe (Fig. 6)
versehenen Anschluß deckel 19 befindet sich eine : weitere, mit dem Steckerstift i8fl leitend verbundene
Blattfeder 20 (Fig. 2 bis 6), die an ihrem freien Ende ebenfalls einen Kontakt 21 trägt. Am
Abschlußdeekel 19 sitzt fernerhin ein Drehheber 22, auf dessen Achse 23 ein aus Isoliermaterial bestehender
Zylinder 24 mit exzentrisch ausgearbeitetem Teil 25 sitzt. In diesen exzentrischen Teil 25
greift ein Distanzbolzen 26, welcher im Abschluß-
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deckel 19 beweglich geführt wird und sich gegen
die Blattfeder 20 abstützt. .
Der Drehhebel 22 ist auch axial verscbieblich und,in dieser Bewegungsrichtung durch eine D ruckfeder
27 in seiner Ruhestellung festgelegt. Bei Vorschieben in Achsrichtung drückt er auf den oberen
Arm eines zweiseitigen Hebels 28, der sich um ein am Anschlußgehäuse 10 befindliches Schneidenlager
29 dreht. Der untere Arm dieses zweiseitigen Hebels 28 weist Führungslappen 30 auf, zwischen
denen die Zunge i36 der Bimetallfeder 13 Aufnahme
findet (Fig. 2, 3, 5). Eine am Anschlußgehäuse 10 befestigte Drahtfeder 31 drückt den
unteren Arm des zweiseitigen Hebels 28 gegen die seitlichen Ansätze I3a der Bimetallfeder 13 (Fig. 2
und 3)..
Bei geschlossenen Stromkontakten 17, 21 ergibt
sich folgender Stromweg (Fig. 6):
vom Netz über Steckerstift i8fl, Blattfeder 20,
Stromkontakt 21, Stromkontakt 17, Blattfeder . 16, ■ Heizleiterende τζα, Rohrheizkörper 8,
Heizleiterende 15;,, Steckerstift i86 zurück
■ zum Netz.
■ Der Schaltmechanismus soll nun so arbeiten, daß er während der Aüfbeizung des Wassers 1 bis zur
Erreichung des Kochpunktes weder regelt noch abschaltet, hingegen beim Entleeren vor oder nach
Erreichen des Kochpunktes bzw. beim Auskochen nur abschaltet: Nach dem Aufbrühen von Tee-Extrakt
6 im Kännohen 7 mit Hilfe des aufgeheizten Wassers 1 sowie anschließendem
portionsweisem Einfüllen von Tee-Extrakt 6 in bereitgestellte Tassen unter Zugabe von Kochendwasser
ι zwecks Verdünnung auf ein geschmackliches Maß soll der noch im Kännchen 7 verbliebene
Tee-Extrakt 6 sowie das im Universalhaushältwasserkessel
2 verbliebene Wasser 1 durch geregelte Energiezufuhr auf einer bestimmten Temperatur
unterhalb des Kochpunktes gehalten werden.
Zum Aufheizen und zum Abschalten im Trockengehfall muß der Drehhebel 22 ganz nach rechts gelegt
werden (Fig. 2 bis 4). Dabei wird der sich gegen den exzentrischen Teil 25 des Zylinders 24
abstützende Distanzbolzen 26 abwärts gedrückt und spannt auf diesem Wege die Blattfeder 20,
welche über den Stromkontakt 21 und Stromkontakt 17 die Blattfeder 16 ebenfalls spannt. Steigt
nun die Wassertemperatur, so teilt sich diese über das Schutzrohr 11 der Bimetallfeder 13 (Fig. 1)
mit. Die Bimetallfeder 13 (Fig. 2) wird nach unten ausgelenkt und ihre Zunge 13^ nimmt auf diesem
Wege über das Distanzstück 14 die Blattfeder 16 mit. Die gespannte und sich gegen die Blattfeder
16 abstützende Blattfeder 20 folgt ihr dabei, so daß
die Stromkontakte 17, 21 nicht voneinander abheben, also die Energiezufuhr nicht unterbrechen.
Beim Trockengehen des Rohrheizkörpers 8, d. h. ansteigender Heizkörpertemperatur, die sich über
die kleine metallische Wärmebrücke 12 dem Schutzrohr 11 und der Bimetallfeder 13 mitteilt,
wird letztere so weit ausgelenkt, bis sich das den Stromkontakt 21 tragende Ende der Blattfeder 20
durch die Abwärtsbewegung der Blattfeder 16 entspannt hat und der Bewegung derselben nicht
weiter zu folgen vermag. Der Stromkontakt 17 hebt vom Stromkontakt 21 ab (Fig. 3), wobei die
elektrische Energiezufuhr unterbrochen wird. ■
-Infolge der schlechten Wärmeleitung über die
kleine Wärmebrücke 12 entsteht bis zur Abscbaltung
eine zeitliche Verzögerung, während welcher die Heizkörpertemperatur noch etwas ansteigt. Die
Folge davon ist, daß nach der Abschaltung die Bimetallfeder 13 noah soweit ausgeilenkt wird,bis die
vor ihren seitlichen Ansätzen i3ß liegenden Fü'h*-
rungslappen 30 des zweiseitigen Hebels 28 freigegeben werden, so daß die Drahtfeder 31 in
Aktion treten kann und den unteren Arm des zweiseitigen Hebels 28 über die seitlichen Ansätze i3B
der Bimetallfeder 13 schiebt (Fig. 4), so daß die Bimetallfeder 13 bei Abkühlung nicht in ihre Ursprungslage
zurückgehen und die Stromkontakte 17,21 gegen neue Aufheizung verriegelt sind.
Um das Schließen des Stromkreises aber von Hand bewirken zu können, ist es notwendig, den
zweiseitigen Hebel 28 zu entriegeln und in. seine ursprüngliche Stellung zurückzuführen. Dies geschieht
durch Drücken auf den Drehhebel 22, dessen Achse 23 auf den oberen Arm des zweiseitigen
Hebels 28 drückt, wobei dessen Führungslappen 30 zurückgleiten bis vor die seitlichen Ansätze I3a der
Bimetallfeder 13, welche sich dann zusammen mit der Blattfeder 16 in die Einschaltstellung zurückbewegen
kann.
■ Zur geregelten Warmhaltung des Wassers 1 im
Universalhaushaltwasserkessel 2 und damit auch des Tee-Extraktes 6 im ''aufgesetzten Kännchen 7
ist der Drehhebel 22 je nach gewünschter Temperatur mehr oder weniger nach links zu drehen. Dadurch
wird die gespannte Blattfeder 20 über den sich mitdireheinden, exzentrischen Teil 25 des Zylinders
24 und den Distanzbolzen 26.,. mehr oder weniger entlastet,' so daß dieselbe bei "Auslenkung
der Bimetallfeder 13 entsprechend mehr oder weniger weit der mit letzterer verbundenen Blattfeder
16 zu folgen vermag und diie Trennung der
Stromkontakte 17, 21 bei niedrigeren oder höheren Wasssertemperaturen erfolgt.
Es kann bei diesen Drehhebelstellungen eine selbsttätige Wiedereinschaltung der elektrischen
Energiezufuhr bei Abkühlung der Bimetallfeder 13 erfolgen. Gegenüber dem Trockengehen ist der
Weg der Bimetallfeder 13 infolge der Beaufschlagung durch die wesentlich niedrigere Wassertemperatur
vom kalten Zustand bis zum Abschaltpunkt weit kürzer. Dadurch verringert sich die Gesamtauslenkung
(einschließlich der Teilauslenkung durch die Nachwärme) der Bimetallfeder 13 um
den durch die Abschaltpunktverschiebung entstandenen Differenzbetrag. Diese Verringerung der Gesamtauslenkung
wirkt sich so aus, daß die Bimetallfeder 13 den zweiseitigen Hebel 28 an seinen
Führungslappen 30 nicht mehr freizugeben vermag, d. h. es. erfolgt keine Selbstverriegelung der Bimetallfeder
13 im Abschaltzustand. Bei der nachfolgenden Abkühlung geht die Bimetallfeder 13 in
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ihre Ausgangslage zurück und nimmt auf diesem Wege die Blattfeder 16 mit, deren Stromkontakt
17 sich gegen den Stromkontakt 21 legt. Dadurch wird der elektrische Stromkreis geschlossen. Bei
Wiedererreichen der eingestellten Solltemperatur wiederholen/ sich Abschält- und, auch Wiederein>schaltvorgang
in der Folge.
. Otwohl der Schaltmechanismus auf Regeltätigkeit
eingestellt ist, vermag er im Trockengehfall die Funktion eines Abschalters zu übernehmen, da
durch den zeitlichen Verzug in der Übertragung der Heizkörpertemperatur der Rohrheizkörper 8
erheblich höhere Temperaturen im Abschaltzeitpunkt angenommen hat und die dadurch in der
Folgezeit erheblich, weiter ausgelenkte Bimetal I-' feder. 13 den zweiseitigen Hebel 28 an seinen Führungslappen
30 freizugeben vermag, so daß die in der Beschreibung, des Trockengehfalles erwähnte
Selbstverriegelung stattfindet.
Um schließlich oberhalb gewählter Wassertemperaturen den Schaltmechanismus nicht mehr
als Temperaturregler, sondern jederzeit als -abschalter arbeiten lassen zu können, ist das
Schneidenlager 29 des zweiseitigen Hebels 28 gemaß Fig. 5 an einer zwischen Führungsleisten 32
im Anschlußgehäuse 10 geführten Platte 33 befestigt, so daß die Entfernung von den Führungslappen 30 des zweiseitigen Hebels 28 zur Zunge 13^
der Bimetallfeder 13 von Hand vor oder während des Betriebes vergrößert bzw. verringert werden
kann. Die Folge davon ist, daß im abgeschalteten Zustand die Führungslappen 30 des zweiseitigen
Hebels 28 bei den mit den mehr oder weniger niedrig eingestellten Regeltemperaturen zusammenhängenden
Gesamtauslenkungen der Bimetallfeder 13 von letzterer freigegeben werden können zu
ihrer Verriegelung (der Bimetallfeder 13).
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Für die Temperaturregelung elektrisch beheizter Flüssigkeiten bestimmte Anordnung, bei welcher ein der Temperatur der Flüssigkeit ausgesetztes, einstellbares, temperaturempfindliches Organ, vorzugsweise eine Bimetallfeder, die Auslösung der Schaltvorgänge bei unterschiedlichen Temperaturen bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturempfindliche Organ außerdem durch eine träge Wärmebrücke mit dem Heizkörper verbunden ist und eine Selbstverriegelungsvorrichtung für das temperaturempfindliche Organ so weit von letzterem entfernt ist, daß die- Selbstverriegelungsvorrichtung vom temperaturempfindliichen Organ bei der nur im Trockengehfall weit über den Abschaltpunkt hinausgehenden Auslenkung betätigt wird.
- 2. Für die Temperaturregelung elektrisch beheizter Flüssigkeiten bestimmte Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstverriegelung aus einem gespannten zweiseitigen Hebel besteht, dessen eines Ende im entriegelten Zustand vor der Zunge eines als Bimetallfeder ausgebildeten temperaturempfindlichen Organs liegt, welches bei der anomal weiten Auslenkung den zweiseitigen Hebel freigibt, damit dieser über die Bimetallfeder gleiten und damit letztere blockieren kann.
- 3. Für die Temperaturregelung elektrisch beheizter Flüssigkeiten bestimmte Anordnung gemaß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der als Drehhebel ausgebildete Einstellknopf für die Regeltemperatur in Achsrichtung verschiebbar ist zur Betätigung des zweiseitigen Hebels im gegenläufigen, entrieigelnden. Sinne.
- 4. Für die Temperaturregelung elektrisch.beheizter Flüssigkeiten bestimmte Anordnung gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiseitige Hebel in Richtung auf die Zunge der Bimetallfeder verschiebbar ist."In Betradht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 809 088.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 659/401 10. 56
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