DEST008605MA - - Google Patents

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DEST008605MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung; 24. November 1952 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Verteiler. Bekannt sind Verteiler mit einer Anzahl Vierteilerröhren, wobei die Anode einer vorhergehendien Röhre über einen Kondensator mit dem Steuergitteir der folgenden verbunden ist, und einer Eingangsröhre, die diesen Verteillerröhren vorhergeht, wobei die Eingangsröhre und alle Verteileirröhren einen gemeinsamen Kathodenwiderstand haben. Der negative Pol einer Spannungsquelle ist mit dem genannten Kathodenwiderstand und der positive Pol der genannten Spannungequelle ist mit der Anode der genannten Eingangsröhre und über besondere Anodenwiderstände mit den Anoden der genannten Veirtei lerröhren verbunden. Zwischen der Anode jeder Verteilerröhre und dem negativen Pol der Spannungsquelle ist je ein Spannungsteiler mit Anzapfung vorgesehen. Diese Anzapfungen sind je mit einer einzelnen Verteilerschiene verbunden, wobei in jedem Augenblick nur eine Verteilerröhre leitend ist.
Ein solcher elektronischer Verteiler ist aus der britischen Patentschrift 572 884 bekannt. Es liegen aber bei diesem Verteiler, wenn er viele Röhren enthält, viele Widerstände in den Verbindungen
609 528/354
St 8605 VIII a/21 a*
zwischen Steuergittem und Anoden parallel, so daß die negativen Gitterspannungen sehr hoch werden. Es besteht deshalb die Gefahr, daß die Röhren lei-
■ °' -tend werden;· Diese Gefahr wird nach der Erfin-
. 5 dung dadurch erheblich verringert, daß jede Verteilerschiene mit den Steuergittern aller Verteilerröhren, deren Spannungsteileranzapfungen nicht mit der betreffenden Verteilerschiene inVerbinducag stehen, über Gleichrichter verbunden ist.
ίο Durch die Verwendung von Gleichrichtern, die gerade in der Anodenleitung einen sehr vergrößerten Widerstand hervorrufen, tritt die besagte Gefahr erst bei Verteilern mit einer sehr großen Anzahl Röhren auf.
Der Verteiler nach' der 'Erfindung kann in'Sendern, Empfängern, und. entzerrenden Übertragern für Zeichen in einem Start-Stop-Code Anwendung finden, und zwar zum Geben der zum nacheinander Intätigkeitsetzen von elektronischen Schaltern erforderlichen Stromstöße. Diese Schalter geben die Polaritäten der Telegranerschritte weiter, wobei der Verteiler selber von positiven, von einem. Generator zu liefernden Stromstößen gespeist- wird. Auch in Schaltungen für Frequenzmessung und Frequenzteilung kann der Verteiler verwendet werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel nähler beschrieben·"j
Fig. ι zeigt die Schaltung IV, Bestandteil" des n-iachen Verteilers;
Fig. 2 zeigt die Schaltung V, Bestandteil des 'n-fachen Verteilers;
Fig. 3 gibt das Schaltbild des «.-fachen Verteilers für den Fall η = J, Ajfobej die Schaltungen-IV und V als Rechtecke dargestellt sind.
Der siebenfache Verteiler ist aus vier Röhrenschaltungen IV, V1, V2 und,Vg zusammengesetzt.;. Die Anzapfungen 4 und 9 (Fig. 2) der Spannungsteiler der sieben Verteiler röhren sind je mit einer Verteilerschiene 1 bis 7, (Fig. 3) verbunden:. Die Steuergitter 5 iundi 8 (Fig. 3) der sieben Verteiler- : röhren sind je über sechs Gleichrichter. G5 bis Gwp usw. mit allen Verteilerschienen verbünden,' ausgenommen· umit-: der de«: betreffenden. Röhre jeweils
abgeleiteten Schiene. Wenn eine von den Vertedlerröhren leitend ist, erhalten also alle übrigen Röhren • über einen, Gleichrichter eine negative Spannung am Steuergitter.
Die Eingangsröhre (B4 a der IV-Schaltung),
deren Kathode mit den Kathoden der sieben Verteilerröhren verbunden ist, hat über Widerstände und- R5 eine negative Gitterspannung und führt keinen Strom. Zwischen den aufeinanderfolgenden
r.) Verteilerröhren sind Kopplungen, jebestehend aus
einem : Spanriungsleiter R2/Rs (Fig. 3) und einem Kondensator '."'C'^. 'angebracht; diese - Kopp'{ungen1 ''-<' verbinden die Anode einer vorhergehenden Röhre mit dem Steuergitter einer folgenden Röhre. Der mit der Anode einer leitenden Röhre verbundene Kondensator hat eine niedrigere Spannung als die sechs anderen Kondensatoren.-.,Wird nun dem Steuergitter der Eingangsröhre ein kurzer positiver Stromstoß zugeführt^ sp;vwi-rd diese Röhre^leitend, der Strom durch den ' Kathodenwiderstand R1 nimmt zu und mithin auch das Kathodenpotential; die sieben. Verteilerröhren, von denen schon sechs nichtleitend waren, werden nun alle nichtleitend. Nach Wirksamwerden der Stromstöße am Steuergitter der'Eingangsröhre wird mitteils des auf eine niedrigere 'Spannung'aufgeladenen Kondensators ;djetfolgende{Rph,rg; geöffnet.;., .'■■.
Wird ein zweiter positiver Stromstoß dem Steuergitter der Eingangsröhre zugeführt, so wird die leitende Röhre wieder nichtleitend und die darauffolgende''".leitend usw. Dementsprechend nimmt nacheinander jede Schiene eine niedrigere Spannung als alle anderen Schienen an.
Im Rahmen der Erfindung ist es ohne weiteres möglich, von der im Ausführungsbeispiel verwendeten Röhrenzahil abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    : Elektronischer Verteiler, zusammengesetzt •aus. einer Anzahl Verteilerröhren, wobei die Anode einer vorhergehenden Röhre über einen Kondensator mit dem Steuergitter der jeweils folgenden verbunden ist, und aus einer Ein-■ gangsröhre, die diesen Verteilerröhren vorhergeht, wobei die .Eingäng'sröhre.und alle Verteilerröhren einen gemeinsamen Kathodenwiderstand haben und der negative Pol einer
    ,..· ' Spannungsquelle mit dem Kathodenwiderstand und ihr positiver Pol mit der Anode der Eingangsröhre und ■ über besondere Anodenwiderstände mit den Anoden der Verteilerröhren . verbunden ist,. Wobei die! Verteilerröhren zwischen der Anode und dem negativen Pol der ' Spannungsquelle je einen Spannungsteiler mit
    i'i Anzapfung besitzen, deren Anzapfungen je mit einer einzelnen Verteilerschiene verbunden sind, wobei in jedem Augenblick nur eine Verteilerröhre leitend, ist, dadurch, gekennzeichnet, daß jede Verteilerschiene (1 bis 7 in Fig. 3) mit den Steuergittern aller Verteilerröhren,, deren Spannungsteileranzapfungen nicht mit der betreffendien Verteilerschiene in Verbindung ■stehen, über Gleichrichter verbunden ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Britische Patentschrift Nr. 510 710.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 528/354 5.56

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