DEST007740MA - - Google Patents
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Description
St 7740 III 145 e
Die Erfindung liegt auf dem Gebiete jener Dreschmaschinen, welche auf einer gemeinsamen
Welle umlaufende Zerreiß- und Dreschorgane enthalten und bei denen das Dreschgut einen schraubenförmigen
Weg durchläuft.
Bei diesen Dreschmaschinen wird nach der Erfindung die Aufgabe gelöst, eine einfache zweistufige
Reinigung bis zum Austrag von verkaufsfähigem Gut unter Benutzung feststehender Reinigungsorgane
zu schaffen. Mechanische Fördermittel entfallen.
Nach der Erfindung ist der in der Achsrichtung der Dreschmaschine liegende, von Druckwind
durchblasene, als zweite Reinigungsstufe wirkende Siebkasten unterhalb der in Längsrichtung der
Maschine wirkenden, als Druckwindreinigung arbeitenden ersten Reinigung angeordnet.
Diese Ausbildung der Reinigung beruht auf der Erkenntnis, ...daß Drescheinrichtungen mit schraubenf
örmigern. Weg, mit geringer Umfangsgeschwindigkeit laufend,' besonders beim Drusch von Saatgütern
und anderen empfindlichen Fruchtarten, \vie
ausländischen Erritegütefn,. Bruch- und Keimbeschädigungen
weitgehend vermeiden. Die kurzen Reinigungsorgane nach der Erfindung sowie die Anwendung von Druckluft wirken in demselben
Sinne, ohne die fSauhöhe der Maschine zu vergrößern.
Eine Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß das aus der ersten Reinigungsstufe au.s~
geworfene Gut gegen eine Fanghaube geblasen wird. Diese Fanghaube am Schüttlerende sammelt
sowohl das vom Schüttler kommende Stroh als auch das aus der Reinigung ausgeschiedene Kaff
und führt beides einem Gebläse zu.
In der Zeichnung sind bevorzugte Verwirklichungsformen des Erfindungsgedankens näher
veranschaulicht.
Fig. ι ist eine sohematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Dreschmaschine im Längsschnitt;
Fig. 2ist eine Aufsicht.
Auf dem oberen Vorderteil des beispielsweise mittels zweier Räder fahrbar gemachten Dreschmasohinengehäuses
erkennt man die Dreschtrommel α mit schraubenlinienförmigem Dreschweg,
der das Dreschgut durch den Einleger b zugeführt wird. Die Bedienung des Einlegers erfolgt von
einem Stand c aus, der oberhalb der Schere mit Zugöse liegt, mittels der die Maschine an einem
Schlepper angekuppelt werden kann.
Die wesentlichen Organe der Dreschmaschine liegen erfindungsgemäß so untereinander angeordnet,
daß das Gut einen kontinuierlichen Fluß durch die Maschine hindurch macht, ohne daß irgendwelche
Fördermittel notwendig sind, um es von einer Bearbeitungsstufe zur nächsten zu befördern.
Unterhalb und hinterhalb der Dreschtrommel a ist der Schüttler, e angeordnet, und die erste Reinigung
/ liegt unterhalb des rückwärtigen Schüttlerteiles, während die zweite Reinigung g unterhalb
der ersten Reinigung angeordnet ist.
Die Gebläse zur Erzeugung des erforderlichen Windes für die Reinigungen sind auf der Trommelwelle
und auf der Kurbelwelle angeordnet. Das erstere der Gebläse h ist auf der Trommelwelle angeordnet
und versorgt die zweite Reinigung mit Luft, während das andere Gebläse i auf der Kurbelwelk
angeordnet ist und die Luft für die erste Reinigung liefert.
Am rückwärtigen Ende ist eine Fanghaube j vorgesehen, welche das von dem Ende des Schüttlers
kommende Stroh und das von der Reinigung abgeschiedene Kaff fängt und einem Gebläse k zuführt,
durch welches das Stroh und das Kaff an einen Lagerort abgeführt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Dreschmaschine mit auf einer gemeinsamen Welle umlaufenden Zerreiß- und Dreschorganen, bei der das Dreschgut einen schraubenlmienförmigen Weg durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der in Axialrichtung der Maschine liegende, von Druckwind durchblasene, als zweite Reinigung wirkende Siebkasten unterhalb der in Längsrichtung der Maschine wirkenden, als Druckwindreinigung arbeitenden ersten Reinigung angeordnet ist.
- 2.'Dreschmaschine nach Anspruch 1, dadurch ■ gekennzeichnet, daß das aus der ersten Reinigungsstufe ausgeworfene Gut gegen eine Fanghaube geblasen wird.
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