DEST006665MA - - Google Patents

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DEST006665MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Juli 1953 Bekanntgemacht am 12. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein gekapseltes Motor-Kompressoraggregat für Kleinkältemaschineri, bei dein der Kompressor zusammen mit seinem elektrischen Antriebsmotor in eine hermetisch schließende Dichtungskapsel eingebaut ist.
Bei derartigen Aggregaten ist' es bekannt, den Kompressor an der Unterseite eines den Motor untergreifenden Tragkörpers anzubringen, der das einzige Lager. der Motorwelle enthält, an seinem den Motor untergreifenden Teil einen hochgezogenen Befestigungsrand' für das Ständerblechpaket des Motors aufweist und mit diesem Teil an der Dichtungskapsel abgestützt ist. Bei bekannten Aggregaten dieser Art, die in ähnlicher Ausführung des Motors auch für Pumpenantriebe und sonstige Zwecke vorgeschlagen wurden, ist es üblich, den Elektromotor mit einem zylindrischen Ständerblechpaket zu versehen, das mit seinem Umfang in einer zylindrischen Passung des Tragkö-rpers für den Motor sitzt. An dieser Passung wird das Ständerblechpaket mit Ankerschrauben verspannt. Indessen ist es schwierig, bei dieser zylindrischen Einpassung das Ständerblechpaket so genau auf die Lagermitte der Motorwelle aus zu richten, daß beim Einsetzen des Ständerpaketes und des Motorankers eine gleichmäßige Breite des
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Luftspaltes zwischen dem Motoranker und dem Ständerblechpaket zustande kommt. Sind die Pas-/ sungen unstimmig, so ist ein mühsames Nacharbeiten der Teile erforderlich.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil und macht dabei von dem; an sich bekannten Vorschlag Gebrauch, zur richtigen und zentrischen Einstellung des Luftspaltes zwischen dem Ständer und dem Läufer des Elektromotors einen in dieStänderbohrung passenden Kaliberdorn zu verwenden. Während sich dieser Kaliberdorn in bekannten Ausführungen an den Lagerbohrungen des Motorgehäuses für die Motorwelle zentriert, sieht die Erfindung bei fliegend gelagerter Motorwelle eine andere Ausführung des Kaliberdorns und unter Verzicht auf die zylindrische Einpassung des Ständerblechpaketes in den Tragkörper des Motors eine Lagerung des Ständerblechpaketes vor, die eine besonders einfache Montage erlaubt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß beim Zusammenbau des Aggregats das Ständerblechpaket vor seiner Verbindung mit dem Tragkörper des Motors zunächst auf den das Paket mit glatter Tragfläche untergreifenden Befestigungsrand des Tragkörpers nur lose aufgesetzt, mittels eines auf die Motorwelle aufschiebbaren Kaliberdorns gegenüber der Läuferwelle bzw. dem Läufer zentriert ' und alsdann erst durch Ankerschrauben mit dem Befestigungsrand des Tragkörper^ verspannt wird.
Dabei ist die Erfindung nicht durch Einzelmerkmale dieser Kombination begründet.
Damit bei dünner Wandstärke des Tragkörpers für den Motor auf besondere Genauigkeit in der zentrischen Ausrichtung des. Befestigungsrandes [ des Tragkörpers für das Ständerblechpaket Verzicht geleistet werden kann und die Stellen eindeutig bestimmt sind, an denen sich trotz der beim Zentrieren des Ständerblechpaketes eintretenden Verschiebungen die Verankerung des S tänderblechpaketes am Tragkörper vornehmen läßt, ist zweckmäßig der Tragkörper des Aggregats an seinem Befestigungsrand für das Ständerblechpaket mit vier gegen die äußere Wandstärke des Tragkörper verbreiterten, ebenen Stütznocken versehen, auf denen das bekannterweise aus quadratischen Blechen gebildete Ständerblechpaket des Motors mit seinen Ecken festgelegt ist. Diese Ausführung macht es entbehrlich, das Ständerblechpaket beim Zentrieren mit dem Kaliberdorn in Umfangsrichtung zu drehen, um die geeigneten Stellen für seine Festlegung am Tragkörper ausfindig zu machen. Hierdurch wird die Montage und Zentrierung des Ständerblechpaketes; am fliegenden Ende der Motorwelle zusätzlich erleichtert.
Vorzugsweise ist das Ständerblechpaket an dem das Paket flach untergreifenden Befestigungsrand des Tragkörpers in seiner zentrischen Lage durch Paß stifte gesichert, damit bei etwaiger Lockerung der Ankerschrauben des Ständerblechpaketes keine Verlagerung des Paketes am Tragkörper eintreten kann. , ' . . .
Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel für die Ausführung des Motors nach der Erfindung bei einem gekapselten Kompressoraggregat für Kühlschränke od. dgl., und zwar zeigt "
Fig. ι die wesentlichen Teile des Aggregats im senkrechten Schnitt nach Linie I-I der Fig. 2 ohne die obere Hälfte der das Aggregat im Betriebszustand umschließenden Kapsel,
Fig. 2 einen Grundriß des Aggregats ohne Kapsel und teilweise auch ohne den Ständer des Motors, ■ ■■'■ : ■-' ■■"-■■
Fig. 3 eine Einzelheit im senkrechten Schnitt nach Linie H-II von Fig. 2,
Fig. 4 und 5 nochmals den Längsschnitt durch das Aggregat nach Fig. 1 ohne die Unterkapsel und in verschiedenen Arbeitsstufen beim Zentrieren der Motorteile.
Die Welle 1 des Elektromotors dreht sich in einem Lagerkörper 2, der sich mit einer rohrfÖrmigen Nabe 3 tief in den Motoranker 4 erstreckt. Der Anker ist mit einer Nabe 5 an dem oberen, aus dem -Lagerkörper 2 hervorstehenden Ende der Motorwelle befestigt. Der Lagerkörper 2 weist einen schalenartigen Halter 6 auf, der den unteren Teil des Motorständers 7 umschließt und mit vier auf seinem Umfang verteilten Befestiguingsansätzen 8 für den Motorständer versehen ist. An diesen Befestigungsansätzen 8 des Lagerkörpers 2 der Motorwelle ist der Ständer7 mit seinem.aus Blecheng zusammengesetzten Ständerpaket 10 mittels Schrauben 11 befestigt, die entsprechende Löcher des Ständerpaketes dürchragen und mit den unteren Enden in Gewindelöcher 12 des Halters 6 eingeschraubt sind. ■
Die das Ständerpaket 10 bildenden Bleche 9 bestehen aus quadratischen Platten, deren Ecken bei 13 in Anpassung an den Außenumfang des Halters 6 bogenförmig abgeschnitten . sind. Die Platten sind ferner zur Aufnahme des Ankers 4 in der Mitte ausgestanzt, erhalten dadurch eine ringförmige Gestalt, und sind im Bereich der Befestigungsansätze 8 des Halters mit ausgestanzten Löchern versehen, die beim Zusammensetzen der Platten den Durchlaß für die Befestigungsschrauben n ergeben. Um die zentrische Lage des Ständers am Halter 6 zu sichern, können einzelne Befestigungsansätze 8 gemäß Fig. 3 mit Zentrierstiften 14 versehen sein, die in 'entsprechende Zentrierbohrungen 15 des Ständerblechpaketes 10 ragen oder auch am Ständerblechpaket festgelegt sein können und dann in Zentrierbohrungen des Halters 6 passen. Der Ständer liegt mit der unteren Stirnfläche seines Blechpaketes 10 flach auf den Befestigungsansätzen 8 des Halters 6 und ist mit den Schrauben 11 festgespannt, so daß es nicht erforderlich ist, das Ständerpaket an seinem äußeren Umfang zu bearbeiten und in das Motorgehäuse einzupassen, das hier vollständig entfällt. Eine seitliche Verschiebung des Ständerpaketes, die ein.e Veränderung des engen Luftspaltes 16 zwischen dem Anker und dem Ständer nach sich ziehen würde, wird durch die Stirnflächenreibung zwischen dem Ständerpaket und den Befestigungsansätzen 8 des Halters verhindert. Diese Stirn- nächenreibung kann durch Zwischenlägen 17
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(Fig· 3). erhöht werden, die nach ihrem Werkstoff und ihrer Oberflächengestaltung zweckmäßig eine reibungsverstarken.de Ausführung aufweisen.
Der Lagerkörper 2 ist an seiner Unterseite mit auf den Umfang verteilten Halteransätzen 18 versehen, mit denen er durch Schraubenfedern 19 an Stützen 20 des unteren Teiles 21 der Kapsel abgestützt ist, die bei Ergänzung durch den nicht dargestellten oberen Kapselteil das Aggregat hermetisch abschließen soll.
Die Motorwelle 1 trägt am unteren Ende einen Kurbelzapfen 22 zum Antrieb des Kompressorkolbens 23, dessen Zylinder 24 zusammen mit dem Zylinderkopf 25 durch ein Verbindungsstück 26 an dem Halter 6 des Lagerkörpers 2 befestigt ist.
Der schalenartige Halter 6 ist mit Aussparungen 27 versehen und kann durch Arme oder Speichen ersetzt sein, die den unteren Teil des Ständers umgreifen und an ihren Enden die Befestigungsansätze 8 zur Anbringung des Ständerpaketes tragen. Die Arme oder Speichen können durch Verstärkungen oder Verbindungsstege versteift sein.
Eine besondere Zentrierung des Ständerpaketes 10 am Lagerkörper 2 fällt fort. Für den Zusammenbau der Teile beim Anbringen des Ständers wird eine nach Art eines Kaliberdorns ausgebildete büchsenartige Lehre 28 verwendet, die mit einer mittleren Ausnehmung 29 die Motorwelle 1 über- ■ greift und einen äußeren Mantel 30 aufweist, an dem sich das Ständerpaket 10 zentriert, ehe man die Schrauben 11 festzieht. Ist der Anker 4 an der Motorwelle angebracht, so wird zweckmäßig mittels eines Richtgerätes 31 nach Fig. 5 nochmals nachzentriert. Dieses Gerät weist ebenfalls eine auf die Motorwelle passende Ausnehmung 32 auf und ist mit einer Hülse 33 versehen, die der Breite des Luftspaltes zwischen dem Anker und dem Ständer des Motors entspricht. Sind die Teile zentriert und festgelegt, so wird am oberen Ende der Motorwelle ein Ventilatorring 34 angebracht, der zugleich das von der Motorwelle nach oben geförderte Öl abschleudert, und das zusammengesetzte Aggregat dann mit dem oberen Kapselteil verschlossen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gekapseltes Motor-Kompressoraggregat für Kleinkältemaschinen, dessen Kompressor an einem den Motor untergreifenden Tragkörper angebracht ist, der das einzige Lager der Motorwelle enthält, einen Befestigungsrand für das Ständerpaket des Motors aufweist und an der die Teile umschließenden Dichtungskapsel abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zusammenbau des Aggregats das Ständerblechpaket (10) vor seiner Verbindung mit dem Tragkörpier (2) zunächst auf den das Paket mit glatter Tragfläche untergreifendenBefestigungsrand (6, 8) des Tragkörpers nur lose aufgesetzt, mittels eines auf die Motorwelle aufschiebbaren Kaliberdorns (29, 30 bzw. 32, 33): gegenüber der Läuferwelle bzw. dem Läufer zentriert und alsdann erst durch Ankerschrauben (11) mit dem Befestigungsrand des Tragkörpers verspannt wird.
2. Kompressoraggregat nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (2) des Aggregats an seinem das Ständerblechpaket des Motors untergreifenden Befestigungsraiiid (6) vier gegen 'die äußere Wandstärke des Tragkörpers verbreiterte, ebene Stütznocken (8) aufweist, auf denen das bekannterweise aus quadratischen Blechen gebildete Ständerblechpaket (10) des Motors mit seinen Ecken festgelegt ist.
3. Kompressoraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ständerblechpaket (10) an dem das Paket flach untergreifenden Befestigungsrand (6, 8) des Tragkörpers in seiner zentrischen Lage durch Paßstifte (14) gesichert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 821 062, 542 797, 545; schweizerische Patentschrift Nr. 224 282;
USA.-Patentschriften Nr. 2 503 425, 2 501 814, 478 706, ι 919 522.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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