DEST005234MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEST005234MA
DEST005234MA DEST005234MA DE ST005234M A DEST005234M A DE ST005234MA DE ST005234M A DEST005234M A DE ST005234MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
spring
tube
cylinder
piston tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 19. August 1952 Bekanntgemacht am 6. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Bremszylindern bei Luftdruckbremsen für Eisenbahnfahrzeuge mit einem eine Montageeinheit, bestehend aus Kolbenplatte, Kolbenrohr, Kolbenfeder und Zylinderhaube, ermöglichenden, in der Dehnungsrichtung der Kolbenfeder wirksamen Fixierungselement.
Ein derartiges Fixierungselement ist an Kolbenrohren vorgeschlagen worden, welche aus der Zylinderhaube auch in der Lösestellung der Bremse nach außen vorstehen. Es ist als Fixierungsring ausgebildet, der auf das Ende des Kolbenrohres aufgeschoben und mit dem Kolbenrohr durch Vieroder Sechskantkopfschrauben verbunden ist. Dieser Fixierungsring hat vor allem die Aufgabe, den Rückgang des Kolbens durch Anschlag des Fixierungsringes an der Zylinderhaube derart zu begrenzen, daß bei Anwendung von Deckmanschetten für die Kolbendichtung ein unerwünschtes Anpressen der Haubenpartie solcher Deckmanschetten an den Zylinderdeckel und damit eine Beschädigung der Deckmanschetten ausgeschlossen wird.
Die Erfindung besteht nun in der besonderen Ausbildung eines solchen Fixierungselementes als Sicherungselement und in seiner besonderen An-Ordnung zur Gewährleistung eines unbedingt wirksamen Unfallschutzes beim Aus- und Einbau des Kolbens.
509 565/69
St 5234 II/2Of
In der Regel erfolgt der Ausbau unter nacheinander erfolgender Abnahme der einzelnen Bauteile; hierbei muß die Federkraft der Kolbenfeder, die So kg und mehr ausmacht, vom Monteur von Hand aus abgebremst werden; bei diesem Vorgang belindel sich die Kolbenfeder in Augenhöhe des in der Monlagegrube arbeitenden Monteurs, so daß die Folgen des nicht rechtzeitig vorausgesehenen Abschleudern* der Kolbenhaube durch die Wirkung
ίο der entspannten Kolbenfeder besonders schwerwiegend sein können; die (iefahrlichkeit dieser Arbeit ist besonders groß, wenn in der kalten Jahreszeit gearbeitet werden muli und die Hände des Monteurs erstarrt und gefühllos sind.
l)ie Heranziehung des bekannten Fixierungsringes am linde des Kolbenrohres setzt eine Bauart voraus, bei welcher das Kolbenrohr auch in der I .ösestellung der Bremse über die Zylinderhaube vorsteht; diese in Kuropa nicht übliche Bauart hat den Nachteil, dall die Kolbenstange bei ihren im Verlauf des Brems- und Lösevorganges erfolgenden Schwenkbewegungen am Knde des Kolbenrohres anschlägt und dieses hierdurch einer nicht unwesentlichen Abnutzung unterwirft, wobei leicht einzusehen ist, daß diese (iefährdung um so größer wird, je länger das Kolbenrohr ist. Abgesehen von diesen Nachteilen kann bei der Bauart mit über die Zylinderhaube vorstehendem Kolbenrohr der Fixierungsring auch beim Ausbau des Kolbens in der Weise angewendet werden, daß die Kolbenplatte mit dem Kolbenrohr, der Kolbenfeder und der Zylinderhaube als Montageeinheit erhalten bleib!, wenn bei der Demontage mit besonderer Überlegung vorgegangen wird und darauf geachtet wird, daß die Fixierungsschrauben des Fixierungsriiiges unberührt bleiben und lediglich die Verschraubung zwischen der Zyliiiderliaube und dem Zylinder gelöst wird. Da dem Monteur aber bei der vollkommen freien Zugänglichkeit der Fixierungsschrauben des Fixicrungsringes und ihrer mit jedem üblichen Werkzeug möglichen Lösbarkeit eine bewußte Ausschaltung des Lösens dieser Schrauben nicht zugemutet werden darf, vermag die geschilderte Filirichtung nicht als Sieherheitseinrichtung zu wirken und an sich Unglücksfälle nicht auszuschalten, weil es dazu der bewußt überlegten Finhaltung einer bestimmten Reihenfolge des Demontagevorganges bedarf.
Diese Mängel werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß als Fixicrungselement ein auf dem Kolbcitrohr innerhalb des von der Zyliiiderliaube umfaßten Raumes angeordnetes, in dem der Lösestcllung der Bremse entsprechenden Spannungszustand der Kolbenfeder von außen unlösbares Siclierungselement vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist eines der möglichen Ausführiingsbeispiele dargestellt, ohne da 1.5 die Erfindung etwa darauf eingeschränkt sein sollte.
Aus der Zeichnung sind der Zylinder 1 mit der Zyliiiderliaube 2, die Kolbenplatte 10 mit der KoI-benmanschette 4, die Kolbenstange 5. d;is Kolbenrohr 6 und die Kolbenfeder 7 ersichtlich. Das in der Dehnungsrichtung der Kolbenfeder wirksame Sicherungselement ist mit 8 bezeichnet und beim Ausführungsbeispiel als Federring ausgebildet, der in einer nahe dem Ende des Kolbenrohrcs 6 vorgesehenen Nut 9 liegt. Dieser Federring 8 befindet sich andererseits in einer entsprechenden Ausnehmung 11 der zur Führungssicherung des Kolbenrohres 6 im zugehörigen Teil der Zylinderhaube 2 vorgesehenen bzw. eingeschweißten Führungshülse 10.
Bei dem in der Bremslösestellung zu Revisionsund Reparaturzwecken erfolgenden Lösen der Zyliiiderliaube 2 vom Zylinder 1 ist der Federring 8 oder ein sonstiges Sicherungselement von außen unlösbar. Das Sicherungselement kann daher in der Montagegrube nicht entfernt werden. Es verhindert eine plötzliche Entspannung der Kolbenfeder 7; diese wird vielmehr durch die erfindungsgemäße Einrichtung zunächst, und zwar vollkommen gesichert, in ihrer Relativlage gehalten. Durch das Zusammenspiel der Kolbenfcdcr 7 und des Federringes 8 bleiben nämlich die Zyliiiderliaube 2 und die benachbarten Teile zuerst mit dem Kolbenrohr 6 verbunden. Es muß also zuerst der Ausbau der gekuppelten Teile erfolgen, bevor die Entspannung der Feder überhaupt möglich ist.
Das Lösen des Federringes 8, dessen Enden zur Sicherung seiner Lage in Bohrungen, die im KoI-benrohr 6 vorgesehen sind, eingeführt sein können, ist nur in einem Spanuungszustand der Kolbenfeder 7 möglich, welcher durch eine etwas stärkere Zusammendrückung der Feder 7 charakterisiert ist, als sie der Bremslösestellung des eingebauten KoI-bens entspricht. Dieses starke Zusammendrücken erfolgt mit geeigneten Vorrichtungen in der Werkstätte, und zwar so weit, daß das den Federring 8 tragende Ende des Kolbenrohrcs 6 über den Rand der Zyliiiderliaube 2 hinausragt, in dieser Stellung kann der Federring 8 leicht abgenommen werden. Die Vorrichtungen in der Werkstätte gestatten sodann ein allmähliches und vollkommen gefahrloses Entspannen der Kolbenfeder 7.
Beim Wiedereinbau des Kolbens in den Zylinder gelangt die schon in der Werkstätte wiederhergestellte Montageeinheit aus Kolbenplatte, Kolbenrohr, Kolbenfeder und Zylinderhaube mit dem vom Sicherungselement 8 gewährleisteten Schutz zur Anwendung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung an Bremszylindern bei Luftdruckbremsen für Eisenbahnfahrzeuge mit einem eine Montageeinheit, bestehend aus Kolbenplatte, Kolbenrohr, Kolbenfeder und Zylinderhaube, ermöglichenden, in der Dehnungsrichtung der Kolbenfeder wirksamen Fixierungselement, dadurch gekennzeichnet, daß als Fixierungselement ein auf dem Kolbenrohr (6) innerhalb des von der Zyliiiderliaube (2) umfaßten Raumes angeordnetes, in dem der Lösestellung der Bremse entsprechenden Spannungszustand der Kolbenfeder (7) von außen unlösbares Sicherungselement (8) vorgesehen ist.
    565/69
    St 5234II/2Of
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Sicherungselementes (8) als Federring.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (8) in einer Nut (9), die nahe dem äußeren Ende des Kolbenrohres (6) vorgesehen ist, liegt und die Zylinderhaube (2) zur Aufnahme des Sieherungselementes (8) eine Ausnehmung (11) aufweist.
    Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 236 266.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011106605B3 (de) Mechanischer Zugexpander
EP0732984B1 (de) Hydraulische gewindebolzenspannvorrichtung
EP1786599A1 (de) Hydraulische schraubenspannvorrichtung
DE102014018280A1 (de) Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Rotorblattes an einer Rotornabe einer Windkraftanlage
DE2909582A1 (de) Bremseinrichtung fuer schienenfahrzeuge
DE2246517A1 (de) Bremsscheibe fuer schienenfahrzeuge
DE4341707C2 (de) Hydraulische Gewindebolzenspannvorrichtung
EP1312810B1 (de) Kolben/Zylinder-Einheit mit einer Drehsicherung zwichen Kolben und Kolbenstange
DE4324888A1 (de) Lastwechselzähler
DE8323802U1 (de) Teilbelag-scheibenbremse mit schwimmsattel
DEST005234MA (de)
DE102016213811B4 (de) Werkzeug und Verfahren zum Ein- und Ausziehen von Bauteilen
EP2352905A1 (de) Montagevorrichtung mit einem zuganker und korrespondierendes verfahren für ein rotorsystem einer axial-strömungsmaschine
DE3642044A1 (de) Flugzeugschleppstange mit ueberlastsicherung
DE9316464U1 (de) Spannvorrichtung zum Dehnen von Schrauben
DE975401C (de) Kolbenstangenverbindung
DE19809638A1 (de) Spannsatz
DE2602139A1 (de) Halteanordnung
DE7018465U (de) Wellenkupplung.
EP0250929A2 (de) Montage- und Demontageeinrichtung für eine Bremsbetätigungseinheit
EP0250928A2 (de) Integrierte Handbremseinrichtung
DE112006000547B4 (de) Hydraulikzylinderkolben
DE2458404C3 (de) Mechanische Lösevorrichtung für einen Federspeicher-Bremszylinder einer Fahrzeugbremse
DE102014012554B3 (de) Baueinheit zum axialen Fixieren von Komponenten auf Wellen und Achsen
DE1658345A1 (de) Eisenbahnanlage