DEST002417MA - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Asphalt- oder Zementbetongemisches, insbesondere für den Straßenbau - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Asphalt- oder Zementbetongemisches, insbesondere für den StraßenbauInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung
mr
Herstellung eines Asphalt- oder Zementbetongemisohee, lnsbesondere für den Strassenbau·
Die Erfindung bezieht sich, auf ein Verfahren und eine Vorrichtung *ur Herstellung eines Asphalt- oder 2ementbetongemisches, das sioh insbesondere für den Straaeenbau eignet·
Es ist wichtig, der Genauigkeit der Zusammen set sung derartiger Mischlingen griisste AufmerIceamkeit
m
widmen.
Die Erfindung schafft ein Verfahren und eine Vorrichtung, die es ermöglichen, in der Zeiteinheit grosse Mengen einer
Mischung mit sehr genauer und homogener Zusammeneetsung zu liefern.
Dazu geht die Erfindung von einem Verfahren und einer Vorrichtung aus, bei denen Dosen volumetrisch und
Intermittierend aus Vorratebehältem abgesondert und einer Mischeinriohtung sugeführt werden.
Bei einem hierzu dienenden, an sieh bekannten Verfahren wird in Zwischenräumen, die zumindest der MisohEelt gleich §ind,
jedesmal eine Gemischlange in einem Mischbehälter arubereitet · Da die Mischsselt vor sehr i ft sraass ig etwa eine ISlnute beträgt,
kann man nach diesem Verfahren höchstens ungerahr fünfzig Mischungen in der Stunde bereiten. Die Möglichkeit einer
Leist ungserhöhung 1st beschränkt, da die Abmessungen des Misch-
behälters nicht unbegrenzt vergrössert werden können. Die Bereitung von Misahungea in einer grossen Menge ist ausserdem
nachteilig für eine gleichmässige Zusammensetssung des fertigen Produktes, und zwar besonders in Beeug auf die Verteilung derjenigen
Be standteile, die in geringeren Prozentsätzen zugesetzt werden»
Bei dem erfindungsgemassen Verfahren werden die abgemessenen Dosen der festen Bestandteile
jeweils ssu kleinen Mengen bus ammenge set at, in denen sieh die Bestandteile im richtigen
Verhältnis befinden, und diese kleinen Mengen werden einer fördernden und zugleich mischenden Vorrichtung leugeführt, in
der das für Jede kleine Menge benötigte Volumen des flüssigen Bestandteiles des Gemisches dosiert zugesetzt wird.
Eine erfindungsgemässe Vorrichtung, die sich für die Ausführung dieses Verfahrens eignet, kennzeichnet sich
dadurch, dass drehbare Zumessräume von Dosiervorrichtungen für die festen
Bestandteile und eine an die Bosiervorrichtuagen sich anschließende, aus hintereinander angeordneten drehbaren Behältern befür
kleine Mengen der zusammengefügten festen Bestandteile . stehende Fordervorrichtungjäusammen absatzweise bewegbar sind,
wobei Jeder Behälter seinen Inhalt in den nächsten Behälter umschütten kann und in der gesamten Vorrichtung die geradzahligen Behälter gleichzeitig mit den Zumessräumen bewegt werden,
während der letsste Behälter der Reihe seinen Inhalt einem waagerecht fördernden iiischer zuführt und hier eine Vorrichtung
angeordnet 1st, die Jeder dem Mischer zugeführten kleinen Menge eine Dosis des flüssigen Bestandteiles des Gemisches absatzweise zusetzt.
Die Leistung einer nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitenden Vorrichtung oder Maschine ist nicht mehr von der
Ulschzeit abhängig, sondern nur von der 2eit, die für die Zusammensetzung der Bestandteile einer kleinen Menge der der
fördernden und misch enden Vorrichtung zusuführenden Werkstoffe nötig ist · Das aufeinanderfolgende Zus ammens et ζ en derartiger
kleiner Mengen kann sehr schnell nacheinander geschehen.
Es wird bemerkt, dass schon eine Moschine bekannt ist, bei der bestimmte Mengen groben und feinen Steinschlages ununterbrochen abgemessen und Uber rotierende Trockentroimueln in
ein üiit Abteilen versehenes Hebered gebracht werden, das jedesmal Mengen getrockneten Steinschlages am Unterende einer ansteigenden Förderschnecke abliefert,
wo auch Bitumen hlnzugefügt werden kann. Das mit Abteilen versehene Heberad, dem die
beiden festen Bestandteile in einem bestimmten Verhältnis zugeführt werden gewährleistet jedoch nicht, dass diese festen Bestandteile auch in demselben Verhältnis abgeführt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbelspielee für die
Vorrichtung näher erläutert, das auf der Zeichnung in
Teil der oberen Beplattung fortgelassen ist; Flg. 3 zeigt eine schematische Stirnansicht der Besehik
kungsseite, bei der die Zufuhrförderer fortgelassen
sind;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II - II der Fig. 2 und
Fig. 5 eine teilweise Seitenansicht nach der Linie III-III der Flg. 2.
Mittels zweier Fdrderer 1, 2 und zweier Rinnen la, 2a werden auvor gemischter Sand bezw. Steinschlag in Drehtrommeln
3 und 4 geschüttet. Die Förderer 1 und 2 werden von einer Welle 30 aus angetrieben. Die Welle 30 erhält ihren Antrieb von einem
Motor, z. B. einer Verbrennurigskraftmasohine 29. Zwischen der !Seile 30 und den Förderern befindet sich eine KettenUbertragung mit Kettenrädern 29a, 29c, einer Xette 29b, einer Welle
29d, Kegelrädern 29g und 29f, einer weiteren Kettenübertragung 29h, einer Welle 29j und Ketten 29k.
Die Trommeln 3 und 4 sind an Ihrem Umfang auf Rollen 3b, 4b (Fig. 3) abgestützt und mit Zahnkränzen 3a, 4a versehen, die
von einem Zahnrade 29 e auf einer Welle 29d angetrieben werden.
Die Trommel 4 ist an ihrem AustrageMe mit einem Sieb 5 versehen, das Steinstüeke, die e. B. grösser als 25 mm sind, zurückhält
und abführt. Die Sr©mmeln sind mit einer nicht dar*» gestellten Heilvorrichtung ausgerüstet« Ein Gebläse β ist auf
einer Plattform 61 en dem auf Rädern 62, 63, 64 abgestützten Maschinengestell angeordnet. Der Saugstutzen dieses Gebläses
6 ist an Saugleitungen 6e und Gt angeschlossen, die in das Innere der Trommeln führen, um aus ihm Staub zu entfernen· Dieser Staub wird durch den Druckstutzen des Gebläses 6 einem
Windsichter 7 angeleitet. Das Gebläse 6 wird von der Welle 30 aus über einen Kettentrieb 6a, 6b, 6d angetrieben.
Der Steinschlag und der Sand werden in abgeschlossene Behälter 8 und 9 (Fig. 4) geschüttet und aus ihnen einer Meestrommel 10 augefuhrt. Die Messtrommel 10 ist in vier gleiche
Abteile 11 geteilt und um eine Welle 12 drehbar gelagert. Die Querwand 13 teilt die Trotnmel in zwei Teile und liegt in einer
Ebene mit der Sclieidewand 14 zwischen den Behältern 8 und 9. Durch die Anordnung von Einlegeplatten kann die länge und damit das Fassungsvermögen ^edes der
zweimal vier Abteile der ISesetrommel geändert werden, damit man das richtige Verhältnis
»wischen Steinschlag und Sand erhält. Jedesmal, wenn sich die Mesεtrommel um einen Kinkel von 90° dreht, wird eine immer gleich
grosse Menge steinschlag und Sand in den untersten Behälter 15 einer schräg ansteigenden Behälterreihe geschüttet, der um
eine waagerechte Welle 16 drehbar gelagert 1st. Durch Schwenken dieses Behälters um die Welle 16 wird das Material in den
nächsten Behälter 17 geschüttet, der um eine Welle 18 drehbar ist; dies wiederholt sich taktmassig, bis der oberste Behälter
19 der Reihe erreicht ist.
Während der Ruhestellung des Bweituntersten Behälters 20 wird diesem mittels einer Messtroramel 21, die gleich der Trommel 10 ausgebildet ist, Füllstoff, z. B. Flugasche, eugesetst,
der sich in dem von Förderer 23 gespeisten Behälter 22 befindet·
Die einzelnen Behälter der ansteigenden Reihe werden stufenweise schmäler (s. Fig. 2), wodurch eine bessere Vermischung
des Materials erzielt wird. Anstelle der Beiialter 15 bis 19 kaxm gewoasehtenfalle ein Msclier mit einer oder mehreren Hisehschnecken
verwendet werden«
Puroh die Schwenkang des obersten Behälters 19 wird das Material in eine Mischschnecke 24 geschüttet. Wahrend dieses
Schiittvurgaages wird das Material mit warmem Bitumen bespritst, das aus einer Plise 25 gepresst wird. Durch spat eiförmige
Schaufeln 27, die en einer DrehwelIe 26 befestigt sind, wird das Material unter fortwährender Mischung in Richtung der Mündung
28 verdrängt, wodurch es in den Ladebeh<er eines Fahrzeuges kommt.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch, einen Motor 29, der die Antriebswelle 30 in Drehung versetzt. Durch diese Welle
werden die Trommeln 3 und 4, die Förderer 1 und 2 und das Gebläse 6 wie beschrieben angetrieben. Auch die Welle
26 des Schneckenförderers 24 wird von dieser Welle 30 aas über die Querwelle 30a, die Kegelräder 30b, 30o, die Hilfswelle 30d und
die Kegelräder 30e, 30f angetrieben (Fig. 2). Auch eine ölpumpe 31 erhält ihren Antrieb von der
Welle 30. Die Behälterdrehwellen 18 ruhen in Lagern 32. Die fellen der Behälter 17,
33» 34, 35 und 19 sind mit Zahnritzeln 36 versehen, so dass eine Druckstange 37, die an der Eingriffsstelle Jedes Zahnrita el 3 als Zahnstange ausgebildet 1st« diese Behälter gleichseitig drehen kann. Eine Druakstange 38 bewegt die übrigen Behälter in ähnlicher Weise.
An der DruckBtange 37 (Fig. 5) befinden sich ausserdem Arme 39 und 40, die mit Je einem Gelenkhaken 41 bezw. 42 versehen sind, die bei hochgehender Bewegung der Druckstange die
Räder 43 und 44 jedesmal um einen Winkel von 90° drehen, wodurch die Messtrommela 1.0 und 21 um einen gleich grossen Winkel gedreht werden und den
iahalt Je eines Abteiles in die darunter liegenden Behälter schütten. Gleichfalls wird durch die Druckst ange 37 ein Kniehebel 45
(Fig9 1 und 2), der um eine Welle drehbar ist, beilegt, wodurch ein Kolben 47 mit der Kolbenstange nach hinten oder nach vorne verschoben wird. Durch abwechselndes schliessen und öffnen von Kugelventilen 48 und 49 wird
das Bitmmen aus einem Behälter 50 durch ein Rohr 51 gesaugt und durch, die Düse 25 verspritzt. - Sine Einstellvorrichtung
52 (Fig. 1) ermöglicht es, die Menge des Jeweils zu verspritzenden Bitumens zu regeln.
Die Druckstangen 37 und 58 enden unten in je einem Kolben 53» der in einem Zylinder 54 beweglich 1st. (Fig. 1 und 2).
Seide Zylinder 54 stehen durch Rohrleitungen 55 mit der ölpumpe 31 und einem ölbehälter 56 in Verbindung. In der Ktfchot-Stellung
der Kolben 53 wird die Ifelle eines Kugelventils 57 um 90° abwechselnd vor- und rückwärts gedreht, wodurch die gewünschte
Wechselwirkung in der ölzufuhr eintritt. Diese Drehung der Ventilwelle wird durch mit den Stangen 37 und 38 verbundene
Stangen 58 erzielt. Das untere Ende der Stangen 58 erzeugt diese abwechselnde Drehung daduroh, dass sie jeweils
mit einem von awel Ritaeln 60 verbunden werden, die mxf den
Snden der waagerechten Drehwelle 59 dee Absperrventile 57 befestigt sind.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung eines Asphalt- oder Zementbetongemieohes insbesondere für den Strassenbau, wobei Dosen
volumetrisch und int ermi 11 i erend aus Vorratsbehältern abgesondert und einer Misohvorriohttmg auge führt werden, dadurch gekennzeichnet
, dass die abgemessenen Dosen der festen Bestandteile jeweils Eu kleinen Mengen zusammengefügt werden, in denen
sich die Bee-tiuidtelle im richtigen Verhältnis befinden, und dass diese kleinen Mengen einer fordernden und zugleioh mischenden
Vorrichtung zugeführt werden, in der das für jede kleine Menge benötigte Volumen des flüssigen Bestandteiles der
Mischung dosiert zugesetzt wird»
2. Vorrichtung sur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch If mit Vorratsbehälter» für die festen Bestandteile, vo lunietrischen
Doeiervorrichtungen und einer MiscJivorrlchtung, dadurch gekennzeichnet, dass drehbare Messräume (11) der Dosiervorrichtung
für die festen Bestandteile und eine an die Dosiervorrichtung sich anschliessende Fördervorrichtung für die
kleinen Mengen der zusammengefügten festen Bestandteile, die aus drehbaren, in Reihe angeordneten Behältern (15 bis 19)
besteht, zusammen absatzweise bewegbar sind, wobei jeder Behälter seinen Inhalt in den nächsten Behälter umschütten kann und
die gerade ah Ilgen Behälter gleichzeitig mit dem Drehen der Messräume bewegt werden und der letzte Behälter der Reihe sich
an eine Zuführstelle eines waagerecht fördernden Mischers (24) anscbliesst, an welcher eine Vorrichtung (25) angeordnet ist,
die Jeder dem Mischer zugefuhrten kleinen Menge eine Dosis des flüssigen Bestandteiles des Gemisohee absatzweise zusetzt.
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