DESC019101MA - - Google Patents

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DESC019101MA
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cable coupling
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung·: 24. November 1955 Bekanntgemacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Kabelkupplung in Zusammenarbeit mit einer selbsttätigen mechanischen Mittelpufferkupplung für Fahrzeuge, bei der die Kabelkästen durch eine Schieberstange über ein Lenkergestänge von einer Kurvenscheibe aus betätigt werden.
Es ist bekannt, zur Abschaltung der Kabelkupplung von der mechanischen Kupplung das Lenkergestänge mit einer Bohrung zu versehen, in die ein Bolzen gesteckt werden kann, wodurch eine feste Verbindung entweder mit der Schieberstange oder mit dem Kuppelkopf geschaffen werden kann und somit entweder die Kabelkupplung mitbetätigt oder festgelegt wird. Beim Umstecken des Bolzens im gekuppelten Zustand der mechanischen Kupplung hat sich gezeigt, daß die auf dem Bolzen ruhenden Kräfte so groß sind, daß das Umstecken sehr schwierig ist.
Nach der Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt durch einen senkrecht zur Bewegung der Schieberstange verlaufenden Riegel, mit einer Nase, die in eine Ausnehmung der Schieberstange so eingreift, daß beim Verschieben des Riegels in einem Gleitstück die Kabelkupplungen mit dem Mechanismus der mechanischen Kupplung entweder verbunden oder von ihm freigegeben werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine Kabelkupplung nach der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf die mechanische Kupplung mit seitlich angeordneten Kabelkupplungen in Kuppelstellung,
609 617/30
Sch 1910 IVIIIb/201
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie HI-III der Fig. 2. Die mechanische Kupplung besteht in an sich bekannter Weise aus dem Kuppelkopf i, an dem die seitlichen Kabelkupplungen 2 über ein Lenkergestänge 3 mit einem Querstück 4 verbunden sind, das auf einer Schieberstange 5, die durch eine Kurvenscheibe 6 betätigt wird, verschiebbar gelagert ist. Die Schieberstange 5 ist nach der Erfmduiig in einem am Kuppelkopf 1 befestigten Führungsstück 7 verschiebbar gelagert, das an seiner Unterseite eine Ausnehmung 8 aufweist, in der der Bolzen 9 eines Gleitstückes 10, das am Querstück 4 befestigt ist, geführt wird. Das Gleitstück 10 besitzt eine senkrecht zur Schieberstange 5 verlaufende Bohrung 11, in der ein Riegel 12 verschiebbar gelagert ist. Zur Betätigung des Riegels
12 ist ein mit diesem gelenkig verbundener Hebel
13 vorgesehen, der seinerseits von einem Schalthebel oder Steckschlüssel 14 betätigt wird. Die Schieberstange 5 hat an ihrer Oberseite zur Aufnahme des Riegels 12 eine diesem angepaßte Ausnehmung 15, die sich halbseitig als Längsausnehmung 15' bis an das rückwärtige Ende der Schieberstange 5 erstreckt.
Der Riegel 12 weist an der der Schieberstange 5 zugekehrten Seite eine Nase 16 auf, die so ausgebildet ist, daß sie in der Ausnehmung 15 der Schieberstange 5 geführt ist. Das dem Verschlußmechanismus — Hebel 13 und Schalthebel oder Steckschlüssel 14 — abgekehrte Ende des Riegels 12 ist als eine Nase 17 ausgebildet, die sich formmäßig der Außenfläche des Führungsstückes 7 anpaßt und in ihrem Innern einen unter der Einwirkung einer Feder stehenden Bolzen 18 besitzt. Bei Betätigung der mechanischen Kupplung wird die Kurvenscheibe6 durch Drehen des Hauptbolzens 19 bewegt. Sie nimmt hierbei die mit ihr zwangläufig verbundene Schieberstange 5 mit. Bei eingerücktem Riegel 12 greift dessen Nase 16 in die Ausnehmung 15 der Schieberstange 5 ein und verbindet somit die Kabelkupplung mit dem Mechanismus der mechanischen Kupplung.
Das Lösen der Kabelkupplungen in gekuppelter Stellung der Mittelpufferkupplung erfolgt so, daß durch Betätigung des Schalthebels oder Steckschlüssels 14 über den Hebeln 13 der Riegel 12 in der Bohrung 11 verschoben wird. Hierbei wird die Nase 16 mitbewegt und bis zur Höhe der Längsausnehmung 15' in der Schieberstange 5 verschoben. Bei einem Kuppeln der mechanischen Kupplung wird die elektrische Kupplung nicht mitbewegt, da die Schieberstange frei beweglich ist.
Um die Kabelkupplung in entkuppelter Stellung festzulegen, so daß durch äußere Einflüsse ein Bewegen der Kabelkupplung ausgeschaltet wird, ist in der Bohrung 11 eine senkrecht zu dieser verlaufende Ausnehmung 20 vorgesehen, in die der Bolzen 18 einrastet. Gleichzeitig legt sich die Nase in einer Ausnehmung 21 im Führungsstück 7 fest.

Claims (6)

  1. Patentansprüche':
    ι. Elektrische Kabelkupplung in Zusammenarbeit mit einer selbsttätigen mechanischen Mittelpufferkupplung für Fahrzeuge, bei der die Kabelkästen· durch eine Schieberstange über ein Lenkergestänge von einer Kurvenscheibe aus betätigt werden, gekennzeichnet durch einen senkrecht zur Bewegung der Schieberstange (5) verlaufenden Riegel (12) mit einer Nase (16),. die in eine Ausnehmung (15) der Schieberstange (5) so greift, daß beim Verschieben des Riegels (12) in einem Gleitstück (10) die Kabelkupp- lungen (2) mit dem Mechanismus der mechanischen Kupplung (1) entweder verbunden oder von ihm freigegeben werden.
  2. 2. Kabelkupplung nach Anspruch i,· dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberstange (5) in einem Führungsstück (7) gelagert ist, das an seiner Unterseite eine Ausnehmung (8) besitzt, in die ein Bolzen (9) des Gleitstückes (10) eingreift und den Schwenkbereich der Kabelkupplung begrenzt.
  3. 3. Kabelkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberstange (5) eine Längsausnehmung (15') aufweist, durch die die freie Beweglichkeit der go Schieberstange (5) gegeben ist.
  4. 4. Kabelkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Riegel (12) ein Hebel (13) angelenkt ist, der von einem Schalthebel oder Steckschlüssel (14) betätigt ist.
  5. 5. Kabelkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Verschlußmechanismus abgekehrte Ende des Riegels (12) eine Nase (17) besitzt, die sich formmäßig der Außenseite des Führungsstückes (7) anpaßt und in ihrem Innern einen unter der Einwirkung einer Feder stehenden Bolzen .(18) besitzt.
  6. 6. Kabelkupplung nach den Ansprüchen 1
    bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung der Kabelkupplung in entkuppelter Stellung der Bolzen (18) in eine Ausnehmung (20) einer Bohrung (11) in dem Gleitstück (10) eingreift und die Nase (16) sich im Führungsstück (7) festlegt. , .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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