DESC011749MA - - Google Patents

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DESC011749MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Februar 1953 Bekanntgemacht am 19. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Hammerklavier mit einem an der Baßseite verbreiterten Einspannblock sowie in konischen Öffnungen des Einspannblockes mittels Spannschrauben befestigten Klangstäben.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei einem solchen Hammerklavier die Klangwirkung zu; verbessern und Nebentöne zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird: dadurch gelöst, daß der zur Befestigung der Klangätäbe dienende Block zwischen nicht klingenden Werkstoffen mittels Holzteilen auf dem Blockauflagebrett befestigt ist und über den Block ein. frei schwingender, an· die Außenwand und an das Blockauflagebrett angeklemmter, mit einer Leiste auf dem Block aufliegender einfacher oder doppelter Resonanzboden gespannt ist. Diese Blockbefestigung sowie der Resonanzboden und dessen Befestigung geben dem Klavier einen vollen Klang. Der Resonanzboden nimmt die von den Stäben auf den Block übertragenen Schwingungen auf und versetzt das ganze Gehäuse in Schwingungen, so daß ein angeschlagener Ton lange durchschwingt. Eine zweckmäßige Blockbefestigung kann dadurch erzielt werden, daß an den Auflagepunkten auf dem Blockäuflagebrett unter und über dien Block nicht klingende Metall-
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Sch 11749IX/51b
platten, vorzugsweise Aluminium, gelegt sind umd über den Block eine Holzspreize greift, die mit durch dais Aufilageibireitt durahigehendein Holzscihrail·- ben an einem als Gegenlager dienenden Holzklotz ,5 befestigt ist, und daß über die Holzspreize und unter das Gegenlager von den Befestigungsschrauben gespannte Blattfedern gelegt sind. In einer zweckmäßigen Anordnuing zur Befestigung des Resonanzbodens kann der Boden mit einer Leiste
ίο auf dem Block aufgelegt, unter Konsolen der Rückwand geklemmt und mit Schrauben gegen das iBlockauflagebrett gezogen sein. Schließlich kann auch noch zwischen das Blockauflagebrett und den Resonanzboden, vorzugsweise an der Baßseite, ein
.15 Steg geklemmt sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführuingsbeispiel. des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Abb. ι ein Hammerklavier von oben gesehen,
Abb. 2 desgleichen ohne Resonanzboden,
Abb. 3 desgleichen nach einem Schnitt: A-B,
Abb. 4 die Blockbefestiguing, zur Hälfte im Schnitt.
In dem Gehäuse 1, in dem bekannter Weise eine Tastatur 2 mit nicht gezeichneten Hämmern angeordnet ist, ist auf einem Blockauflagebrett 3 ein Block 4 befestigt. In dem Block 4 sind Klangstäbe 5 befestigt, die durch einen Resonanzboden 6 abgedeckt isind. Unter und -auf den Block 4 ist an den Befestigungspuinikten eine nicht- klingende MetalIplatte 7 gelegt. Über den Block 4 greift eine Spreize 8, die mit Sahrauben 9 in einem Gegenlager 10 befestigt ist. Auf die Spreize 8 und unter das Gegenlager 10 sind Blattfedern 11 gelegt, die durch die Schrauben 9 gespannt sind. Der Resonanzboden 6 ist doppelt ausgeführt und weist einen Hohlraum 23 auf. Er liegt mit einer Leiste 24 auf dem Block 4 auf und ist frei schwingend eingespannt. Der Boden 6 ist unter Konsolen 25 der Rückwand des Gehäuses 1 geklemmt und mit Schrauben 26 gegen das' Blockauflagebrett 3 gespannt. Zwischen Resonanzboden 6 und Blockauflagebrett 3 ist, zweckmäßig nur an der Baßseite, ein zur besseren Übertragung der Schwingungen dienender Steg 27 geklemmt. Dieser Steg 27 überträgt somit die Schwingungen des Resonanzbodens 6 auf das Blockauflagebrett 3, wodurch ein voller Ton erzeugt wird und die Obertöne der Baßstäbe gedämpft werden.
Im Gegensatz zu dem dargestellten Ausführungsbei spiel kann ,auch der Block 4 mit einer durch den Block 4 geführten Schraube auf dem Blockauflagebrett 3 befestigt werden. Ferner ist es möglich, ähnlich der Leiste 24 zwischen Block 4 und Resonanzboden 6, eine Leiste zwischen Block 4 und Blockauflagebrett 3 einzuklemmen oder auf dem Blockauflagebrett 3 aufzulehnen,'wodurch Schwingungen vom Block 4 einwandfrei auf das Auf lagebrett 3 übertragen werden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Hammerklavier mit einem an der Baßseite verbreiterten Einspannblock sowie in konischen Öffnungen des Einspannblocks mittels Spannschrauben befestigten Klangstäben, dadurch gekennzeichnet, daß der. zur Befestigung der Klangstäbe (5) dienende Block (4) zwischen nicht klingenden Werkstoffen (7) mittels Holzteilen (8, 10) auif dem Blockaufnahmebrett (3) befestigt ist und über dem Block (4) ein frei schwingender, an die Außenwand (1) und das Auflagebrett (3) angeklemmter, mit einer Leiste (24) auf dem Block (4) aufliegender, einfacher oder doppelter Resonanzboden (6). gespannt ist. -
2. Hammerklavier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Auflagepunkten auf dem Blockauflagebrett (3) unter und über den Block (4) nicht klingende Metallplatten (7), vorzugsweise Aluminium, gelegt sind und über den Block eine Holzspreize (8) greift, die mit durch das'Auf lagebrett (3) durchgehenden Holzschrauben (9) an einem als Gegenlager dienenden Hoilzkloitz (10) befestigt ist, -und daß über die Holzspreize (8) und unter das Gegenlager (10) von den Befestigungsschrauben (9) gespannte Blattfedern (11) gelegt sind.
3. Hammerklavier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (6) mit einer Leiste (24) auf dem Block (4) aufgelegt, unter Konsolen (25) der Rückwand (1) geklemmt und mit Schrauben (26) gegen das Blockauflagebrett (3) gezogen ist.
4. Hammerklavier nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Blockauflagebrett (3) und den Resonanzboden (6), vorzugsweise an der Baßseite, ein Steg (27) geklemmt ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 659 371;
britische Patentschriften Nr. 663 662, 614026, 325631;
USA-Patentschrift Nr. 2456321.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 506/132 4.56

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