DER0001604MA - Schweißband für Hüte und Mützen - Google Patents
Schweißband für Hüte und MützenInfo
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Description
Berlin SO 36, den 28ο April 195o
Gegenstand der Erfindung des Mechanikers
Eduard Roszkowski in Berlin SO 36, Elbingeroder Weg 4-, ist
Ein das Durchschwitzen von Hüj^n und Mützen verhinderndes Schweissband mit dessen Befestigungsart»
Beschreibung ο
Wie unangenehm der Anblick eines fleckigen, durchgeschwitzten Hutes wirkt, ist wohl allgemein bekannte Oft genügt ein einziger
heisser Tag, und der Trauerrand ist da* Es sind schon viele Versuche unternommen worden, um diesen Übelstand, nämlich das
Durchdringen des Kopfschweisses nach aussen9 zu verhindern. So glaubte man, wenn das Schweissband aus wasserundurchlässigem
Material bestands das Ziel erreicht zu haben» Diese Annahme hat sich jedoch bisher als nicht zutreffend erwiesen«
Beobachtungen und Versuche haben ergebens dass das Hauptübel die Befestigungsnaht des Schweissbandes an die Hutwand darstellt.
Die Schweissfeuchtigkeit, die zwischen der Kopfhaut und dem Schweissband nach unten sinkt, sammelt sich am unteren Rand des
Schweissbandes und findet dort die beste Vorbereitung zum Übergang nach aussen, denn das Schweissband sowie auch die Hutwand
sind durch das Hähen durchlöchert, und der Zwirn - in seiner Materialart verschieden vom Schweissband und Hut - überträgt
wie ein Docht die Schweissflüssigkeit von innen nach aussen.
Will man den Schaden ermessen, der durch das bisher gebrauchte unzulä-ngliche Schweissband dem Kopfbedeckungsträger entstanden
ist im einzelnen und dem Staat durch Verlust an Volksvermögen im ganzen, so erkennt man sehr leicht den wirtschaftlichen Wert
dieser Erfindung„
Figur 1 stellt ein Schweissband in der bisher gebrauchten Art mit der sichtbaren Befestigungsnaht am unteren Rand dar»
Figur 2 stellt das neue Schweissband mit der Längsfalte in der Seitenansicht dar, das durch die Längsfalte und im
Profil ungleichschenklig von Figur 1 abweicht«
Figur 3 stellt den Querschnitt eines Hutes dar«
Figur 4 stellt das neue Schweissband im Profil dar wie es zwecks Vornahme der Befestigung an die Hutwand angelegt
werden muss und dieses so? dass der untere Sehweiss« "bandrand etwas tiefer liegt als der Hutkrempenansatz,
die Befestigungsnaht a) aber über dem Hutkrempenansatz liegt ο
Figur 5 stellt im Profil das befestigte Schweissband dar* Der längere Teil des Profils ist hochgeklappt und verdeckt
die Befestigungsnaht* Der u ntere glatte Rand des Sehweissbandes, der durch das Umbiegen nach oben entstanden
ist j liegt tiefer als der Rand des Hutkrempenansatz.es»
Durch die Formgebung des Schweissbandes und die Befestigungsart wird erreichts dass die Schweissflüssigkeit zwischen Kopfhaut
und Schweissband auf ihrem Wege nach unten weder die Befestigungsnaht noch den Hutkrempenansatz berühren kann, weil beide
durch das Schweissband verdeckt sind} und somit nicht durch die Hutwand nach aussen dringen kann»
Die Befestigung des Schweissbandes an die Hutwand kann durch Annähen9 Anklammern oder in besonderen Fällen auch durch
Ankleben erfolgen.
Das Schweissband selbst kann aus dem bisher üblichen Material bestehen, wie Leder, Lederersatz und allen hierfür geeigeneten
Stoffen, die im Interesse der Hygiene schon von sich aus die wasserabstossende Eigenschaft haben oder durch entsprechende
Behandlung wasserabstossend gemacht werden«,
Claims (1)
- Patentanspruch 1)Ein Schweissband für Hüte und Mützen dadurch gekennzeichnets dass die Befestigungsnaht nicht am untersten Rand des Bandes liegt und verdeckt ist*Patentanspruch 2) /ge*®^' ^ο^ψ^α^ γEin Schweissband für Hüte und MutzenVdadur cn gekennzeichnet^ dass der untere Rand des gefalteten Schweissbandes tiefer liegt als der Hutkrempenans-atz bzw. der unters-te Mützenrand«.Patentanspruch ^)Ein Schweissband für Hüte und Mützen dadurch gekennzeichnet, dass es mit der Befestigungsart nach Anspruch 1) und 2) aus hygienischen Gründen aus wasserabstossendem Material besteht»
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