DER0000038MA - Werkzeug-Drillvorrichtung - Google Patents
Werkzeug-DrillvorrichtungInfo
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Description
Patent- und Zivilingenieur Bremen, den 5. Oktober 1949
Georg Schröder VDI
Bremen, Schumannstr. 8
Bremen, Schumannstr. 8
Fritz Rommel , Fabrikant, Bremen-Lesum, Emmaberg 7.
Werkzeug-Drillvorrichtungen, wie u.a. Drillschraubenzieher und Drillbohrer, bei denen die drehende Bewegung des meist in einem
Spannfutter befestigten Werkzeugs durch Andrücken desselben an das Werkstück bewirkt wird, sind in vielen Ausführungen bekannt.
Die Drehbewegung wird dabei durch eine Mutter erzeugt, die auf einer mit schraubenförmigen Buten versehenen Welle oder Spindel
gleitet. Um ein Rückwärtsdrehen der Welle beim Zurückholen der Mutter zu verhindern, sind diese Werkzeuge mit einer Sperrvorrichtung
versehen, bei der ein oder mehrere Räder mit entsprechend geformten Zähnen mit Sperrklinken zusammenwirken.
Im Gebrauch zeigten diese Geräte sehr bald in den beweglichen kleinen Teilen eine hohe Empfindlichkeit und demzufolge einen
starken Verschleiß, so daß ein einwandfreies Arbeiten damit nicht mehr möglich war. Um den Verschleiß weitestgehend zu vermindern,
hat man diese Werkzeuge, neben der Verwendung bester Werkstoffe, hauptsächlich durch präzise Ausführung aller Einzelteile verbessert.
Hierdurch wird gleichzeitig der Herstellungspreis entsprechend erhöht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgenannter Art, bei der ein Verschleiß der gleitenden Teile für die Wirksamkeit
der Drillvorrichtung ohne Bedeutung ist, da deren Funktion lediglich durch eine besondere Anordnung von einigen Stahlkugeln
bewirkt wird. Damit ist gleichzeitig der Vorteil verbunden, daß die wenigen Einzelteile mit dem geringstiöglichen Aufwand an
mechanischer
mechanischer Bearbeitung herzustellen sind.
Das Hauptmerkmal der Erfindung "besteht, wie bereits angedeutet, darin, daß die Drillspindel mittels in ihre schraubenförmigen
Vertiefungen eingreifender Kugeln gedreht wird, die in einer gegen die Spindel zu verschiebenden Hülse gelagert
sind. Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß die Kugeln am inneren Ende von Bohrungen der Hülse liegen, deren Mittellinien
den Spindelkern etwa tangieren und spitzwinklig zum Handdruck und zur Arbeitsdrehrichtung stehen. Dadurch ergibt
sich, die für die kraftschlüssige Führung der Kugeln in den schraubenförmigen Vertiefungen der Spindel beim Verschieben der
Spindelhülse günstigste Anordnung der Kugeln, Sie wird gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal dadurch unterstützt, daß die
Kugeln durch Federn ständig in die Spindelvertiefungen gedrückt werden. Eine Kupplungs- und Peststellvorrichtung für die
Spindel ermöglicht erfindungsgemäß auch die Verwendung des Werkzeugs in gewöhnlicher Weise ohne Drehung der Drillspindel.
Einen sehr wesentlichen Vorteil bietet die Erfindung dadurch, daß die Verwendung von Kugeln zur Spindeldrehung gedrehte
bzw. gefräste Schraubennuten in der Spindel erübrigt. Statt dessen kann die Spindel ein schraubenförmig verwundener
Profilstab sein. Die dadurch erzeugten schraubenförmigen Vertiefungen bilden ^©*©te*et%ifg ohne weiteres die Kugellaufflächen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel in Bild 1 im Längsschnitt und in Bild 2 im Querschnitt in der Ebene A-B.
Die Spindel a trägt am unteren Ende eine bekannte Einspannvorrichtung ν für die auswechselbaren Werkzeuge w; zur führung
wird sie von einer Hülse c umschlossen. Die schraubenförmigen Vertiefungen in der Spindel a sind ohne spanabhebende Bearbeitung,
allein durch Verwinden eines gezogenen Prismenstabes von quadratischem oder beliebig profiliertem Querschnitt erzeugt.
In die schraubenförmigen Vertiefungen der Spindel a greifen Kugeln d ein, die in Bohrungen b der Hülse c geführt
siiicL. Jede Kugel wird unabhängig von ihrer Schwerkraft durch eine Feder e in jeder Stellung der Spindel in deren Vertiefungen
gehalten. Die Achsen der Bohrungen b bilden mit der Achse der
Spindel
Spindel a einen spit sea Winkel i. ,kpßffäfw &fa*4 die Bo3arungeas wie
Bild 2 ^igt.^^JmJmal^a^J^xr^^m. ρ gewä«*? «ad war entgegengesetzt aar Drehrieht mag η der Spindel. Die Hülse c ist
mit dem Handgriff jg fest verbunden. Bewegt man den Handgriff in Pf @i!richtung* suaä&eh» gegen das Werkstück, so haben dle_ Kugeln
das Bestreben* sieh auf den fertiefungen der Spindel a^Äe an übt Wand der Bohrung b ab^uwäisen« Infolge der keilförmigen
Stellung der beiden flächen aueinanöer-wollen sieh, öle Kugeln anfangs auf ihnen festklemmen«, Sobald aber die mit öem Handgriff
ausgeübt© Kraft öen vom Werkzeug bzw» Werkstück ausgeübten Widerstand überwindet* gleiten ct£e Kugeln in den Vertiefungen öer
Spindel a €us*gegeag943jgd^s£_jg^ Bewegungsrichtung der Hülse c baw» des Handgriffs und geben dadurch der Spindel eine Drehbewegung»
Bewegt man dagegen die Hülse c entgegen der Pfei!richtung, so lösen sich ü±t* Kugeln von ihrem Sitz am iimcren Ende der Bohrungen,
da sie sieh $etzt auf den gl^iohen Flächen in entgegengesetster Eiohtung abwälsen wollen* Der schwaohe Srueis: der Federn e gestattet
5 et at ein Abheben der Kugeln von den Muten öer Spiaöel. Bainit ist übt Kraftsehluß zwischen der Spindel und den Kugeln aufgehoben*
An ihrem rückwärtigen Beide ist die Spindel mit einem auf ein Gewindeende ο der Spindel aufgesehraubten Endteil q verseheny der
sich in der Hülse c führt» Zwischen diesem Endteil und einer Yerschlußkappe h ist eine Druokfeöer f angeordnet, die auf einer ebenfalls auf den Gewindeteil ο der Spindel aufgeschraubten federnden
HeanBhülse 1 geführt ist. Die ait der Hülse e ve r schraub te Kappe h ist mit einem nach innen T&gßa&en Eugs!knopf τη versehen*
Die Einspannvorrichtung ν ist sweekmäSig ein- wiä ©uskuppelbar. Beispielsweise ist sie mit Kupp lungs zähnen k versehen, in öle G-egenzähne
der Hülse c einrasten könriea, Bei eingekuppelter Sinspannvor^ riehtimg kann eine direkte Kraftübertragung νοώ Handgriff g auf
ä&B Werkzeug; w erfolgen, herden Handgriff xixiö Hülse soweit vorgeschoben*
daß da© äußere Bnöe der Hülse mit dem Spannfutter ν gekuppelt wirdj dftna wird gleichseitig der Eugelknopf m gegen
den Druck der Feder f in die Kleaunhälse 1 eingedrückt^ @©
lötr*3hrt.
Claims (1)
- Pat e η t a η s ρ r ü c h Mg «1β lerkgeug-Brillvorriehtung,, dadurch gekennzeichnet* daB die Drillspindel (&.) mittels in ifa*®· aehraebWGÜElnilgeJt 7er» tlejftmgqn eingreifender Kugeln Cdj gedreht wird* die in einer gegen da® v«tStaSE««k-e«> TersehiebÄeß^ Hülse (e) gelagert sind*2e A%feJ^srtmJsie*» nach Anspruch 1Φ dadurch gekennzeichnet t dal Üe Säigeln (d) am inneren Ende von eatgegnte(b)%iner mifi Handgriff Cg) fers iß^af en "Hülse (c") lisgen .t»d te· durqh Pudern (e) gehalten sindeξ^θ«η nach Anspruch 1 und 2t dadurch gekei lad. .dig atp^afeity eaitoa Bohirpn^ep M4* Vorrichtung nach Aneprmsh lf dadurch gekennzeichnet# Sri 11 spindel (a) aus einem schraubenförmig verwundenen Profilstab feesteht.«■ \* ?^rriöhtxing nach Aneprueh 1# dadurch gekennzeichnet* daß das rtefe?ärtig@ Spindeleade mit einer Feststellvorrichtuisg (l|,m) r®rs@hen ist, di© beim Koppeln öer Hülse (e) mit dem Spannfutter?orriehtmng naeh Ansprueh 1 und 5» dadurch gek®nnseichiietf daß die feststellvorrichtung aus einer am rückwärtigen Spindele&d© befestigten federnden Klemmhüls© (1) und einem am Handgriff Cg) befestigt@ns ia die Hüls® (1) eingreifenden Itagelknopf (m) besteht«C T. Torrlehtuag nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet« daß Äe»ffi«s|!isi£ü:i3r©»^Ä*«^ (τ) mit der Hülse (e) durch eine ein- und ausrückbar© üuppluag (k) Terbindbar let, die in eingerückter Stellung eine direkte Kraftübertragung vom Handgriff Cg) auf da» Cw) gestattet«8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der Kopplung (k) zwischen Spannfutter (v) und Hülse (c)/und der Feststellvorrichtung (l,ia am rückwärtigen Spindelende/gleichzeitig erfolgt.
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