DEP0055841DA - Elektrische Hochspannungsvorrichtung für Weide- und Wildschutzzäune - Google Patents

Elektrische Hochspannungsvorrichtung für Weide- und Wildschutzzäune

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DEP0055841DA
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battery
voltage
high voltage
sheet metal
metal box
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Rudolf Kronach Thoma (Obfr.)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Hochspannungsvorrichtung für Weide- und Wildschutzzäune. Sie bezweckt eine solche Vorrichtung als einheitliches und wetterfestes Aggregat auszubilden. Erfindungsgemäss ist im Inneren eines Blechkastens oder eines sonstigen wetterfesten Behälters eine elektrische Batterie (vorzugsweise Kraftfahrzeugbatterie) sowie eine Einrichtung zur Hochspannung des Batteriestromes und Erzeugung von Stromstössen untergebracht. Der Blechkasten umschliesst die Batterie eng und die Einrichtung zur Hochspannung und Erzeugung der Stromstösse ruht oben auf der Batterie. Zweckmässig sitzt auf der Batterie eine Tragplatte mit Gummihülsen, die die Polstutzen der Batterie übergreifen und gleichzeitig die Drahtzuleitungsenden für die Hochspannungsvorrichtung an die Polstutzen andrücken. Die Hochspannungsvorrichtung ruht hierbei auf der Tragplatte.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass an Stelle der Batterie ein Netzanschlussgerät Verwendung finden kann, welches statt der Batterie in dem Blechkasten einsetzbar ist. Das Netzanschlussgerät ist im Inneren eines Gestelles angeordnet, welches die Umrisse der Batterie besitzt und die Hochspannungsvorrichtung tragen kann.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfin- dung dargestellt:
Es zeigen:
Abb. 1 eine elektische Hochspannungsvorrichtung, die von einer Batterie gespeist wird,
Abb. 2 eine solche, die ihren Strom durch ein Netzanschlußgerät erhält.
In Abb. 1 bezeichnet 1 einen Blechkasten mit einem Deckel 2.
Der Blechkasten 1 umschliesst eine in ihn hinein setzbare Batterie 3, vorzugsweise eine 6 Volt Kraftfahrzeugbatterie. Auf der Batterie 3 ruht eine Tragplatte 4, die eine Einrichtung zur Hochspannung und Erzeugung von Stromstössen 5 trägt. Das Kabel 6 ist durch eine Oeffnung in dem Blechkasten ins Freie geführt. An ihm wird der zu ladende Weide- oder Wildzaun angeschlossen. Die Drähte 7 für die Zuleitung zur Hochspannungsvorrichtung 5 liegen auf den Polstutzen der Batterie 3 auf. An der Unterseite der Tragplatte 4 befinden sich Gummihülsen 8, welche die Polstutzen übergreifen und dabei die Enden der Drähte 7 fest gegen die Polstutzen der Batterie 3 andrücken. Soll die Batterie 3 geladen werden, so wird der Deckel 2 abgenommen, das Hochspannungsgerät 5, sowie die Tragplatte 4 entfernt. Alsdann liegt die Batterie frei und kann entweder durch eine andere ersetzt werden, oder man kann sie aufladen und alsdann wieder verwenden. Zur Wiederinbetriebnahme des Gerätes werden die Drähte auf die Polstutzen gelegt, die Tragplatte 4 so aufgesetzt, dass die Gummihülsen die Polstutzen mit den Drähten übergreifen, um alsdann die Hochspannungsvorrichtung 5 auf die Tragplatte 4 aufzulegen und den Deckel 2 zu schliessen.
Um jede Brandgefahr zu vermeiden, sind die mit Kontakten arbeitenden Einrichtungen zur Erzeugung von Hochspannung und Stromstössen in Behältern aus nicht brennbarem Material gekapselt. Gegen Blitzeinschläge wird der Blechkasten geerdet, ausserdem kann der Weidezaun von dem Gerät durch ein Zwischenstück getrennt werden.
Dass so ausgebildete Gerät ist handlich. Es kann von jedem Landwirt leicht bedient werden. Die Fertigstellung kann der Landwirt in seiner Wohnung bewirken, und das Gerät alsdann so wie es ist, zur Weide befördern. Er hat hier lediglich eine Verbindung zwischen dem Kabelende 6 und dem Weidezaundraht herzustellen.
Um dem Landwirt die Verwendung des gleichen Gerätes in der Nähe seines Gehöftes zum Betriebe mit STrom aus dem Netz zu ermöglichen, wurde gemäss Abb. 2 ein Netzanschlussgerät 9 geschaffen, welches in den Umrissen der Batterie 3 gemäss Abb. 1, also einer Kraftfahrzeugbatterie entspricht. Dieses Gerät wird in einfacher Weise an Stelle der Batterie in den Kasten 1 eingesetzt. Es besteht aus einer Grundplatte 10, einem den Umrissen der Batterie entsprechenden Gestell 11, einem darin angeordneten Gleichrichter 12 und Transformator 13. Der Netzstrom wird in diesem Gerät in einen Gleichstrom, der der Batterie entspricht, umgewandelt. Die Hochspannungsvorrichtung 5 ruht oben auf dem Gestell des Netzanschlussgerätes. Seine Anschlussdrähte werden durch Klemmen o.dgl. in bekannter Weise mit dem Netzanschlussgerät verbunden. Der Landwirt hat also die Möglichkeit, das von ihm angeschaffte Gerät wahlweise durch Batterie- oder Netzstrom zu betreiben, je nachdem es die örtlichen Verhältnisse zulassen. Das Gerät ist in jedem Falle als einheitliches Aggregat, sowie wetterfest und brandsicher untergebracht und leicht transportfähig.

Claims (6)

1. Elektrische Hochspannungsvorrichtung für Weide- und Wildschutzzäune, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren eines Blechkastens oder eines sonstigen wetterfesten Behälters eine elektrische Batterie (vorzugsweise Kraftfahrzeugbatterie), sowie eien Einrichtung zur Hochspannung des Batteriestromes und Erzeugung von Stromstössen untergebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechkasten die Batterie umschliesst und die Einrichtung zur Hochspannung und Erzeugung der Stromstösse oben auf der Batterie ruht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Tragplatte (4) mit Gummihülsen (8), die die Polstutzen der Batterie übergreifen und gleichzeitig die Drahtzuleitungsenden für die Hochspannungsvorrichtung an die Polstutzen andrücken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Teile der Hochspannungseinrichtung und der Einrichtung zur Erzeugung von Stromstössen durch Behälter aus nicht brennbarem Material gekapselt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, gekennzeichnet durch ein aus Transformator und Gleichrichter bestehendes Netzanschlussgerät, welches einen der Batterie entsprechenden Gleichstrom erzeugt und derart gestaltet ist, dass es an Stelle der Batterie in den Blechkasten eingesetzt werden kann, um die Einrichtung zur Hochspannung und Erzeugung der Stromstösse zu tragen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzanschlussgerät unter einem den Umrissen der Batterie entsprechenden Gestell 11 untergebracht ist.

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