DEP0055387DA - Vorrichtung zum Prägepolieren zylindrischer Körper, insbesondere von Treibradsätzen für elektrische Lokomotiven - Google Patents
Vorrichtung zum Prägepolieren zylindrischer Körper, insbesondere von Treibradsätzen für elektrische LokomotivenInfo
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Description
zum Cchre!;:3n des Pator.tar.waHs Dr. Louis (Akt.-Z.<#/£$") von iJijJLQ..
,■der: Fried, Krum LokomotWabrik in E$$en _
forrichtung zum Prägepolieren zylindrischer Körper, insbesondere Όοη Trtigbradsätzen für elektrische LokomotiOen*
Zum Prägepolieren una Nachdrehen der Lagerflachen ä&r Lokomotiüradsätze ist es bekanntt bei LokomotlOradsatz*
drehbtinken Apparate zu benutzen9 die aus einer Prägerollenanordnung und einem sie tragenden auf dem Bankbett befestig-»
ten Untersatz bestehen. Bei der Anwendung dieser Apparate entstehen Schwierigkeiten, wenn Z9B9 die Treibradsätze für
elektrische LokomotiOen prägepoliert werden sollen. Bei
diesen Radsätzen sitzen bekenntlich auf der Innenseite der
Bäder dicht neben diesen große AntriebsMafmräder9 an die nach der Mitte des Badsatzes hin Lagerfläehen für die Tatzenlager
für die Elektromotoren anschließen,, Würde man einen der üb«- liehen Prägepolierapparate oerwenden, dann könnte man die
beiden Tatzenlager flächen nur dann prägepolieren» wenn der
Radsatz gewendet würde*
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu behoben und eine PrägepolierOorrichtuny zu schaffen9
bei welcher ein Umspannen des Madsatzes bei der Bearbeitung der llnkenunß, reiten JfofrzenlagerfläGhen Oermiedlen ®&d* Babej, w unabhängige ät- -äch vrzih* Das wird er finäungs gemäß <2a~ durch erreichts daß die beiden PrägeroileManoranungen einen
gemeinschaftlichen/Schlitten habent der auf dem untersatz durch eine einzige for schubeinrichtung Oersehiebbar ist/' Nunmehr kann mit der einen Prägerollenanordnung Ate eine Tatzenlagerfläche prägepoliert werdent während die andere Prä»
gerollenanordnung unbenutzt bleibt» Danach kann mit dieser Anordnung die andere Tatzenlagerfläche bearbeitet werden9 wäh* rend die erste Anordnung außer Betrieb ist, ohne daß der Bad" satz gewendet zu werden braucht» Was für Treibradsätze für
elektrische LokomotiOen glltf hat sinngemäß für Radsätze mit verringerter Spurweite oder für Radsätze mit mischen den Badscheiben liegenden Zahnrädern ebenfalls Gültigkeit*
J5 Die Zeichnung zeigt
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verschiebbar i$tt Nunmehr Kann mit der einen nung die eine Tatzlagerfläche prtfyepoiiertjfier&eh, wahrem 4te
andere Prägerνllenanorunwig unbenut^iffeibi^ Banauh kann mit dieser Anordnung die anäereß&^zmgerfläche bearbeitet werden,
während die erste An^sMing außer Betrieb ist, ohne äaß der Bad-
braucht* Ms für die Triebradsö'tze vm sinngemäß für Radsätze mit verringerter Spur**
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsheispiel des Gegenstandes der Erfindung* Figm-1 ist die forderansichi in der Zinken, Fi*
&w» 2 in der rechten Endstellung des Schlittens* Ftg^p-ß ist die zugehörige Stirnansicht nach feglassung des linken Treib*- und
Zahnrades des Radsatzes.
Auf das Bett 1 der im übrigen nicht näher dargestellten Rad*- satzdrehbank ist ein kastenförmiger Untersatz 2 geschraubt» auf
den mittels Schwalbenschwanz e^n^^^^^^3^ar0<^le^ zu^ ^ngs^
achse 4 öes zu präge pol tereitäen '^S^^^msafzes 5 verschiebbar ist. Quer dazu sind auf dem Schlitten 3 zwei Pr^perollenanord-*
nungen 6, 7 verschiebbar, die zu einer Querebene des Badsatzes 5 spiegelbildlich gleich sind (FigB 1 und 2). Jede Prägeröllenan-Ordnung 6f 7 hat zwei beiderseits der Achswelle des Mdmtzes 5
angeordnete Rolletibücke 8f $ (s,bes> Fig. 3). Jeder Rollenhock ß trngt eine lose PrcgeroUe 10* Xn Jedem Rollenbock $ Ist um
einen waagerechten Zapfen 11 schwenkbar eine Schwinge IS gelagert, in deren Enden zwei lose drehbare Rollen 131 14 sitzen* Die
Rollenanordnungen löf I3, 14 sind auf voneinander abgewandten Seiten der Rollenböcke δ, 9 vorgesehen. Die beiden Böcke 8>
9 sind durch eine mit Gegengewinde versehene Spindel I5 miietnan der verbunden, die in ihrer Achsrichtung verschiebbar im Schiit"
ten 3 gelagert ist* Spielraum 16 zwischen Bunden 17 der Spindel 15 und den zugewandten Stirnflächen des Schlittens 3 erWglicht
die freie Sinstellbcrkeit der Rollen 10, 13, 14 während des Prägepolieren* Falls die Vorrichtung zm ffactidrehen benutzt werden
soll, was durch Aufschieben einer Drehvorrichtung auf den Bock 8 erfolgt, wird das Spiel 16 durch Zwischen!ag en beseitigt»
) Parallel zu den Spindeln I5 ist eine Schneckensplnäel 18 angeordnet, die mit einem Schneckenrad 1$ zusammenarbeitet, das lose drehbar in Ansätzen 20 des Schlittens 3 gelagert ist* Das
Schneckenrad 1$ sitzt seinerseits mit Gewinde auf einer genau unterhalb der kitte der Achswelle des Radsatzes
5 liegenden Gewin·* äespindel 21, die an ihrem Jnde ein Schneckenrad 22 tr*gt. Dieses
steht im Eingriff mit einer senkrechten Schnecke 23> die am ohe~ ren Snde einer senkrechten, nahe der rechten Stirnwand des Untersatzes 2 ho enge fuhrt en ,,'eile 24 befestigt ist. In die Helle 24
ist ein durch einen Bedienungshebel 25 einstellbares Schubrnderwechselgetriebe 26 geschaltet, dessen kleine übersetzung den
Schnellgang beim Prägepolieren, dessen große lbersetzung den lcngsar.en Gang beim Nachdrehen ergibt. Am unteren Ende 24 sitzt
ein Kegelradwendegetriebe 27, dessen Drehrichtung durch einen Hebel 28 einstellbar ist und die Antriebskraft üon einer magerechten Helle 2$ erk'flt, die mit einer nicht gezeichneten Helle
des Bankbeties 1 kuppelbar ist.
Die Achswelle 4 hat außerhalb aer Treibr'-'der 30 Achsschenkel 31* Auf der Innenseite der Treibr' der 30 sind auf der Achswelle grosse Antriebs-Zahnr'ider 32 befestigt, an die nach der litte des
Radsatzes hin Lagcrflachen 33 für <lie nicht dargestellten Taizlagcr der gleichfalls nicht ge,:ciclv eten Elektromotoren anschltess en*
Während die außen liegenden LagerfP'chen der Achsschenkel 3I durch übliche Prngepolierapparate Kit schmalem untersatz bearbeitet werden, ist der Erfindungsgegenstand für aas Prägepolte™
ren und SacMreJven der innen liegenden TatzXagerflochen 33 be~ stimmt* Die Anordnung ößr Zahnrider 52 Oerriiigert den freien Abstand zwischen den Treibridem 30 wesentlich» Me Tatzlagerflä- chen 33 nehmen etwa 2/3 des Längsabstondes ein, der zwischen den AntrlebszahnrZdern 32 verblieben ist, ifenn die linke Tatzla~
gerfläche 33 bearbeitet werden soll, wird die linke Prägerollen** anordnung 7 benutzt, während die rechte Präger öllenanordnung 6
außer Betrieb gesetzt wird» Zu diesem Zwecke werden die Bollen^ bocke 8$ $ dieser Anordnung durch die Spindel 15 so weit ausein™
andergefahren, daß ihre Bollen 10, 13, 14 die Achsmlle des Satzes 5 nicht berühren. Ist die linke Lagerfleiche 33 fertig
-3-
in
'37) arbeitet, wird der Schlitten 3 in die Figur 'd margesteiiie rechte Endete llung gefahren» in der die Mollen IQ, 13, 14 aer rechten
Prägerollenanordnung 6 die rechte LagerfMohe 53 berühren* Dabei sind die Rollen der linken Prägeroi 1 enamrämmg 7 durch Ausetn«* anderfahren der BöüKe 8P $ außer Betrieb gesetzt worum. Den ¥or«° scfwb des Schlitten® 3 bewirkt hei unveränderter Lage der Schnekhe IB und des Schneckenrades 19 die Vorseftubsptndel 2h Sin
Fenden des Rausatzes 5 ist für 4a$ Bearbeiten der beiden Tatzlager** flächen 33 nicht erforderlich.
Der Erfindungsgegemtanä ist außer für Biäg%»Ra<3sätze für
mit gegenüber der normalen Spur üerringerter Spur sinngemäß
brauchbar»
Claims (1)
- (Meuer) Patentanspruch1« förrichtung zum Prägepolieren zylindrischer Körper; insbesondere von Tretbradsätzen für elektrische LokomoiiOenB unter Benutzung von zwei Prägerollenanordnungen9 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Irtigerollenanordnungen (6$7) einen gemeinschaftlichen Schlitten (3) haben, der auf dem Untersatz (2) durch eine einzige Vorschübe inriGhtung (21) verschiebbar ist und die unabhängig voneinander an die zu prägepolierenden Flächen (33) anpreßbaren Prä" gerollenanordnungen (6,7) Mit voneinander abgewandten Pmqerollen (IQ9 13, 14) auf dem gemeinschaftlichen Schlitten (3) sitzen.T tzen, dienende Vorrichtung mit gerne ins c]m£Mfehem Untersatz fur zuei Pr'* geroll cnanordnungenng^^fatent ..., β β (Patentanmeldung ρ 51854 ΌΟψ 12^JS4^7&^ixirch gekennzeichnet, daß die beiden Pr^ge^ßH^fmnordnungen (6,7) einen gemeinscfoaftlichenjjtö&rften (3) haben, der auf dem gerne ins cha f ρ(2) durch eine einzige Vorschubeinrichtungchen (33) voneinander abauf dem gemeinschaftlichenVorrichtung nach Anspruch l-^mS-^t dadurch gekennzeichnet, daß die den gemeinschaftlichen Schlitten (3) treibende for~- sGfiubspindel (21) in an sich bekannter Veise unterhalb der Achsweilermitte des Radsatzes (5) liegt und über Schubrftderwechselgetriebe (£6) und Wendegetriebe (27) antretbbar ist*unabhängig voneinander anpreßbaren Pr^'gerol
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