DEP0054918DA - Musiktruhe - Google Patents

Musiktruhe

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DEP0054918DA
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DE
Germany
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music
chest
player
wall
chest according
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Siegfried Karlsruhe Sartorius
Wilhelm Dipl.-Ing. Dr. Karlsruhe Vox
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Es ist bekannt, Runfunkempfänger und Plattenspieler in einem gemeinsamen Tonmöbel, einer sogenannten Musiktruhe, zu vereinigen. Die Truhe ist dabei an der Vorderwand mit Türen versehen, die man öffnet, um den Plattenspieler oder gegebenenfalls auch den Rundfunkempfänger zu bedienen. Da gerade bei der Musiktruhe auf gediegenstes Aussehen Wert gelegt wird, bedeutet es für die Herstellung eine Erschwernis, dass das Gerät mit Türen versehen werden muss, hinter denen sich die Bedienungsteile für den Plattenspieler und für das Rundfunkgerät befinden.
Eine einfachere und daher zweckmässigere Ausführung einer solchen Musiktruhe zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass die Vorderfläche türlos durch eine als Ganzes um eine tiefliegende Achse schwenkbare Wand geschlossen ist. Es ist dann keine zweite hinter der Vorderwand liegende Wand notwendig, welche die Bedienungseinrichtung für Rundfunkempfänger und Plattenspieler aufnimmt, sondern der Plattenspieler oder ein anderartiges, zur Abspielung eines aufgespulten Tonträgers geeignetes Gerät kann auf einer Platte angeordnet sein, die horizontal verschiebbar mit der Klappwand verbunden ist. Diese horizontal verschiebbare Platte kann das Abspielgerät teils auf der Oberfläche, teils auch unter sich tragen. Es er ergibt sich weiter die vorteilhafte Möglichkeit, das Rundfunkempfängergehäuse im oberen Teil der Truhe in fester Anordnung anzubringen, sodass es die Truhe nach oben abschliesst und zugleich einen Bauteil der Truhe bildet. Die Bedienungstafel, insbesondere die Einstellknöpfe und die Wellenskala können auf der Vorderseite des Rundfunkgehäuses angeordnet sein, und diese Vorderwand kann derart schräg gestellt sein, dass sich die Wellenskala für einen, der vor der Truhe steht, in günstigster Stellung darbietet. Dadurch wird das Ablesen der Einstellung des Gerätes auf der Wellenskala erleichtert. Ein Wellenschalter und zugleich ein Schalter für das Abspielgerät kann in die Seitenwand der Truhe eingelassen sein, sodass die Seitenfläche nicht durch einen vorspringenden Schalterteil unterbrochen wird.
Auf der mit der Klappwand verbundenen horizontal verschiebbaren Platte sind bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung der Plattenspieler und der Rundfunkempfänger angeordnet, zweckmässigerweise ganz oder teilweise hintereinander, sodass für die Bedienung des einen Gerätes die Klappwand nur zum Teil heraus <Nicht lesbar> zu werden braucht. Die horizontal verschiebbare Platte kann mit so viel Reibung verschiebbar sein, dass dadurch die Klappwand in jeder Winkelstelstellung stehen bleiben kann. Ein für Rundfunkempfänger und Abspielgerät gemeinsamer Lautsprecher kann innerhalb der Truhe hinter der Klappwand angeordnet sein; die Klappwand ist zweckmässigerweise mit Stoff bespannt, sei es, dass sie nur aus einem stoffbespannten Rahmen gebildet ist, sei es, dass die eine stoffbespannte Platte mit Unterbrechungen und Aussparungen ist, welche den Schall aus dem Innern der Truhe nach vorn durchtreten lässt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in zwei Figuren wiedergegeben.
Fig. 1 zeigt eine Musiktruhe nach der Erfindung in geschlossenem Zustand; ist die Vorderfläche der Truhe, welche in Fig. 2 in aufgeklapptem Zustand gezeigt ist. Mit der stoffbespannten Klappwand ist eine horizontal verschiebbare Platte 2 verbunden, auf der in Fig. 2 ein Plattenspieler 3 erkennbar ist. Oberhalb dieser Klappwand ist ein Rundfunkgehäuse 4 angeordnet, dessen Vorderwand so schräg steht, wie dies für die Beobachtung der Einstellung des Gerätes auf der Wellenskala besonders günstig ist. Ausser Einstellköpfen ist noch ein Wellenumschalter für den Rundfunkempfänger notwendig, der bei dem Ausführungsbeispiel in die Seitenwand 5 der Musiktruhe versenkt eingelassen ist. Dieser Schalter kann zugleich auch in einer Stellung den Plattenspieler einschalten und anstelle des Plattenspielers oder zusätzlich zu ihm kann ein Abspielgerät für einen aufgespulten Tonträger vorgesehen sein, beispielsweise ein Lichttonspielgerät oder ein Magnettonspielgerät, mit einem drahtförmigen oder bandförmigen Aufzeichnungsträger. Der für die Abspielgeräte und auch für den Rundfunkempfänger gemeinsame Lautsprecher ist hinter der Klappwand 1 angeordnet, zweckmässigerweise nicht an der Klappwand selbst, sondern von einer oder beiden Seitenwänden der Truhe getragen. Nach der Einschaltung des Abspielgerätes kann die Truhe mehr oder weniger geschlossen werden, wodurch die Klangfarbe der Wiedergabe beeinflusst wird.

Claims (9)

1. Musiktruhe für Rundfunk und/oder Abspielung von Tonträgern, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche der Truhe türlos durch eine als Ganzes um eine tiefliegende Achse schwenkbare Wand geschlossen ist.
2. Musiktruhe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der schwenkbaren Vorderwand eine etwa horizontal verschiebbare Platte mit einem Abspielgerät für Platten und/oder aufgespulte Tonträger verbunden ist.
3. Musiktruhe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abspielgerät für Platten und/oder aufgespulte Tonträger zum Teil unter der verschiebbaren Platte angeordnet ist.
4. Musiktruhe nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Rundfunkempfängers in fester Anordnung vorzugsweise als Bauteil der Musiktruhe den oberen Abschluss bildet.
5. Musiktruhe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungstafel des Rundfunkempfängers auf der vorderen Wand des Empfangsgehäuses in schräger Stellung angeordnet ist.
6. Musiktruhe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellenschalter des Rundfunkempfängers und zugleich der Schalter für das Abspielgerät in eine Seitenwand der Musiktruhe versenkt eingebaut ist.
7. Musiktruhe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungseinrichtungen für den Rundfunkempfänger und für das Abspielgerät auf der verschiebbaren Platte, vorzugsweise hintereinander angebracht sind.
8. Musiktruhe nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der Klappwand gebremst sind.
9. Musiktruhe nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass ein für das Rundfunkgerät und für das Abspielgerät gemeinsamer Lautsprecher hinter der, vorzugsweise aus einem mit Stoff bespannten Rahmen oder einen durchbrochenen Platte bestehenden Klappwand angeordnet ist.

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