DEP0054688DA - Maschine zum Abfüllen, Formen oder Verpacken pulverförmiger, flüssiger oder fester Stoffe - Google Patents

Maschine zum Abfüllen, Formen oder Verpacken pulverförmiger, flüssiger oder fester Stoffe

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DEP0054688DA
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Germany
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machine
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capsule
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transparent material
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Stirn
Original Assignee
Stirn-Werk Inh. Walter Stirn, Crailsheim
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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Abfüllen, Formen (z.B. Tablettieren) oder Verpacken pulverförmiger, flüssiger oder fester Stoffe, doch erstreckt sich die Erfindung auch auf solche Maschinen, die die Stoffe auch wägen oder Formlinge zählen, oder die zusätzlich andere Funktionen ausführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einerseits die arbeitenden Teile der Maschine und die zu bearbeitenden Stoffe gegen Einwirkungen von aussen zu schützen, also insbesondere ein hygienisches Arbeiten zu ermöglichen und andererseits ohne weiteres eine ständige Beobachtung der arbeitenden Teile der Maschine und der Stoffe während des Betriebes zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Maschine vollkommen gekapselt ist, und derjenige oder diejenigen Teile der Maschine, deren Beobachtung während des Betriebes erwünscht ist, mittels eines oder mehrerer Kapselteile aus durchsichtigem Stoff abgedeckt sind. Als durchsichtiger Stoff wird zweckmässig Plexiglas (Polymethacrylsäureestern) gewählt. Besonders zweckmässig ist es auch, wenn die aus durchsichtigem Stoff bestehenden Kapselteile abnehmbar angeordnet sind, um die gekapselten Teile trotzdem leicht zugänglich zu halten.
Eine solche Ausbildung einer Maschine erfordert, dass alle aus der Kapselung herausstehenden Teile der Maschine, wie insbesondere Bedienungs- oder Anzeigeelemente, im Bereich der nicht durchsichtigen Kapselteile herausstehen, da eine Durchdringung der durchsichtigen Kapselteile auch im Hinblick auf ihre leichte Abnehmbarkeit nicht zweckmässig ist. Indessen bietet eine solche Ausbildung der Maschine keine Schwierigkeiten.
Insoweit bei bekannten Maschinen der hier in Rede stehenden Art schon gewisse Teile gekapselt sind, bestehen die Kapselteile aus undurchsichtigem Material, so dass eine Beobachtung nicht möglich ist, ausserdem sind auch nicht sämtliche Teile der Maschine gekapselt. Plexiglas weist gegenüber gewöhnlichem Glas den Vorteil einer grossen Widerstandsfähigkeit auf, ausserdem splittert es nicht, lässt sich vielseitig bearbeiten und ist gegen die in Betrieben vielfach verwendeten Laugen, verdünnten Säuren, Benzin, Mineralöl und Terpentinöl beständig.
Die Maschine ist ferner gemäss der Erfindung so ausgebildet, dass die Stromzuführung zur Maschine so angeordnet ist, dass sie bei Abnahme eines Kapselteiles aus durchsichtigem Stoff getrennt wird. Sind mehrere solcher Kapselteile aus durchsichtigem Stoff vorgesehen, dann ist die Anordnung so getroffen, dass eine Unterbrechung des Stromkreises erfolgt, wenn auch nur ein Kapselteil abgenommen wird. Die dafür vorgesehenen Einzelvorrichtungen sind also in Reihe geschaltet. Eine solche Einzelvorrichtung besteht zweckmässig aus Vaterstecker und Mutterstecker, von denen der eine jeweils an dem durchsichtigen Kapselteil und der andere an dem benachbarten Kapselteil aus nicht durchsichtigem Stoff vorgesehen ist. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Tablettierpresse mit einem einzigen Kapselteil und
Abb. 2 und 3 Seitenansicht und Draufsicht eines Tabletten-Zähl- und Einrollautomaten mit zwei Kapselteilen.
Abb. 4 in vergrössertem Masstab Teile eines Kapselteils aus durchsichtigem Stoff und eines Kapselteils aus nicht durchsichtigem Stoff, durch deren Trennung auch die Stromzuführung zur Maschine getrennt wird.
Die dargestellten Maschinen sind, wie die Abb. 1 einerseits, sowie die Abb. 2 und 3 andererseits zeigen, vollkommen gekapselt, und zwar bestehen die Kapselteile 1 aus einem durch- sichtigen Stoff wie Plexiglas, während die übrigen Kapselteile 10 aus undurchsichtigem Stoff, z.B. Metall, bestehen. Innerhalb der Kapselteile 1 liegen alle diejenigen Teile 2, deren Beobachtung während des Betriebes erwünscht ist. Die Maschinen sind derart gebaut, dass lediglich solche Teile ausserhalb der Kapselteile 1 liegen, die jederzeit frei zugängig sein oder von aussen bedient werden müssen, wie z.B. Einfülltrichter oder Vorratsbehälter 3, Auslaufrutschen 4, Handräder und Handhebel 5 zur Bedienung des Getriebes o.dgl. Diese Teile 3, 4, 5 durchdringen nur undurchsichtige Kapselteile 10 oder durchsichtige Kapselteile 1 nur am Rand. Der Antriebsmotor 6 und das Getriebe 7 können wie üblich in einem undurchsichtigen geschlossenen Gehäuse liegen.
Die gehäuse- oder haubenartig ausgebildeten Kapselteile 1 können ein- oder mehrteilig sein. Bei der in Abb. 1 dargestellten Tablettenpresse sind die Teile 2 mittels eines einzigen Kapselteils 1 abgedeckt, während die Abb. 2 und 3 einen Tablettenzähl- und Einroll-Automaten zeigen, dessen Teile 2 durch einen zweiteiligen Kapselteil 1 abgedeckt sind, dessen beide Hälften dicht aneinander anliegen.
Gegebenenfalls kann bei grösseren Abmessungen der Kapselteil 1 auch aus mehr als zwei Teilen bestehen.
Um die Teile 2 zugänglich zu machen, sind die Kapselteile 1 abnehmbar.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Kapselteile 1 ebenflächig und aus einzelnen Scheiben zusammengesetzt, die in einen Rahmen 9 eingesetzt sind. Die Kapselteile 1 können aber auch gekrümmte Flächen aufweisen.
Selbstverständlich liegen solche Maschinen im Rahmen der Erfindung, bei denen einige Teile nicht gekapselt sind, wo aber der Mangel der Kapselung dieser Teile praktisch keine Nachteile bietet.
Abb. 4 zeigt einen Teil eines Kapselteils 13 aus durchsichtigem Stoff und eines Kapselteils 14 aus nicht durchsichtigem Stoff. Diese beiden Teile 13, 14 sitzen während des Betriebes der Maschine aufeinander. An jedem derselben ist ein Steckerteil angeordnet, beispielsweise an dem einen ein Vaterstecker 11 und an dem anderen ein Mutterstecker 12. Die Steckerteile 11, 12 sind in die Stromzuführung zur Maschine eingeschaltet, sodass bei Abheben des Kapselteils 13 aus durchsichtigem Stoff von dem Kapselteil 14 aus nicht durchsichtigem Stoff der Stromkreis unterbrochen wird. Bei Anordnung mehrerer Kapselteile aus durchsichtigem Stoff ist bei jedem dieser Kapselteile eine solche Einrichtung vorgesehen, wobei dann diese Einrichtungen in Reihe geschaltet sind. Dadurch wird erreicht, dass die Maschine während des Betriebes innen nicht zugänglich ist und die Bedienung sich auf die dafür aussen an der Maschine vorgesehenen Teile zu beschränken hat.

Claims (4)

1.) Maschine zum Abfüllen, Formen oder Verpacken pulverförmiger, flüssiger oder fester Stoffe, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine vollkommen gekapselt ist und derjenige oder diejenigen Teile (2) der Maschine, deren Beobachtung während des Betriebes erwünscht ist, mittels eines oder mehrerer Kapselteile (1) aus durchsichtigem Stoff abgedeckt sind.
2.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durchsichtige Stoff durch Plexiglas (Polymethacrylsäureester) gebildet wird.
3.) Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus durchsichtigem Stoff bestehenden Kapselteile (1) abnehmbar angeordnet sind.
4.) Maschine nach Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführung zur Maschine so angeordnet ist, dass sie bei Abnahme eines Kapselteiles (1) aus durchsichtigem Stoff getrennt wird.

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