DEP0053970DA - Elektronenröhrenanordnung zur Erzeugung, Verstärkung, Gleichrichtung oder Anzeige sehr kurzer Wellen - Google Patents
Elektronenröhrenanordnung zur Erzeugung, Verstärkung, Gleichrichtung oder Anzeige sehr kurzer WellenInfo
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Description
Siemaas und Halake 1...-Onch6n,dea oo«»»o».····«··»«
,Aktiengesellschaft Dienerstrasse 15
EIe k t ro 3oa ar öhr enano r,^
Die Erfindung betrifft ©ine Anordnung zur Erzeugung>Verstärkung f
G-leichriclitiing oder Anzeige aehr kurs<?r Wellen und macht τοη einer
Elektroaenröhrenstrah-1 anordnung Gebrauche Ea iet an sich bekannt» elektromagnet ie cha Wallen längs Leitungen zu füTirea und ö^bei durch.
iseeonÄere iiicrdnung der leitung si uhr ung zu erreichen, dasd die Fortpfla&zungsgenwtaindigkeit
der Wellen der eines Slektronenstraale a gleich wird, so daaa ein Energie austausch zwischen dem Elektronenstrahl
und einem in Richtung des Elektronenstrahles sich fortbewegenden elektrischen oder elektromagnetischen Feld stattfindet«
Ea sind insbesondere Röhren vorgeschlagen worden,bei denen zur Führung der Wellen Wendeln ode? dergleichen Terwendöt werden«Ein
weiterer Torschlag aieht die Bafiutzung einea Kettenlaiters mit einer Vielzahl von Einzelgliedern vor^mrobei die an jedem Kettenglied auftretende
Spannung in der Richtung des Elöktronenstrahles liegt»
Bei diesen Röhren der Höchstfreetuenzteßhaik,ebenso auch b'eiia Klystron, Heil'schen Generator, Refloktiona-'Klystrun uawo,werden allgemein
Elektronenstrahlen ver^end^t, die hochfrequente elektrisch·9 Felder durchsetzen« Wenn man diese Röhren zur Verstärkung c-der Erzeugung
ssar kleiner hochfrequenter Spanntuigen benutzt}bg ist es wesentlich,
dass der Elektronenstrahl keine störenden Schwankungen in seiner Intensität oder Geschwindigkeit aufweist,ehe ?r in das eigentliche
Elektrodensystem eintritt«» Diese Schwankungen kann der Elektronenstrahl beispielsweise dadurch besitzen,dass er zuvor schon «in anderes
Hochfrequenzfeld durchsetzt hatoEr kann auch diese Störungen bereits infolge der Schwankungaerschainungen bei äer thermischen
Emiaaion an der Kathode, dQh<>durch die sogenannten Rauschstörungen,
erhalten«
Erfindung liegt die iiifgabp augrunde,den Elektronenstrahl von sämtlichen Schuankungaerscheinungen innerhalb eines gewünschten
Fre^uenzberpichea zu befrei en o.&uf diese Weiss können selbst ganz geringe hochfrequente Spannungen störungsfrei verstärkt oder ander
weitig zur Steuerung des Elöktrone-aa tr allies ausgenutzt werden«
Schu0
- 2 · - * PA 9/530/135
Bi** Erfindung besteht darin,dasa Rich in d«r Bafaa. dee Elektronen- I
Strahles eine die Wellen führend« .Anordnung befindet,die derart aus- ; gebildet 1st,dass in dem gewünschten Frequenzbereich eine Dämpfung ·
in Fortpflanzungsrichtung auftritt,. Die Erfindung kann mit besonderem ι
Vorteil dadurch realisiert werden f dass man d^n Elektronenstrahl durch
%inen Wellenleiter oder Kettenleiter hindurchjchiokt, der. in dor be~ sehriebenen Weise dimensioniert isto Wahren*! bei d^n üblichen Wellenieitisrr
Öhren die Dimensionierung so getroffen tst^dass eine Verstär·» kung der Schwankungen des Elektroaenstrahles in Fortpf lanzungsrichtung
resultiert ,werden hier die anfänglich vorhandenen Störungen in dor Fortpflanzungsrichtung nach einem Exponentialgesetz geschwächte
Die Erfindung hat im wesentlichen Bedeutung für Unordnungen, bei denen die Bauschstörungen durch den Electronenstrahl die Eingangsempfindlichkeit
unerwünscht herabsetzen» Hier kann ein* Röhre geschaffen werden die sich ganz besonders als Aufangavorstärkerröhre eignet,» und ein© besonders
niedrige Empfinälichksitsachwelle besitzt,,'weiterhin hat die Erfindung Bedeutung für Röhren,bei denen der Elektronenstrahl mehrfach :
ausgenutzt'wird,Inuem er beispielsweise zusrst' ein Verstärkersystem durchsetzt,dann ein Dämpfungssystem durchläuft, um schliesslich ein
heiteres,vom ereten völlig unabhängigem Veretärkersyatem zu durchlaufen® Es iat aber auch möglich, den. Elektronenstrahl -lurch elektrische»
oder magnetische Gl= ich feld er derart umzulenken(dasa or das gleiehe V"©r*-
atärkersyatem nach zwischendurch erfolgter Dämpfung und Eliminierung der Störungen mehrfach durchsetzen, kaon<j -Mt diese Weise laseen sieh
Veratärkerröhren mit aussarordentlich niedrigen Kathodenemissionen herstellen»
Inhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden: Die Figuren zeigen iasffthrungsbeispiele der für die Erfindung wesentlichen
Teile in schematischer Darstellung^
Jn Figur 1 ist mit 1 die Bahn eines Slek'tro.ti^nstrrahieR bezeichnet ,der von einer nicht nähwr dargestellten. Elektxöripnquel."le ausgeht,von einer
ebenfalls nicht dargestellten Bündelungseir.riehtung fokussiert wird und zu irgendwelchen Nutzelektrod^n gnlangte Sin* zur Führung ein^r
Wanderwelle geeignete Anordnung, ζ^Β^^ίη,β Wendel 2,Timgibt den Elektronen·
strahl und iat 30 dimensioniert ,dase sieh emc Dämpfung in dar Cfjrt— pflanzungsriehtung ^rgibtt.
In Figur 2 durchtritt der Elektronenstrahl 1 in äquivalenter W«ise einen Kettenleiter, der aus einer .Anzahl von in Strahlrichtung hintereinander
U^ggaäeii Gliedern besteht,, Dieue Glieder sind als Kammern 3 bis 6 ausgebildet,die
aiii· rctationssyiametriöche Hohlkörper mit geeigneten Durchtrittöffnungen 7 bis 11 den li-ektroaenstrahl umg«bano Diese Kettenleiter
glieder sind gleichfalJ^ so dimensioniert,dass in dem gewünschten Frequenzbereich
eine Dämpfung in Fortpflanzungsrichtuog auftritt«
figur 3 zeigt eine Ausführungsform,die sich v.:n '!er Figur 2 dadurch unterscheidet
,dass die göometrisöiipn Abmessung an der Kettenleiterglieder untereinander verschieden sindoDadurch sind die-Glieder gegeneinander
verstimmt, so dass eine Entstörung nicht nur für βIn^ bestimmte frequenz, sondern über einen grösseren Frequenzbereich ermöglicht wirdaWoiterhin
ist die Anordnung hier ao getroffe-n^iass die einzelnen Trennwände 12 bis 16 voneinander elektrisch isoliert, in geeigneten Halterungaringen 17
bia 21 gelagert-aiad'und über dsn äusü«ren Mantel 22 kapazitiv miteinander gekoppelt sind,wobei die Isülierringe das Dielektrikum der Κυρρβί-
- ? ~ PA 9/530/135
Koppelkapazitäten darsteHonuDieae Ant .rdnung ergibt die Möglichkeit,
Tersehieden hohe Gleichspannungen an die Trennwände der einzelnen Kammern anzulegen,um rtamit eine Fokussierung df>s Elektronenstrahls
zu bewirken»Auf di*»ae Weis© ist es möglich, gleichzeitig Entstörung und Bünäelung d&a Elektronenatrahles mit einer einzigen Anordnung zu
bswark0tölligenfwobei gegebenenfalls kein© zusätzlichen Magnetfelder mehr erforderlich sind»
Zur Erhöhung der Dämpfung und zur Tergrösaerung des wirkgspien o.uen2bereiches ist es mÖglich,äiö SchwingungakrRise entsprechend zu
dämpfen«, Zu dieaem Zweck können die Kettenleiter beispielsweise aus schlecht leitendem Material bests?heno In entsprechender Weise kann bei
©inem wendeiförmigen Wellenleiter,wie er in Figur 1 dargestellt ists die Wendel aus Widerstandsmaterial hergestellt aein0
3 Fig.
15 PA.
15 PA.
■· 4
Claims (1)
- -- 4 - PA 9/530/135Patentansprüche :1. Elektronenröhxenanorrlnung zur Erzeugung ,Verstärkung ,Gleichrichtung oder -anzeige sehr kurzer Wellen ,die innerhalb der Röhr© fortgeleitet und mit einem Elektronenstrahl in Beziehung gebracht worden, dadurch gekennzeichnet ,dass eine in der Bahn des Elektronenstrahles befludliehe } die Welle führend© Anordnung, derart ausgebildet ist,dass eine Dämpfung in Fortpflanzungarichtung. auftritt«S, Anordnung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,dass zurFührung der Wellen eine W end erw eilen anordnung, insbesondere eine Wendel verwendet ist»3* ,Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet, dassein Kettenleiter verwendet ist,der aus einzelnen Gliedern be~ ateht^bei denen die an jedem Kettenglied auftretende Spannung in Strahlrichtung liegt«4# Anordnung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet,dass die Kettenglieder gegeneinander verstimpt sind-,,5a " «anordnung nach Anspruch 3 od^r 4, dadurch gekennzeichnet,dassdie Kettenglieder als vorzugsweise rotatioaprymmetrisehe Ksinmei ausgebildet sind ,die ein** zantriseh angöordnete Oeffnung zum ■ Durchtritt des Elektronenstraalea besitzen»6« .Anordnung nach Anspruch 4 oder 5,\larlurch gekennzeichnet,dassdie Kammern verschiedene geometrische» ^bmessungan besitzen»7e Anordnung nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet ,dass die Kam>-mern so ausgebildet sindjdasa sich Bandfilter*irkungen. ergeben,8Φ Äiordnung nach Mapruch 5 bis 7,dadurch gekennzeichnet,dassdie Trennwände zwischen dan Kammern ao ausgebildet und rorzugsweise isoliert gegeneinander gehaltert ainäjdasa an dieselben verschiedene Potentiale anlegbar sindü9„ inordnung nach Anspruch 8,dadurch, gekennzeichnet,dass an dieTrennwände Hilfsspannungen ,vox'zugs^eise Gleichspannungen, anlagbar sind a10* .anordnung nach Anspruch 1 bis 9,dadurch gekennzeichnet,dass dasDämpfungseinrichtung gleichzeitig ganz oder zum Teil Bündelungs einrichtung für den Elektronenstrahl isto11. Anordnung nach Anspruch 1 bia 10, dadurch gekennzeichnet ,dassin Richtung des Elektron«nstrahles auf die Dämpfungaeinriehtung eine Verstärkungpanordnung folgt0I2e Anordnung nach Anspruch 11f dadurch gekennzeichnet,dass inBichtung des Elektrons ns tr aiii es uiehrfacja Dämpf ungse inrichtungei und Verstärkungssystame aufeinander folgen„13» Anordnung nach Anspruch 11 oder l2?daduroh gekennzeichnet,dassMittel vorgesehen sind^uta ä&n Elektronenstrahl das gleiche VarstSrkeraystem nach Durchlaui'en der Dämpfungsanordnung mehrfach zu durchsetzen»- 5 - PA 9/530/135Μ* jtoord&ung nach Anspruch 1 bis 13,dadurch gekennzeichnetdass zusätzlich© Dämpfungen verwendet sind«15« .Anordnung aach %ispructi 14, dadurch gekennzeichnet,dassά&τ Bsllenleitsr oder der Kettenleiter aus elektrisch
oder hoohfrequenzmäasig schlecht leitendem Material be-* steht®
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