DEP0053910DA - Elektronenröhre. - Google Patents
Elektronenröhre.Info
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Description
Siemens und Haiske München,,den ,04e<
Aktiengesellschaft Disnerstrase® 15
it* I
Bei der grüssen Anzahl von Elektronenröhren verschiedener Art unterscheidet man viele Typen nur durch geringe unterschiedliche Merkmale
ihrer sl^trisehen Daten oder ihrer Sockelanschlüstia.aBei den hohen al^die bei der R Öhr en fertigung auf genaue Einhaltung be-Typenwerte
gestellt werdeη,kann es leicht vorkommen}dasö Röhren nicht ganz die elektrischen Paten aufweisen,die gewünscht sind,
trotzdem aber noch hochwertige Rohren darete Ilen0Bei der grosses. Anzahl
der verschiedenen Röhrentypen ist es aber durchaus möglich ,dass eine solche Röhre mit den elektrischen Daten einer anderen Bohre übereinstimmt
οAuch im Gebrauch von Elektronenröhren kann durch Einwirkung längerer Betriebszeit eine Röhre mi tushes' eine unzulässig hohe Abweichung
von den vorgeschriebenen Betriebsdaten aufweisen,während die festgestellten Betriebsdaten durcihau 3 noch Öen normalen Betriebsdaten
einer anderen Rohrentype entspreche-n^Man hat bisher solche Röhren,bei denen die Abweichungen unzulässig hoch erschienen, als Au3schussröhren
keiner Verwendung mehr zuführen könnend ie Erfindung ermöglicht, solche Röhren trotzdem noch,allerdings an anderer Stelle, ausnutzen zu können,
um sie als vollwertigen Ersatz einer anderen Röhren type zu verwenden*
Die Erfindung besteht darin,dass bei einer Elektronenröhre eine oder mehrere Zuleitungen zwischen Scckelkcntakt und Röhrenelektrode mit
Schmelzsicherungen versehen sind^Dabei kann sich eine solche Schmelzsicherung entweder innerhalb des Entladungäraumes befinden,oder auch
auseerhalb dess,elbenyvorzugsweise im Röhrensockel ungeordnet sein«Die
Schmelzsicherungen können zaB.oals angssohweisete Drähte oder Bänder
ausgebildet se in «.Durch, eine besondere Ansprech'-Chcralite-ristik können verschiedene Effekte hervorgerufen werdentl!s komarc dabei nicht allein
darauf ansbei welcher Stromstärke die Sicherung absohmilzt,sondern ob
sie rasch oder träge ansprichtoVor allem sind. Kombinationen von träge
und r"aöch ansprechend en Sicherungen s^Ockmässig ,wobei einmal bei Anwendung
von Strömen,welche die SchmelzStromstärke der Sicherungen
überschreiten und die genügend langsam ansteigen ,,der gewünschte Effekt der Umschaltung vorgenommen wird,Bei arideren Sicherungen
kann durch eiüen raschen StroniBtose die gleichs Wirkung erreicht werden0Bei Kombination mehrerer Sicherungen läey-t sich durch die
Wahl der Stromart wahlweise die rasche oder die träge Sicherung zum ,Ansprechen bringenswoboi ffir die träge Sicherung eine niedrigere
Anspreche troiastärke gewählt Werden kann, ills ftt.r die tasche,,
Die Erfindung hat auch ganz allgemein für die Röhrenfertigung Bedeutung«So wird bei der Herstellung von elektrischen Widerständen
heute vielfach so verfahren,daes lsi Fertigiinga prozess zunächst Widerstände rein gröseenordnungämäEsig nach bestimmten Gesichtspunkten
hergestellt werden und danach der fertige Widerstand gemessen und der dabei ermittelte W.iderstandBwert aufgedruckt wird»
Bei Massenfertigung von Widerständen hat sich dieses Verfahren,wie zum Teil auch bei der Kondens ator enf ort igung} als ausserordentlich
günstig erwiesen,wobei dann nachher durch. Auesortieren der Widerstände sich Widerstände in allen gewünschten Werten ergaben,, Jn
ähnlicher Weise kann die Erfindung bei de:.? Röhrenfe'-ft igung angewendet werdenaDie Röhren werden dann unter ähnlichen Gesichtspunkten
gefertigt und dann an der fertigen Röhre die genauen Betriebsdaten ermittelt0Naeh Feststellung der Betriebsdaten entsprächen
dann die fertigen Röhren bestimmten Typen s. deren Bezeichnung sich nachher auf die fertige Rohrs aufdrucken lässt^MeBe Typen sind
vielfach nur hinsichtlich ihrer- Sockel anschlüsse unterschiedlich, sodass die Erfindung hier ein^n Weg zeigt9e3,ner fertigen Röhre
ohne äussere mechanische Singriffe die entsprechende Socke!schaltung zu
in einem Beispiel lässt sich die Wirkungsweise dar verschieden arbeitenden Sicherungen erläutern·, Wird beispielsweise an zwei
Kontaktelemente des Sockels ;. zwischen denen eine rasche und eine träge Sicherung in Serie geschaltet ist,eine gegebenenfalls verzögernd
ansteigende GIeichStromspannung angelegt,so schmilzt die niedriger 'ansprechende träge Sicherung durch und unterbricht den
Stromkreis ,während die rasche Sicherung erhalten bleibt3Legt man dagegen eine Jm puls spannung an, die Kentaktelemente an'"und bewirkt
damit einen Strom© toe's ,Z0B0durch Kondensatorentladung, so schmilzt
die höher ansprechende rasche Sicherung zuerst durch,ehe die an sich niedriger anrrprech&nde. aber träge Sicherung, ihren Schmelzpunkt
erreichte
Die besondere Ausgestaltung der Sicherungen lässt sish leicht den besonderen Erfordernissen das Elektronenröhren^ou.es ,wie zoB„Forderung
kleiner Abmessungen und Vermeidung metallischer Niederschläge in der Nähe isolierender Durchführungen anpassen0Gegebanenfalls
können die Sicherungen oder benachbarten Leitungen mit Isolierschlauch oder einem Glasrohr im Sockel der Röhre überzogen werden,
Jm folgenden sollen ainige Beispiele für die Anwendung der- Erfindung anhand der Zeichnung erläutert herden:Es handelt sich hierbei,
einmal um die Umwandlung einer normalen Sehirmgitterröhre in eine echte Penthede oder umgekehrt;,"DaIo^i geht· öS άarum;das Bremsgitter
für den Fall üer echten Penthode an einem besonderen Sockel-
Sockelkontakt herauszüfuhrensdagegen i:ui Falle der Schirmpitt«rrbTirp
das Bremsgitter an den Eathcdenkontakt zu legen und de" Brems gitter-. kontakt potentialfrei zu machen.3Hi&rfür ist jn FVur I ein Arasfüh ·
rungsbeispiel veranschaulicht* Hier ist eine echte Fftnthode" gezeigt ϊβϊ/βΓπ!Ϊ! Heizfadenanschlüese mit f ,die Anode mi, a und die ersten
beiden Gitter mit g λ uüg. g 2 bezeichnet s±ndaDer Mantel anschlu·^
ist an den Kontakt m gelegt .JSb wird nun in die Zuleitung mischen Bremegitter x3 und Bremsgitterkontakt 11 eine rasch ansprechende
Sicherung R und zwischen BremsgiUer und den bei der Schirmpiltterröhre für Kathode und Bremegitter gerne ine amen Anschluss 12 eine
träge Sicherung T und. zwar zweckmäßsiserweie* zw^sch^n Sock^lstift und Stromdurchführung ins· Innere der IiBhre eingöSchaitet.Wün-cht
man eine echte Penthcde, so wird durch .telegen einer gOn«gend hohen Spannung zwischen den Ansehlueskontolcten 11 "und JS-Me niedriger
ansprechende träge Sicherung T zum DurchscWlzen gebrachter diese Weise wird das Bremsgitter von der Kathode getrennt und kann fflr aich
angeschlossen werdeneWünscht man dagegen eine normale Schirmgitter röhre, so wird zwischen den Anschlüssen 11 und 12 eine höhere Spannung
als kurzer Spannungestoss angelegt und dadurch die rasch ansprechende Sicherung R zum Schmelzen g»braoat9Der Sookelkontakt 1.1 wird auf diese
Weise potentialfrei gemachte QJ-ese
Jn Figur 2 ist die Umwandlung einer GlelchrichtorrohTe in eirp and pi·« ähnlichen Typs veranschaulichte, Jn diesem FaIl9 ,der für die Typen
AZ 12 und AZ 11 gilt, und analog für die Umwandlung auch einer RGN 2004 in eine RGN 1064, bezwOeine AZ 4 in eine AZ, 1 Bedeutung hat
handelt es sich nicht darum, die Röhre auf andere Sockelkontakte'umzuschalten sondern um die an sich noch komplizierter erscheinende Auf-■
gäbe,ihre Heizdaten zu änderna Die A?, 1.12, £2 4 bez*0RGN 2004 haben
neben wesentlich erhöhter Belastbarkeit die doppelte Heizleistung wie die entsprechend schwächeren TypenoEei solchen Röhren pflegt man
die Kathode als V-Kathode bezw...als DopPeloV~Kathcöe auszubilden wobei
aber der gleiche Heizfaden verwendet wirdoSo sind?wi9 die« in «'ig 2a
gezeigt ist,bei der AZ 11 btispielaweiee dis beiden 7-formi^en^Katho
denteile hinterinander und bei der JS 12 gemäas der sehematisohen Darstellung nach Figo2 b parallel geschaltet.ErfindungBgemäsa wird nun
jeweils ein V-foranger Ä-athodenteil des einen Systems mn »inem '/-,for migen Kathodenteil des anderen-Systems hintereinander und diese beidpn
Gruppen einander parallel geschaltet,wie disa in Figos c angedeutet ist
Jn die eine Verbinfiungeleitung zwischen den beiden Kathoden wird wie · * dies Fig,2d zeigt, eine Sicherung R im Jnnern der Röhre eingeschaltet
und zwar wählx man zwsctanSseig eine rasch arbeitende Sicherung weichp' etwa durch gute Wärmeableitung so dimensioniert ist dass sie'bei Be
tr iebs Stromstärke noch nicht anspricht ,Legt man nun an die beiden Leitungen 21, 2 2 eine Stose-Spannung,,so wirken die Kath^ö^nhälf ten "als
träge Sicherungen,deh0die rasche Sicherung R schmilzt durch bevo^ d*e
Kathodenhälften sich erwärmen könnoneDa der impuls so dimensioniert *'
werden kann,dass er nach dem Abschmelzen der Sicherungen rasch auf den Nullwert zurückgeht ?ßcrbesteht keine Gefahr,daße das ^b^cblpibpnd*
Kathodenhälftenpanr 23, SB zu heise vira3 Die Aufgabe ~knnn'-S'üSlien
auch mit einer ausseihalb des Entladungeraumes angeordneten Kombination
einer träge und einer Ts.ach arbeitenden Sicherung ent apre eilend dem
.in Figur 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel gelöst
Jn Figur 3 ist die wahlweise Versendung einer Pentho&e als Röhrentype EF 12 oder EF .14 T6ran«öhaulicht5Die8e "beiden Röhrentypen unterscheiden eich nicht allein durch verschiedene elektrische Daten,sondern
auch durch verschiedene Slektrodenansehlüsae der Sockelstifte» Jn Figur 3a ist die Sockelsehaltung der EF 1,2 f in Fifeur 3b die der
Röhre EF 14 vcn unten gegen den Röhrensockel ge sehen,wiedergegeben. Mit a ist wiederum die Anode, mit g 1 , g 2. und g 3 die verschiedenen
Gitter, mit k die Kathode und mit f der Heizfaden tisoieichnetqWig sich
durch Vergleich der beiden So c leerschaltung en ergibt, let hier lediglich die .Anordnung des Heizfadens, Sar Anode und des Masae'artEChluflaes
gemeinsam,) Die anderen Elektrodenanschlüsss sind vertauscht und zum Teil miteinander verbunden»
Die Anwendung der Erfindung ist aus 3 c zu ©rlcennenGJn dieser Figur
sind der Uehersielitliehkeit halber die Kontaktstlfte nebeneinander dargestellt und zwar sind die Stifte im Uhrzeigersinn umlaufend mit
den Bezugszeichen 31 bis 33 bezeichneten der oberen Buchstabenreihe ist die Sockelschaltung der Type EF 18, in der unteren Buchstabenreihe
die Sockelschaltung der Type EF Ii angegebenes wi&d1 nun in die Zuleitung der von. dor Umschaltung betroffenen Gitter .1,2 und 3
sowie der Kathode zu den von der SI1' 13-und KF 14— Socke !schaltung
vorgeschriebenen Sqekelstiften je eins Sicherung'eingeschaltet und zwar in die Zuleitung zu dem zum Schema dar EF la gehörigen Stift
eine rasche Sicherung R und in dia Zuleitung zu dem zum Schema der EF 14 gehörigen Stift eine tr&ge Sicherung T0NaOh dor Fertigstellung
der Röhre wird je nachdem ,ob die Type EF 12 oder EF 1.4 gebildet werden soll, folgendermassen verfahren j Zum. Zwecke der Herstellung einer
EF 12 wird nacheinander oder gegebenenfalls auch gleichzeitig eine langsam ansteigende''Gleichspannung an die ZuIe i tung spasxe 31,32
31,34 32,33 und 33, 3JS? auge logt-JHi rch das Abschmelzen der trägen Sicherung T entsteht das Sockelsc/mi^bilä. <ier EF 12 >wie dies in FIg0
3 d gezeigt ist9
Um einen Röhrentyp EF 14 zu bildenfwird nacheinander oder gegebenenfalls auch gleichzeitig an. die gleichen Stiftpaare fine St jss-Spannung
angelegte Datiurch entsteht, daß Bcokelschalt/M.lcL der ISF IA ,wie dies Figur 3 e zeigte
Claims (1)
- PatentansprücheI^ Elektronenröhre zur τ? ahlweisen Aenäerung der elektrischenTypeneigensehaf ten oder der Scckelanechlueeverteilung f dadurch gekennzeichnet,ÖB.ea in einer oder mehreren Zuleitungen zwischen Sockelkontakten und Elektroden Schmolzsicherungen angebracht sind,Elektronenröhre nach .Anspruch 1 ,dadurch gekennzeichnet,dass sich die Schmelzsicherungen innerhalb des Entladungsraumes befinden»3, Elektronenröhre nach Anssprach 1/dadurch gekennzeichnet,dass1'sich die Schmelzsicherungen außerhalb des Entladungsraum.es, vorzugsweise im Röhrensockel befinden,.-,4» Elektronenröhre nach Anspruch 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet,dass die Schmelzsieherungen als angeschweisste Drähte oder Bänder ausgebildet sindc5* Elektronenröhre nach Anspruch 1 bis 4,, dadurch gekennzeichnet,dass die Sicherungen in ihrer Belastbarkeit und Ansprechempfindllchkeit (Trägheit) verschieden bemessen sind«6„ Elektronenröhre nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet,dassmehrere Sicherungen verschiedener Art in Reihen- und / oder Parallelschaltung kombiniert sind^7e Elektronenröhre nach Anspruch 1 bife 5 (.gekennzeichnet durchzusätzliche mechanische Massnahmenfwie veränderbare Kontaktbrücken oder dergleichen^8e Verfahren zur Betätigung der Sicherungen in einer Elektronen-,röhre nach Anspruch 1 bis 7,gekennzeichnet durch Anwendung kurzer Stromstösse^wIe Konaenoatorentladungen oder dergleichen,Verfahren zur Betätigung der Sicherungen in einer Elektronenröhre nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch Anwendung langsam ansteigender Ströme,>
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