DEP0053515DA - Widerstandsthermometer - Google Patents

Widerstandsthermometer

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Publication number
DEP0053515DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
thermometer
insulating
bands
thermometer according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Karlsruhe Egloffstein
Fritz Dr. Karlsruhe Lieneweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

& HaXsk© München, den 13.8*49
lXbft Dienerstr. 15
Widerstandsthermometer.
Widerstandsthermometer mit Schutzrohr bekannter Bauart, wie sie z»B» in Rohrleitungen oder Behälter eingebaut werden, haben über der üblichen Messwiderstandkombination noch ein sogenanntes Einsatzrohr. Zusammen mit den Anschlussklemmen bilden sie den Messeinsatz, der in das Schutzrohr eingesetzt wird. Bine solche Anordnung hat zwangsläufig die Verwendung von Schutzrohren grö'sseren Durchmessers und infolge höherer Wärmekapazität auch grössere Anzeigeverzögerung zur Folge»
Erfindungsgemäss werden die damit verbundenen Nachteile vermieden, in dem anstelle des Binsatzrohres Drähte oder Bänder, vorzugsweise in der Längsrichtung de.s Thermometersystems ungeordnet, für die Halterung dieses Systems vorgesehen sind» Die Drähte oder Bänder werden beispielsweise in der Längsrichtung um das Thermometer sy stem herumgeführt und zweckmässigerweise wenigstens an einem !Ende nachstellbar befestigt. kür Erzielung eines möglichst kleinen Durohmessers des Messsystems liegen die Drähte oder Bänder in Nuten, die zu beiden Seiten der Isolier- und Umhüllungsrohre des Thermometer sy stems und gegebenenfalls an dessen unterem Ende vorgesehen sindj dabei sind die Abmessungen der Nuten und der Drähte oder Bänder erfindungsgemäss so aufeinander abgestimmt ι dass die Drähte oder Bänder möglichst innerhalb des Querschnittprofils der Isolier- und Umhüllungsrohre liegen« Zur Erzielung der gewünschten Pestigke.it des Thermometersystems ist es gemäss dur Erfindung vorteilhaft, die Halterungsdrähte oder -bänder an einem oder mehreren Punkten durch Hartlöten mit den Isolier- und Umhüllung s rohre η zu verbinden« Es ist nicht unbedingt erforderlich» durchlaufende Halterungsdrähte oder Bänder zu ver~
wendenj gemäss der weiteren Erfindung kann man die Drähte oder Bänder auch Unterteilen oder nur an Teilstrecken entlangführen. Um die Messwiderstände und Ablei-tungsdrähte vor Verschmutzen oder verstärktem Angriff korrodierende® Stoffe zu schützen, sind erfindungsgemäss über den. Nahtstellen der Isolierund/oder Umhüllungsrohre Manschet-fcen, vorzugsweise aus dünnen Metallblechen, vorgesehen»
Die Erfindung und weitere dazugehörige Einzelheiten werden an Hand der Abbildung beispielsweise erZäuterts
Der Messwiderstand 1 befindet sich in einem Umhüllungsrohr 2. Die Ableitungsdrähte 3 liegen in Bohrungen des Isolierrohres 4} Isolierrohr 4 und Umhüllungsrohr 2 tragen Nuten £, in welche der Halterungsdraht 6 eingelegt und um das ganze Thermometersystem herumgeführt, sowie zweckmässigerweise an einigen Stellen durch Hartlöten mit dem Isolierrohr und dem Umhüllungsrohr fest verbunden ist. Über die Nahtstellen van Isolier- und Umhüllungsrohr ist ein dünnes M^tallröhrchen 7 als Manschette geführt und fest angezogen oder angepresst, um ein Verschmutzen des Messwi^derstandee und der Messdrähte zu verhüten» Kir die Manschette kann beispielsweise ein Absatz 8 an dem Umhüllungsrohr vorgesehen werden, um auch bei evtl. Lockerung ein Herabgleiten der Mansohette zu verhüten. Am oberen Ende des Isolierrohres liegt der Klemmsockel 9, durch den der Halterungsdraht nach aussen geführt und in beliebiger leise, z.B. durch einen Nietkopf 10 in seiner Lage festgehalten wird. Erfindungsgemäss gehalterte Thermometersysteme ermöglichen beispielsweise die Verwendung eines Schutzrohres von nur 10 mm äusserem Durchmesser gegenüber bisher 14 mm bei gleicher dynamischer und höherer statischer Festigkeit. Auf diese Weise ist eine Herabsetzung der Anzeigeverzögerung ε-uf etwa die Hälfte im Vergleich zu der Verzögerung bei den bekannten Konstruktionen zu erreichen.
Die raumsparende neue Anordnung lässt es zu, in weiterer Ausgestaltung der Erfindung, mehrere mit Drähten oder Bändern erfindungsgemäss gehalterte Thermometersysterne, deren Profile evtl. entsprechend aufeinander abgestellt dimensioniert sind, in einem gemeinsamen Schutzrohr unterzubringen.
θ Patentansprüche
1 Abbildung.

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    1#) Widerstandsthermometer mit Schutzrohr· ψ dadurch gekennz,,, dass das Thermometersystem mittels vorzugsweise in Längsrichtung des Systems angeordneter Drähte oder Bänder gehaltert ist·
    2«) Thermometer nach Anspruch 1» dadurch gekennz- f dass ein Halterungsdraht oder -band um das Thermometersystem herumgeführt und an seinen Enden, gegebenenfalls an einem Ende nachstellbar, festgelegt ist»
    3«) Thermometer nach Anspruch 2, dadurch gekennz., dass die Isolier- und Umhüllungsrohre Nuten fur die Aufnahme der Drähte oder Bänder besitzen*
    4e) Thermometer nach Anspruch 3> dadurch gekennz., dass die Abmessungen der Nuten und der Drähte oder Bänder so aufeinander abgestimmt sind, dass die Drähte oder Bänder etwa innerhalb des Querochnittprofiles der Isolier- oder Umhüllungsrohre liegen.
    5e) Thermometer nach einem der Ansprüche 1 *- 4, dadurch gekennzi# dass die Drähte oder Bänder an einem oder mehreren Punkten durch Hartlöten mit den Isolier- und/oder Umhüllungsrohren fest verbunden sind,
    6«) Thermometer nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennz., dass die Drähte ©der Bänder unterteilt sind.
    7«) Thermometer nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennz., dass die Drähte oder Bänder nur an Teilstrecken der Isolier- und Umhüllungsrohre entlanggeführt sind.
    8«) ThermsKbite nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennz*, dass über die Nahtstellen an Isolier- und/oder Umhüllungsrohren Manschetten, vorzugsweise aus dünnem Metallblech» ge,ZQgen sind«

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