DEP0050214DA - Reduzierventil - Google Patents

Reduzierventil

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Publication number
DEP0050214DA
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DE
Germany
Prior art keywords
gas
valve
reducing valve
membrane
reduced gas
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Otto Häfner
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Individual
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Description

lEbersbaeh/Fil©
Büehenbronrerstr.9
Ebersba©h/Filts, den 1 .Febr. 194-9
Patentanmeldun
Beschreibung von meinem Reduzierventil.
Zur Verminderung de® Druckes von hochkompriiaierteB oder verflüssigtes Gasen, z.B. Sauerstoff oder Kohlensäure, die unter hohem Druck in geeigneten Flaschen aufbewahrt werden, auf einen für Gebrauchszwecke geeigneten niedrigen Druek von werigen Atü. werden Reduzier-oter Einspritzventile verwendet. Die Druckminderung; erfolgt dadurch, dass gegen eine Düse, durch die das hochkompriiaierte Gas ausströmt, eine Verschlussplan tte gedruckt wird, die das Ausströmen de® Gases verhindert. Die Verschlussplatte wird angedrückt erstens dureh eine Feder und zweitens durch den DruGk des zu reduzierenden Gase®. Diesem entgegen drückt eine verstellbare Feder, die des Druek te® ausgeströmten Gases reguliert. Da© ausgeströmte Gas muss nach aussen hin luftdicht abgeschlossen ©ein und gleichzeitig die Dichtplatte so gegen die Ausströmdüse drücken, dass eine mögliehst feinfühlige Bewegung zum öffnen und Sehliessen der A-usströmdüse gewährleistet ist. Diese Abdichtung wird bei den jetzt gebrauchtem Reduzier- und Einspritzventilen durch eine Gummimembrane bzw. einen Metallkegel erreicht. Diese Gummimembrane erfordert einen verhältismässig grossen Durchmesser, der dem Reduzierventil grosse Ausmasse verleiht. Faturgemäss haben diese grossen Ausmasse einen entsprechenden Materialaufwand und höhere Herstellungskosten zur Folge. Dies tritt besonders T)ei den sogenannten Grossraumver.tilen ia Erscheinung. Ferner muss die GummiEiembraEe genügend hart sein, uia den Druck des ausgeströmten Gases auszuhalten. Dadurch wird die Feinfühligkeit der Bewegung der Dichtplatte beeinträchtigt.
Erfindung©gemäss wird an Stelle der Gumiüimembrane eine an sich bekannte Metallmembrane verwerdet in der Form exner Hülse, deren Mantel in eng anliegenden Rillen gefaltet ist und eipe feinfühlige Bewegung zulässt. Dureh Verwendung dieser Metallmembrane ist es möglich, das Reduzierventil bzw. Einspritzventil klein zu bauen und dadurch Kosten und Material zu sparen.
-2-
Otto Hafner
Ebersba©h/Fil3
Büchenbronrierstr. 9
1 .Febr. 194-9
Zur Übertragung des Druckes des ausgeströmten Gases auf die Diehtplatte werden bei den bekanntes Ausführungen mehrere Stifte oder Hebel verwendet, was wiederum grosse Abmessungen des Reduzier- bzw. Einspritzventil® erfordert. Bei der Erfindung ist ein Ventilstift verwendet, der dureh seine zweckmässige Form direkt mit der Membrane in Berührung steht und dadurch eine sehr kleine A-usführung ermöglicht.
Um das Einströmen des Gases vom Hochdruckraum in den Reduzierraum zu ermöglichen, sind bei den bisherigen Ausführungen ein oder mehrere Kanäle angebracht. Erfahrungsgemäß® wird aber, wenn das Redu^.j.erve.mtil_zur Verminderung von Kohlensäuredrücken verwendet wird, dieser Kanal sehr schnell vereisen und dadurch ein weiteres lurchströmen von Gas unmöglich. Dieser Übelstand wird durch die Erfindung dadurch beseitigt, dass der Ventilstift, der die Abdichtung des Kanals mit der Membrane verbindet, durch den Kanal selbst geht und durch seine dauernde Reibung eine Vereisung verhindert. Etwaige Ansätze einer Vereisung werden durch das immer wiederkehrende Andrücken der A-bdichtung den Kanaleingang nach oben und damit aus dem Kanal herausgedrückt.
Zum Absehliessen des ausgeströmten Gases werden bei den bekannten Ausführungen Ventile verwendet, die zwecks luftdichter Abdichtung mit GunioiimeBibranen versehen sind, die einen verhältnismäasig gross en. Raum erfordern. Srfindungsgemäss wird das ausgeströmte Gas durch einen dünnen Gummisehlauch geleitet, der dureh eine Druckschraube abgeklemmt werden kann, oder den Absürömkanal wird durch eine kleine Metall- bzw. Gummikugel abgesperrt, die lose in dem Ventilraum sitzt und bei A~bsperrung des Abströmkanals durch eine Sehraube auf den Ventilsitz gepresst wird. Ein Rückschlag z.B. brennbarer Gase wirkt sich somit erst auf die lose Kugel aus, die auf den Ventilsitz zurückgepresst wird.
Die Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Das Gas befindet sich unter hohem Druck in der Flasche 1 und strömt durch die Kanäle 2 aus. Der Ventilstift 3 mit der Gummischeibe 4, die durch die Überwurfmutter 5 befestigt ist,
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Otto Hafner
E!ber®ba.eh/Fils
Büehenbrcmnerstr. 9
Ebersbaeh/Fils, den 1 .Febr. 194-9
wird durch die Feder 6 fe;egen den Ventilsitz 7 gedruckt und verhindert das Ausströmen des hochkomprimierten Gases. Die Membrane 8 wird durch die Feder 95 die durch die Sehraube 10 reguliert wird, gegen den Yentilstift 3 gedrückt und hebt die Gummischeibe 4 vom Ventilsitz 7 ab, sodass das Gas durch die Kanäle 11 in den Raum 12 ausströmen kann. Dadurch entsteht ±u dem Raum 12 ein Überdruck, der die Membrane 8 gegen die Feder 9 drückt, sodass die Gummischeibe wieder auf dem Ventilsitz 7 aufliegt und ein weiteres ausströmen des Gases verhindert. Durch verstellen der Schraube wird der Druck des ausgeströmten Gases in dem Eaum 12 reguliert. Das ausgeströmte Gas wird d.urch den Kanal 13 weitergeleitet. Die Kugel 14, die lose in dem Raum 15 sitzt, wird von der Schraube 16 auf den Ventilsitz 17 gedrückt. Beim Öffnen der Schraube 16 wird die Kugel 1$ durch den Druck des Gases vom Ventilsitz 17 abgehoben, und für das Gas ist der Weg durch den Kanal 18 frei. Die Membrane 19 verhindert ein Abwandern des Gases. Sie ist eine elastische Gummimembrane. Bei plötzlichem Rückschlag; des Gases wirkt dieser erst auf die Kugel und drückt diese auf den Ventilsitz zurück.

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    Anspruch 1. Reduzierventil für hochkomprimierte und verflüssigte Gase, dadurch gekennzeichnet, dass zum Steuern der A-ustrittsöffnung,(ii) für hochkomprimierte Gas0 ein, das Verschlussgliedif4) tragender Ventilstift verwendet wird, der durch den Ventilsitz hindurchgeht, um mit der Membrane direkt ic Berührung zu kommen.
    Anspruch 2. Reduzierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abdichten d.es reduzierten Gases nach aussen hin eine Metallmembrare in Form einer Hülseffj, deren Mantel in ringförmigen Rillen gefaltet ist, verwendet wird.
    -4-
    Otto Hafner
    Sbersbach/Ifils
    Büchenbronnerstr. 9
    Ebersbaeh/Fils, den 1.Febr.1949
    Anspruch 3· Reduzierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abströmkanal fi8 )für das reduzierte Gas durch eine KugelCi4)schliessbar ist, die bei RÜGks©hlag des Gases auf ihren Ventilsitzf17^zurückgedrüekt wird.
    Anspruch 4. Reduzierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das reduzierte Gas durch einen elastischen Gummischlauch geleitet wird, der durch eine Schraube abgeklemmt werden kann.

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