DEP0049986DA - Verfahren zur Vorwärmung eines flüssigkeitsge- kühlten Kraftfahrzeugmotors. - Google Patents

Verfahren zur Vorwärmung eines flüssigkeitsge- kühlten Kraftfahrzeugmotors.

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DEP0049986DA
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DE
Germany
Prior art keywords
engine
coolant
heat exchanger
preheating
motor vehicle
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Böning
Eberhard Dipl.-Ing. Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Description

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Verfahren zur Vorwärmung des Kühlmittels eines flüssigkeitagekühlten Kraftfahrzeugmotors»
Bei Kraftfahrzeugmotoren ist es bekannt, die in den Abgasen des Motors enthaltene Wärme zu Eeizswecken auszunützen, ferner wurde schon vorgeschlagen,, daa im Motor umlaufende Kühlmittel zu Heiazwecken au verwenden. .Die bekannten Reizvorrichtungen sind dabei meistens als nachträglich einbaubar ausgebildet.
Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, das Kühlmittel des Motors mit Hilfe der Motorabgase beispielsweise über einen Wärmeaustauscher vorzuwärmen9 um damit den bekannten iJbeistand zu beheben^ dass der Motor insbesondere box jeweils kurzzeitiger Inbetriebnahme wesentlich unter der für den Betrieb desselben eigentlich erforderlichen Temperatur gefahren wird. Unabhängig von dieser Vorwärmung ist in dem Kühlstoffkreislauf für den normalen Betrieb des Motors in bekannter Weise ein Kühler angeordnet, um die erforderliche Rückkühlung des Kühlmittels bei Erreichung der erwünschten Betriebstemperatur zu gewährleisten.
Ein weiterer wesentlicher Erfindungsgedanke besteht darin? das mit Hilfe der Motorabgase vorgewärmte Kühlmittel im Rahmen des Motorkühlstoffkreislaufes gleichzeitig auch zur Beheizung des Wageninneren heranzuziehen» Brfindungsgemäss sind die zur Wagenheizung vorgesehenen Heizkörper parallel in den Kühlmittelkreislauf des Motors geschaltet und durch die angewandte Aufhellung des Kühlmittels mit Hilfe der Abgase wird eine so weitgehende Erwärmung des Kühlmittels erzielt t dass dieses gewünschtenfalls zusätzlich zur Beschickung von Heizkörpern für das Wageninnere verwendet werden kann,, Die Gesam^iage nach dem Erfindungsvorschlag kann unter Aufwand geringer Mittel eingebaut werden und vermeidet infolge der kombinierten Verwendung des durch die Motorabgase vorgewärmten Kühlmittels einmal zur Vorwärmung des Motors und zum anderen zur Beheizung des Wageninneren eine schädliche Unterkühlung des Motors und ermöglicht gleichzeitig eine wirksame Beheizung des Wageninneren»
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform dos
erfindungsgemässen Verfahrens schematisch dargestellt« Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte AusführungabGiapielf sondern kann vielmehr auch in beliebiger anderer ''1UrHi verwirklicht werden.
Anhand der Abbildung wird im folgenden die Wirkungsweise der verfahrensgemäsaen Anlage -im einzelnen beschrieben. Im Aus— fihrungsbeispiel wird der r-ühl3tof !'Kreislauf beispielsweise durch eine lumpe 2 aufrechterhalten, die das kühlmittel vom IVotor 1 zum KüLler 3, sowie üb >r den Wärmeaustauscher 5 und gegebenenfalls über die parallel in den Kühlstof ('kreislauf ge-
sehaltuten fieizkörpor y,10 fördert» Nach dem Austritt des Kühlmittels aua dem Motor 1 wird diesem über eine Verbindungsleitung 4 dem Wärmeaustauscher 5 zugeführts der an die Abgasleitung 6 angeschlossen ist. Von dem Wärmeaustauscher 5 gelangt dus Λ-uhlmittel entweder über die Leitung 7 wieder zum Kühler zurück, bczw. über eine weitere Leitung 8 beispielsweise su zwei Heizkörpern 9 und 10 und von diesen über eine Leitung 11 wieder sur Pumpe 2 besw* zu dem Kühlsystem des Motors 1 zurück. Die Abgasleitung 6 d-es islotors ist dabei derart ausgebildet,, dass mit Hilfe einer in die Leitung eingebauten Uffiüchaltklappe 12, die beispielsweide selbsttätig in abhängigkeit der jeweiligen Temperatur gesteuert wird, die Abgase entweder durch eine Leimung 1-3 unmittelbar ins Freie austreten oder über" den Wärmeaustauscher 5 und eine daran anschliessende Auslassleitung 14 abgeleitet /erden»
Die Wirkungsweise ist dabei folgende:
Bei kaltem Motor schliesst die Klappe 12 die direkte Auslassleitung 13 ab^sodass die Abgase durch den Wärmeaustauscher 5 geleitet werden* Ks erfolgt damit eine wirkungsvolle Vorwärmung des Kühlmittelu und eine rasche Anwärmung des Motors, wodurch sämtliche nachteiligen Erscheinungen die mit einem Betrieb des Motors in unterkühl tem Zustand verbunden sind, vermieden werden» In Abhängigkeit der jeweiligen Temperatur im KotorküLlsystem wird durch die Umschaltklappe 12 die Beauf» öchlagung des Wärmeaustauschers 5 selbsttätig gesteuert bis schließlich bei Erreichung der gewünschten Temperatur die Umschaltklajjpe 12 den Zutritt der Abgase zum Wärmeaustauscher 5 völlig abscnliesot und die Abgase durch die Leitung 13 un-
mittelbar abgeführt werden. In diesem Falle erfolgt dann keine «eitere Aufhellung des Kahlmittels im Wärmeaustauscher und das Kühlmittel gelangt über die Leitung 7 zu dem in bekannter Weise angeordneten Kühler 3 aur Rückkühlung. Zur Regelung der parallel in den Kuhlstoffkreislauf geschalteten Heizkörper 9, 10 aur Beheizung des Wageninneren ist beispielsweise in die Verbindungsleitung zwischen dem Wärmeaustauscher b and den Heizkörpern y, 10 ein Absperrventil 15 eingebaut. Soll nun beispielsweise in der kalten Jahreszeit die Wagenheizung in Betrieb genommen werden, so ist lediglich das Absperrventil 15 zu öffnen, wodurch die ^eizhörper in den Kühlmittelkreislauf eingeschlossen werden. Hierbei erfolgt ubei Jen Wärmeaustauscher 5 eine ausreichende Aufheizung des Kühlmittels und gleichzeitig auch exne gerade bei tiefen Aussenteraperaturen besonders erwünschte Vorwärmung des Kuhlmittels fur den Motor, Die Umschaltklappe 12 halt dabei gemäss der niedrigen Temperatur des Kühlmittels den direkten Austritt der Abgase entsprechend laug geschlossen, sodaas dis über den Wärmeaustauseher b das Kühlmittel für die kombinierte Verwendung zur Vorwärmung des Motors und aur Heizung des n'ageninnerenv wirkungsvoll aufheizen.
Durch die Erfindung wird auf einfache Weise und mit konstruktiv einfachen Mitteln der Vorteil erreicht, neben einer raschen Erwärmung des kalten Motors bezw. einer entsprechenden Warmhaltung des Motura bei niedrigen Auosenteiaperaturen zugleich auch mit dem aufgeheisten Kuhlmittel eine wirksame Beheizung des Wageninneren durchführen zu können. Vorteilhaft ist dabei ferner noch, dass die Anordnung und Unterbringung der Heizkörper J, 10 an jeder beliebigen Stelle des Fahrzeuges nach dem Gesichtspunkt erfolgen kann, dass damit ein günstiger Heiwirkungsgrad erzielt wird» Die Anzahl der dabei verwendeten heizkörper ist selbstverständlich beliebig und beschrankt sich nicht auf die im Ausfuhrungsbeispiel vorgesehene Zahl von zwei B-eizko'rpcrn. Erwähnt soll auch noch ,'/er 'en, daas bei Verwendung einer an sich bekannten Kühlerregulierung, z.B. mittels einer dem Kühler vorgeschalteten, verstellbaren KIa^ipenreihe, eine Peinrejulierung der Temperatur des Kühlmittels im Zusammenhang mit der erfindung3,jemä3s zur Regelung der Abgase vorgesehenen Umschaltklappe erzielt werden Kann.

Claims (3)

.Patentansprüche.
1) Verfahren zur Vorwärmung eines flüosigkeitsgekühlten Kraftfahrzeugmotors darin bestehend, dass da3 Kühlmittel für den Motor durch die Motorabgase beispielsweise in einem Wärmeaustauscher vorgewärmt wird und das auf diese Weise erwärmte Kühlmittel im Rahmen des Moturkahlstofrkreislaufes gleichzeitig auch zur Beheizung des Wageninneren dient»
2) Verfahren nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zur Aufheizung des Motorkühlmittels dienende Abgasmenge durch eine beispielsweise temperaturabhängig selbsttätig geregelte Klappe (12) in der Weise gesteuert wird, dass die Abgase beispielsweise über eine Gabelung ir. der Auspuffleitung entweder ganz oder teilweise durch den Wärmeaustauscher oder unter Umgehung desselben abgeleitet werden«,
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel in den Kühlmittelkreislauf des Motors geschalteten Heizkörper (O9IO) beispielsweise durch ein Absperrventil (15) aus dem Kühlmittelkreislauf abschaltbar sind ο

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