DEP0049986DA - Verfahren zur Vorwärmung eines flüssigkeitsge- kühlten Kraftfahrzeugmotors. - Google Patents
Verfahren zur Vorwärmung eines flüssigkeitsge- kühlten Kraftfahrzeugmotors.Info
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Description
MOTOREB W3RKE IETIEfJ-SSSEILSCΗλ?Τ HuKGHaB 13 "
Verfahren zur Vorwärmung des Kühlmittels eines flüssigkeitagekühlten
Kraftfahrzeugmotors»
Bei Kraftfahrzeugmotoren ist es bekannt, die in den Abgasen
des Motors enthaltene Wärme zu Eeizswecken auszunützen, ferner
wurde schon vorgeschlagen,, daa im Motor umlaufende Kühlmittel
zu Heiazwecken au verwenden. .Die bekannten Reizvorrichtungen
sind dabei meistens als nachträglich einbaubar ausgebildet.
Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, das Kühlmittel des Motors mit Hilfe der Motorabgase beispielsweise über einen
Wärmeaustauscher vorzuwärmen9 um damit den bekannten iJbeistand
zu beheben^ dass der Motor insbesondere box jeweils kurzzeitiger Inbetriebnahme wesentlich unter der für den Betrieb
desselben eigentlich erforderlichen Temperatur gefahren wird. Unabhängig von dieser Vorwärmung ist in dem Kühlstoffkreislauf
für den normalen Betrieb des Motors in bekannter Weise ein Kühler angeordnet, um die erforderliche Rückkühlung
des Kühlmittels bei Erreichung der erwünschten Betriebstemperatur
zu gewährleisten.
Ein weiterer wesentlicher Erfindungsgedanke besteht darin?
das mit Hilfe der Motorabgase vorgewärmte Kühlmittel im Rahmen des Motorkühlstoffkreislaufes gleichzeitig auch zur Beheizung
des Wageninneren heranzuziehen» Brfindungsgemäss sind
die zur Wagenheizung vorgesehenen Heizkörper parallel in den Kühlmittelkreislauf des Motors geschaltet und durch die angewandte
Aufhellung des Kühlmittels mit Hilfe der Abgase wird eine so weitgehende Erwärmung des Kühlmittels erzielt t
dass dieses gewünschtenfalls zusätzlich zur Beschickung von
Heizkörpern für das Wageninnere verwendet werden kann,,
Die Gesam^iage nach dem Erfindungsvorschlag kann unter Aufwand
geringer Mittel eingebaut werden und vermeidet infolge der kombinierten Verwendung des durch die Motorabgase vorgewärmten
Kühlmittels einmal zur Vorwärmung des Motors und zum anderen zur Beheizung des Wageninneren eine schädliche Unterkühlung
des Motors und ermöglicht gleichzeitig eine wirksame Beheizung des Wageninneren»
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform dos
erfindungsgemässen Verfahrens schematisch dargestellt« Selbstverständlich
beschränkt sich die Erfindung nicht auf das dargestellte
AusführungabGiapielf sondern kann vielmehr auch in
beliebiger anderer ''1UrHi verwirklicht werden.
Anhand der Abbildung wird im folgenden die Wirkungsweise der
verfahrensgemäsaen Anlage -im einzelnen beschrieben. Im Aus—
fihrungsbeispiel wird der r-ühl3tof !'Kreislauf beispielsweise
durch eine lumpe 2 aufrechterhalten, die das kühlmittel vom
IVotor 1 zum KüLler 3, sowie üb >r den Wärmeaustauscher 5 und
gegebenenfalls über die parallel in den Kühlstof ('kreislauf ge-
sehaltuten fieizkörpor y,10 fördert» Nach dem Austritt des
Kühlmittels aua dem Motor 1 wird diesem über eine Verbindungsleitung 4 dem Wärmeaustauscher 5 zugeführts der an die Abgasleitung
6 angeschlossen ist. Von dem Wärmeaustauscher 5 gelangt
dus Λ-uhlmittel entweder über die Leitung 7 wieder zum
Kühler zurück, bczw. über eine weitere Leitung 8 beispielsweise
su zwei Heizkörpern 9 und 10 und von diesen über eine
Leitung 11 wieder sur Pumpe 2 besw* zu dem Kühlsystem des Motors
1 zurück. Die Abgasleitung 6 d-es islotors ist dabei derart
ausgebildet,, dass mit Hilfe einer in die Leitung eingebauten
Uffiüchaltklappe 12, die beispielsweide selbsttätig in abhängigkeit
der jeweiligen Temperatur gesteuert wird, die Abgase entweder
durch eine Leimung 1-3 unmittelbar ins Freie austreten
oder über" den Wärmeaustauscher 5 und eine daran anschliessende
Auslassleitung 14 abgeleitet /erden»
Die Wirkungsweise ist dabei folgende:
Bei kaltem Motor schliesst die Klappe 12 die direkte Auslassleitung
13 ab^sodass die Abgase durch den Wärmeaustauscher 5
geleitet werden* Ks erfolgt damit eine wirkungsvolle Vorwärmung
des Kühlmittelu und eine rasche Anwärmung des Motors, wodurch
sämtliche nachteiligen Erscheinungen die mit einem Betrieb des Motors in unterkühl tem Zustand verbunden sind, vermieden
werden» In Abhängigkeit der jeweiligen Temperatur im KotorküLlsystem wird durch die Umschaltklappe 12 die Beauf»
öchlagung des Wärmeaustauschers 5 selbsttätig gesteuert bis
schließlich bei Erreichung der gewünschten Temperatur die Umschaltklajjpe
12 den Zutritt der Abgase zum Wärmeaustauscher 5 völlig abscnliesot und die Abgase durch die Leitung 13 un-
mittelbar abgeführt werden. In diesem Falle erfolgt dann keine
«eitere Aufhellung des Kahlmittels im Wärmeaustauscher und
das Kühlmittel gelangt über die Leitung 7 zu dem in bekannter
Weise angeordneten Kühler 3 aur Rückkühlung.
Zur Regelung der parallel in den Kuhlstoffkreislauf geschalteten Heizkörper 9, 10 aur Beheizung des Wageninneren ist beispielsweise in die Verbindungsleitung zwischen dem Wärmeaustauscher
b and den Heizkörpern y, 10 ein Absperrventil 15
eingebaut. Soll nun beispielsweise in der kalten Jahreszeit die Wagenheizung in Betrieb genommen werden, so ist lediglich
das Absperrventil 15 zu öffnen, wodurch die ^eizhörper in den
Kühlmittelkreislauf eingeschlossen werden. Hierbei erfolgt ubei
Jen Wärmeaustauscher 5 eine ausreichende Aufheizung des Kühlmittels
und gleichzeitig auch exne gerade bei tiefen Aussenteraperaturen
besonders erwünschte Vorwärmung des Kuhlmittels fur den Motor, Die Umschaltklappe 12 halt dabei gemäss der
niedrigen Temperatur des Kühlmittels den direkten Austritt
der Abgase entsprechend laug geschlossen, sodaas dis über
den Wärmeaustauseher b das Kühlmittel für die kombinierte
Verwendung zur Vorwärmung des Motors und aur Heizung des n'ageninnerenv
wirkungsvoll aufheizen.
Durch die Erfindung wird auf einfache Weise und mit konstruktiv
einfachen Mitteln der Vorteil erreicht, neben einer raschen Erwärmung des kalten Motors bezw. einer entsprechenden
Warmhaltung des Motura bei niedrigen Auosenteiaperaturen zugleich
auch mit dem aufgeheisten Kuhlmittel eine wirksame Beheizung des Wageninneren durchführen zu können. Vorteilhaft
ist dabei ferner noch, dass die Anordnung und Unterbringung der Heizkörper J, 10 an jeder beliebigen Stelle des Fahrzeuges
nach dem Gesichtspunkt erfolgen kann, dass damit ein günstiger Hei'Δwirkungsgrad erzielt wird» Die Anzahl der dabei verwendeten
heizkörper ist selbstverständlich beliebig und beschrankt
sich nicht auf die im Ausfuhrungsbeispiel vorgesehene Zahl von zwei B-eizko'rpcrn. Erwähnt soll auch noch ,'/er 'en, daas bei
Verwendung einer an sich bekannten Kühlerregulierung, z.B. mittels einer dem Kühler vorgeschalteten, verstellbaren KIa^ipenreihe,
eine Peinrejulierung der Temperatur des Kühlmittels
im Zusammenhang mit der erfindung3,jemä3s zur Regelung der
Abgase vorgesehenen Umschaltklappe erzielt werden Kann.
Claims (3)
1) Verfahren zur Vorwärmung eines flüosigkeitsgekühlten Kraftfahrzeugmotors
darin bestehend, dass da3 Kühlmittel für
den Motor durch die Motorabgase beispielsweise in einem Wärmeaustauscher vorgewärmt wird und das auf diese Weise
erwärmte Kühlmittel im Rahmen des Moturkahlstofrkreislaufes
gleichzeitig auch zur Beheizung des Wageninneren dient»
2) Verfahren nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, dass
die jeweils zur Aufheizung des Motorkühlmittels dienende Abgasmenge durch eine beispielsweise temperaturabhängig
selbsttätig geregelte Klappe (12) in der Weise gesteuert
wird, dass die Abgase beispielsweise über eine Gabelung ir. der Auspuffleitung entweder ganz oder teilweise durch
den Wärmeaustauscher oder unter Umgehung desselben abgeleitet werden«,
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel in den Kühlmittelkreislauf des Motors geschalteten
Heizkörper (O9IO) beispielsweise durch ein Absperrventil
(15) aus dem Kühlmittelkreislauf abschaltbar sind ο
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