DEP0048656DA - Verfahren zur Herstellung von Baustoffen unter Verwendung von Braunkohlenasche - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Baustoffen unter Verwendung von BraunkohlenascheInfo
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Description
Karl Schulze , Architekt, HilkerodeHarz üb.Herzberg/Harz
eartenstr· 181
Verwendung von ^***"*^*"!?^ ιμιιμρφ^φ für
Bauzwecke«
Die In Kraftwerken mit Braunkohlenfeuerunseanlagen in beträchtlichen Mengen anfallenden Aschen werden bisher auf Hilden geschüttet« da eine Abfuhr und Verwertung derselben nicht möglich
erschien· Meine Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass diese Aachen, getrennt nach ihren Anfalleteilen unter dam Wanderrost
al» Fallasche oder ans dem Saugzug als Flugasche unter Berücksichtigung ihrer chemischen Zusammensetzung bezw. nach vorhergehender Aufbereitung hochwertige Baustoffe sein können.
Ein Teil der Asche« die fallasche, fällt bereite unterhalb des Rostes der leuörungsanlage in einer Entnähmesteile an· Me Untersuchung
hat ergeben· dass diese Asche aus geschmolzenen Schlackenkörpera und einem gips-und kalkhaltigen Schlackanmehl
besteht·
Der übrige Teil der Asche» die Flugasche, fällt infolge ihrer Leichtigkeit in den verschiedenen Sammelst ollen des Saugkanal
an« Ihre Zusammensetzung besteht <«us feinen« stark porösen S teilchen und einem Schlackenmehl, dme fast die gleiche chemische
Zusammensetzung wie dft» Schlackenmehl der Fallasche besitzt.
Die Auswertung der Fallasche ist wie im folgenden beschrieben möglicht
Diese wurde bislang, um die Staubbelästigung bei der Entnahme zu verhindern, in einer sogenannten Brecheranlage mit Wasser genässt·
Unterbleibt die Annnawing der Asche und wird diese im heissen Zustande mittels einer Siebanlage (1/2 mm Maachenweite)
separiert« so erhält man als Siebrückstand die geschmolzenen Schlackenbeetandtöile und als Siebdurchfall das 3chlaekenmehl,
das Farbe und Aussehen von Zementen hat.
Die ochlackonbestandteile, die in ihrer Korngrcsse etwa ίeinlies entsprechen« lassen sich zu Bausteinen und als Schlackenbeton
verwerten· Die Untersuchungen haben gezeigt« dass die gewonnenen Bauelemente von sehr hoher Druckfestigkeit sind und
der Gehalt an brennbarem Substanzen, Sulfaten und Sulfiden unter der zulässigen Höchstgrenze nach BH 4oo bezw. nach BIH 415-4
liegen· Biese Gchlackenkörper stellen somit einen hochwertigen Zuschlagstoff für 3aukörper das«
Bas lieim oben angeführten Sieben anfallende Schlackenmehl ist stark sulfat hai tig und liegt als Gipa vor* Ba auch der Kalkgehalt beträchtlich ist, hat diese Asche von sich aus bereits bindemittelartigo
Bigensehaftea· Biese : igenschaft lässt sieh mit Hilfe eines Anregers bestehend aus Kalk, Gips oder gegen Sulfate
unempfindlichen Zement so beträchtlich erhöhen, dass dieser nunmehr gewonnene Mörttlbinder, der in groaeen Mengen billig hergestellt
werden kann« mit und ohne Sandzusatz als Putiaaörtel verwendet werden kanu·
Claims (1)
- kennen. bergest© <. It w@rd.es sum dea abgetrennten groben calciumft .anteil: lioiillsloekstein© und Vollstein© für Aussen-u.sowie !üeekeaglatteja« Auch die Verwendung anstell® lies stj. Stampfbeton istAus dem ealcia^sull'atreiciiön Anteil: .Putsmörteiv Lfauexsaort©! mit tasd Saaslatisats socie Iselexitbausteine und ijeieiitbauplatten mit Sä^4©-' ·" oäes? Sandzusatz je nacii ¥d» Verfahren sur Kerst^llung ¥Ofi Batistofi'eii unter Verwendung von ers'jsjeclileaasehfs § dadurch gekennzeichnet $ dasts der durch Sieben dei? Pallasche abget?©iiate g^obe calciiMsuIfatarme Anteil als Zuschlagstoff für Semsat, -d^r staubfcrsiige caleiumsulfatreictelGög , gnteil «la 7usatE au Kalk—oder Gipsmörtel ver^endet wirdΒ» \F erf aiires. sur HerstsiXnfig iron Leichtbaustein©!!, dadureh zeichnet 9 dass dem Mörtel nach Aasprucn 1 Sägespäne sugesetsrtJ« *n;» ^.fc' "i5.^i*Ä* WSehulae
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