DEP0048035DA - Regeleinrichtung für Brennstoffeinspritzpumpen - Google Patents
Regeleinrichtung für BrennstoffeinspritzpumpenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung des Einspritzzeitpunktes bei einer Brennstoffeinspritzpumpe mit Nockenantrieb, bei der die Nocken auf ihrer Welle verschiebbar sind.
Es ist bekannt, den Einspritzbeginn durch eine relative Verdrehung der Brennstoffpumpenwelle gegenüber der antreibenden Welle zu verlegen. Ferner ist es bekannt, diese Verlegung des Einspritzzeitpunktes durch Verwendung eines Zwischenstückes zu erreichen, welches mit den beiden Wellen durch Nuten verschiedener Steigung in Eingriff steht und durch ein Stellzeug axial verschoben wird. Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß sie die Baulänge der Brennstoffeinspritzpumpe beträchtlich vergrößert. Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil durch Vereinfachung der der Verlegung des Einspritzbeginns dienenden Einrichtung zu vermeiden.
Bei einer Brennstoffeinspritzpumpe mit Nockenantrieb, bei der die Nocken auf ihrer Welle verschiebbar sind, wird die Aufgabe der Erfindung dadurch gelöst, daß die Nocken in an sich bekannter Weise ein achsparallel verlaufendes Profil aufweisen und in Drallnuten verschiebbar sind oder ein schraubenförmig verlaufendes Profil aufweisen und achsparallel auf ihrer Welle verschiebbar sind. Die erfindungsgemäße Einrichtung vergrößert die Baulänge der Einspritzpumpe nicht und ist einfacher als die bekannte Einrichtung, weil nur zwei Teile aufeinander gleiten.
Die Verschiebung von Nocken auf ihren Wellen zwecks Regelung des Einspritzbeginns ist zwar an sich bekannt, jedoch handelt es sich hierbei um Schrägnocken, mit denen gleichzeitig die Brennstoffmenge geregelt wird.
Bei einer Brennstoffeinspritzpumpe, die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Verlegung des Einspritzbeginns ausgerüstet ist und bei welcher die Einspritzmenge durch einen Drehzahlregler beherrscht wird, dessen Rückstellkraft auf jede gewünschte Drehzahl durch ein willkürlich beeinflußbares Glied einstellbar ist, sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Nocken in Bezug auf ihre Verschiebbarkeit mit dem Drehzahlverstellglied des Reglers gekuppelt. Bei einer Brennstoffeinspritzpumpe, bei der der Regler auf einem Ende der Nockenwelle sitzt, so daß der vom Drehzahlverstellglied beeinflußte Federteller der Brennstoffeinspritzpumpe zugekehrt ist, ergibt sich eine einfache Kupplung, wenn der auf den Federteller einwirkende Drehzahlverstellhebel gleichzeitig die Nocken verschiebt.
Zwecks Anpassung der Bewegungsverhältnisse zwischen dem Federteller und den Nocken an verschiedene Drehzahlbereiche, die durch den Einbau anderer Regelfedern bestimmt werden, ist es besonders vorteilhaft, wenn in die Verbindung zwischen dem Federteller und den Nocken eine einstellbare, das Verhältnis der Verschiebewege ändernde Übersetzung eingebaut ist. Die Übersetzung wird auf einfache Weise dadurch gebildet, daß am Federteller ein Drehzahlverstellhebel und an den Nocken ein dieselben verschiebender Hebel angreift und daß beide Hebel in verschieden großen Abständen von ihren Drehpunkten mitein-
ander, z.B. durch eine Stange oder einen Bolzen, gekuppelt werden können.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt eine Brennstoffeinspritzpumpe mit Drehzahlregler von der Seite gesehen. Ein Teil der Pumpe und der Regler sind senkrecht durch die Längsmittelachse geschnitten dargestellt.
Die Abb. 2 zeigt eine besondere Ausführungsform der Nocken der Brennstoffeinspritzpumpe.
Die Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 2.
Die Abb. 4 zeigt ein besonderes Stellzeug für die Brennstoffeinspritzpumpe und den Regler.
Die Brennstoffeinspritzpumpe, deren Gehäuse mit 1 bezeichnet ist, ist mit zwei Pumpen 2 und 3 ausgerüstet, die durch Nocken 4 und 5 angetrieben werden. Die Nocken 4 und 5 haben ein achsparallel verlaufendes Profil und sind auf ihrer Welle 6 in Drallnuten 13 verschiebbar. Durch die dabei eintretende relative Verdrehung der Nocken 4 und 5 gegenüber ihrer Welle 6 kommen die Pumpen 2 und 3 früher oder später zur Wirkung, womit der Einspritzbeginn der Pumpen verlegt wird. Die Nocken 4 und 5 sind untereinander verbunden und mit einem Bund 7 vereinigt, der eine Nut 8 aufweist. Es ist ein Hebel 9 vorgesehen, der im Punkt 10 des Gehäuses 1 drehbar gelagert ist, mit einem gabelförmigen Ende den Bund 7 umfaßt und mit Hilfe eines halben Ringes 11 und Stiften 12 in die Ringnut 8 ein-
greift. Der Hebel 9 ist aus dem Gehäuse 1 herausgeführt, so daß er von außen zwecks Verschiebung der Nocken 4 und 5 angefaßt werden kann. Die Welle 6 ist in Wälzlagern 14 und 15 gelagert und wird durch ein Rad 16 von der Brennkraftmaschine aus angetrieben.
Die Abbildungen 2 und 3 zeigen Nocken 17 und 18, die auf ihrer Welle 19 axial verschiebbar sind, d.h. die Bohrung 20, der Nocken 17 und 18 und die Welle 19 sind gerade genutet. Das Profil der Nocken 17 und 18 verläuft jedoch schraubenförmig, so daß bei der Verschiebung der Nocken 17 und 18 auf diese Weise die Pumpen 2 und 3 früher oder später zur Wirkung kommen.
Wie die Abb. 1 erkennen läßt, ist die Brennstoffeinspritzpumpe mit einem Drehzahlregler verbunden, der als Fliehkraftregler ausgebildet ist und dessen Fliehgewichte mit 21 bezeichnet sind. Der Regler sitzt auf einem Ende der Nockenwelle 6, so daß der zum Zwecke der Drehzahlverstellung verschiebbare Federteller 22 der Brennstoffeinspritzpumpe zugekehrt ist. Die Federn, die sich gegen den Federteller 22 und gegen die Reglermuffe 23 abstützen, sind mit 24 bezeichnet. Die Reglermuffe 23 wirkt mit einem radial gerichteten Bund 25 unmittelbar auf die Regelstange 26 der Brennstoffeinspritzpumpe. Die Nocken 4 und 5 bzw. 17 und 18 sind in Bezug auf ihre Verschiebbarkeit mit dem Federteller des Reglers gekuppelt. Diese Kupplung geschieht dadurch, daß sich der Federteller 22 gegen das gabelförmig ausgebildete Ende des Hebels 9 legt, der zur Verschiebung der Nocken dient. Der Hebel 9 wird damit gleichzeitig zum Drehzahlverstellglied. Der Verlauf der Drall-
nuten 13 bzw. der schraubenförmige Verlauf des Profils der Nocken 17 und 18 ist so getroffen, daß der Einspritzbeginn mit fortschreitender Vergrößerung der Rückstellkraft des Reglers, d.h. mit steigender Drehzahl der Brennkraftmaschine, früher gelegt wird und umgekehrt.
Die Abb. 4 zeigt, wie in die Verbindung zwischen dem Federteller und den Nocken eine einstellbare, das Verhältnis der Verschiebewege ändernde Übersetzung eingebaut ist. In Abb. 4 sind die Nocken 27 auf ihre Welle 28 mit Hilfe eines im Punkt 29 drehbar gelagerten gabelförmigen Hebels 30 verschiebbar. Auf den Federteller 31, der zur Verstellung der Drehzahl verschoben werden muß, wirkt ein gabelförmiger Hebel 32, der im Punkt 33 gelagert ist. Die Hebel 30 und 32 können in verschieden großen Abständen von ihren Drehpunkten 29 bzw. 33 verbunden werden. Zu diesem Zweck haben die Hebel 30 und 32 Bohrungen 34 bzw. 35, die zur Befestigung einer Verbindungsstange 36 dienen. Es ist natürlich zur Verkürzung der Baulänge ohne weiteres möglich, die beiden Hebel 30 und 32 so auszubilden, daß sie in einer Ebene liegen. Sie können dann in einfacher Weise durch Bolzen miteinander gekuppelt werden.
Claims (5)
1. Einrichtung zur Regelung des Einspritzzeitpunktes bei einer Brennstoffeinspritzpumpe mit Nockenantrieb, bei der die Nocken auf ihrer Welle verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken in an sich bekannter Weise ein achsparallel verlaufendes Profil aufweisen und in Drallnuten verschiebbar sind oder ein schraubenförmig verlaufendes Profil aufweisen und achsparallel auf ihrer Welle verschiebbar sind.
2. Einrichtung zur Regelung einer Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 mit Drehzahlregler, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken in Bezug auf ihre Verschiebbarkeit mit dem Drehzahlverstellglied des Reglers gekuppelt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, bei der der Regler derart auf einem Ende der Nockenwelle sitzt, daß der vom Drehzahlverstellglied beeinflußte Federteller der Brennstoffeinspritzpumpe zugekehrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Federteller einwirkende Drehzahlverstellhebel gleichzeitig die Nocken verschiebt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen dem Federteller und den Nocken eine einstellbare, das Verhältnis der Verschiebewege ändernde Übersetzung eingebaut ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Federteller ein Drehzahlverstellhebel und an den Nocken ein diese verschiebender Hebel angreift und daß beide Hebel in verschieden großen Abständen von ihren Drehpunkten miteinander, z.B. durch eine Stange oder einen Bolzen, gekuppelt werden können.
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