DEP0043401DA - Hydraulisch und mechanisch betätigte Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydraulisch und mechanisch betätigte Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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DEP0043401DA
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DE
Germany
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brake
hydraulically
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housing
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Hermann Dr.-Ing. Klaue
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Description

Hydraulisch, und mechanisch betätigtte Seheibenbremse,insbesondere für Kraftfahrzeuge*
Ss sind Scheibenbreinsen bekannt, bei denen in. einem rotierenden Gehäuse zwei axial -bewegliche Scheiben"angeordnet sind, die den Bremsbelag tragen. Die Bremsscheiben besitzen,auf ihrer Innenseite "mit Schrägflachen versehene Ausnehmungen, in denen. Kugeln liegen.; Durch "Verdrehen der beiden ocheiben gegeneinander laufen die Kugeln auf den ochrägflachen der Ausnehmungen auf und. drücken die BremsseheIben axial auseinander und damit gegen das rotierende Brems— gehäuse.. Das'Verdrehen der Bremsscheiben gegeneinander kann mechanisch bewirkt werden. Ss ist auch,!bekannt9 die Bremsscheiben hydraulisch gegen das rotierende.Bremsgehäuse zu pressen. Zu diesem Zwecke verwendet man einen von den Bremsscheiben getrennt.angeordneten Hydraulikring, in dem die Manschette mit einem:Druckring; gelagert.ist» Eine derartige Anordnung hat den Vorteil einer einfachen.Herstellungp einer leichten Auswechselbarkeit des Hydraulikteiles und einer Trennung zwischen den wärmeaufnehmenden und den Betätigungs-Teilen der Bremse.
öel derartigen' hydraulisch betätigten Bremsen, besteht die Schwierigkeit, eine zusätzliche einfache mechanische Bremsehbetatigung vorzusehen, da die Lagerung eines Betätigungshebels auf .-einer. der. beiden.ßremsscheiben wegen des zwischen den.Scheiben liegenden Hydraulikringes nicht, möglich ist. Ausserdem. ist der mechanische ■ Wirkungsgrad einer derartigen mechanischen Betätigung sehr, niedrig, da der-Kydrauiikring in Umfangsrichtung festgehalten:werden/undeine, der beiden Bremsscheiben auf diesem Hing zur mechanischen. Betätigung gleiten muss.
Die, Erfindung vermeidet diesen Wachteil -dadurch, dass der Hydraulikteil der Bremse von den Bremsscheiben getrennt., jedoch in UmfamTsrichtung der Hydraulikring mit einer der beiden Bremsscheiben kraftsc.hlüssig verbunden bleibt. Der Betätigungshebel der mechanischen Bremsbetätigung wird erflndungsgemäss auf dem'Hydraulik— ring gelagert,' Dadurch ist eine solide Ausführung der Lagerung gewährleistet. .Der Be tat^ igung she BeT drückt über eine Betätigungs?jelle .Slt Exzenter oder Nocken in Umfangsrichtung gegen, die zweite Bremsscheibe und verdreht diese in Umfangsrichtung gegenüber der anderen Scheibe;. Auf diese Weise .wird die Bremse mechanisch betätigt*
Einebeispielsweise Ausführung der1 Erfindung.ist in der Zeichnung dargestellt. Darin ist?
Abb. T eine Scheibenbremse im Querschnitt., Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. 1.
In den Abb. 1 und 2 bedeuten; 1 das umlaufende Bremsgehäuse., 2 den durch Schrauben 3mit ..dem Br ems gehäuse1 verbundenen Bremsdeckel. .In dem dargestellten Beispiel· sind das Bremsgehäsue 1 und der Bremsdeckel 2 aus Leichtmetall, ausgeführt. Das Bremsgehäuse;ist mit,Stahl-Bremsscheiben 4 und 5 ausgerüstet, die durch die, die Ge-.häüseschrauben 3 umgebenden, Büchsen 6 auf. die:umlaufenden Gehäuseteile. 1 und 2 aufgepresst werden.. In dem umlaufenden Brems-gehause -, sind auf einem feststehenden Bremsträger 7 die Bremsscheiben 8 und 9 gelagert, welche Bremsbeläge 1o und 11 aufweisen.'Die Bremsschei-'ben 8. und. 9 besitzen - wie. Abb. 2 erkennen lässt - Vdrsprünge 12 bzw. .13 j über "die das Drehmoment auf den Bremsträger 7übertragen wird.'_Die Vorspränge sind so ausgeführt9 dass ,jede Bremsscheibe in einer Drehrichtung frei, beweglich ist. Die Bremsscheiben sind aus Blech geprägt und besitzen Ausnehmungen 14 und 15»,: deren Schrägflachen in Umfangsrichtung ansteigen und in denen Kugeln 16 liegen·. - ., Zwischen den Bremsscheiben 8 und 9 ist die hydraulische Bietätigungsvorrichtung -. der Hydraulikring 1'7 - angeordnet-, in welchem der Ütahl-Druckring 18 mit der Manschette 19 gelagert.ist.' Die .Betätigungsflüssigkeit wird durch Bohrungen 2 ο und 21 in den ■Ringraum 22 geführt. Beim Bremsvorgang drückt; die hydraulische Betäti-.. -gungsvorrichtung 17 die Bremsscheibe 9 gegen den Bremsbelag· ,5 ,des/ Bremsgehäusedeckels 2 und den Druckring 18 gegen.die Bremsscheibe 8, Die Bremsscheibe 9 besitzt zwei'Vorsprünge 23 und 24, die mit einem Auge 25 in ;Verbindung stehen^ in dem gleichzeitig der Betatigurigshebel 26 gelagert ist« Der Betätigungshebel 26 steht:mit dem Bow-denzug; 27 in Verbindung. In dem Betätigungshebel 26 ist eine Nachstellvorrichtung angeordnet, die aus der Mutter 28 und dem Ge-,vinde-^ bolzen 29 besteht. Der Gewindebolzen'29 steht mit einem Hebel 3o in Verbindung, der· einen exzentrisch .angeordneten Zapfen 31 trägtβ Der Zapfen 31 greift in eine Ausnehmung der Bremsscheibe 8 ein und verdreht bei mechanischer Betätigung die Scheibe 8 gegen die Scheibe 9· Dabei wird' Sie Eeaktionskraft von dem Hyöraulikring 17 über die Vorsprünge 23 und 24 auf die Bremsscheibe .9 und von da auf den Bremsträger'7 übertragen. Nach der Bremsung wird das mechanische Gestänge durch eine Eückzugsfeder 32 in die Normallage zurückgeführt. Die Bremsscheiben 8 und 9 werden durch Eückzugsfedern'33 zusammen-- d.h.. vom rotierenden Bremsgehänse abgeaogen.

Claims (1)

  1. "Pat en t an s pru.c h'
    Hydraulisch und mechanisch betätigte Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit umlaufendem Bremsgehäuse .und zwei darin auf einem feststehenden Bremsträger, gelagerten axial frei beweglichen, an. der Aussenseite mit Bremsbelag und an der Innenseite mit Schragflächen auf eisenden - Ausnehmungen versehenen Bremsscheiben, welche über in den Ausnehmungen gelagerte Kugeln miteinander ver-. buncien sind und durch Verdrehung der einen Bremsscheibe gegenüber der anderen axial auseinander gedrückt und ds'mit gegen das rotierende Bremsgehäuse gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass der zur hydraulischen Bremsbetätigung dienende, zwischen den Breasscheiben (öj9) angeordnete Hydraulikting (17) mit einer der beiden .jeweils in :einer Drehrichtung frei beweglichen Bremsscheibe (9) kraftschlüssig verbunden bleibt, und dass der Betätigungshebel (26) der mechanischen Bremsenbetätigung auf dem Hydraulikring.(1?) gelagert ist.

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