DEP0042845DA - Kondensatormikrophon mit angebautem Verstärkerrohr - Google Patents
Kondensatormikrophon mit angebautem VerstärkerrohrInfo
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Description
Siemens & Halske München9 den
Aktiengesellschaft Wittelsbaeherplatz; 4
Pl 13/49 2H9-
ρ 42 845 ?HIa/21a2 D
Kondensatormikrophon mit angebautem Verstärkerrohr
Das Kondensatormikrophon beeltat einen außerordentlich hohen Innenwiderstand und kann infolgedessen nicht un»
mittelbar an das niederohmige Mikrophonkabel angeschlossen werden« Is ist deshalb üblich, die Mikrophonkapsel
mit dem Verstärker zu. einer Einheit* 2eB« in Form einer flasoheg sueammenzubauene Hierbei ergeben sich Nachteile$
wenn feuchtigkeit«, SeB«, beim Anhauchen durch den Sprecher* in den Verstärker eindringt«, Diese schlägt sich auf den
hoohohmigen Teilen* suB« den Terbindungsleitungen, den blanken Mikrophonkontakten sowie den Anschlüssen des Verstärkerrohres und der Schaltelemente nieder und schliesst
die HutaSpannung kurag eodass die Empfindlichkeit stark aasinkt β
Die Erfindung hat den Zweck* diese Nachteile au beseitigen Dies erfolgt erfindungsgemäas dadarchj dass Eikrophonkapsels
Verstärkerrohrg Schaltelemente und Verbindungsleitungen eine unlösbare 9 Z6Be patrönenartige? Einheit mit allsei·*
tig feuehtigkeitsdichtem Verschluss bilden^ aus der nur niederohmige Ansohluesleitungen herausführen. Bei einer
Ausführungsform der Erfindun§ werden Mikrophonkapaeln# Verstärkerrohri Schaltelemente und Verbindungeleitungen
mittels Vergussmasse au einer Patrone vergossen» Bei einer weiteren Ausführungeform sind das Verstärkerröhre die
Sehalielemente und die Verbindungsleitungen in einem allseitig feuchtigekeitsdiohten Gehäuse angeordnet p das
Ho
mit der Mikrophonkapsel verkittet ist» Nach der weiteren Erfindung ist die Patron© mit Ansehlussmittelng s*Be
einem Steekersookelg für die Speiseleitungen und dem Verstärke rausgang versehen«,
Buren die Erfindung ergibt sich, der Vorteil* dass alle hochohmigen !Peile einen sicheren Feuehtigkei-fessehuts erhalten
und die Isolationswiderstände durch äussere Einflüsse nicht mehr Verändert werden können« Die Anordnung
arbeitet infolgedessen auch unter ungünstigen klimatischen Bedingungen einwandfrei und konstante WIn weiterer
Vorteil besteht in der Ausweehselbarkeit der Patroneg su B, um ein lichtmikrophon im Betriebe schnell durch etn
ungerichtetes Mikrophon au ersetsene
Me Erfindung und dazugehörige linaelheiten sind anhand der Abbe 1*4 beispielsweise erläutert»
In Abb« 1 ist eine sj-lindrisehe feuchtigkeitsdicht© Patrone der Erfindung dargesteiltf die auf der Vorderseite die
Mikrophonkapsel 1 enthält« letztere ist in sich ebenfalls feuchtigkeitsdicht aufgebaute z9 B«durch ein allseitig ge~
schlossenes Blechgehäuse* das gegen die vom liegende Membran abgedichtet ist β Sie bildet auBammen mit dem da~
hinterliegenden Verstärkerrohr 2 und den Schaltelementen 3, S9Be Widerständen und Kondensatoren* sowie den Verbindungsleitungen
eine Einheits die durch hochwertige Vergussmasse unlösbar verbunden und allseitig feuchtigkeitsdicht
verschlossen istgSQdase auch der an der Kapsel liegende besonders empfindliehe Konfa kt geschützt ist9 Am Stecker·*
sockel 4 führen nur niederohmige Ansehlussleitungen heraus^ z«Be für di© Speisespannungen des Verstärkerrohres und den
niederohmigen Verstärkersusgange
In Abbe 2 ist eine flaschenartige Patrone ähnlicher Auf· b&iweise vorgesehenj deren Hals seitlieh an der Mikrophonkapsel
1 befestigt ist«, Biese Ausführungsform eignet sich besonders für gerichtete Mikrophone f aeB* Mikrophone mit
acht* oder nierenfönaiger Charakteristik* bei denen der Schall allseitig auf die Mikrophonkapsel auftrifft*
Bei der Ausführung nach Abbe 1 hingegen ist ein ungerichtetes Mikrophon (Mikrophon mit kugelförmiger Charakteristik)
flas nur von vom mit 0chail beattf schlagt wird« Die Patrone ist mit einer,, vorzugsweise geerä.eteng statischen
Abschimung versehenf die ZeB* als haftende Metall» schicht ausgebildet ist« M einen räumlich kleinen Aufbau-
au erzielen ist es günstig* für den Verstärker sogenannte Ileinrbl?hen au benutsen. Als Yergusamaase eignet
sieh ,Isoliermaterial mit hohem Isolationswiderstand und niedriger Erweichungstemperatur* a^Be Parafin.» frolitulf, YiniäUTg
Polystyrol oder dergle BeS, einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird anstelle der Vergussmasse für das
Yerstärkerrohr und die Schaltelemente ein patronenartiges Gehäuse aus Isoliermaterial^ z«B* ein FressgehMuse oder
ein Keramikgehäuse ι verwendet f das mit der Mikrophonkapsel
1 verkittet wird» Am anderen Ende wird die Patrone durch Vergiessen yerschlO8Ben$ xilaer den Versohluss wird der Sokkel
4 aufgekittete
In den Akb« 3 und 4 ist der Einbau der patrone in ein käfigartiges Mikrophongehau.se % dargestellt * das yojsugBweise
aus Drahtgaze besteht* In Abb« 3 ist die zylindrische patrone naoh Abb, 1 in horizontaler Iiage mit Hilfe
der federn 6 erschütterungsfrei aufgehängt dargestellt« I1Ur den Anschluss ist die Buchsenfas&xm$ 7 vorgesehen in
die der Sockel der Patrone eingesteckt wird«» Bei der Ausführung naoh Abb* 4 ist die flasehenartige Patrone nach
Abb« 2 in vertikaler Lage befestigt« Die Buchsenfassung T ist hier in einem Sohwammgummipolster 8 gelagerts um den
Einfluss von Erschütterungen und Körperschall ausEuschliessene Während des Betriebes können die Patronen leicht aus»
gewechselt werden» SgB8 um eine andere Riohtwirkung su eraielen*
Bei dem Eondensatormikrophonverstärker soll der Gitter· widerstand des Eohres so hoch seinf dass die tiefen Prequellen
in gleichem Masse verstärkt werden wie die hohen# Bei der früheren Aufbauweise war es praktisch nicht möglichj
einen höheren Gitterwiderstand au verwenden als 50 itOhm» Hierbei ergeben sich im unteren Frequenzbereich
bereits gewisse Abfälle« Durch die Erfindung wird 4s aber ermöglicht^ wesentlich höhere Gitterwiderstände zu verwen-.
a*B? 500 M01ms und dadurch auch die tiefsten einwandfrei zu übertragen« Is ist sogar möglioli? aufgrund
der Sohutzmassnaniaen der Erfindung das Terstärkerrohr ohne Gitterwiderstand nach Art der Elektrometers ehalijung w\
betreiben« Hierbei ergibt sioh auch bei sehr kleinen Mikrophonkapsej.n mit niedriger Kapaaität ein gerader
Frequenzgang*
9 .ΐ «Patentansprüche
Claims (1)
- "S at ent ansp r üche1β Kondensatormikrophon mit angebautem Verstärk©rrohr9 insbesondere für die Verwendung in einem kä£igartigenf 2eB* aus Drahtgaze bestehenden Gehäuse 9 dadurch gekenn·» geiehnetj dass likrophonkapael (1)g Verstärkerrohr (2)e Schaltelemente (3) und Verbindungsleitungen eine unlösbare* z«B« patronenartigef Einheit mit allseitig feueh» tigkeitsdiehtem Verschluss bilden,, aus der nur niederohmi-· ge Ansohlussleitungen herausfiüirene2«Mikrophon naoh Anspruch 1e dadurch gekeimzeichnet* dass Mikrophonkapsel (1)# Verstärfcerrohr (2)9 Sohaltelemente (3) und Verbindungsleitungen mittels Vergussmasse au einer unlösbarens z*B» patronenartigens Einheit vergossen sind«3* Mikrophon nach Anspruch 1? dadurch gekennzeichnet? dass Verstärkerrohr (2)s Schaltelemente (3) und Verbindungsleitungen in einem allseitig feuchtigkeitsdiohten G-e-* häuse angeordnet sindp das mit der Mikrophonkapsel (1) verkittet ist»4β Mikrophon nach einem der Anspräche 1-3» dadurch gekennzeichnet* dass an der patronenartigen Binheit Ansohlussmittelj zeB# ein Steokersockel (4)g £V& äie Speisespannungen das Verstärkerrohres (2) und den nieder·» ohmigen Verstärkerausgang vorgesehen sind«f>e Mikrophon nach einem der Ansprüche 1 » 4* dadurch gekennzeichnete dass die P&trone in 2«BS zylindrischer I'orm auf der EUckseite derf vorzugsweise ungerichteten^ Mikrophonkapsel (1) befestigt ist«6« Mikrophon nach einem der Ansprüche 1-4? dadurch gekennzeichnet s dass die Patrone (ISfiU) in't flaschenaH'iger Form seitlich an der? vorzugsweise gerichteten Mikrophon· kapsel (1) befestigt iste7# Mikrophon nach einem der Ansprüche 1 - 6* dadurbh gekennzeichnet dass die Patrone mit einer* vorzugsweise geerde ten9 statischen Absehirraung^ SaB9 einer haftend^Jn. Metall-schicht* yex'selien isteβ Mikrophon nach. Anspruch 4» dadurch gekeimt ei ehnet, dass die , Patrone in einer Buchsenfassung (7) auswechselbar gehal·=tert ist ββ Mikrophon naoh einem der Ansprüche 1 *■ 8? dadurch gekenn·*aeichneti dass die Patrone mittels federn (6) oder Sohwammgummipolster (8) erschütterungsfrei gehaltert ist·'
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