DEP0042023DA - Verfahren zur Herstellung von Kalkammonsalpeter. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kalkammonsalpeter.

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DEP0042023DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixed
ammonium nitrate
nitrate
finished
drying
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Dr. Tramm Heinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruhrchemie AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
Publication date

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Description

Huhrohsiaie Aktiengesellschaft, Oberhau0en-Holten#
Verfahren zur Herstellung τοη
Bei der ftberführung von. Alkalicarbonate^ in Alkalihydroxide, Törsuggweise bei der (JewiimuBg you Ätznatron aus Soda erhält man den sogenannten Kaustizierschlamm, der durchschnittlich aus 57 96 GaOO5* 8 f, Ca(OH)2* 2,5 # HaOH1 o,? 56 la2003 md 51*8 ^ HgO bestellt6 Zta? Heratelltaig τοη &lkaHimonsali>eter? d»h» ziar Termi9caung mit geschmolz^nea ismonnitrat zwecks Sewinntwg eines » nicht hygroskopieolion Düngemittels ipt diesel1 Ea ia^e^rendbar Sein öeiualt afi~*Äeiem JÄaTrw*§y©8
nieht nt» eraebliclie immoniEfeverlTaste, sondern füiüft aiiöht Bildumg τοη Calciumnitrat, dessen inwesenheit in» EalKananonsal-
^ höchst tinerwUnaoht ist? weil die Wa&seranziehungsfänigkeit teigigen Ealtecmnonsalpeters sich dadurch "bedeutend erhöhte
j3s wurde gefunden, dass Eaustiziersohlanmii für den' heute kaum eine lohnende Terwandung besteht und der im allgemeinen ma? als lästiges Abfallprodukt betrachtet wirds sioh zur Herstellung und/oder Verbesserung Ton Kalkammonsalpeter benutzen lässt, wenn der feuchte Staustizierschlamm mit AmmonsttLfat Tersetst| in einer Troekeiirorriohtung., Torzugswöise in einer Dreh« troraroel, erhitzt -Jind τοη seinem aehalt an Wasser und nicht fixier«, tem Jbmnoniak befreit ψΐτάφ und darauf mit Immonnitrat oder ^mmosnii trat enthaltenden labrikationsprodukten in bekannter Weise τβτ-miacht,wirdB Diese Termisohung kann in beliebiger ¥eise# z#S« nit Hilfe τοη !Transportschnecken oder Siftscheibon-S^lirwerlcen 3rfolgen^ Da der erfindungsgeaäs s behandelte Kaustizierschlamia ein äuseurst feiites, dauernd trookehbleibendes Mehl darstellet, kann ei* mit bosonaeram Vorteil zur Einstäubung τοη fertigem kalkammonsalpeter benutzt werden, aine laohb jtandlung, die zur iihterdrücimng dor
hygroskopischen Eigenschaften, des Ealkamaonsalpöters vorgenommen %n worden pflegte
In wirtschaftlicher Hinsicht Motet das erf indungsgeiaäk se Verfahren den Vorteil, dass die Schwefelsäure dss Ammonsulfates, die zur Bindung von Zechenasmoniak benutzt wurde, aber im ferti« gen Ammonsulfat ein unerwünschter Ballast ist, zw Beseitigung der alkalischen Reaktion Von Kaustisiersehlamm benutzt werfen kann, der seinerseits bei der Verfestigung von gasförmigem JjamoniaJi in Form von Kalkammonsalpeter verwendet wird« Das Morbei gasförmig entweichende Ammoniak kehrt in JOrm ,von konzentriertem Assmoniak-» wasser in <len ]?abrika.tionskreislauf der Ealkaiaaonsalpeter-Harstellung zurück« Hier kann es entweder durch Verbrennung in Salpatars&tjre tlbeygeftihrt oder stir neutralisation von Salpetersäiare benutzi worden«
In der Zeiolinting ist eine ztn* Ihjrchfiilirung des erfindxjngsgemässen Verfahrens geeignete Torriolitüng dargestellt« Der au verarbeitende Baus ti ssier schlamm befindet sich im ?orra.tsbeMil£sr 1, das beizumischende Ammonsulfat in einem Behälter 2» Ia der löschvorrichtung 3? ZeB* einer Mischneeke, werden beide Stoffe in einem derartige» Verhältnis zusammengebracht t dass das zugesetzt© Asimonsulfat dsm freien Xtzkalk~/Alkaligeb.alt (Hatriumhydi'Ojcyd) des KaustiziersiiÜLamraos mindaatens äquivalent ist»
Die miteinander Termischtan Komponenten worden in einen goeigj neten Ofen, sseB» in einen Drehofen 4 eingetragen, wo sie durch umlaufende heisse Gase erwärmt werden« Durch die bei der Vermischung entstehende Reaktionswärwe und die Geissen G-cise wird dar Waissergehalt des Kaustiaierochlammes verdampft^ sodass aus der Drelitroaw siel 4 bei 5 völlig trockenes pulverförmiges Material ausgetragen wird, das in der Seuptsachu aus Galoitaacarbonat und zu einem gering Teil aus Calciumsulfat besteht*
Der Wasserdampf entweicht in Hiscliu&g mit gasförmigem mid Heizgasen durch leitung 6e In einem Eüiiler 7 wird der Wasserdampf kondensiert und hierbei das vorhanden© Ammoniak gelöste Jm Behälter 8 sammalt sich eine wäaserige Ammoniaklösung, die durcl; liÄutLg 9 der Weiterverarbeitung zugeführt weräen kaiau
Aus Behälter 8 saugfe ein Ventilator 1o durch Vermittlung der Rohrleitung ti die Heisgase ab, um sie in einen Erhitzer 12 zu drills ken*» Hier f/ird ihre Semperatur soweit erhöht, dass sie von neuem

Claims (1)

  1. im Drehofen 4 zur Trocknung von Eaustiziersehlamm benutzt werden MSmI^n8 Bin.© Mahlung äea trockenen Calciumcarbonate^ ist nicht erforücrliehj da es· sich leicht in ein feines Hohl lässt*
    Ss wurden 5oo kg feuchter Zaustiziörschlamm der eingangs angegebenen gusammönsetzung Mit 95 kg Zechenammonsulfat vermischt und dem Drehofen 4 zugeführt* Beim Trocknen liefurte diese Misohungl ein nicht hygroskopisches staubf Örmiges Pulver, das nur in geringem fia,sse gröbore Anteile enthielttiie sich leicht zerdrücken lies Is wuT?de<gar(filinstäubung *ai1» fertigem Ealkaramonsalpeter vermischt und erhöhte die üag:reigenschaften dieses Misoh&tjxigars in erheblicher Weise*"
    Paten tansj)rltche %
    1») ¥erfahren sur Hurstellung vor» Zalkammonsalpeter, dadurch gekennzeichnet* dass feuchter Kausti2ierschlamm mit ^oimonsiilfat versetzt, in einer Srocicenvorriohtung, vorzugsweise in einer Drehtroamely erhitzt und von seinem öehalt an '#a,ssor und nicht fixiertem .Ammoniak befreit wird» und darauf mit ^mmonniti?at oder /iinmonnitrat enthaltenden, Fe,brikationsprodukten in bekannter Weise vermischt wirdβ
    2β) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gakorinaeichnet, d^ss der ^etrocfeaste Kaustizierschlamia in geringer Menge dem fertigen Kallcammonsalpeter, zeB» durch Binstg-ubung zugesetzt wird«

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