DEP0041146DA - Schneiderhilfsgerät zum Aufzeichnen der Kanten eines Schnittmusters - Google Patents

Schneiderhilfsgerät zum Aufzeichnen der Kanten eines Schnittmusters

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DEP0041146DA
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Germany
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tailoring
fabric
tailoring auxiliary
vessels
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Inventor
Paul Eck
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Description

Wenn bei Schneiderarbeiten die Umrisse eines Schnittmusters auf den zu verarbeitenden Stoff aufzuzeichnen sind, so wird bisher derart vorgegangen, dass den Kanten des auf den Stoff aufgesteckten Schnittmusters ^aTt %rsidel fantlaag ι gefahren oder mit Garn grosstichig entlang genäht wird· Die erstgenannte Arbeitsweise hat den Machteil, dass di@ Scihsittfflusterumrisse nur auf einer Stoffseite erkennbar sind: die letztgenannte Methode ist deshalb mangelhaft, weil sie einen nicht unerheblichen Verbrauch an Garn bedingt und seil das Garn in ziemlich mühsamer und zeitraubender Arbeit wieder ausgezogen werden musso
Per Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrund®, ein Schneidereihilfsgerät zu schaffen, welches em ermöglicht, die Umrisse von Schnittmustern ohne Nahen, also ohne G-arnverbraucl' auf den Stoff aufzutragen und zwar derart, dass sie, auf beiden Seiten der betreffenden Stoffbahn sichtbar sind« Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass mittels zweier mit Auslassöffnungen versehener (Jefässe, die einander gegenüberliegend an zwei parallelen,gabelartigen, über und unter äe Stoffbahn führbaren Tragarmen angebracht sind, ein feinkörnige Aufstäubstofi, wie ureide oder dergl. beiderseits auf die
Stoffbahn entlang den Schnittmusterkanten unter Druckluft linienartig auftragbar siste
Die beiden Aufstäubgefässe können mittels einer gegabelten Leitung an einen Druckballon aus Gümmij©d®r dergl» angeschlossen sein. Zweckvoll ist wenigstens einer der beiden Tragarme an deren gemeinsamen Halteteil verstellbar angeordnet, während dieses an einem Handgriff ansehliesst,
JJin Gerät gemäss der Erfindung erleichtert das Aufzeichnen dar umrisse1-voa Schnittmustern auf Stoffbahnen in erheblichem Masse. Es braucht lediglich der Stoff zmisehen dit beiden Tragarme eingeschoben und dann das Gerät mit seinen Aiifstäubgefassen den Schnittmusterkanten entlang geführt zu ®erden/und zwar unter gleichzeitiger wiederholter Betätigung des Druckballonse Es wird dabei auf beide Seiten der Stoffbahn eine Linie aufgestäubt, welche den Schnittmusterumrissen entspricht» Es ist somit die Handhabung des Geräts sehr einfach. Obgleich jeglicher iarnverbrauch 'entfällt, ist doch gewährleistet, dass die Schnittmusterumrisse auf beiden Stoffbahnseiten genau, aufgetragen werden« Ausserdem zeichnet sich das Gerät durch seine bauliche Einfachheit aus»
iuf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt:
Fig,! eine Seitenansicht des Schneidereihilfsgerätes,
Fig.2 eine Draufsicht dazu'bei teilweise abgebrochenem oberen Tragarm,
Fig*3 einen Querschnitt durch die beiden üufstäubgefässe in vergrösserter Darstellung,
Fige4 einen Querschnitt durch den unteren Tragarm,,
Das Schneidereihilfsgerät gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen aus den beiden ungefähr parallel angeordneten Tragarmen 1 und Z und den beiden am freien Ende der Tragarme angebrachten Äufstäubgefässea 3 und 4. Jedes dieser Gefässe besitzt .Auslassöffnungen 5, die vorzugsweise schlitz förmig sind(siehe Fig.S).. Die Oeffnungen sind so Forgesehen, dass sie, nie Figo3 zeigt, einander gegenüberliegen.
Die Tragarme 1 und 2 sind zweckvoll leistenförmig ausgebildet, während die Aufstäubgefässe 3 und 4 vorzugsweise hülsenartig gestaltet sind. Der obere Tragarm 1 ist an dem gemeinsamen Halteteil 6, an welchem beide Tragarme angebracht sind, verschiebbar und mittels eines Klemmgliede3, z.B. der Schraube 7, feststellbar. Es kann somit der .Abstand zwischen den beiden Tragarmen.1 und 2 der jeueiligen Dicke des zur Verarbeitung gelangenden Stoffes angepasst werden.
Es empfiehlt sich, den.oberen Tragarm, wie in Fig.l darge-
stellt, nach oben auszubuchten, sodass auch dicke Stoff-
■ durch . - >■■ Partien bequem zwischen den Tragarmen Jtafeschiebbar sind.
in $as Halteteil 6 schliesst beim gezeichneten Aus- . führungsbeispiel der Handgriff -8 an, der gemäss der Zeichnung bolzenförmiasein, aber auch jede sonstige Gestalt besitzen fenn, beispielsweise bügeiförmig sein kann. Zweckvoll ist am Handgriff eine schlaufenartige, li§©Zangebracht, welche sich zum Einstecken des Daumens oder eines sonstigen Fingers der den Handgriff haltenden Hand eignete
Die beiden iufstäubgefäsae 3 und 4 sind mittels der gegabelten Leitung 9 an einen Druckballon 10 aus Gummi oder dergl. angeschlossen. Dieser dient zur Aufnahme des Auf-
stäubmittels, wie Kreidesteub oder dergl.,und ausserdem zur Erzeugung des Luftdruckes, der nötig ist, das Äufstäubemittel durch die Schlitze 5 der Gefässe 3 und 4 auszutreiben'. Um den Ballon 10 von Zeit zu Zeit auffüllen zu können,ist es abnehmbar mit der Leitung 9 verbunden« Er kann mittels einer geeigneten Klammer 12 abnehmbar an den Handgriff 8 angehängt werden. Dann ist die Handhabung' des Gerätes besonders einfach«, Wenn der Handgriff fc so in die Hand genommen wisrd, dass der Daumen durch die Halteöse hindurchragt, so hängt der Handgriff mit dem damit verbundenen Geräteteilen am Daumön. Es sind dann die übrigen Finger in der Lage, den Ballon 10 zu betätigen. Es kann also das Gerät mit einer Hand bedient werden. Die andere Hand ist eis·© für sonstige Verrichtungen frei»
Wie die Zeichnung zeigt, kann am unteren Tragarm 2 mittels eines geeigneten Lagerbügela ein Laufglied 13', Z9B. eine Walze, eine Rolle, ein Rädchen oder dergl. angebracht sein, welches die Führung des Gerätes über die Fläche des Arbeitsstisches erleichtert.
In Abweichung vom gezeichneten Ausführungsbeispiel könnten sn sich auch die Mfstäubgefässe 3 und 4 zur Aufnahme des Aufstäubanittels dienen, in welchem Fall das Druckballon 10 nur als Druckerzeuger wirken würde» Es werden jedoch praktisch in der Regel sowohl die Aufstäubgefässe'S und 4 als auch der Druckballon IQ und die Leitung Kreidestaub enthalten. Es ist deshalb schon bei geringer Betätigung~des Druckballons ein ausreichende! Aufstäuben aus den Schlitzen 5 der Gefässe 3 und 4 gewährleistet..

Claims (6)

Patentansprüche»
1) Schneidereihilfsgerät zum Aufzeichnen der Kanten eines Schnittmusters suf den zu verarbeitenden Stoff oder dergl. dadurch gekennzeichnet, dass mittels zweier mit Auslassöff nungen versehener G-efässe, die einander gegenüberliegend an zwei über und unter der Stoffbahn führbaren, gabelartigen Tragarmen angebracht sind, ein feinkörniges Aufstäubmittel, wie Kreide oder dergl«, beiderseits auf die.Stoffbahn entlang den Schnittmusterkanten unter Druckluft linie artig auftragbar ist« .
2) Schneidereihilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichf; net, dass die beiden Aufstäubgefässe mittels einer gegabelten Leitung an einem Druckballon aus Gummi oder dergl» angeschlossen sind«
3) Schneidereihilfsgerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der beiden Tragarme an ihrem gemeinsamen Halteteil verstellbar ist, der vorzugsweise in einen Handgriff übergeht.
4) Schneidereihilfsgerät nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass am Handgriff eine zum Einstecken des Daumen der haltenden Hand dienende Schlaufe und eine zum abnehmbaren Anhängen des Druckballons bestimmte Klimmer angebracht ist.
5) Schneidereihilfsgerät nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Tragarm eine nach oben gerichtete brückenartige Ausbiegung aufweist*
6) Schneidereihilfsgerät nach Ansprüchen l-o, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Tragarm ein die Führung über die Arbeitstisch^lache erleichterndes Laufglied vorgesehen ist

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