DEP0039245DA - Rollenlager - Google Patents

Rollenlager

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DEP0039245DA
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DE
Germany
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roller
disks
bearings
outer ring
inner ring
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gustav Dipl.-Ing. Seeger
Original Assignee
G. Hartner Präzisions- u. Schnellwaagenfabrik, Ebingen
Publication date

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Description

Es ist bekannt, an Stelle von Gleitlagern Speziallager wie Spitzenlager, Kugellager, Rollenlager und ähnliche zu verwenden, um die auftretende Reibung in den Lagern auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dies wird dadurch erreicht, dass z.B. bei Kugel- oder Rollenlagern zwischen dem Innen- und Aussenring Kugeln oder Rollen liegen, um an Stelle einer gleitenden eine rollende Bewegung zu erreichen. Bei dieser Lagerform ist es notwendig, die Kugeln oder Rollen in Führungskäfigen zu halten, um einen entsprechenden Abstand zwischen den einzelnen Kugeln zu gewährleisten, da sonst bei gegenseitiger Berührung der Kugeln oder Rollen gleitende Reibung auftreten würde. Es lässt sich hierbei nicht vermeiden, dass an den Berührungspunkten zwischen Käfig und Kugeln bzw. Rollen trotzdem gleitende Reibungskräfte auftreten. Die Radialbelastung dieser Lager wird hierbei vom Innenring über die Kugeln bzw. Rollen auf den Aussenring übertragen.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, dass als Übertragungsglied für die Belastung zwischen dem sich drehenden Innenring und dem feststehenden Aussenring Rollenscheiben verwendet werden, die mit ihren Spitzen in einem
Zwischenkäfig gelagert sind und zwar derart, dass sie sich gegenseitig nicht berühren.
In den Abbildungen 1 und 2 ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Der Innenring des Lagers besteht aus den Teilen 3 und 4, der Aussenring des Lagers aus den Teilen 1 und 2. Zwischen dem Aussenring 1, 2 und dem Innenring 3, 4 laufen die Rollenscheiben 6, die mit ihren Spitzen 7 in den Büchsen 9 des Zwischenkäfigs 5 gelagert sind. Die Käfigscheiben 5 sind durch die Distanzbolzen 8 miteinander verbunden.
Beim Drehen des Inneringes 3, 4, der aus Gründen der Montage und einer spielfreien Einstellung zweiteilig ausgeführt ist, wälzt sich dessen Berührungsumfang mit den Rollenscheiben 6 auf diesen ab. Die Rollenscheiben 6 drehen sich dabei um ihre Spitzen 7, die in den Büchsen 9 der Käfigscheiben 5 einstellbar gelagert sind. Durch diese Drehung der Rollenscheiben 6 wälzen sich dieselben auf dem inneren Berührungsumfang des feststehenden Aussenringes 1, 2 ab, der ebenfalls aus Gründen der Montage und der Nachstellbarkeit zweiteilig ausgeführt ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass erstens die auftretenden Belastungskräfte des Lagers direkt vom Innenring 3, 4 über die Rollenscheiben 6 auf dem Aussenring 1, 2 übertragen werden, ohne die Spitzenlagerung 7, 9 der Rollenscheiben 6 belastungsmäßig zu beanspruchen. Dadurch wird erreicht, dass in der Spitzenlagerung 7, 9 der Rollenscheiben 6 nur ein Minimum an Reibung auftritt.

Claims (1)

  1. Anspruch I: Rollenlager, dadurch gekennzeichnet, dass als Übertragungsglied für die Belastung zwischen dem sich drehenden Innenring (3, 4) und dem feststehenden Außenring (1, 2) sich nicht berührende Rollenscheiben (6) verwendet werden, die mit ihren Spitzen (7) in einem Zwischenkäfig (5) gelagert sind.
    Anspruch II: Rollenlager nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (3, 4) und der Aussenring (1, 2) aus jeweils zwei zusammenfügbaren Teilen bestehen, um eine spielfreie Einstellung der Rollenscheiben
    (6) zu ermöglichen.
    Anspruch III: Rollenlager nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenscheiben (6) mit ihren Spitzen (7) in nachstellbaren Spitzenlagern (9) des Zwischenkäfigs (5) gelagert sind, um eine spielfreie Einstellung der Rollenscheiben (6) in dem Zwischenkäfig (5) zu gestatten.

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