DEP0038399DA - Sendesystem für Rundfunkzwecke mit Ultrakurzwellensendern - Google Patents
Sendesystem für Rundfunkzwecke mit UltrakurzwellensendernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sendesystem für Rundfunkzwecke mit einem oder mehreren Ultrakurzwellensendern, die ein bestimmtes Gebiet gleichmässig mit Empfangsenergie versorgen sollen. Die Ausbreitungsverhältnisse bei diesen sehr kurzen Wellen entsprechen dabei im wesentlichen denen bei optischer Sicht, d.h. es können nur diejenigen Hörer den UKW-Rundfunksender empfangen, die in seinem Sichtbereich liegen. Die Wellen breiten sich ähnlich wie das Licht geradlinig aus, sodass Hörer in Schattengebieten des Senders, z.B. in einem hinter einem Gebirgszug liegenden Tal, keinen Empfang erhalten. Die Erfindung ermöglicht eine Versorgung solcher Schattengebiete mit Hilfe einfacher Mittel. Diese bestehen erfindungsgemäss aus einer mit Empfangsantenne und Sendeantenne versehenen Zwischenstation, die die Ultrakurzwelle vom Hauptsender drahtlos aufnimmt und auf eine Vielzahl von Empfängern in Schattengebieten des Hauptsenders abstrahlt. Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass zur gleichmässigen Versorgung eines bestimmten Gebietes eine geringere Anzahl von Sendeeinrichtungen erforderlich ist, da die Schattengebiete durch einfache und billige Zwischenstationen versorgt werden. Die Einrichtung der Zwischenstation ist zweckmässig so getroffen, dass Empfangsantenne und Sendeantenne direkt gekoppelt sind, sodass besondere Geräte ausser den Antennengebilden nicht erforderlich sind.
Um gewissen Verluste der Antennensysteme auszugleichen und die Empfangsfeldstärke im Schattengebiet zu erhöhen, kann gegebenenfalls zwischen Empfangs- und Sendeantenne ein Hochfrequenzverstärker nach Art eines Antennenverstärkers eingeschaltet sein. Besonders zweckmässig ist es, die Empfangsantenne als Richtantenne, z.B. Tannenbaumantenne, auszubilden und auf den Hauptsender zu richten. Für die Abstrahlung dient vorteilhaft eine Rundstrahlantenne, die das Schattengebiet gleichmässig versorgt.
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abbildung beispielsweise erläutert.
In der Abbildung ist ein Hauptsender 1 dargestellt, der eine Hochfrequenzenergie gleichmässig nach allen Seiten ausstrahlt, also eine kreisförmige Richtcharakteristik 2 besitzt. Eine Gruppe von Empfängern 3 liegt im Schattengebiet hinter einem Berg oder Gebirgszug 4 und kann aufgrund der besonderen Ausbreitungsverhältnisse bei Ultrakurzwellen den Hauptsender 1 nicht aufnehmen. Erfindungsgemäss ist, beispielsweise auf dem Gipfel des Berges 4, eine Zwischenstation 5 vorgesehen, die mit einer Empfangsantenne 6 und einer Sendeantenne 7 ausgerüstet ist. Die Empfangsantenne 6 ist vorzugsweise eine Richtantenne, z.B. eine aus vielen Dipolen bestehende Tannenbaumantenne, mit einer nach dem Hauptsender 1 ausgerichteten keulenförmigen Richtcharakteristik 8; sie ist im optischen Sichtbereich des Senders 1 aufgestellt. Die Hochfrequenzenergie gelangt von der Empfangsantenne 6 direkt oder über einen Hochfrequenzverstärker zur Sendeantenne 7, die zweckmässig als Rundstrahlantenne mit Kreischarakteristik 9 ausgebildet ist. Letztere ist so aufgestellt, dass Sichtverbindung zu den im Schattengebiet des Hauptsenders 1 liegenden Empfängern 3 besteht. Die Empfangsantenne und Sendeantenne der Zwischenstation können im Rahmen der Erfindung den jeweiligen Gegebenheiten angepasste Gebilde bekannter Art sein. Man kann z.B. anstelle der Rundstrahlantenne 7 - sofern ein eng begrenztes Schattengebiet versorgt
werden soll - auch eine Richtsendeantenne verwenden. In diesem Falle wird die Empfangsfeldstärke vergrössert. Man kann ferner anstelle der Richtempfangsantenne 6 u.U. auch eine ungerichtete Empfangsantenne verwenden. Der zwischen Empfangsantenne 6 und Sendeantenne 7 eingeschaltete Hochfrequenzverstärker kann gegebenenfalls auch nach dem Überlagerungsprinzip mit Zwischenfrequenzverstärkung arbeiten; die empfangene Ultrakurzwelle wird dabei in eine Zwischenfrequenz transportiert, mit einem Zwischenfrequenzverstärker verstärkt und dann durch eine weitere Überlagerung wieder in die Ultrakurzwelle für die Abstrahlung umgewandelt. Gegebenenfalls können in der Zwischenstation auch gesonderte Empfänger und Sender vorgesehen werden, wobei letzterer durch die niederfrequente Empfängerausgangsspannung moduliert wird. Die Sendefrequenz wird dabei zweckmässig aus der Empfangsfrequenz oder Zwischenfrequenz gewonnen, gegebenenfalls durch Vervielfachung. Bei einem ausgedehnten Sendernetz ist es ferner möglich, mehrere Zwischenstationen für verschiedene Schattengebiete vorzusehen; dabei brauchen nicht alle Zwischenstationen unmittelbar auf den Hauptsender ausgerichtet sein, vielmehr können verschiedene davon auch eine andere Zwischenstation drahtlos aufnehmen. Man kann ferner über eine Zwischenstation abwechselnd oder gleichzeitig mehrere Hauptsender mit verschiedener Wellenlänge, Aufstellung und Modulation aufnehmen und abstrahlen. Es werden dabei in der Zwischenstation für jeden Sender eine, vorzugsweise gerichtete, Empfangsantenne und eine gemeinsame Sendeantenne für die Abstrahlung vorgesehen. Die Sendeantenne ist zweckmässig dafür entsprechend breitbandig ausgebildet.
Die Erfindung eignet sich nicht nur für Ultrakurzwellen, d.h. für Wellenlängen im Meterbereich, sondern auch für kürzere Wellen, z.B. im Dezimeter- und Zentimeterbereich.
Claims (4)
1. Sendesystem für Rundfunkzwecke mit Ultrakurzwellensendern, gekennzeichnet durch eine mit Empfangsantenne (6) und Sendeantenne (7) versehene Zwischenstation (5), die die Ultrakurzwelle vom Hauptsender (1) oder einer Zwischenstation drahtlos aufnimmt und auf eine Vielzahl von Empfängern in Schattengebieten des Hauptsenders (1) abstrahlt.
2. Sendesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zwischenstation (5) Empfangsantenne (6) und Sendeantenne (7) direkt, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Hochfrequenzverstärkers, gekoppelt sind.
3. Sendesystem nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Zwischenstation mit einer auf den Hauptsender oder eine Zwischenstation gerichteten Richtempfangsantenne, z.B. Tannenbaumantenne (6), und einer Rundstrahlantenne (7) für die Abstrahlung.
4. Sendesystem nach einem der Ansprüche 1 - 3, gekennzeichnet durch mehrere, gegebenenfalls verschieden gerichtete, Empfangsantennen zur Aufnahme verschiedener Sender in der Zwischenstation und einer gemeinsamen Sendeantenne für die Abstrahlung.
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