DEP0037054DA - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Wäschestücken u.dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Wäschestücken u.dgl.

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DEP0037054DA
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laundry
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wash liquor
container
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August Stuttgart Schnepple
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von Wäschestücken u.dgl.
Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß in die Waschbrühe, in welche Wäschestücke lose eingelegt sind, von unten her ein vorgewärmter Luftstrom eingeführt wird, der in der Waschbrühe eine sprudelnde Bewegung hervorruft, welche auf die Wäschestücke übertragen wird. Durch die Bewegung der Wäsche und durch den in der Druckluft befindlichen Sauerstoff wird eine vollständige Reinigung der Wäschestücke erzielt.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht darin, daß auf den Boden des Wäschebehälters Rohre eingelegt sind, die mit feinen Ausströmöffnungen versehen sind, in welche in beliebiger Weise Druckluft eingeführt wird, deren Sauerstoff das Reinigen der Wäsche bewirkt. Die Rohre sind mit einem Steigrohr verbunden, in dessen oberen erweitertem Ende ein Elektromotor mit einem aufgesetzten Flügel o.dgl. angeordnet ist, der als Gebläse zur Erzeugung der Druckluft dient. Die Druckluft wird durch eine elektrische Heizung beliebiger Art angewärmt, um ein Abkühlen der Waschbrühe durch die Druckluft zu verhindern.
Durch das Verfahren und die Vorrichtung wird die Wäsche äusserst geschont, so daß sie während des Reinigungsprozesses fast so gut wie keiner Beanspruchung unterworfen wird. Der Waschvorgang geht sehr rasch vor sich und beansprucht bei einer normalen Wäsche ca. 10 Minuten. Die Vorrichtung ist sehr einfach und daher auch billig in der Anschaffung.
Auf der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung zur Ausübung des Verfahren in beispielsweisen Ausführungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Längsansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt einer Ausführungsform.
Die Vorrichtung besteht aus den Luftverteilungsrohren a, b, dem Steigrohr d und einem darauf angeordneten Gebläse i. Die Luftverteilungsrohre a, b sind der Form des Wäschebehälters k angepasst und mit einem Steig- oder Luftzuführungsrohr d verbunden. Auf das obere Ende des Steigrohres d ist ein Gehäuse e aufgesetzt, in dem ein Elektromotor f angeordnet ist, auf dessen Achse ein Flügel i zur Erzeugung der Druckluft aufgesetzt ist. Über oder unter dem Flügel i sind elektrische Heizkörper g eingesetzt, welche die durch die Öffnungen h eingesaugte Luft erwärmen, um ein Abkühlen der Waschbrühe zu vermeiden.
Beim Gebrauch der Vorrichtung wird diese in den zum Teil mit heißer Waschbrühe gefüllten Wäschebehälter k eingesetzt. Hierauf werden die Wäschestücke eingelegt, bis der Wäschebehälter k zur Höhe q gefüllt ist. Die Druckluft, welche durch das Gebläse i erzeugt wird, geht durch das Verbindungsrohr d in die Rohre a, b und durch deren Ausströmöffnungen c in die Waschbrühe. Um ein zu rasches Abkühlen der Waschbrühe durch den Luftstrom zu verhindern, wird die Luft angewärmt. Durch die ausströmende Druckluft wird ein gründliches Durchfluten und leichtes Bewegen der Wäsche erzielt. Ausserdem wird durch die dauernde Bewegung der lose eingelegten Wäschestücke mit dem in dem Luftstrom befindlichen Sauerstoff die Reinigung der Wäsche erzielt.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 ist als loser Einsatz ausgebildet, der in einem entsprechenden Wäschebehälter eingesetzt.
Die Luft kann auch durch ein unter dem Boden m des Wäschebehälters l fest angeordnetes Rohr d der Waschflüssigkeit zugeführt werden. Hierbei sind im Rohr d und im Boden m Öffnungen oder Schlitze n vorgesehen, durch welche die Druckluft eingeführt wird. Auf dem Boden m des Wäschebehälters l ist ein mit Löchern p versehener Boden o lose eingelegt, welcher zur Verteilung der Druckluft dient. Anstelle des Motors mit dem Druckflügel kann auch eine Druckluftflasche verwendet werden. Die Druckluft kann auch in anderer Weise erzeugt werden.

Claims (5)

1. Verfahren zum Reinigen von Wäschestücken u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in die Waschbrühe, in welche die Wäschestücke lose eingelegt sind, von unten her vorgewärmte Luft eingedrückt wird und daß durch das Eindrücken der Luft die Waschbrühe eine sprudelnde Bewegung ausführt, die auf die Wäschestücke übertragen wird, wodurch infolge des in der Luft befindlichen Sauerstoffs und der Bewegung die locker eingelegte Wäsche vollständig gereinigt wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Waschbehälters (k) Rohre (a, b) eingelegt sind, die mit feinen Ausströmöffnungen für Luft versehen sind und daß in die Rohre (a, b) in beliebiger Weise Druckluft eingedrückt wird, dessen Sauerstoff die Wäsche reinigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Boden des Wäschebehälters eingelegten Rohre (a, b) mit einem Steigrohr (d) verbunden sind, in dessen oberen erweiterten Ende (e) ein Elektromotor (f) angeordnet ist, auf dessen Achse ein Gebläse (i) o.dgl. (Druckflügel) aufgesetzt ist, der die Druckluft erzeugt, welche von einer elektrischen Heizung (g) beliebiger Art angewärmt und durch die Rohre (a, b) in die Waschbrühe eingedrückt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (a, b) mit dem Steigrohr (d) dem Elektromotor (f) und mit der elektrischen Heizung als lose einsetzbarer Einsatz ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftzuführungsrohr (d) unterhalb des Bodens (m) des Waschbehälters (l) befestigt ist und daß im Rohr (d) und im Boden Öffnungen (n) oder Schlitze vorgesehen sind, durch welche die Druckluft eingeführt wird, während auf dem Boden (m) des Behälters (l) ein mit Löchern versehener Boden (o) zur Verteilung der Druckluft lose eingelegt ist.

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