DEP0037017DA - Verfahren zur Desinfektion infektionsgefährdeter Handflächen und Einrichtung dazu - Google Patents

Verfahren zur Desinfektion infektionsgefährdeter Handflächen und Einrichtung dazu

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DEP0037017DA
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DE
Germany
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palms
infectious
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disinfection
equipment
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Inventor
Carl Fr. Selig
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Description

Carl Fr» S e 1 i g G-eorgensgmünd, den 16. März 1949.'
Patentanmeldung: Carl Fr. Selig, G-eorgensgmünd 60 1/6 Erfinders derselbe
Verfahren zur Desinfektion infektionsgefährdeter Handflächen und Einrichtung dazu.
Beschreibung: Die Gefahr der übertragung virulenter Krankheitserreger durch Berühren infizierter Objekte mit den Händen ist besonders groß, wo im täglichen Verkehr Zahlungsmittel, Fahrscheine, Formulare, Eintrittskarten und dergjl. von Hand zu Hand verteilt und weitergegeben werden.
Die Ausgabestellen dieser und ähnlicher Papiere z.B. Bank- und .Spsrkassenschalter, Po st schalter, Eisenbahnschiilter, Theatefka,ssen, die Ernährung sämter, Wirtschaftsämter etc. sind daher besonders gefährliche Verbreiter von Infektionskrankheiten.
Aber auch die ?/arenverteiler, insbesondere die Lebensmittelhändler, die mit den Händen laufend in Birekte Berührung mit den Waren, Verpackungsmaterialien und Zahlungsmitteln kommen, sind bisher nicht in der Lage, auf einfache, den Geschäftsbetrieb nicht störende \7eise, der Gefahr der Ihfektionsübertragung entgegenzutreten.
Die Erfindung vorliegender Patentanmeldung betrifft nun ein Verfahren und die Einrichtung für die Anwendung desselben, nach welchem es ohne Umstände, die seine Anwendung erschweren wurden, gelingt, die als überträgersteilen der menschlichen Hand in Frage kommenden Partien d.h. die Innenflächen und die -Fingerkuppen praktisch keimfrei zu halten.
Verfahrensmässig wird deshalb die zur Anwendung gebrachte Desinfektionsflüssigkeit mittels an sich bekannter Einrichtungen? Anfeucht er oder I'upfer, wie sie zum Anfeuchten der Finger, beispiels?ireise beim Abzählen von Geldscheinen, Fahrscheinen etc. benützt werden, auf die Innenhandflächen und Fingerspitsen '
üb ertragen. Diese übertragung ist hauchdünn und gibt nicht Veranlassung zu einer Dürchnässung der damit "berührten Gegenstände» Fohl aber äst die Anfeuchtung genügend wirksam, um einen sicheren Schutz vor infizierten Geldscheinen etc* etc. zu garantieren.
Erfindungsmaßig werden die Anfeuchter oder !Tupfer mit Zdnlagen versehen, die aus Stoffen hergestellt sind, die eine Veränderung und WirkungsSchädigung des Desinfektionsmittels nicht verursachen« Diese Einlagen sollen daher aus indifferente] Stoffen hergestellt sein, wie ζ.S. Glaswolle, Glasfasern, Glasgespinst, Quarzsand j Kunstwolle, Eunstseide, etc. soweit derartige synthetische Produkte wässrige Lösungen nicht aussaugen und quellen. Auch Eunst schwämme sinö geeignet, soweit sie vorstehenden Bedingungen entsprechen,
Die Desinfektionsflüssigkeit für dieses "Verfahren soll geruch- und geschmacklos sein, sie darf die Hände weder färben noch irgendwie schädigen. Absolute Unschädlichkeit für Mensch und Tier ist ferner Voraussetzung.
Das Verfahren Bedingt einen äußerst geringen Verbrauch .an Desinfektionsmitteln und ist daher gegenüber sonstigen desinfektorischen Maßnahmen sehr billig im Gebrauch.

Claims (1)

  1. Pat ent anspr ache.
    I4 Verfahren zum Desinfizieren infektionsgefährdeter Handflächen, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Auftragen des Desinfektionsmittels an sich bekannte Anfeuchter oder Tupfer verwendet,
    II. Verfahren nach Anspruch I dadurch gekennzeichnet, daß die ZLir Anwendung kommenden Saugkörper der Anfeucht er oder Tupfer 8tis solchen Stoffen hergestellt werden, die die Wirkung öer verwendeten Desinfektionsmittel nicht schädigen un<? leicht auswaschbar sind.

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