DEP0036009DA - Vorrichtung zum Messen des Staubgehaltes eines Gases - Google Patents

Vorrichtung zum Messen des Staubgehaltes eines Gases

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DEP0036009DA
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dust
light
photocell
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Expired
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English (en)
Inventor
Franz Bochum Zrenner
Original Assignee
Bergbau-Berufsgenossenschaft Hauptverwaltung, Bochum
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen des Staubgehaltes eines Gases, insbesondere des Staubgehaltes von Luft. Die Vorrichtung ist insbesondere bestimmt für Bergbaubetriebe.
Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen die staubhaltige Luft eine Dunkelkammer durchströmt und hier durch einen Lichtstrahl beleuchtet wird, wobei die Intensität des vom Staub reflektierten Lichtes (Tyndall-Licht) optisch gemessen wird.
Bei Staubmessungen solcher Art müssen in der Regel Mittelwerte aus mehreren Ablesungen gebildet werden. Eine solche Arbeit ist verhältnismässig mühsam und die Ergebnisse sind wegen der Zufälligkeiten der Ablesezeiten nicht zuverlässig.
Gemäss der Erfindung wird daher das Tyndall-Licht einer Photozelle zugeleitet und die Stärke des Photozellenstromes durch eine Aufzeichnungsvorrichtung laufend aufgezeichnet. Man erhält dann ein Diagramm, z.B. auf einem Film, das genau den Gehalt des Staubes für jeden Augenblick angibt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Die Zeichnung zeigt lediglich schematisch die Anordnung des Gerätes gemäss der Erfindung. Der mit Staub beladene Luftstrom strömt durch eine Dunkelkammer a, deren Öffnungen b und c verschliessbar sind. Der Lichtstrahl einer Lichtquelle d fällt in die Dunkelkammer, und zwar vorzugsweise derart, dass das Licht von den Blenden der Dunkelkammer, soweit es dort nicht absorbiert wird, derart reflektiert wird, dass es nicht aus der Kammer herausgelangt. Das auf den Staub fallende Licht reflektiert und erzeugt das sogenannte Tyndall-Licht. Die Energie dieses Lichtes, wenigstens für einen Abschnitt des beleuchteten Staubes, wird gemessen durch eine Photozelle e. Der Strom der Photozelle e wird einem Spiegelgalvanometer zugeführt, von dem der Spiegel f und die den Spiegel beleuchtende Lichtquelle g dargestellt sind. Der vom Spiegel f entsprechend den Photozellenströmen abgelenkte Lichtstrahl fällt auf ein lichtempfindliches Band h, z.B. einen Film, der langsam transportiert wird, und zeichnet auf diesem Band eine Linie i auf, die den Stromschwankungen der Photozelle e, damit der Intensität des Tyndall-Lichtes und damit der in der Luft enthaltenen Staubmenge entspricht. Damit diese Linie i nicht nur ein relatives Mass, sondern ein absolutes Mass für den Staubgehalt der Luft gibt, wird die Intensität der Lichtquelle d durch eine weitere Photozelle k gemessen und der Strom dieser Photozelle einem Spiegel m eines Galvanometers zugeführt. Der ebenfalls von der Galvanometerlichtquelle g beleuchtete Spiegel m erzeugt daher auf dem lichtempfindlichen Band h eine im wesentlichen gerade Linie n. Der Abstand der Linien i und n gibt den Staubgehalt unabhängig von etwaigen Schwankungen der Lichtquelle d an.
Wenn man die Öffnungen b und c der Dunkelkammer a schliesst, wie dies bei den bisher bekannten Vorrichtungen bereits bekannt war, so senkt sich der grobe Staub sehr schnell. Die Kurve i fällt daher in einer bestimmten kurzen Zeit auf einen Wert ab, der dem Gehalt an Feinstaub entspricht. Auf diese Weise kann man ohne Schwierigkeit nicht nur den Gesamtstaubgehalt, sondern auch den Gehalt an Feinstaub und Grobstaub laufend messen. In der Zeichnung zeigt die Kurve i bei j Stellen für solche Zeiten, in denen die Öffnungen b und c geschlossen waren. Verbindet man die tiefsten Punkte der Kurve i an den Stellen j miteinander durch eine Kurve o, so gibt die Fläche zwischen den Linien i und n (jedoch nachdem man die Stellen j durch Linien, wie sie gestrichelt eingezeichnet sind, überbrückt) die Gesamtstaubmenge in der Messzeit an, während die Fläche zwischen den Linien i und o die Menge an Grobstaub und die Fläche zwischen den Linien o und n die Menge an Feinstaub angibt.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Messen des Staubgehaltes eines Gases, bei der das vom Staub reflektierte Licht (Tyndall-Licht) in einer vom Gas durchströmten Dunkelkammer gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass in der Strahlung des vom Staub reflektierten Lichtes eine Photozelle angeordnet ist, die mit einer Vorrichtung verbunden ist, welche die jeweilige Stärke des Photozellenstromes aufzeichnet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufzeichnung eine Vorrichtung zur Aufzeichnung auf Film benutzt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Strahlung der Lichtquelle eine weitere Photozelle liegt, deren Stromstärke auf dem gleichen Aufzeichnungsträger aufgezeichnet wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunkelkammer verschliessbar ist.

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