DEP0035712DA - Periodische Unterbrechungseinrichtung für elektrische Leuchten zum Erzeugen von Blinklichtsignalen - Google Patents

Periodische Unterbrechungseinrichtung für elektrische Leuchten zum Erzeugen von Blinklichtsignalen

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Publication number
DEP0035712DA
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DE
Germany
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interruption
flashing light
light signals
contact
interruption device
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Bernhard Settegast
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, Blinklichtsignale zu erzeugen. Es ist in erster Linie an solche Signale gedacht, die plötzlich zum Aufleuchten gebracht werden, um beispielsweise das Bremsen oder Anhalten eines Kraftfahrzeuges kenntlich zu machen. Es handelt sich beispielsweise darum, dass entweder das Stoplicht eines Fahrzeugs selbst als Blinklicht ausgebildet ist, oder besondere Leuchten vorgesehen sind, die das Blinklicht erzeugen, um ein Bremsen oder Halten des Fahrzeugs von in normaler Fahrtbewegung befindlichen Fahrzeugen anzuzeigen.
Zur Erzeugung von derartigen Blinklichtern, wie sie beispielsweise auch an Strassenüberquerungen benutzt werden, hat man bisher Motoren verwandt. Mit ihnen kann man zwar verhältnismässig einfach beliebige gewünschte Blinkgeschwindigkeiten einstellen. Der Aufwand ist jedoch gross, da zusätzlich zum Motor noch ein Übersetzungsgetriebe erforderlich ist.
Gemäss der Erfindung wird ein Blinklichtsignal mittels einer sehr viel einfacheren Unterbrechungseinrichtung für die Glühlampe dadurch erzeugt, dass ein elektrisch angetriebener Unterbrechungskontakt nach Art einer Unruhe ausgebildet ist, deren Trägheitsmoment und Federspannung die Periode der Unterbrechung bestimmen. Zweckmässiger Weise ist der Unterbrechungskontakt als Wagnerscher Hammer ausgebildet. Eine besonders einfache Lösung besteht darin, dass die Unruhe unmittelbar mechanisch zwischen den Anker des Wagnerschen Hammers und den elektrischen Unterbrechungskontakt geschaltet ist.
Elektrische Unterbrechungskontakte, die mit einer Schwungmasse nach Art einer Unruhe zusammen arbeiten, sind zwar im Prinzip bekannt und werden vor allem in Schrittschaltwerken verwandt. Zur Herstellung von Blinklichtsignalen sind diese Anordnungen dagegen bisher noch nicht benutzt worden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
1 bedeutet eine elektrische Leuchte, Glühlampe, Glimmlampe o.dgl., die auf Wunsch ein Blinklichtsignal aussenden soll. Sie ist zu diesem Zwecke in den Stromkreis eines Unterbrechungskontaktes gelegt. 2 und 3 bedeuten den Anker und den Magneten eines Wagnerschen Hammers. Der Anker 2 betätigt jedoch den Unterbrechungskontakt 4 nicht direkt sondern über eine Schwungmasse 5, die nach Art einer Unruhe gegen die Kraft einer Feder 6 schwingt. Der Anker setzt die Schwungmasse 5 in Bewegung, indem er gegen den Vorsprung 7 schlägt. Der Vorsprung 8 der Schwungmasse betätigt den Kontakt 4. Die ganze Einrichtung wird durch einen Handschalter 10 ein- und ausgeschaltet.
Das Trägheitsmoment der Schwungmasse 5 und die Rückstellkraft der Feder 6 sind derart bemessen, dass eine gewünschte Unterbrechungsperiode entsteht. Damit ein deutlich sichtbares Signal entsteht, muss die Periode zwischen 1 und 5 Unterbrechungen in der Sekunde liegen. Um dies zu erreichen, muss das Trägheitsmoment verhältnismässig gross sein; damit die Abmessungen der Schwungmasse nicht zu gross werden, ist es zweckmässig, sie am Rande zu verstärken. Gegebenenfalls lässt sich die Schwungmasse topfartig ausbilden. Man kann dann den Magneten und den Anker ganz oder teilweise in das Innere dieses Topfes verlegen; in entsprechenderweise muss dann der Anschlag 7 im Innern des Topfes oder in der Mantelfläche angeordnet sein. Die Spiralfeder 6 ist gegebenenfalls durch eine Schraubenfeder zu ersetzen, die am Umfang der Schwungmasse greift. Um ein lageunabhängiges Arbeiten der Einrichtung zu erzielen, werden Unsymetrien der Schwungmasse, die beispielsweise durch die Vorsprünge 7 - 8 bedingt sind, durch entsprechende Ausgleichsgewichte ausgewuchtet. Die Periode der Unterbrechung lässt sich in gewissen Grenzen dadurch verändern, dass die Federkraft veränderbar ausgebildet ist.

Claims (4)

1.) Periodische Unterbrechungseinrichtung für elektrische Leuchten zum Erzeugen eines Blinklichtsignals dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrisch angetriebener Unterbrechungskontakt nach Art einer Unruhe ausgebildet ist, deren Trägheitsmoment und Federspannung die Periode der Unterbrechung bestimmt.
2.) Unterbrechungseinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch angetriebene Unterbrechungskontakt nach dem Prinzip des Wagnerschen Hammers arbeitet.
3.) Unterbrechungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Unruhe mechanisch zwischen den Anker und den Unterbrechungskontakt des Wagnerschen Hammers geschaltet ist.
4.) Unterbrechungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Unruhe als topfförmige Schwungmasse ausgebildet ist, in deren Innern der Magnet bezw. Anker ganz oder teilweise angeordnet ist.

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