DEP0034552DA - Kläranlage - Google Patents
KläranlageInfo
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- Germany
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- chamber
- treatment plant
- sewage treatment
- plant according
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Description
Anmelderi Drc-Ing0 Sagen Feifelg Wien
A92441
Aktenzeichens
P 34552 TO/126 ff
Kläranlage ο
In Wasserkraft- und Pumpenanlagen kann ee zweckmäßig oder notwendig werden, das Betriebswasser vor dem Eintritt
in die Maschine zu entsanden9 um den Verschleiß zu vermindern und die Betriebssicherheit zu erhöhenβ Diesem Zweck
dienen dann vorwiegend Absetzkammern in der Waaseraufuhrung1, in dunen die Waesergeschwindigkeit soweit vermindert Wird9
daß alle mitgeführten Peetteilchen über einer noch als zulässig erachteten Korngröße Gelegenheit finden, unter der
Wirkung der Schwerkraft zu Boden zu sinken, von wo sie laufend oder periodisch in einen Umgehungskanal der Maschinenanlage abgeschwemmt werden*
Solche Schwerkraftsbsetzkammem (Klärbecken)sind umfangreich und teuer» Sie verlangen auch eine besondere sorg=
faltigeε nicht immer zu verwirklichende Grundriß- und Profilgestaltung, um ihren Zweck nicht durch die Ausbildung
bevorzugter Strombahnen mit zu hohen Wassergeschwii-digkeiten su vereitein«
Es ist bekannt, die Zerlegung physikalischer Gemische in ihre spezifisch verschieden schweren Bestandteile dadurch zu verbessern, daß die auszuscheidenden Teilchen
neben der Schwerkraft auch starken Fliehkräften ausgesetzt
Gemäß vorliegender .Erfindung wird dieser Grundgedanke für die Zwecke einer Kläranlage in der Weise verwertet, daß
das unreine Betriebswasser tangential in eine stehende oder liegende zylindrische Kammer eingeführt wird. Aus der kreisenden
Flüssigkeit streben die spezifisch schwereren Beimengungen unter der Wirkung der Fliehkraft an die Wand der
Kammer, weiterhin unter der Wirkung von axialen Sekundär-» strömen, bei senkrechter Kammerachse auch infolge der Schwerkraft, an die Kammerstirnflächeno Von hier werden sie von
einem kleinen Teiletrom durch ringspalt- oder schlitzförmige Öffnungen nach außen abgeführt, also z.B. unter Umgehung
der Maschinenanlage an das Bußbett aurücagegeben. Der gereinigte Hauptteil des der Kammer zugeführten Betriebswassers
verläßt die Kammer mittig in axialer Richtung«
Das erforderliche Druckgefälle durch die Austrittsöff« nungen des Teilstroms kann im Eahmen der Gesamtanlage auf
verschiedene Weise geschaffen werden. Der Teilstrom kann ZrB. an einer Stelle der gesamten Wasserführung münden, die
unter niedrigerem Druck steht als die Eintrittsöffnung in die Schleuderkammero Oder es kann der Teilstrom aus der
Schleuderkammer durch eine Vorrichtung abgesaugt werden, die nach Art der bekannten Gefäll e vermehr er ejektor art ig wirkt e
Die Ausscheidewirkung einer eoloaen Schleuderkammer hängt vom Kammerdurchmesβer ab» Es kann daher zweckmäßig sein,
größere Wassermengen auf mehrere parallelgesohaltete Kammern aufzuteilen» Eine weitere wichtige Bestimmungsgröße für
eine solche Kläranlage ist der Druokverbrauch, der ihr für
den Durchgang dee wassers zugebilligt wird. Bei verhältnis« mäßig kleinem Druckverlust kann sich die Anordnung der
ScnleuderKBJnmer als stehende Freispiegelkammer empxehlen» Liegende geschlossene Kammern können ganz oder teilweise
unter höherem oder niedrigerem Druck als Atmoephärendruck Bteneno
Durch die erwähnten Maßnanmen läßt sich mit verhältnismäßig kleinem Kosten» und Haumauzwand die Klärung bis zu
jeder praktisch wünschenswerten Korngröße herab erzielen* Die Vorrichtung 1st zwar vorwiegend als Kläranlage für
Wasserkraft- und Pumpanlagen gedacht; sie kann abex selbstverständlich der Reinigung anderer Flüssigkeiten dienen*
Beiliegende Zeichnung zeigt schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung} es stellt dar;
Abb.l einen Axialschnitt gemäß Linie I-I der Abb.2 einer
Preispiegel-Sohleuderkanmer mit senkrechter Achsei Abb„2 einen Schnitt durch diese Kammer nach Lin_e II-II
der Abbol, von oben gesehen;
Abb«3 eine Seitenansicht der Anlage in Richtung des
Abb«3 eine Seitenansicht der Anlage in Richtung des
Pfeiles III(e»Abbe2)?
Abb* 4. einen Längsschnitt durch eine liegende Heberkammer
Abb* 4. einen Längsschnitt durch eine liegende Heberkammer
nach Scnnitt IV-IV der Abbe5I Abbe5 einen Grundriß dieser aus zwei prallelgeschalteten
Schieuderkammern bestehenden Kläranlage; Abb«6 einen Querschnitt nach Linie V-V der Abb040
Das unreine Betriebswasser tritt gemäß den Pfeilen 1 tangential duroh die Leitkanäle 2 in die kreiszylindrische
Sohleuderkammer 3? wo es kreisend dem mittigen axialen Austrittsrofar 4 zustrebt« Dieses Austrittsrohr leitet den ge~
reinigten Hauptteil des eingetretenen Wassers z.B» zu einem Kanal 5 (Abb»1 bis 3} und weiterhin etwa zum Druckstollen
einer Hoohdruokwaeserkraftanlage, oder» im Beispiel der Abb β4 bis 6„ unter Zwischenschaltung eines Absperrorgane 6
ia die Saugleitung einer Pumpe0
Die Austritts öffnung für einen kleinen Teilstrom des eingetretenen Wassers und für die in den Winkelraumen 7 sich
sammelnden Beimengungen ist in der stehenden Kammer der AbbeI bis 3 alβ Ringspalt 8, in den liegenden Kammern der Abb«4
bis 6 als Schlitz 9 ausgebildet.
Der Sammelkanal 10 gibt in den Abb«-! bis 3 den Teilstrom samt seiner Sandlaaung in das tiefer gelegene Flußbett zurück; bei Bedarf kann der Abzug duroh diesen Kanal noch
durch den unmittelbar aus dem Obergraben kommenden Sptil«* kanal 11 (Abb03) verstärkt werden.
Im Beispiel der Abbe4 bis 6 hat der Teilstromkanal kein natürliches Druokgefälle vom Sufilhrungskanai der Schleuder**
kammern zum Flußbett» Deshalb sind aus der Pumpendrueklei« tung Speiseleitungen 13 zu den Kanälen 10 abgezweigt* Das
Drückwasser aus diesen leitungen 13 ergibt im Verein mit der passend gewählten Profilgestaltung der Kanäle 10 eine ejektorartige
Wirkung und ein kräftiges Absaugen des Teilstrome und des Sandes aus den Schlitzen 9»
Der Energiegehalt der spiraliges Strömung durch das Abzugrohr 4 beeinflußt als Austrittaverlust der Kläranlage
maßgebend deren Wirtschaftlichkeit. Ähnlich wie bei einer Turbinenanlage durch das Turbinensaugrohr kann dieser Verlust
bei der Kläranlage duroh eine diffaserartig® Querschnittserweiterung auf dem Abflußweg dee Wassers hinter der
Sohleuderkaimner vermindert werden. Ee kann u.ü« die Energie des Auatrittestroaie durch ein Kreiselrad im Abflußrohr 4
selbst ausgenutzt werden,
Claims (1)
- AnsprücheKläranlage für Wasserkraft«=· und Pumpenanlagen«, dadurch gekennzeichnet, daß das unreine Betriebswasser in eine im wesentlichen kreiszylindrische Kammer tangential ein= tritt, daß der gereinigte Hauptstrom des Betriebswassers diese Kammer mittig axial verläßt, und daß ein kleiner Teilstrom mit den aus zuscheidenden Beimengungen aus der Kammer nach außen abgezweigt wird*2, Kläranlage nach Anspruch Ip dadurch gekennzeichnet, daß der Teilstromaustritt aus der Kammer durch ringspalt- oder schlitzartige öffnungen erfolgt, die an einem oder an beiden Kammerenden in den Winkelräumen zwischen Kammer« mantel und Kammerstirnflächen angeordnet sind.3» Kläranlage naoh den Ansprüchen 1 und 2V dadurch gekenn» zeichnet>- daß der Teilstrom mit den auezuscheidenden Bei» mengungen aus der Kammer weg nach einer Stelle geführt Wird4. die gegenüber dem Kammereintritt ein natürliches Druckgefälle aufweistc4. Kläranlage nach den Ansprüchen 1 und 29 dadurch ge kenn» zeichnet, daß der Teilstrom mit den auszuscheidenden Beimengungen aus der Kammer durch eine e^ektorartige Vorrichtung abgesaugt wird.5» Kläranlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet» daß die Kammer als !Preispiegelkammer mit senkrechter Achse ausgebildet ist«6« Kläranlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet ρ daß mehrere Kammern in Parallelschaltung zu einer Gruppe zusammengefasst sind =7v Kläranlage nach den Ansprüchen 1 bis 6S dadurch ge kenn*=- zeichnetp daß dem aus der Kammer abziehenden Wasser sein Energiegehalt durch eine diffusorartige Querechnittser*= Weiterung der Abzugskanäle teilweise entzogen wird,-8» -Kläranlage nach den Ansprüchen 1 bis S9 dadurch ge kenn«* zeichnet, daß der Energiegehalt des aus der Kammer ab*» bellenden Wassere in einem mit dem Abzugsrohr koaxialen Kreiselrad ausgenutzt wird«,
Family
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