DEP0033666DA - Verfahren zur Abtrennung von Polyglykolen aus Gemischen mit Anlagerungsprodukten von Alkylenoxyden an hydroxyl- oder carboxylhaltige organische Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Abtrennung von Polyglykolen aus Gemischen mit Anlagerungsprodukten von Alkylenoxyden an hydroxyl- oder carboxylhaltige organische Verbindungen

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DEP0033666DA
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hydroxyl
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polyglycols
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organic compounds
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Inventor
Hermann Dr. Burgkirchen Metzger
Original Assignee
Klonne, Theodor, Dr., Gendorf über Burgkirchen
Meyer, Harry, Dr., Gendorf über Burgkirchen
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Description

Bsufaasung der lteschreibting
sur
Pateatsmmeläung ρ 33 666 XVd/l2 ο D
jjVerfahrea, zur Abtrennung yon Polyg lykolen aus gemischen mit Anlä^^uaasprp'äufctea Von -Allkyleposyden an !hydroxyl- oder oafjw ~~ l^o^ltelt^!;® organische VeroiMungenT" °"~
Seganstand der fefinäung ist ein Verfahren sur Acstrcmnnng von Polyglykolen aus Chemischen mit Anlagerungsprodukten von Alkylenosyden an hydroxyl- oder ©arboxylharfeige organische Verbindungen*
Polyglycol*3 sind in kloinen oder größeren Mensen ein unvermeidliches Iebenprodukt der AnlagerungsreaJrfcion von AUcylenoxyden, InsbRβ. Aetliylenosyd tmd Propylenozyd, an hydroxyl- oder oarboxylhaltige organische Verbindungen, z.B. aliphatische gesättigt® und ungesättigte,, ein- oder mehrwertige Alkohole, Säuren oder an Phenole und ein- bis mehrfach alkylierte Phcnoies Hciphtole usw. « Uieise Aiilagerungsprοüukte üind auf Grund ihr*ex- Eigenschaften teils Sils Smulgatoren, T/aBciiafctive Sub st ans en, Hetsmitteli Präparstionsmittel, teils als Etsulsionsbreeher oder für ander® Zwecke wertvolle Hilfsmittel. VSuhr end für manche 2weoke die beigemischten Glykole unschädlich sind oder die gewünschte Hrkong des Produktes sogar verstärken können, ist für die meisten anderen Verwendungszwecke der Sehalt an Polyglylrolen nachteilig und setst die Qualität und Brgiebigkeit des !^rtigproSuktes erheblich herab« In allen diesen fällen ist die Abscheidung der Polyglykole entweder wünschenswert oder sogar unerläßlich. Sie ist T>ereits versucht worden, indem man die zu scheidenden gemisch© mit lösungsmitteln behandelte, in denen die PeIyjlykole schwer, die anderen Mischungsbestandteile leicht löslich sind*
Eie Polyglykolaether und «ester sind nun im allgemeinen in Wasser Io aSlioh., aber mit ansteigender Semperatur büßen sie an einem ziemlieh gfthajfrfen Ptmkt diese Löslichkeit sohlagaxtig ein. β» rend heispielsweis® 4as Anlag erung sprodukt von 10 - 12 Mol Aethylenoxyd an Sihutylphenol bei laumtemperatur mit Wasser in $ aim
Verhältnis mischbau ist, wird es Tsel 50 - 63° in Wasser praktisch unlöslich» m@ KriUlsclie BiisuiJgstCTipeiratOr liegt je nach dem ö:methylierung sgräd der Terbindung verschieden hoch.» Bei sehr hoch ο ^ae thy Her ten Körpern liegt der kritische Punkt oberlualb 100Q, Bei gering oxaethylierten Verbindungen lcanri sie unter O0 Iiegeas besonders dann, wenn die Verbindungen längere aliphatische Eetteii enthalten» 3jh Gegensatz zn den gekennzeichneten Inlageriuigsverbindungen der ilkylenozyde seigen die Polyglykole lceifi cn derartigen IInicIc in der 2emperaturkurve der Was serlöslichkeit. Di3 beiden Zörpergruppen lassen sich auf Qrund dieser Eigen, schaft voneinander trennen.
Ss wurde nun gefunden* daß die Soheiduog der Seminche in "besonders einfacher und vorteilhafter ©eise gelingt ? indem man die Genisehe mit Wasser iE solchen Mengen und bei solcher fenpersttar behandelt, ,lie dariß enthaltenen Anlagerungsprodukte der AlIrylenosyde an hydroxyl- oder carhosylhaltige organische Verbindungen infolge Xtbers ehreitung des kritischen Punktes ihrer Wasserlöslichkeit als gesamte Schicht abgeschieden werden können*
Bei der Ausführung ües Terfahrans τ;ersetzt man äau Geclsch in einem EShrkessel, einem Mischer oder Waschturm Je nach dem Gharakter der Mischunssbestandteile mit Mengen von 20 - 400 fa Waaoer bei gewöhnlichem Druck, Vorteilhalu ist dabei eine Wassertemperatur von 90 - 95°, um die Wasserlöslichkeit und ebenso die Löslichkeit des ^olyglykols in Endprodukt möglichst klein su halten» Soll das Endprodiakt in verdünnter wä so er ig er Lesung Verwendung findei., so kann auch bei. niedrigerer Temperatur gearbeitet werden, sofern nur der kreische Punkt der Was©eriöslichkeit der Ahlagerungsprodufcte uberschritten wird, Liegt bei sehr hoch oxaetny Herten Terb indungen der kritische Punkt der Wass er löslichkeit obex%alh von IOO0, so muß zur Erreichung dieser lemperatur bei erhöhtem Hraek gearbeitet werden« Bei nur niedrig oraethylierten. Verbindungen, insbes* solchen, die längere aliphacische Eetten enthalben, kann die kritische Hb' sung ε temp er atur auch unter O0 Iiegene In diesem J vSlle kann das Auswaschen in inhomogenem Gebiet durchgeführt werden*
Bsi -iter 33®3HSS0EU3g -des' fasserzusatses wird -zweckmäßig - darauf ^g®» s^htet^;iäafi die.- aufallsnds ■ wilsserige. SSeaeg.' uran- Bolyglykol/nlsäa* ffienr -als■■.etwa.'.^.O^. Bol|?glykol ■mMMlk*. Bei- -einer wesentlichen ■Steigerung: dieser ' l&xnze&tr&tloa. kam in ■merssäii.sc'h.ter Welse·'«in»
BSsllehfceIt -der AB^emoxyd^.^^ in 4er ■Wa»©»·-·
Jiigen ^olyslylEol--ScM-Clit ,eintreten« Bel-Stoffent die beif©0 , i4Ä Ifesserf- a*B*· 40 ^ aiifnehmen körnen,» muß man von _vornlierMin:ait
"b s £C 3-ϊΐιιβ n
größeren Was selens en*, etwa, 100 20Ö -7ol~$ las§er,v Sureh. Sie;.;, Bemessung, der Waasenaense läi3t sieh ..in .gewissem Umf ang öle 3Siöltt«, der .■.Slclv MlcLeMea •.Msung:©»; so -verändern,*., daß. eine gnzte,. ScMmtm~ trennung erreicht wird* IallB dies in einseinen Fällen, trotzd«, nur schwer gelingt-»-, weil durch. Yerunreiniguag die gegenseitig« emulgierende Wirkung zu groB ist, dann kann die SoMolitentrennuag durah. Zusatz geringer Mengen .Kochsalz,, z*Bi 0,2 - OgsS Sewichta-$f. oder einer beliebigen wasserlöslichen Säure zur BinsteHuag eines pj£~Warte.s 6-7 erleichtert werden,
Bie Beendigung des Verfahrens seigt sich dadurch a% -öaB sich la. dem Behandlung egemisoh 2 getrennt e Schichten .."bilden. Je nach d@m Cteraktsr und der Dichte der ABcylenoxyde und 'Mlag.erungsprodufet© lcaim uie ρ ο Iyg lylco !halt ige Schicht schwerer", oder leichter als dl« Schicht der Anlagerungsverhindung en sein, IXie, Trennung der helsLe;» sich bildenden Schichten kann nach Jeder bekannten Melfehode aus·» geführt werden. Das Srocknen und Weiterverarbeiten der getreaantiia MisohungBbestandteil© geschieht in bekannter Weise,
Die Wasserbehandlung kann entweder diskontinuierlich in einem Silhrkessel oder kontinuierlich in einem Mischer oder Waschturm,,, die Abscheidung der Schichten entweder diskontinuierlich' durch Ahziehen oder kontinuierlich über Sentrifugen oder aus dem WasfiJh"-turm TOrgenoinmen werden,
.,Durch. die „nach dem.!"erfahren hewli-kte ..emkte .Abscheidung der. Polyglpsö I-BeimesgT^e».. wird bei manchen Anlagerungsverbindtai^ip. von Alkylenoxide» die Qualität derselben in überraschender Welse verbessert« so stellt &β;Ββ Sas als Wasch- und Eeinigi^smittel in der iOesrillindustrle dienende -Aslag.ermög.sprodukt vom Aethylea-* oxyd an Dihutylphenol in SOfIiger wässeriger, Bosung bei Anwesenheit von Polyglykel eine zwar dickflüssige» aber doch flüssig® Masse dar.
Die TölUge AbscheiL ung der S iOijslyltGrls Sittels des besciiriebenen Yerfahrens führt bei la ILfcrissn unveränderton SusasmasasetzaDtgaa su einem Produlrb von sckaiers eiicnähniidies Ciiaralctgr mit einem scharfen fer^lssi^tingspunfct bei 30 - 40°* Hierdurch. wirA die Handhabung des PrcduIrbcs wesentlich erleichtert»
Beispiel 1.
100 Cewicntfffeeile eines 8 ύ freie Po^glyteole entlmlt ^ndeai Arla^ srun.:sproaul^tes von 12 Mol Aetliylenoxyd an i IsIol Dibutylphenol verr ührt man mit 150 Gewicht ate ilen Wasaer Oei 90 und läßt mehrere Stunden absitaen* ils untere ScIiiekt werden 153 Seile einer Lösung die 92 Seile oseaethyliertes ISbutylplienol und 51 'feile Wasser enthält, abgetrennt. In dor oberen Oeliieiit befinden sieb. 8 Seile Pol^glr:;eie, jeiöst in 89 Seilen Wassere
Beispiel 2«.
100 Sewiehtstaile eines Anla^erun^sprodukte-s von ?0 Seilen Aethyleßoryd an 30 Ieile ölsäure werden bei 95 nit 200 ffewiehtsteilen V/asser kontinuierlich in eine Misekpiaape eingespeist und über eine anschließende Santriiuge wieder getrennt» Als spesifisch leicntere Sciiicht crJia.lt man eine sehr zähflüssige Üxsöhuag Ton 85 Teilen osaethyliertea öl ein ir.it 36 !Beilen Vassere Si® schwerere Sahicht besteht aus 15 Seilen Polyelykolen und 164 ü!@i— Ien YZassere Die beiden lösungen werden nach Bedarf aufgearbeitet®
Beispiel 5«
100 Sevri-shtsteile einer Anla^eruiagairerbinduog von 48 'feilen Aethylenoxyd an 52 Seile OlatIures die als IxruLgator für Mineralöle c?ienen soll, sind so? -Tie sie bed. der Eeairtion anfallen, la Mineralöl nicht völlig klar löslich, Sie werden mit 50 gewieststeilen 'JJasaer bei 80 Kontinuierlich im SegensTJrom durch ein@n ffaoehturm geführt, der mit Baschigringen gefüllt ist» Von oben tritt das Nasser? von unten der Emulgator ein«, Starch das obere Sade des Wasc&turmeD treten 80 Gewicht steile des Sciulgstors aus f die fJ bezieht st eile Wasser gelöst enthalt cn. Aus der. unteren 'Ifede wird eine lösung von 16 (feilen Polyglyhol in 41 Eeilen lasser abgezogen* Der Baulgator ••«Ird im YaIcuum irom Wasser befreit und ist dann in allen Ltineralolen TöHig hlar ISsliche
Beispiel
100 G-evicht st eile eines Anlagerung sproduht es von 25 Ieilen Pror pylertnspi an 75 Seile einer HischfettaLure aus ul- und Utearinsäure werden bei 50 sit 5O Sewichtsteilen Wasser Terrtihrts dlanaa. O j 3 5» XirA-trius-chlorid, isugesetst wurde« Bie Iiisohung wird über eine Zentrifuge getrennt, wobei stan als leichtere'schicht ©im Lösung Ton S Eailssa Wasser in 88 Seilen osaetaylierter Fettsäure und als schwerere Schicht eine iosuug τοη 12 !Eeilen Polygly&oi in 4 S Seilen Wasser erhält«
Beispiel 5.
100 Gewicktsteile einer Aalagerun^ sverbinduijg von 80 SJeilea Aethylenoayd an 20_feile i&tsdecyialfcohül werden mit 200 Seilen Wasser "bei 60 - JO vermiculit nnd Imntinuiorlieh unter einem ISmcxk Ton 4 durch ein waagerecht liegendes Eresaroir geführt s in dem sie hv£ 155 - 14a erhitzt werden. Mi Eade des Trennrolires lasoen sieb als schweren© Schicht 125 - 120 Seile einer schon bei 100 if geleeartig erstarrenden Masse abziehen., die ca« SO $ polyglyfcolfreie3 Anlageriin^sprcdnId; enthält. Bi# Poly;;iykole bleiben in der oberen wässerigen Schicht«
Batentans -Drliche :
nii ι ■i ι Ii fl in iimiii in

Claims (1)

  1. Anspruch 1.
    !erfahren star Ahtrenmmg von ~ olyglykalen aus gemischen mit Anls^ertmgsprodttIrtieii von AXfcylenoayden an hydroxyl- oder ear-'foo^/lhalta/js organische Torhindnns en, dadj^geltenraaeichnet, daß das Gfemisch mit ^asrssr in solchen Mengen und hei solcher 5?era.p©- ratizr gewaschen ITirdi daü die Srense der WaaoerIocüah>eit der Anla^er unjfrprodukte Uher3chri11en v/ird und die sich aooeheidaa&e 'Tässerif e PolygIyxolsehicht zv/eeimäßig nicht" nehr als etwa 20 $ PolyglyIrol enthält, t/oraui die plüseigkei^sschicht en in an sieh beirannt or TJeise getrennt und je errechnet od sr anderweitig r/siter— verarbeitet werden.
    ?erfahrei^ach Anspruch. 1, diid^g^ennseichaet, daß die Wasaerbehandliiag in einem Eifhr- oder Kischweric ο dsl* in einen Iihzrm druchlos hei 50 - 95° aussei'Uhrt vrird.
    Yerfahren nach Anspruch Is dac^-^eäcejmseieh&et., daß, wenn der Iodfcisehe Psmkt der lassMärlösliehkeit oberhalb IOO0 liegt, hei erhöhtem Braefc gearbeitet wird*

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