DEP0033423DA - Verfahren zur Durchführung der Kohlenoxydhydrierung in mit Druckwasser gekühlten Kontaktöfen - Google Patents
Verfahren zur Durchführung der Kohlenoxydhydrierung in mit Druckwasser gekühlten KontaktöfenInfo
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Description
KÖLN, Dr.c-.maonhsius Köln,, dem 1. pAr® 1949
Am Haupt-Bahnhol
^ A^tleiige sells qhatt? Qberhausen-Kolten
■Verfahren zur !Durchführung der Kohlenoxyd-. hydrierung in mit Uruckwasser gekühlten
Zur Durchfuhrimg der katalytisehen Kolalenoxydhydrierung werden Kontaktofen benutzt 9 bei denen der Kontakt; entweder in Rohre" oder
in jjlechtaschen eingefüllt iot« Die Syntliesegase strömen von ■ nben nach'unten durch die Kohtaktfüllungen» Zur Abführung der bei der
Synthese entstehenden Wärme werden die Rohre oder Blechtaschen mit verdampfenden Flüssigkeiten,, insbesondere mit Druckwasser gekühlt.
Auf der Zeichnung ist die hierbei für die Mitteldruck—Synthese übliche Apparate-Anordnung in ,schematischer Weise dargestellt.
Es ist 1 ein Kontaktofen?·'der' zahlreiche senkrecht verlaufende . ."Rohre 2 enthält, die mit dem Katalysator angefüllt sind, dessen
Herausfallen eine . Siebplatte 3 verhindert, .'ie Synthesegase treten bei 4 in den Kontaktofen ein* während die ijyntheseprodukte mit den
nicht umgesetzten. Re st gag en bei 5 abgeführt werden. Bei der Normaldruckoder FiederdruckwSynthese wird anstelle eines -Röhrenofens
meist ein I,aniellenofen benutzt f. T?ei dem der Gas durchging in gleicher
"Jeise -erfolgt,
Oberhalb dea J^ntheseofens ist ein Dampfsammler 6 vorhanden, dem der entstandene Damxjf durch Leitung 7 entnommen werden kann.
Vorn Boden des Kessels β läuft das kühlwasser durch Leitung 8 dem unteren Teil des äyntheseofens zu« Am oberen !ünde des Syntheseofens
wird das erwärmte Kühlwasser durch Leitung 9 in den Dampfsammler 6 zurückgeleitet« x<eitiuig 1o speist eine dem abgezogenen
Dampf entsprechende Wassermenge in den Kessel 6 ein,
-Derartige Syntheseöfen haben den Nachteil, dass der Hauptteil der umsetzung unter erheblicher Wärmeabgabe bereits im oberen Teil
der Kontaktfüllung erfolgt, während im unteren Teil der Kontakt-
füllung nur nooh ein geringer Gasunisatz eintritt. Infolge der hohen Wärmeabgabe lie^t die Kontakt-Temperatur trotz des umlaufenden
Kühlmittels im oberen !eil der Kontaktrolle unter Umständen höher als in den unteren Kontaktschicht en, Dies li^t eine weitere örtliche
Intensivierung der Ums et sung zur ?o3.ge, sodass sich eine sehr ungleichmässige Kontakt-Ausnutzung
Es wurde ge unden, dasa man mit der üblichen Syntheseofenijnordnung eine erheblich besser verteilte Eontakt-Belastung und
—Ausnutzung erreichen kann, wenn das 2,um Kontaktofen zurücklaufen-' (de Kühlwasser unmittelbar vor seinem Sintrdtt in den unteren Teil
des Kontaktofens zusätzlich erwärmt wird. Hierdurch erfahre^ die unteren Kontaktschicht en eine geringe Teiüperatur~Srh-öhung bis auf
die im oberen Teil der Kontakt füllung herrschende Temperatur, Diese der bisherigen Arbeitsweise gegenüber nur geringe Temperatursteigerung
verursacht aber in den unteren Kontaktschichten bereits eine kleine. Verbesserung des Umsatzes» Hierdurch wird in erhöhtem
Masse Reaktionswärme freir die eine weibere Steigerung der Kontaktteinperätur
und damit eine abermalige geringfügige Erhöhung des Umsatzes zur j?olge hat. Auf diese Weise kann man mit einer zusätzlichen Erhitzung des zurücklaufenden Eiüilae4i«ae. in überraschender
"^eisc die Gleichmässigkeit d<jr kontakt belastung verbessern.«
Hie erfindungsgemasse Erhöhung der Eühlwassertemperatur unmittelbar vor dem Eintritt in den kontaktofen kann in verschiedener
!"eise vorgenommen werden» Man kann beispielsweise unter Verwendung eines Wärmeaustauschers "1t mit indirekter Aufheizung des
Külil»@4*tt»§ arbeiten. Die Heizvorrichtung 11 Yard vorzugsweise im aufsteigendem ^1St'eines U-Hohres 12 angeordnet? um die ther-»
misch bedingte "jewegungsriclitung des IZühle^i«^ nicht zu stören*
Ähnliche "Wirkungen ergeben sioh? wenn man am Boden des Kontaktofens
darch Leitung 13 zusätzlich überhitsten Wasserdampf einfiiiirti, Jas "Dampfzulaitungsrohr 13 kann sowohl im Zuge des zurücklaufenden
U»Hohres 12 liegei^ als auch an einer davon getrennten, niedriger oder höher liegenden Stelle in den Kühlraum des
Claims (1)
- Lontaktofens einmünden. .'Jie Kondensationswänne des eingeleiteten Dampfes bewirkt am unteren .inde der Kontaktrohre die gewünschte lUrhöhurig -dor Kontakt tempera tür,':}οώά die Eolilenoxydhydrierung mit iwObaltkontakten. durchgeführt wird, 4öäa» herrscht
weise eine Temperaturschichten nur g&t ΙδΦ'*' f$ lÄ3Sp«liwa.# Durch die erfindungsgemässe Arbeitsweise kann man dio Kühlwasser-Temperaturen am oberen und unte~ renWerivonuaktfüllung auf ca 19o° § halten» Das gleiche gilt- für eine mit fisenkontakten durchgeführte Koiilenosydh^drierung, wo bis~ her am oberen und unteren Jndö dor Eontaktfüllungen beispielsweiserait 225 f ^©^A^sjs#i&e/i&i4 219 β ^earbeito-t wird. Auch liier lässt sich durch die erfindun{jsr,eraässe Arbeitsv/eise das ;Cühlwasser oben und unten glsic'hmäSßig auf 225° halten·1*) Verfahren zur 'Durchführung· der katcJ_ytisc!ien Kohlenoxydhydrierung in.mit Druckwasser gekühlten Kontaktöfen, dadurch §e-^ kennzeichnets dass das zum Kontaktofen zurücklaufendeβ V/iedereintritti? in den unteren Teil desofens zusätzlich erwärmt wird»2«) Ausführung ües Verfahrens nach Anspruch 1f dadurch gekennzeichnet! dL.ss jäefrear-äor· in iog mit dem zurücklauf enden Kühl« am unteren 3ηά% des Kontaktofens überhitzter Wasserdampfin den© ν «Kr * »Ham/s chü»
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