DEP0032519DA - Sterilisator - Google Patents

Sterilisator

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Publication number
DEP0032519DA
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DE
Germany
Prior art keywords
sterilizer
container
sterilized
sterilize
äer
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr. Pfannenschmidt
Original Assignee
Pfannenschmidt, Rudolf, Dr., Friedewald
Publication date

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Description

Dr. Budolf Pfannenschmidt
Friedewald (kr. Hersfeld) Nr. (69)
Sterilisator.
Es ist bekannt, Verbandsstoffe und ärztliche Instrumente
zu sterilisieren und hierzu unter anderen Mitteln gespannten Dampf zu benutzen. Derartige Errichtungen sind so umfangreich und kostspielig, dass sie meist nur in Krankenhäusern und ähnlichen §rossen Unternehmen/verwendet werden.
Die Erfindairg betrifft nun eine Einrichtung,die es ermöglicht, auch in kleinem Umfange,wie er sich aus der Praxis eines einzelnen Irztes oder Zahnarztes ergibt, Instrumente^Verbandsstoffet Wattes und dergl. unter gespanntem Dampf zu sterilisieren. Hierdurch wird ein erhe^lic^er Fortschritt erzielt, denn es hat sich gezeigt,
dass das blos% abkochen der Instrumente keine volle Gewähr für keimfreihe it bietet. Darüber hinaus hat die Erfindung den Vorteil dass die sterilisierten uegenstände in dem beim^terilisieren verwendeten behälter aufbewart werden können und auf diese "eise
keimfrei bleiben.
Die λϊπ.1 dun ge μ. 2-4 stellen Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungs-
gedankens dar. Die Abb. I zeigt den eus'feren Mantel und den Kessel des Sterilisators im Schnitt, alle Übrigen Teile in ansicht. Die Abb. 2u.3 zeigern auswechselbare behälter in -ansicht u. 4 einen einsetzbaren Zwischenboden in Aufsicht.
Nach der Erfindung besteht der ^tarilisator aus einem öruckfesten kleinen Kessel, a (is-bb. I ),der von einer Heizeinrichtung b erwärmt
wird, im Inneren des Kessels befindet sich über dem ^oden ein herausnehmbarer Ständer c, der 4weckmässigjaus zwei gekreuzten Blechen bestehtfund auf den auswechselbaren behälter gestellt^ werden
können. Der durch defa Ständer freigehaltene ^aum ist mit Wasser gefüllt. Der Behälter hat einen Handgriff/und schliesst etwa mit dem oberen Flansch des Kessels ab. Auf dem Flansch wird unter
Zwischenlage von Dichtungsmitteln f der Deckel g aufgelegt und druckfest durch Schrauben oder dergl. mit dem Gegenflansch h eines äusseren Schutzmantels oder Gehäusses ζ verbunden. Die Einrichtung erhält noch ein Sicherheitsventil i, das auch mit einer Alarmpfeife verbunden sein kann, üs kann auch ein Druckmesser k
und ein Thermometer oder Thermostat 1 und schliesslich ein Handgriff angebracht werden. Durch den unmittelbaren Zusammenbau des Druckkessels mit der Heizeinrichtung kann erf in dungs gemä ss die Einrichtung so klein gehalten werden, dass sie wenig Platz beansprucht und bequem im Sprechzimmer des Arztes oder auch in einem Fahrzeug aufgestellt werden kann. Trotz des geringen ümfangs sind alle Teile durch die besondere Art der Anordnung leicht zugänglich.
Erfindungsgemäss werden nun die Instrumente öder Verbandsstoffe nicht direkt in den Kessel gebracht, sondern in einem auswechselbaren Behälter der verschiedene Aus füh rungs forme η haben kann. Abb. I zeigt den auswechselbaren Behälter d mit einem Handgriff e und Boden m. Der Mantel des Behälters hat Durchbrechungen η für den Durchtritt des Dampfes. Der Behälter dient zur Aufnahme von Instrumenten, die nach dem Sterilisieren in dem Behälter aufbewahrt werden können. Abb.2 zeigt einen auswechselbaren Behälter ο mit einem abnehmbaren Deckel p,der durch einen Bajonettverschluss oder dergl. fest mit dem Behälter verbunden werden und mit einem Handgriff versehen sein kann. Der Mantel des .Behälters hat ebenfalls Durchbrechungen für den Dampfdurchtritt.Diese können aber durch einen zweiten verschiebbaren Mantel r blendenartig verschlossen werden.Hierbei wird der Mantel r durch Nieten oder dergl. s,die am Behalte** angeordnet sind, in entsprechenden Ausnehmungen t geführt. Die durchbrechungen für den Dampf sind so angeordnet, dass sie sich in der Betriebsstellung decken und den Dampf durchlassen! zur Aufbewahrung der sterilisierten Gegenstände aber werden die Durchbrechungen des äusseren Mantels r, wie in der Abb. 2 dargestellt, so verschoben, dass ein Luftdurchtritt nicht mebr möglich ist. Dieser Behälter wird für Verbandsstoffe verwendet. Nach ihrem Sterilisieren werden die Durchbrechungen verschlossen, so dass eine völlige keimfreie Aufbewahrung gewährleistet ist.
Abb. 3 und 4 zeigen^ einen auswechselbaren Behälter zum Sterilisieren von Spritzen, zu deren Aufnahme im oberen Behälterteil ein einsetzbarer Zwischenboden dient. Bfe ENTSPRECHEN!) der Grosse der verschiedenen Spritzen verschieden grosse Ausnehmungen ν hat, in die die Spritzen eingehängt werden können. Der Behälter kann in gleicher Weise wie der Behälter nach Abb.2 mit einem Deckel 1> und mit einem zweiten Mantel r versehen sein. Dadurch kann der Behälter i. zum keimfreien Aufbewahren der^Spritzen dienen. Durch die auswechselbaren Behälter können nicht nur die verschiedenen Sachen, getrennt nach ihrer h.rt, in ein und demselben Kessel sterilisiert werden, sondern auch ohne Handberührung keimfrei und übersichtlich geordnet aufbewahrt werden, ohne dass ein nennenswerter Platz beansprucht wird. Zweckmässig wird beim Sterilisieren für eine Operation folgende Reihenfolge eingehalten: I.Spritzen sterilisieren und in ihrem Behälter keimfrei abstellen. 2.
2. Verbandsstoffe, Watte sterilisieren und in ihrem Behälter keimfrei abstellen. 3. Instrumente sterilisieren und zum Gebrauch im Kessel belassen oder in einem ebenfalls mit einem doppelten Mantel versehenen Behälter abstellen.
Es ist selbstverständlich, dass der auswechselbare Behälter der Äbb,I mit einem Deckel und mit einem zweiten verschiebbaren Mantel mit entsprechenden Durchbrechungen versehen sein kann. Der Druckmesser und das Thermometer können mit elektrischen Kontakten
&t£t V
versehet sein, welche elektrische Warngeräte betätigen wfeä die Heizung abschalten oder drosseln. Hierbei können auch Zählrelais eingebaut werden, die das SeIbM1Stästige Wiedereinschalten der Heizeinrichtung nach erfolgter Druck-oder Temperaturverminderung im Kessel auf eine bestimmte eingestellte Einschalthäufigkeit begrenzen, in dem sie nach .Erreichen der eingestellten Zahl gänzlich abschalten, so dass jede Gefahr der Überhitzung oder unzulässigen Druckes verhindert wird. X Bei brennbaren Flüssigkeiten wird die Brennstpffzufuhr, bei Gas die Gasleitung, bei Kohlenfeuerung die Luftzufuhr gedrosselt. Der Schutzmantel ζ des Kessels wirkt als isolierender Wärmeschutz und bewirkt eine höhere Wärmeausnutzung. Statt der angeführten Sicherheitseinrichtungen können alle sonst bekannten Sicherheitseinrichtungen ver^ wendet werden.
χ ES ist gleichgültig, welche Heizungsart verwendet wird.

Claims (1)

1. Sterilisator «um Sterilisieren s&t geeiiasrntem Bafflpf,
set uuTch d«fe ZaaacsEeiabatt des Brtsökkessels mit fe* Heizeinrichtusg
2, Sterilisator bsc& tosi^naala X» gekeiiBzfeiG&set ömcli aaswischseltear© Beitö lter mir Atifaaiame des Sterilieiergutes, die wahlweise zvm Sterilisieren ia dee Ditto&keseel eia^ssetat werdaa.
S, Steyilisstor mscli asspruck S, dadurch se&eiaiazeicfaset, dasa die BeMlter SareMbreeiiUBsen fCir d«s Bsspfturoiitritt a«.fweises4 gege"bea#isfalls darcli sissa eftesffalls mit Dureftbrscla&sgea
Pastel fel«s^^artlg ¥®rsc!iloss®a werdeta kam.
4. Sterilisa tor aaoii lfispiucli S,, dadttsek gekeöaseielmtt, class der sit Durclibreelitaig«B verßeheae Jlaßtcä. zum blesdeparti£@© ?ersciiliessieB äer I?nrciibreciaaHg«t sler BeMlter la seitlicher, reclster oder sciiraufeeafcraiiger Biclxtasg verseMeblsar ist.
%/
S* Sterilisator saefe is^ruoli %, dadurcla g«fcetiaaeicimets dass BebSlter Anas aaawechselbai^B Üssatz sät ÄttsaelaaGgen zöjh Eiasetsea tmn Spritsaa versoMetisaea? Grosse eatlaält*
6» Sterilise tar ascli isspi^sib !-δ, dsdax^ii gefesEzeiclüaet, dass der Bxttclkesssl mit τώϊε lirack o4sr von ter Temferatur abllasgigess. Sicherk«itseiaÄaJftaag«aB f^rsħa i&t, die entweder Uff-rssigsalfi aaslöses ot«r ti© leiseisiislitiaag des lesstls iu äer Weise 'bseiaflusssss dass Ssfaätet oder G-efakrea verMiedea werden.
?. Sterilisator sech isspracJi 1-6» äadussli sekeBBzeielmet, dsss ctsr druckkessel isit eisern Meatsl aa^ebeta ist, der eiöea esgrmescimtz bietet and tm.Gh di· Trabisrieütaag rar c®s aiucltkessel tiefest der Heiseimxiclitiiag bildet, s&aass dis Id.clit vom Hasd tragbar ist*

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